Elbhangfest wohl erst 2021

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03. Juli 2020

19:58 Uhr: Elbhangfest wohl erst 2021

Das Elbhangfest soll wohl doch ins kommende Jahr verschoben werden. In einer Vorstandssitzung wurde vereinbart, die 30. Auflage ins Jahr 2021 zu verlegen. Zu Beginn der Corona-Pandemie war das Fest in den September verschoben worden. Da die Voraussetzungen für Großveranstaltungen weiter unklar sind und diese bis Ende Oktober bundesweit verboten sind, wird eine weitere Verschiebung ins nächste Jahr immer wahrscheinlicher. Die endgültige Entscheidung soll in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 23. Juli getroffen werden.

18:15 Uhr: Corona-Zahlen in Dresden unverändert

Die Corona-Zahlen in Dresden sind nach wie vor unverändert. Seit zehn Tagen wurde kein neuer Fall gemeldet. Es bleibt bei 627 Corona-Infektionen seit März, davon sind 615 Personen mittlerweile genesen. Während der vergangenen vier Monate hatte es zehn Todesfälle in Dresden aufgrund einer Corona-Infektion gegeben.

18:02 Uhr: Vier neue Coronavirus-Fälle in Sachsen gemeldet

Die Coronavirus-Lage in Sachsen bleibt stabil. Am Freitag wurden laut Sozialministerium nur vier neue Fälle gemeldet, zwei in Mittelsachsen, einer im Landkreis Görlitz und einer in Leipzig. Das Infektionsgeschehen entwickele sich «sehr positiv», hieß es. Seit Anfang März wurden in Sachsen bei 5453 Menschen Infektionen nachgewiesen. Davon gelten 5180 wieder genesen. 223 Menschen, bei denen Infektionen nachgewiesen wurden, sind gestorben.

10:51 Uhr: Gesundheitsministerium denkt über Lockerung der Maskenpflicht nach

Sachsens Gesundheitsministerium bereitet derzeit die neue Corona-Schutzverordnung für die Sommerferien vor, die ab dem 17. Juli gelten soll. Dabei werde auch über Änderungen nachgedacht, hieß es am Freitag auf Nachfrage. «Wir schauen uns gerade an, ob wir beim Einkaufen auf die ‎Maskenpflicht verzichten können. Aber ich wünsche mir da ein bundesweit einheitliches Vorgehen», erklärte Ministerin Petra Köpping (SPD) erneut. In Bussen und Bahnen soll das Tragen von Mund- und Nasenschutz vorerst jedoch Pflicht bleiben.

9:20 Uhr: Erster Ferienflieger abgehoben

Heute ist der erste Flieger ins Ausland vom Flughafen in Klotzsche abgehiben. Kurz nach neun startet er nach Mallorca. Ab morgen wird London wieder angesteuert. Mitte Juli sollen dann Ziele wie Griechenland oder Bulgarien folgen. Dennoch sollten Gäste sich vorab bei der jeweiligen Airline informieren ob ihre Flüge wieder starten.

01. Juli 2020

12:12 Uhr: Keine neuen Corona-Fälle

Es bleibt bei 627 bestätigten Corona-Fällen in Dresden. Außerdem gibt es weder neue Todesfälle, noch neue Krankenhauseinweisungen.

10:25 Uhr: Ende für Ausbildungszuschuss - Knapp 1400 Anträge

Zum Ende eines Förderprogramms haben Hunderte von der Corona-Krise betroffene Betriebe in Sachsen einen Ausbildungszuschuss beantragt. Bis zum 29. Juni gingen knapp 1400 Anträge für rund 4380 Azubis ein, wie das Wirtschaftsministerium auf Anfrage mitteilte. Bis zum 30. Juni konnten Unternehmen, die von Kurzarbeit betroffen waren und nicht mehr als ‎‎250 Mitarbeiter beschäftigen, einen entsprechenden Antrag stellen. Sachsen zahlt von der Corona-Krise betroffenen Ausbildungsbetrieben einen einmaligen Zuschuss ‎in Höhe des jeweiligen Ausbildungsentgeltes für sechs ‎Wochen

9:22 Uhr: Städtische Bibliotheken weitgehend in Normalbetrieb

Seit heute sind die Städtischen Bibliotheken wieder weitgehend im Normalbetrieb. Die Zeitbegrenzung für den Besuch entfällt damit. Außerdem können die Internetplätze und Kopierer wieder genutzt werden. Bibliotheksgäste dürfen auch wieder vor Ort Zeitungen oder Bücher lesen und müssen die Bibliothek nach der Rückgabe oder Ausleihe von Medien nicht gleich verlassen. Weiterhin gelten in den Bibliotheken jedoch die Mundschutzpflicht, die Abstandsregeln und die Körbchenregelung.

