Schlauchboot auf der Neiße in Görlitz gekentert - Mann weiterhin vermisst

Zuletzt aktualisiert:

Die Suche nach einem vermissten Mann in der Neiße in Görlitz wird heute fortgesetzt. Dabei soll auch ein 3-D-Sonar aus Brandenburg eingesetzt werden. Das  sagte uns der Diensthabende der Polizeidirektion Görlitz. Am  Samstag war ein Schlauchboot mit einem Ehepaar aus Görlitz an einem Wehr in Höhe Deutsch-Ossig gekentert. Während die 32-Jährige sich ans Ufer retten konnte, fehlt von ihrem zwei Jahre älteren Mann weiter jede Spur.

Mit dem Echolot soll heute der untere Bereich des Neiße-Wehrs nach dem Vermissten durchleuchtet werden. Taucher wagen sich nicht in die Fluten. Zu gefährlich. Die Wasserwalze könnte  für die ausgebildeten Froschmänner zur Todesfalle werden. Gestern war auch ein Hubschrauber im Einsatz. Die Besatzung suchte die Uferbereiche ab.

Der 34-Jährige hatte mit seiner  Frau eine Wasserwanderung gemacht.   Die mit einer Rettungsweste bekleidete 32-Jährige konnte sich - rund 300 Meter entfernt vom Wehr - an das  polnische Ufer retten. "Zeugen zogen sie aus dem Wasser", so Polizeisprecherin Anja Leuschner. Die Frau erlitt einen Schock.