• Foto: Tino Plunert

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Dresdner drücken Anteilnahme für Opfer und Betroffene von Halle aus

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Der Anschlag auf die Synagoge in Halle und die tödlichen Schüsse auf zwei Passanten bewegen auch die Menschen in Dresden. Vor der Synagoge am Hasenberg wurden Blumen niedergelegt und Kerzen angezündet. Ein Mann, der sich selbst als nicht gläubig bezeichnet, drückte in einem Brief seine Anteilnahme aus " ... ich schäme mich und es tut mir leid..." heißt es darin. Unterdessen werden jüdische Einrichtungen wie Dresdner Synagoge oder auch der Jüdische Friedhof an der Fiedlerstraße in Blasewitz weiter verstärkt von der Polizei bewacht. Die Lage soll am Donnerstagmorgen neu bewertet werden, sagte uns ein Sprecher im Lagezentrum der Dresdner Polizei.

Unterdessen geht Bundesinnenminister Horst Seehofer von einem rechtsextremistischen Motiv des mutmaßlichen Täters aus. Bei einem Besuch in Halle will er am Donnerstagnachmittag über den aktuellen Ermittlungsstand informieren. Ein 27-jähriger Deutsche war gestern festgenommen worden. Er soll vor der Synagoge in Halle und an einem Dönerimbiss zwei Menschen erschossen haben.