30. Juni 2020

15:05 Uhr: Sachsen legt millionenschweres Impulsprogramm auf

Sachsen will den Unternehmen im Freistaat mit einem Konjunkturpaket aus der Corona-Krise helfen. Dafür hat das Kabinett am Dienstag bei einer auswärtigen Sitzung in Chemnitz das Impulsprogramm «Sachsen startet durch» beschlossen. Bund und Land stellen für «ein ganzes Bündel an Maßnahmen» mehr als eine Milliarde Euro bereit, erklärte Wirtschaftsminister Martin Dulig. Nun gehe es darum, für eine Revitalisierung der Wirtschaft zu sorgen. Sachsen habe gute Chancen, glimpflich durch die Krise zu kommen.

14:58 Uhr: Semperoper gibt Ersatzspielplan bekannt

Die Semperoper hat ihren Corona-Ersatzspielplan bekannt gegeben. Nach der Sommerpause wird es unter dem Titel »Semper Essenz« Vorstellungen mit reduzierten Formaten geben. Für August bis Oktober sind Opernwerke in konzertanter oder halbszenischer Kurzfassung mit verkleinerter Orchester- und Ensemblebesetzung geplant, darunter Mozarts »Don Giovanni«, Tschaikowskys »Eugen Onegin« sowie Puccinis »Tosca«. Der VVK dafür beginnt am 7. Juli.

12:30 Uhr: Keine neuen Corona-Fälle in Dresden

In unserer Stadt gibt es keine neuen Corona-Fälle. Die Zahl der bestätigten Informationen liegt damit weiterhin bei 627.

10:10 Uhr: Städtische Bibliotheken kehren in Regelbetrieb zurück

Ab morgen sind die Städtischen Bibliotheken wieder weitgehend im Normalbetrieb. Die Zeitbegrenzung für den Besuch entfällt damit. Außerdem können die Internetplätze und Kopierer wieder genutzt werden. Bibliotheksgäste dürfen auch wieder vor Ort Zeitungen oder Bücher lesen und müssen die Bibliothek nach der Rückgabe oder Ausleihe von Medien nicht gleich verlassen. Weiterhin gelten in den Bibliotheken jedoch die Mundschutzpflicht, die Abstandsregeln und die Körbchenregelung.

9:00: Handwerkstag: Zustimmung und Kritik zu Mehrwertsteuersenkung

Die Handwerker in Sachsen begrüßen die auf den Weg gebrachte Senkung der Mehrwertsteuer, allerdings gibt es auch Kritik. Generell finde der Beschluss Zustimmung, teilte der Handwerkstag in Dresden mit. Die Senkung könnte für mehr Aufträge und Umsätze in den Betrieben sorgen, die in den vergangenen Wochen und Monaten coronabedingt massive Einbrüche hinnehmen mussten. Davon seien besonders Unternehmen betroffen gewesen, die zeitweise nicht öffnen durften. Dem Handwerkstag gehören gut 56 000 Betriebe in Sachsen an.

29. Juni 2020

7:00 Uhr: Picknickkonzerte im Ostragehege

Im Ostragehege gibt es vom 30. Juli bis zum 2. August vier sogenante Picknickkonzerte. Bei den Auftritten von Lea, Faber, Giant Rooks und Thees Uhlmann dürfen die Besucher ihre eigene Picknickdecke, Essen und Getränke mitbringen. Dank extra markierter Bereiche für die Decken wird auch der Mindestabstand beim Konzert eingehalten.

6:23 Uhr: Kitas starten wieder in den Regelbetrieb

Die Kitas in Dresden können ab heute zum Normalbetrieb zurückkehren. Damit entfällt die strikte Gruppentrennung in und außerhalb des Gebäudes. Auch bei den Öffnungszeiten gibt es keine Einschränkungen mehr. Die Corona-Schutzmaßnahmen bleiben aber bestehen. Eltern müssen beim Bringen und Abholen Mundschutz tragen und Abstand halten. 

28. Juni 2020

12:50 Uhr: Keine neuen Fälle in Dresden

Auch am Sonntag sind bis zum Mittag keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit bleibt es bei insgesamt 627 bestätigten positiven Fällen. 615 davon gelten geschätzt als genesen. Zehn Menschen in Dresden sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

12:38 Uhr: Neue Gesundheitsbestätigung - Kitas ab Montag im Regelbetrieb

Sachsens Kitas kehren nach coronabedingten Einschränkungen von Montag an wieder zum regulären Betrieb zurück. Mit der Neuregelung fällt das bisher geltende Gebot der strikten Trennung der Gruppen innerhalb eines Gebäudes und auf dem Außengelände weg. Zudem gibt es auch keine Einschränkung mehr bei den Öffnungszeiten. «Eine große Erleichterung sowohl in der Kita-Branche als auch bei vielen Eltern», sagte Dirk Reelfs, Sprecher des Kultusministeriums auf Anfrage. Gerade von den Eltern habe es etwa über soziale Medien viele positive Rückmeldungen gegeben. Das Ministerium verwies zudem darauf, dass es eine neue Gesundheitsbestätigung zur Vorlage in Krippen und Kindergärten gibt. Demnach müssen die Eltern mit ihrer Unterschrift nur noch bestätigen, dass das Kind symptomfrei ist - nicht mehr wie bisher der gesamte Hausstand.

