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Berufung gegen Urteil nach Anschlag auf Ministerwohnung eingelegt

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Leipzig -Der Prozess um die Buttersäure-Attacke auf die Wohnung des sächsischen Justizministers Sebastian Gemkow geht in eine neue Runde. Staatsanwaltschaft und Verteidigung legen Berufung ein.

Der Staatsanwaltschaft ist vor allem das Strafmaß zu niedrig. Zu zwei Jahren und vier Monaten Haft war der 30-Jährige aus der rechten Fußballszene vom Amtsgericht verurteilt worden. Er hatte demnach zusammen mit etwa neun anderen Vermummten schwere Granitsteine gegen die Fenster der Wohnung in der August-Bebel-Straße geworfen und dann Christbaumkugeln, die mit Buttersäure gefüllt waren, hinterhergeschmissen.

Der Fall kommt nun voraussichtlich vor das Landgericht Leipzig.