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Cheftrainer bei RB - Ralf Rangnick macht es nochmal

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Nun ist es klar: Ralf Rangnick macht es nochmal. Der Sportdirektor wird für ein Jahr Cheftrainer bei RB Leipzig sein, bis im Sommer 2019 dann Julian Nagelsmann den Posten übernimmt. Das wurde auf der Pressekonferenz am Montagnachmittag bestätigt. Sein Assistent wird der US-Amerikaner Jesse Marsch werden. Der 44-Jährige hatte zuvor den Schwesterclub New York Red Bulls trainiert. Er hat sich seine Sporen vor allem dadurch verdient, dort eine Mannschaft mit jungen Talenten geformt zu haben.

Unter anderem der Videoanalysespezialist Lars Kornetka aus Leverkusen ergänzt das Trainerteam.

Rangnick ist wie schon 2015 erneut die Interimslösung. Denn ab 2019 wird Wunschtrainer Julian Nagelsmann das Traineramt in Leipzig antreten. Der 30-Jährige machte von einer vertraglich fixierten Ausstiegsklausel Gebrauch und verlässt Hoffenheim nach der ersten Champions-League-Saison. Er unterschrieb bei RB einen bis 30. Juni 2023 laufenden Kontrakt. Darauf hatten sich die Clubs bereits im Juni geeinigt.

Der lange Vertragspoker mit dem Österreicher Hasenhüttl endete Mitte Mai in einer vorzeitigen Trennung. Der 50-Jährige hatte um die Auflösung seines bis 2019 laufenden Vertrages gebeten. Die Kaderplanungen liefen davon unabhängig, vorangetrieben von Rangnick. So wurden bereits der Linksverteidiger Marcelo Saracchi vom argentinischen Rekordmeister River Plate sowie der französische Abwehrspieler Nordi Mukiele vom HSC Montpellier verpflichtet. Im Angriff wurde der brasilianische Stürmer Matheus Cunha vom Schweizer Erstligisten FC Sion geholt.