12:30 Uhr: Sachsens Campingplätze rechnen im Sommer mit großem Zulauf

Die Campingplätze in Sachsen sind wenige Wochen vor Beginn der Sommerferien gefragt wie kaum zuvor. «Wir gehen davon aus, dass eine ganze Menge los sein wird», sagte Christoph Hasse vom Sächsischen Campingverband. Vor allem Plätze in der Sächsischen Schweiz oder am See sind gefragt. In Zeiten der Corona-Krise ziehe es viele Menschen in die Natur, auch das Abstandhalten sei mit dem Wohnmobil oder im Zelt einfacher machbar als im Hotel, so Hasse. «Wir haben fast keine Gäste aus dem Ausland, dafür wesentlich mehr Urlauber aus Deutschland.» Nicht nur aus Sachsen, aus dem gesamten Bundesgebiet gibt es zahlreiche Anfragen.


27. Juni 2020

12:46 Uhr: Keine neuen Fälle in Dresden

In Dresden gibt es zum Samstag erneut keine neuen bestätigten Coronainfektionen. Es bleibt bei insgesamt 627 positiven Tests und mittlerweile geschätzt 625 Genesenen. Zehn Menschen in Dresden sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben.

10:34 Uhr: Sachsens Hotelverband: Reisebeschränkungen zu ungünstigem Zeitpunkt

Die Beherbergungsbeschränkung für Menschen aus Corona-Hotspots ist für die sächsische Hotelbranche ein zweischneidiges Schwert. Natürlich wolle man die Verbreitung der Infektion vermeiden, sagte Antje Mikoleit vom sächsischen Hotel- und Gaststättenverband am Samstag auf dpa-Anfrage. Die Einschränkungen kämen aber ungünstig zu Ferienbeginn im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen und bei steigenden Buchungszahlen in Sachsen. Die Länderchefs hatten sich am Freitag geeinigt, dass Reisenden aus einem Kreis mit hohem Infektionsgeschehen nur dann in Hotels und Ferienwohnungen untergebracht werden oder ohne Quarantänemaßnahme in ein Land einreisen, wenn sie mit einem ärztlichen Attest nachweisen, dass sie keine Infektion haben.


26. Juni 2020

12:05 Uhr: Keine neuen Coronafälle in Dresden

Auch zum Freitag gibt es keine neuen bestätigten Infektionsfälle in Dresden. Es bleibt bei insgesamt 627 positiven Tests. Neu ist die geschätzte Zahl der Genesenen, die mit 615 um Einen gestiegen ist.

10:26 Uhr: Hope-Gala sammelt Spenden bei Konzert in Kreuzkirche

Die Hope Gala kann in diesem Jahr nicht im Staatsschauspielhaus gefeiert werden. Ausschlaggebend dafür ist die Coronakrise. Nun gaben die Organisatoren ihren Plan B bekannt: Spenden für das Kinderprojekt „Hope Cape Town“ sollen am 30. Oktober bei einem Konzert in der Dresdner Kreuzkirche gesammelt werden. Dazu haben sich zahlreiche Dresdner Künstler angemeldet. So soll z.B. der Kinderchor der Semperoper und Opernsängerin Steffi Lehmann auf der Bühne stehen.  Die Tickets für das Konzert sollen zwischen 18 und 39 Euro Kosten. Der Vorverkauf startet am 1. Juli.

9:39 Uhr: Boulevardtheater nimmt im August regulären Spielbetrieb auf

Das Boulevardtheater Dresden nimmt ab Mitte August das normale Geschäft wieder auf. «Ein bestätigtes Hygienekonzept ermöglicht den Spielbetrieb bei voller Auslastung», teilte die Bühne am Freitag mit. Seit dem 14. März war der Vorhang in dem Privattheater geschlossen. Auf den Tag genau fünf Monate später soll es nun weitergehen.

9:06 Uhr: Open Air Theater in Jungen Garde startet

Heute startet das Open Air Theater in der Jungen Garde. Ein Team aus privaten Theatern, Veranstaltern und Künstlern hat sich für dieses Theaterprojekt zusammengeschlossen. Auf der Freilichtbühne im Großen Garten sind 37 Veranstaltungen für rund 900 Zuschauer geplant. Das Zwinger-Trio eröffnet das Open Air Theater heute. Die Veranstaltung ist aber bereits ausverkauft. Neben dem Zwinger-Trio treten unter anderem auch Olaf Schubert, Tom Pauls und Torsten Sträter auf.

