BLOCKLINE – das Bike-Abenteuer für die ganze Familie

Auf insgesamt 140 Kilometern erwartet Biker das große Gefühl von unendlicher Freiheit: Drei spannende Runden locken kleine und große Abenteurer auf eine Expedition in die wunderschöne, unberührte Natur des Osterzgebirges. Atemberaubende Holzportale weisen den Weg der BLOCKLINE. In kurzen Etappen führt die Tour durch immer neue Landschaft – beeindruckende Panoramen, enge Täler, tiefe Wälder und viel Wasser machen sie zu einem echten Highlight.

Besonders viel Spaß macht die BLOCKLINE mit dem dazugehörigen Starterpaket inkl. Abenteuer-Handbuch, Schlauchtuch und jeder Menge Tipps. Entlang der Strecke gibt es einige Rätsel zu lösen und spannende Details und Geschichten zu erkunden.

Mehr Infos finden Sie hier: https://blockline.bike/

Loop 1: Altenberg – Hermsdorf, 53 km 

Die Bergwiesen stehen in voller Blüte. Und wir stehen mittendrin, umgeben von würzig duftendem Bärwurz, blauer Teufelskralle, knall-orangenen Feuerlilien, gelbgoldenem Huflattich und purpurnem Waldstorchschnabel. Aus der Ferne hört man das Zwitschern des Zaunkönigs, während eine Wasseramsel den Bachlauf entlang hüpft.

ie Artenvielfalt der Wälder und Bergwiesen hier lässt sich nur erahnen: Rothirsche, Feldhasen, Fischotter und Dachse. Grauspechte, Schwarzstörche, Birkhühner und Fledermäuse. Kreuzottern, Waldeidechsen, Blindschleichen, Ringelnattern und Feuersalamander. Sie alle laden Dich ein, sanft ihre vielfältige Heimat zu entdecken.

Hier zwischen Rechenberg, Bienemühle und Holzhau liegt das Zentrum der Blockline - der ideale Ausgangspunkt für spannende Expeditionen. Der Loop 1 der Blockline führt Dich zur Steinkuppe: Der Heimat von Meister Grimbart. Den kennst Du nicht? Der Dachs fühlt sich hier an der Steinkuppe pudelwohl. An der Böschung der Nordseite des Steinbruchs hat er seinen Bau - schon über viele Generationen.

Weiter gehts zu zwei Brüdern der besonderen Art: Der Große Lugstein und der Kleine Lugstein sind Teil des Erzgebirgskamms und haben einen Höhenunterschied von nur drei Zentimetern. Der höhere der beiden ist zugleich der höchste der 14 Achttausender im Osterzgebirge. Wer ihn bezwingt, wird mit einem weiten Blick auf die umliegenden Gipfel belohnt.

Die Loop-Strecke führt uns weiter zu einem mystischen Ort: Das Georgenfelder Hochmoor ist ein besonderer Naturschatz. Nur wenige Hochmoorgebiete sind derart gut erhalten. Eine einzigartige Landschaft mit einer seltenen Vegetation: Moorkiefer, Moosbeere, Sonnentau, Trunkelsbeere, Wollgras, Siebenstern, Heidelbeere und Heidekraut prägen hier die Landschaft.

Und dann noch ein besonderes Highlight: Mit seinen unberührten Bergwiesen gehört das Weißbachtal zu den reizvollsten Tälern der Region. Auf einer Gesamtlänge von nur fünf Kilometern durchfließt das Flüsschen ein unberührtes Naturparadies zwischen Seyde und Schönefeld. Tiefgreifende Veränderungen in der Vegetation nahm hier lediglich die Natur selbst vor.

Auf der Spur des Drachen geht es wieder zum Startpunkt: Der Fels am Fuße des Kannelbergs soll dem feuerspuckenden Fabelwesen erstaunlich ähnlich sehen. Daher ist der Kannelberg auch als Drachenkopf bekannt. Gäbe es einen richtigen Drachen hier am Berg, dann wäre seine Höhle wohl spätestens im Mittelalter entdeckt worden. Der Kannelberg diente mit seinem dichten Wald nämlich schon früh als wichtige Holzquelle.

Loop 2: Frauenstein – Blockhausen, 52 km

Mit kräftigem Quietschen und Rauschen treiben die riesigen hölzernen Wasserräder die Mühlen im Gimmlitztal an. Einen Vorhang aus klarem Wasser speien sie wieder aus. Die Hämmer und Mörser der Mahl- und Stampfwerke entwickeln enorme Kräfte, die man als Mensch allein nicht aufbringen könnte.

Enorme Kräfte entwickeln auch die kreischenden Kettensägen, die bei der alljährigen Kettensägenweltmeisterschaft verblüffend filigrane Kunstwerke aus den gigantischen Holzblöcken schnitzen. In Blockhausen taucht man in eine gigantische Fantasiesiedlung aus Holz ein, mitten im Privatwald der Försterfamilie Martin. Eine vergleichbar große Holzskulpturensammlung findet man wohl nirgendwo. Der Höhepunkt ist der 40 Meter lange Tisch. Geschnitzt aus einem einzigen Baumstamm steht er im Guinness-Buch der Rekorde.

Loop 3: Sayda – Kurort Seiffen, 66 km

In leuchtendem Gold-Gelb grüßt der blühende Blütenteppich des Steinkrautes hoch über Rechenberg. Die wärmeliebende Pflanze fühlt sich an der sonnigen Südwand des Burgfelsens sichtlich wohl. Viel ist von der alten Burg nicht mehr übrig. Nur ein paar Mauerreste lassen die Geschichte erahnen.

Der dritte Loop der Blockline führt Dich südlich nach Cämmerswalde und vorbei an den Schwemmteichwiesen bei Neuhausen, der Heimat eines Miniaturdrachen namens Teichmolch. In Neuhausen begrüßen Dich die rekordverdächtigen Nussknacker-Brüder von beeindruckender Größe, bevor es weiter geht ins Spielzeug- und Weihnachtsland Seiffen.

Vorbei an den Highlights Seiffen und dem Schwartenberg geht es durch die Wälder rund um Frauenbach. Große Freiflächen in den Wäldern bieten einer spezialisierten Vogelart einen besonderen Lebensraum. Das Birkhuhn hat hier einen seiner letzten aktuellen Vorkommen im Erzgebirge.

Auf dem Weg zum Ausgangspunkt Holzhau überqueren wir das kleine Salzflüsschen. Das Bächlein sammelt Wasser, um es zum Rauschenbach und später in die Flöha zu führen. Die feuchten Quellwiesen sind artenreich: Schmalblättriges Wollgras, Wald-Schachtelhalm, Blutwurz-Fingerkraut, Sumpfdotterblume, Rauhaariger Kälberkropf und Sumpf-Hornklee sind nur einige Vertreter, die in dem Feuchtgebiet an der Fischerbaude wachsen.