Dresdner OLED-Pionier für Europäischen Erfinderpreis nominiert

Zuletzt aktualisiert:

Der Dresdner Physik Professor Karl Leo von der TU Dresden ist für den Europäischen Erfinderpreis 2021 nominiert. Er könnte den Preis in der Kategorie Lebenswerk gewinnen. Nominiert wurde Karl Leo vom Europäischen Patentamt für seine Pionierarbeit rund um die OLED-Technik. Seine Forschungen sorgen inzwischen international für eine verbesserte Bildhelligkeit, Farbauflösung und auch Energieeffizienz von Smartphones, Fernsehern und anderen technischen Geräten. Am 17. Juni soll der Preis verliehen werden - erstmals in digitaler Form.

Leo ist Direktor des Instituts für Angewandte Physik (IAP) und Gründer des Dresden Integrated Center for Applied Physics and Photonic Materials (IAPP) der TU Dresden. Mit seinem Team stellte er 1998 erstmals eine organische Halbleiter-LED (OLED) her, die vielfach effizienter, nachhaltiger und von längerer Lebensdauer war als anorganische Pendants. Der 60-Jährige erhielt unter anderen 2002 den Leibniz-Preis, 2011 den Zukunftspreis des Bundespräsidenten und im April 2021 als erster deutscher Wissenschaftler den Jan-Rajchmann-Preis der US-amerikanischen Society for Information Display (SID). .