25. Juni 2020

17:13 Uhr: Beherbergungsverbot - Köpping wirbt für einheitliches Vorgehen

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping hat in der Diskussion um ein Beherbergungsverbot für Touristen aus Risiko-Regionen für ein einheitliches Vorgehen geworben. «Zwischen den Bundesländern werden gerade mehrere Varianten besprochen‎», sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag auf Anfrage. Es müsse aber eine möglichst einheitliche Regelung bundesweit geben, wie mit Reisenden ‎aus Regionen «mit einem sehr hohen Infektionsgeschehen» umgegangen werden soll. «Für uns ist wichtig: Jeder soll nach Sachsen kommen können, wenn er einen negativen Test vorweist», so Köpping. Dieser sollte allerdings nicht älter als 48 Stunden sein und von den Beherbergungsbetrieben kontrolliert werden.

16:52 Uhr: Nur ein neuer Coronafall in Sachsen

Am Donnerstag ist nur ein neuer Coronafall in Sachsen gemeldet worden. Im Vogtlandkreis hat sich eine Person infiziert. Damit sind bisher 5.434 Menschen im Freistaat positiv getestet worden. Geschätzt 5.105 gelten wieder als gesund.

13:42 Uhr: Corona-Warn-App auch für Besucher aus dem europäischen Ausland

Die Corona-Warn-App aus Deutschland kann nun auch von vielen Besuchern aus dem europäischen Ausland heruntergeladen und verwendet werden. Am Donnerstag erschien die Anwendung in elf europäischen Ländern in den jeweiligen App-Stores, wie das Robert Koch-Institut auf Twitter mitteilte. Neben den Nachbarn aus den Benelux-Staaten kann die App damit auch von Anwendern aus Frankreich, Österreich, der Tschechischen Republik, Polen, Dänemark, Rumänien und Bulgarien verwendet werden, wenn sie sich in Deutschland aufhalten. In Deutschland stieg am Donnerstag die Zahl der Downloads leicht auf 13 Millionen an, das entspricht 15,6 Prozent der Bevölkerung.

13:30 Uhr: Keine Neuinfektionen in Dresden

Es gibt zum Donnerstag keine Corona-Neuinfektionen in Dresden. Die Zahl der positiven Tests bleibt bei 627 und zehn Sterbefällen. Die Zahl der Genesenen wird weiter auf 614 geschätzt.

12:30 Uhr: Sachsens Exporte drastisch gesunken

Die sächsische Wirtschaft verzeichnet drastische Exporteinbußen. Im April diesen Jahres hätten die Unternehmen Waren im Wert von 2,04 Milliarden Euro exportiert, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte. Das bedeute einen Rückgang des Exportwerts um 42 Prozent im Vergleich zu dem des Vorjahreszeitraums. Selbst in der Wirtschaftskrise in den Jahren 2008 und 2009 seien die Exporte nicht in diesem Maß zurückgegangen. So seien im April 2020 kaum Autos oder Wohnmobile aus Sachsen an sonst bedeutende Abnehmer wie die USA oder das Vereinigte Königreich exportiert worden. Auch bei Autoteilen und Erzeugnissen des Maschinenbaus lagen die Ausfuhren den Angaben zufolge weit unter den Zahlen im Vorjahr. Die Corona-Krise trifft allerdings nicht alle Branchen im gleichen Maß: Die Exportumsätze elektronischer Bauelemente etwa wuchsen im April sogar um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

9:35 Uhr: Bauernverband gibt Ernteprognose für 2020 ab

Für die deutschen Landwirte hat das Jahr 2020 denkbar schlecht begonnen - erst Trockenheit und Spätfröste und dann wirbelte die Corona-Pandemie die Märkte völlig durcheinander. Besonders betroffen von der Corona-Krise war in diesem Jahr die Spargelernte. Wegen der Einreisebeschränkungen hatten zunächst Erntehelfer aus dem Ausland gefehlt, die später eingeflogen wurden. Zudem hatten die Bauern Verluste hinnehmen müssen, weil die Gastronomie wochenlang geschlossen hatte und das Edelgemüse nicht abnehmen konnte. Seit der Grenzöffnung hat sich die Lage bei den Erntehelfern aber entspannt.

9:22 Uhr: Filmnächte am Elbufer starten

Heute Abend beginnen die Filmnächte am Elbufer. Noch bis zum 23. August gibt es auf der riesigen Leinwand verschiedene filmische Highlights zu sehen. Aber auch die Dresdner Philharmonie wird mir vier Konzerten vor Ort sein. Tickets gibt es ausschließlich online.


24. Juni 2020

16:26 Uhr: Leichter Anstieg an Neuinfektionen in Sachsen

In Dresden gibt es zum Mittwoch keine neuen Infektionsfälle, in ganz Sachsen sind es vier. Das hat das Sozialministerium heute erklärt. Demnach wurden in Leipzig zwei neue Fälle sowie in Nordsachsen und im Vogtlandkreis je eine neue Infektion registriert. Insgesamt wurden in Sachsen 5.433 Menschen bisher positiv getestet. Neu ist zudem der 221. Todesfall. Geschätzt 5.105 Menschen gelten wieder als gesund.

