"Bernd" verschont Dresden und das Umland nahezu

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Unwettertief "Bernd" hat Dresden und das Umland nahezu verschont. Wie uns ein Polizeisprecher sagte, gab es verbreitet Behinderungen durch umgestürzte Bäume - u.a. zwischen Grumbach und Tharandt oder in Radeberg. Auf der Bautzner Straße und auf der B6 bei Gauernitz gab es kleine Geröll- bzw. Schlammlawinen. Ein Auto wurde dadurch beschädigt.

Am Dreyßigplatz in Mickten stürzte ein fünf Meter hoher Baum auf die Bahnschienen und musste von der Feuerwehr beseitigt werden. Auf der Lilienthalstraße in Leuben beschädigte der abgebrochene Ast einer Eiche mehrere geparkte Fahrzeuge. Auf der Langebrücker Straße in Klotzsche war erneut die Bahnunterführung überflutet.

Die Dresdner Feuerwehr verzeichnete 22 wetterbedingte Einsätze. Nach der Unwetterwarnung vom Deutschen Wetterdienst war die Integrierte Leitstelle kräftmäßig aufgstockt worden, um die Zahl der erwarteten Notrufe bewältigen zu können. In der Freiberger Innenstadt war die Kanalisation mit der Regenmenge überlastet. Zahlreiche Gullydeckel wurden hochgedrückt.

Die Regenmengen innerhalb der letzten 24 Stunden (Stand Mittwoch 07:00 Uhr) lagen laut Landeshochwasserzentrale zwischen 9,6 mm in Pirna, 18,5 mm in Klotzsche und fast 43 mm in Nossen. Der Elbpegel liegt weiter stabil bei knapp drei Metern am Terrassenufer und damit deutlich unter der ersten Hochwasserwarnstufe. Auch an den Nebenflüssen im Sendegebiet sind die Wasserstände im Normalbereich.

Der @DWD_presse hat für diese Nacht eine amtliche Unwetterwarnung für die @stadt_dresden vor schwerem Gewitter mit Orkanböen, heftigem Starkregen und Hagel herausgegeben.
Um für die nächsten Stunden gewappnet zu sein, wurde das Personal in der #Leitstelle aufgestockt. #IRLSpic.twitter.com/ahIaejEZ9v

— Feuerwehr Dresden (@FeuerwehrDD) July 13, 2021