Corona-Pandemie sorgt für mehr Abfälle im Kreis Görlitz

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Viele Einwohner im Kreis Görlitz haben die Corona-Zeit im vergangenen Jahr offenbar auch zum Entrümpeln genutzt. Die Sperrmüllmenge stieg um fast fünf Kilo pro Kopf.  Entsorgt wurden 49 Kilo je Einwohner. Das geht aus einer Bilanz des Regiebetriebs Abfallwirtschaft hervor. 

In den braunen Biomüll-Tonnen landeten 97 Kilo pro Einwohner. Das ist in etwa so viel wie im vergangenen Jahr. Allerdings haben nur knapp zwei Drittel der Haushalte eine Biotonne im Hof. Da geht bestimmt noch was, wünschen sich die Abfallwirtschaftler. Sie wollen, dass noch mehr Bioabfälle separat gesammelt werden.

In die schwarzen Tonnen wurde mehr Restmüll geworfen – 94 Kilo pro Kopf und damit ein Kilo mehr. Zudem werden immer wieder Fehleinwürfe in den gelben, schwarzen und braunen Tonnen festzustellen. Besonders in Großwohnanlagen werde immer wieder Müll falsch sortiert.