15:57 Uhr: Mathe-Abiturnote wird um einen Punkt angehoben

Die Abiturnoten im Fach Mathematik werden in diesem Jahr in Sachsen um einen Punkt angehoben. Eine Erhebung bei den Gymnasien habe ergeben, dass der Notendurchschnitt im Leistungskurs im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Punkte schlechter gewesen sei, teilte das Kultusministerium am Mittwoch mit. Die gestellten Aufgaben entsprachen laut Ministerium zwar grundsätzlich dem sächsischen Lehrplan. Allerdings musste in einigen Aufgaben das erworbene Wissen auf neue und unbekannte Sachverhalte angewendet werden. Zudem lag der Schwerpunkt der Vorbereitung in der coronabedingt häuslichen Lernzeit für einen Teil der Schülerinnen und Schüler vor allem im Lösen von Aufgaben vergangener Jahre. Dabei war der unmittelbare Einflussnahme durch Lehrkräfte aufgrund der Corona-Pandemie geringer als üblich.

15:50 Uhr: Keine neuen Fälle in Dresden

Nachdem am Dienstag zwei neue Coronainfektionen vermeldet wurden sowie zwei neue Krankenhauseinweisungen herrscht am Mittwoch wieder Stillstand. Es gibt keine neuen Infektionen. Es bleibt bei 627 positiven Tests. Schätzungsweise 614 Menschen gelten als genesen.

10:53 Uhr: Hallenbäder in Dresden teilweise wieder geöffnet

Der Schwimmsportkomplex am Freiberger Platz und die Halle des Georg-Arnhold-Bades sind ab heute wieder für alle Badegäste geöffnet. Tickets können genau wie in den Freibädern schon vorab online gekauft werden. Es werden allerdings nur Zeitkarten für anderthalb Stunden bzw. zwei Stunden verkauft.

10:08 Uhr: Tag der Sachsen in Aue-Bad Schlema wird 2023 nachgeholt

Der wegen der Corona-Pandemie ausgefallene «Tag der Sachsen» in Aue-Bad Schlema wird nachgeholt. Das Volks- und Heimatfest wird dort 2023 stattfinden, zum 850-jährigen Stadtjubiläum von Aue-Bad Schlema, wie die Sächsische Staatskanzlei mitteilte. «Die Stadt Aue-Bad Schlema hat bereits sehr viel Arbeit und Engagement in die Vorbereitung auf das größte Vereins- und Heimatfest des Freistaates Sachsen investiert. Diese vielen Stunden sollen nicht umsonst gewesen sein», betonte der Präsident des Kuratoriums «Tag der Sachsen», Matthias Rößler. Der nächste «Tag der Sachsen» findet vom 10. bis 12. September 2021 in Freital statt.


23. Juni 2020

15:30 Uhr: Staatsoperette Dresden bietet in Corona-Krise Operetten-Sitcom an

Die Staatsoperette Dresden macht in der Corona- Krise einen Ausflug ins Filmgeschäft. Ab diesen Donnerstag kann das Publikum auf dem Youtube-Kanal des Musiktheaters die Sitcom «The Singers – 01067 Dresden» verfolgen, teilte die Bühne am Dienstag mit. Handlungsort ist eine WG in Dresden, deren Hauptmieterin Gloria früher als exzentrische Diva in Erscheinung trat. Nun muss sie notgedrungen ihre Wohnung mit Untermietern teilen, darunter eine Ballerina, ein Bastelfreak und ein aufstrebender Musical-Star.

13:23 Uhr: Neue Corona-Schutzverordnung in Sachsen bringt weitere Lockerungen

Sachsen nutzt die vergleichsweise geringen Zahlen bei Corona-Neuinfektionen für weitere Lockerungen von Beschränkungen. An der Maskenpflicht beim Einkauf und im öffentlichen Personenverkehr sowie an den Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen hält der Freistaat allerdings fest. Mehr Freiheiten bekommen die Sachsen beispielsweise bei Familienfesten. Hieran dürfen nunmehr bis zu 100 Personen teilnehmen. Für viele Eltern dürfte die wichtigste Neuerung aber sein, dass Kindertagesstätten ab kommendem Montag wieder mit dem Normalbetrieb beginnen können.

13:00 Uhr: Zwei neue Fälle in Dresden

In Dresden gibt es zwei neue Corona-Fälle. Das teilte die Stadt mit. Die Anzahl der bestätigten Corona-Fälle steigt damit auf 627. Außerdem gibt es auch zwei neue Einweisungen ins Krankenhaus im Zusammenhang mit Corona.

