• Die Drohung gegen zwei Schulen in Plauen war am Montagvormittag eingegangen. © Mike Müller

    Die Drohung gegen zwei Schulen in Plauen war am Montagvormittag eingegangen. © Mike Müller

Bombendrohung in Plauen offenbar Schülerstreich

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Die Zwickauer Polizei hat einen Tatverdächtigen im Zusammenhang mit der Bombendrohung gegen zwei Schulen in Plauen. Wie jetzt mitgeteilt wurde, führten die bisherigen Ermittlungen zu einem 16-jährigen Schüler. Für die Drohung soll er das Handy einer Mitschülerin genommen haben, ohne dass sie es wusste. Das Handy wurde noch am Montag von Polizeibeamten sichergestellt und zweifelsfrei als jenes identifiziert, von dem der Anruf erfolgte. Gegen den Schüler werde wegen des Androhens von Straftaten ermittelt.
 
Wegen der Bombendrohung wurden am Montagvormittag zwei Schulen in Plauen evakuiert und rund 590 Schüler sowie 40 Lehrer zeitweise zur Festhalle gebracht. Die Polizei durchsuchte dann das Schulgebäude mit einem Sprengstoffspürhund. Gefunden wurde nichts, sodass noch am Mittag Entwarnung gegeben werden konnte.