• Ein Doppelstockwagen für die Schweiz auf dem Fertigungsstand in Görlitz.

Bombardier gibt deutsche Standorte mit vollen Auftragsbüchern ab

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Die Bombardier-Beschäftigten müssen aus Sicht der Konzernleitung  nach der Übernahme durch Alstom keinen größeren Stellenabbau fürchten. Das Management verwies auf volle Auftragsbücher. Die nächsten zwei bis drei Jahre gehe es allein darum,  so Bombardier-Vorstandschef Danny Di Perna. 

Bombardier hat am Standort Bautzen über 30 Millionen Euro investiert, u.a. in ein modernes Testzentrum. Görlitz verfügt neben dem Stahlbau auch über die Kompetenz der Aluminiumfertigung. Das ist durchaus eine Trumpfkarte für den Standort. Dennoch sehen viele Beschäftigte die Fusion mit Sorge.

Alstom will die Übernahme bis Ende Januar abschließen. Der französische Konzern betreibt sein größtes Werk in Salzgitter. Alstom könne und werde nicht die Power der deutschen Standorte ignorieren, ist der Bombardier-Aufsichtsratschef Rüdiger Grube überzeugt.