Bombendrohung gegen Zwickauer Gerichte

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  • Zwangs­pause draußen. Fotos: Frank Vacik.

Zwickau -Nach der Bomben­dro­hung am Donners­tag­morgen gegen das Amtsge­richt und das Landge­richt in Zwickau hat es gegen Mittag Entwar­nung gegeben. "Die Spürhunde haben nichts gefunden", sagte ein Polizei­spre­cher.

Eine Frau hatte in zwei Anrufen angekün­digt, jeweils einen Spreng­satz im Amts- und Landge­richt zu zünden. Die Anrufe seien gegen 8:30 Uhr über die Notruf­nummer 110 im Lage- und Führungs­zen­trum der Polizei einge­gangen. 

Kurz nach 9 Uhr war das Gebiet weiträumig abgesperrt und die Gebäude evaku­iert worden. Wie viele Menschen von der Evaku­ie­rung betroffen waren, konnte der Sprecher nicht sagen. Die direkt an das Landge­richt angren­zende JVA, in der vor allem Unter­su­chungs­häft­linge unter­ge­bracht sind, wurde demnach nicht geräumt.

Zwischen­zeit­lich haben die Ermitt­lungen der Krimi­nal­po­lizei ergeben, dass die Drohan­rufe von Telefon­zellen im Zwickauer Stadt­ge­biet aus abgesetzt wurden.

Von den Sperrungen betroffen waren mit der Humboldt­straße und dem

Dr.-Fried­richs-Ring zwei wichtige Verkehrs­achsen. Inner­halb weniger Minuten kam es zum Verkehrs­chaos in der gesamten Innen­stadt.