11:00 Uhr: Freital bekommt Staffelstab für Tag der Sachsen

Der Freitaler Oberbürgermeister Uwe Rumberg erhält heute symbolisch den „ Tag der Sachsen-Staffelstab“ von seinem Amtskollegen aus Aue-Bad Schlema, Heinrich Kohl. Dort war die Ausrichtung für das größte Volksfest im Freistaat in diesem Jahr eigentlich geplant. Allerdings kam die Corona-Pandemie dazwischen, so dass das Fest erst wieder im kommenden Jahr stattfinden kann und zwar vom 10. bis 12. September in Freital. Dann gibts gleich 2 runde Jubiläum – so wird der Tag der Sachsen zum 30. Mal gefeiert und die Stadt Freital wird 100 Jahre.

10:40 Uhr: "Fit im Park" startet ab Montag wieder

Am Montag startet wieder das kostenlose Sportangebot „Fit im Park“. Bis zum 14. August können Dresdner an den Sommertagen das vielfältige Angebot nutzen. Elf verschiedene Kurse wie Thai Chi, Fit dank Baby, Pfeil und Bogenschießen, sowie Baseball für Einsteiger können ausprobiert werden. Teilnehmen kann jeder spontan ohne Anmeldung auf der Bewegungsfläche im Sportpark Ostra oder auf der Werferwiese in der Sportstätte Bodenbacher Straße 152. Nur bei Gewitter oder Starkregen fallen die Kurse aus.

10:35 Uhr: Sächsisches Kabinett tagt heute

Das Sächsische Kabinett beschäftigt sich heute unter anderem mit der neuen Corona-Verordnung. Dabei soll es auch um den künftigen Umgang mit Großveranstaltungen gehen. Die Länderchefs hatte sich beim ihrem letzten Gespräch mit der Kanzlerin darauf verständigt, dass Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmer bis in den Oktober weiterhin verboten bleiben. Dennoch gibt es offenbar Spielraum, denn das Wichtigste ist die Nachverfolgung der Infektionsketten sowie Hygieneauflagen. Auch die Maskenpflicht beim Einkauf wird auf den Prüfstand gestellt. Die neue Verordnung soll ab dem 30. Juni gelten.

22. Juni 2020

17:00 Uhr: Nur leichter Anstieg bei Corona-Neuinfektionen in Sachsen

Die Zahl der Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 in Sachsen hat auch über das Wochenende nur leicht zugenommen. Laut der vom Gesundheitsministerium geführten Statistik vom Montag sind insgesamt 5423 Corona-Fälle registriert - 25 mehr als am vergangenen Freitag. 15 davon wurden aus dem Landkreis Mittelsachsen gemeldet, wo es Infektionsfälle an zwei Schulen gab. Die Zahl der Todesopfer liegt unverändert bei 220.

12:15 Uhr: Keine neuen Corona-Fälle in Dresden

In unserer Stadt gibt es keine neuen Corona-Fälle in Dresden. Es bleibt damit bei 625 nachgewiesenen Infektionen mit dem Corona-Virus. Außerdem gibt es weder neue Todesfälle, noch neue Krankenhauseinweisungen.

10:44 Uhr: Moritzburger Hengstparaden wegen Corona abgesagt

Die berühmten Moritzburger Hengstparaden fallen in diesem Jahr wegen Corona aus. Die Sächsische Gestütsverwaltung sagte die traditionellen Präsentationen am Montag ab, weil die aktuellen Corona-Hygieneauflagen bei mehreren Tausend Zuschauern in den historischen Anlagen nicht umsetzbar seien. Betroffen ist auch die Konzertveranstaltung Musik und Hengste unter dem Thema «Tango Passion». Der Kartenverkauf ist gestoppt, bereits erworbene Tickets können für die Veranstaltungen 2021 eingelöst oder zurückgegeben werden. «Wir bedauern die Absage sehr», sagte Landesstallmeisterin Kati Schöpke mit Blick auf die Fans und Besucher sowie Gestütsmitarbeiter.

10:03 Uhr: Night of Light

Unternehmen aus der Veranstaltungsbranche werden heute Nacht zahlreiche Gebäude in Dresden und anderen Städten Deutschlands rot anstrahlen. Sie wollen damit auf ihre Notlage aufmerksam machen. Mehr als 450 Unternehmen werden sich Deutschlandweit an der Aktion beteiligen. In Dresden werden unter anderem der Kulturpalast, das Terrassenufer oder das Parkhotel in Rot erstrahlen. Die Veranstalter fordern im Zusammenhang mit der „Night of Light“ vor allem einen Zeitplan zur Planungssicherheit. Wenn das nicht möglich ist soll die gesamte Branche weiterhin finanziell Unterstützt werden, so Martin Vejmelka Geschäftsführer von Landstreicher Konzerte.

