Deutliche Zunahme bei Depressionen von Kindern und Jugendlichen

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In Sachsen ist die Zahl der Menschen, die wegen Depressionen behandelt werden, um etwa zwei Prozent innerhalb eines Jahres auf 540.000 angestiegen. Darauf macht die Barmer im Vorfeld des bundesweiten Patientenkongresses nächste Woche in Leipzig aufmerksam.

Besorgniserregend sei der Trend, dass die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen stark steigt. Innerhalb von 12 Jahren habe sich die Zahl der Jungendliche mit der Diagnose Depression mehr als verdoppelt.

Da viele den Gang zum Arzt scheuen, wird verstärkt auch auf Online-Trainings zur Stressbewältigung und Achtsamkeit gesetzt oder zum Beispiel einen Psychotherapie-Video-Chat.

Der häufigste Grund für Depressionen unter den Jugendlichen: Verstärkte Drucksituationen in Schule und Familie.