Corona-Pandemie: Krankenhäuser sehen mit Sorge auf Bettenbelegung

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Sachsens Krankenhäuser sehen bei einer steigenden Zahl an Corona-Patienten in den Krankenhäusern sorgenvoll in die Zukunft. "Das ist eine Besorgnis erregende Entwicklung", sagte Friedrich München, Vize-Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen, der Deutschen Presse-Agentur. Allein in den vergangenen fünf Tagen sei die Zahl der stationären Covid-19-Patienten von 328 auf 461 gewachsen. "Innerhalb dieser Gruppe stieg die Zahl der Patienten auf der Intensivstation von 117 auf 134."

München zufolge werden die Krankenhäuser beim Erreichen ihrer Kapazitätsgrenzen mit verschiedenen Maßnahmen reagieren. Dann würden die beiden Universitätskliniken in Dresden und Leipzig genau wie das Städtische Klinikum in Chemnitz reaktiviert und die Koordination übernehmen. "Wenn das so weitergeht, müsste man planbare Operationen wieder aufschieben und Leistungen in bestimmten Bereichen herunterfahren, um Kapazitäten freizumachen." Der neuralgische Punkt seien aber weniger die Betten als vielmehr das Personal. ( dpa )