9:00 Uhr: Premierenstau an Semperoper wegen Corona-Lockdown

Die Dresdner Semperoper rechnet aufgrund der coronabedingten Schließung mit deutlichen Einnahmeverlusten. «Das sind schon mehrere Millionen Euro», sagte Intendant Peter Theiler der Deutschen Presse-Agentur. Allein 70 000 bereits verkaufte Karten gelte es zu stornieren. Zudem haben sich mittlerweile vier ausgefallene Neuproduktionen aufgestaut, darunter eine Uraufführung. «Wie eine Bugwelle schieben wir diese in den kommenden Spielzeiten vor uns her und prüfen, wo wir sie vernünftig unterbringen können.» Der Spielplan für die neue Saison wurde modifiziert, das weltberühmte Opernhaus plant vorsichtig und erstmal bis Ende Oktober. «Es weiß ja niemand, wie sich die Lage weiterentwickelt und wir müssen auf Änderungen flexibel reagieren können», sagte Theiler.


21. Juni 2020

13:11 Uhr: Keine neuen Fälle in Dresden

Die Zahl der Coronainfektionen in Dresden bleibt seit über einer Woche mit insgesamt 625 bestätigten Fällen stabil. Auch die Zahl der Sterbefälle mit zehn hat sich nicht verändert. Geschätzt 614 Menschen, die sich infiziert hatten, gelten wieder als genesen.

12:30 Uhr: Ferienlager und Herbergen empfangen wieder Gäste

Ferienlager und Jugendherbergen in Sachsen laden nach den coronabedingten Schließungen wieder ein. «Es besteht schon eine rege Nachfrage für unsere Lager in den Sommerferien», sagte der Geschäftsführer des Verbandes Kinder- und Jugenderholungszentren in Sachsen (KiEZ) Hardy Spitzner. Die fünf Camps des Verbandes seien gerüstet, alle Hygienevorschriften würden strengstens eingehalten. Die Betreuer seien speziell geschult worden. Die Sommerferien beginnen in Sachsen am 20. Juli und enden am 28. August.


20. Juni 2020

15:34 Uhr: Kommunen verhängen mehr als 300.000 Euro Bußgelder für Corona-Verstöße

Die drei größten Städte in Sachsen haben im Zusammenhang mit Verstößen gegen Corona-Auflagen Verwarn- und Bußgelder in Höhe von mehr als 300 000 Euro verhangen. Wie aus einer Anfrage der Deutschen Presse-Agentur hervorgeht waren es in der Stadt Leipzig bislang 139.255 Euro, in Chemnitz 90.000 Euro und in Dresden 76.000 Euro. In Dresden wurden bisher 1095 Verstöße mit einem Verwarn- oder Bußgeld geahndet. Das häufigste Vergehen in der Landeshauptstadt war das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund.

12:24 Uhr: Weiter Stillstand bei Neuinfektionen in Dresden

Seit acht Tagen gibt es mittlerweile keinen neuen bestätigten Infektionsfall mit dem Coronavirus in Dresden. Es bleibt bei 625 positiven Tests, wie die Stadt am Mittag mitteilte. Die Zahl der Genesenen wird mittlerweile auf 614 geschätzt. Es bleibt bei zehn Todesfällen.

11:22 Uhr: Sachsens Kunsthandwerker hoffen aufs zweite Halbjahr

Bei vielen Künstlern und Kunsthandwerkern geht es nach Absagen oder der Verschiebung von Kunst- und Handwerkermärkten finanziell eng zu. Viele Kollegen vertrieben ihre Produkte fast ausschließlich über solche Handwerkermärkte, sagte der Innungsobermeister der Landesinnung des Töpfer- und Keramikerhandwerks, Karl-Louis Lehmann aus Neukirch in der Oberlausitz, bei einer dpa-Umfrage. Diese müssten auf den Märkten auch ihr Auskommen für die Wintermonate erwirtschaften und hofften jetzt aufs zweite Halbjahr. Laut Sozialministerium dürfen Töpfer- oder Kunsthandwerkermärkte jedoch wieder öffnen.

10:06 Uhr: Corona vermiest Spargel-Saison

Mit einer durchwachsenen Bilanz geht für Sachsens Spargelbauern die diesjährige Saison zu Ende. Traditionell ist um den 24. Juni herum Schluss mit dem Edelgemüse. Bis Ende Juni gibt es noch Spargel in der Agrar GbR Naundörfel, so Chef René Heidig. Weil zu Beginn der Saison wegen der Corona-Krise Gaststätten geschlossen waren, haben die Landwirte aber nur auf fünf Hektar und damit auf der Hälfte der geplanten Fläche das Stangengemüse angebaut - um im Notfall nicht auf dem Spargel sitzenzubleiben. Zudem hätten wegen der Einreisebeschränkungen zunächst Erntehelfer aus dem Ausland gefehlt, die aber später eingeflogen werden konnten.


19. Juni 2020

16:06 Uhr: 24 Neuinfektionen in Sachsen

In Dresden gibt es seit einer Woche keine Neuinfektionen. Im Rest von Sachsen sieht es zum Teil anders aus. In Mittelsachsen im Vergleich zu gestern acht bestätigte neue Fälle, im Vogtlandkreis sogar elf neue positive Tests. Insgesamt ist die Zahl seit gestern um 24 auf 5.398 Fälle in Sachsen gestiegen. 5.080 Menschen gelten unterdessen schätzungsweise wieder als gesund. Die Sterbefälle bleiben bei 220.

15:58 Uhr: Schutzmaskenspende an Städtisches Klinikum

Die chinesische Stadt Jinan hat 5.000 Schutzmasken für das Städtische Klinikum Dresden gespendet. Damit kommen die Masken dort an, wo der Bedarf aktuell am größten ist. Die Einmal-Masken aus Jinan sind hygienisch verpackt und einfach zu handhaben – ideal für den Einsatz in Kliniken.

12:42 Uhr: Weiter keine neuen Corona-Fälle in Dresden

Die Zahl der Coronainfektionen in Dresden bleibt auch am Freitag stabil. Seit einer Woche gibt es damit keinen neuen bestätigten Fall. Es bleibt bei 625. Die Zahl der Genesenen wird weiter auf 613 geschätzt. Die Zahl der Sterbefälle bleibt bei zehn.

11:22 Uhr: "Sommerschule" - Sachsen will Bildungsangebote in den Ferien

Um das coronabedingte Lerndefizit auszugleichen können Schulen in Sachsen in den Sommerferien Bildungsangebote unterbreiten. Das Programm "Sommerschule" solle den Schülern Üben und Lernen ermöglichen, teilte das Kultusministerium am Freitag mit. Die Teilnahme für Lehrer und Schüler ist freiwillig. Der Freistaat plant dafür bis zu elf Millionen Euro ein.

10:04 Uhr: Gastronomie in Sachsen trotz Wiedereröffnung unter Druck

Die aktuellen Einschränkungen in der Corona-Krise setzen die Hotels und Restaurants in Sachsen zunehmend unter Druck. Das geht aus einer am Freitag in Dresden vorgestellten Umfrage des Branchenverbandes Dehoga unter 600 Beherbungs- und Gastronomiebetrieben hervor. Demnach gaben rund 80 Prozent der Gastronomen an, unter den derzeitigen Bedingungen nicht wirtschaftlich arbeiten zu können. Für dieses Jahr rechnen die Betriebe nur mit etwa der Hälfte des sonst üblichen Umsatzes.

9:13 Uhr: Ferienhäuser an Nord- und Ostsee zu 90 Prozent ausgelastet

Ferienhäuser und Ferienwohnungen sind bei Urlaubern nach Branchenangaben in der Corona-Krise gefragt. In den Ferienorten an Nord- und Ostsee seien die Unterkünfte für die Sommerferien zu 90 Prozent ausgelastet, teilte der Deutsche Ferienhaus-Verband der Deutschen Presse-Agentur mit.

Hoch im Kurs stünden auch beliebte Regionen in Süddeutschland wie das Allgäu und die Bodenseeregion. Dort gebe es kaum Abweichungen zum Buchungsgeschehen des Vorjahres. Wer noch etwas buchen möchte, müsse flexibel sein, empfahl der Verband.


18. Juni 2020

16:19 Uhr: Architekten spüren Auswirkungen der Krise

Die Corona-Krise bringt zunehmend auch Architekten in Sachsen in Schwierigkeiten. Haushaltssperren und Einschränkungen im Zuge der Schutzmaßnahmen treffen die Büros aber unterschiedlich, wie Danyel Pfingsten von der Architektenkammer Sachsen in Dresden am Donnerstag sagte. Dabei seien Innenarchitekten, die sehr viel mit Öffentlichkeit zu tun haben, stärker betroffen als andere Fachrichtungen. Ein aktuelles Lagebild über die Architektenschaft im Land wird nach Kammerangaben gerade erstellt. Sie hat darum gebeten, die Antragsfrist für Soforthilfen der Bundesregierung, die im Mai endete, zu verlängern. «Wir sind eine Branche, bei der die Auswirkungen zeitversetzt ankommen», hieß es von der Kammer. Im Unterschied zu anderen Ländern liefen viele Baustellen in Deutschland weiter, aber es gebe auch Projekte, die gestoppt wurden. «Die öffentliche Hand ist jetzt vorsichtiger, der private und Firmensektor will laufende Projekte so schnell wie möglich vollenden.» Das sei aber nach Kammerangaben branchenabhängig.

16:15 Uhr: 26 neue Coronafälle in Sachsen

Während die Infektionszahlen in Dresden auf dem gleichen Level wie am Vortag sind, wurden in Sachsen im Vergleich zu Mittwoch 26 neue Fälle registriert. Allein die Hälfte davon im Landkreis Mittelsachsen. An einem Gymnasium in Augustusburg wurden mehrere Coronafälle bestätigt. Die Schule wurde für mindestens 14 Tage geschlossen. Insgesamt wurden im Freistaat bisher 5.374 Menschen positiv getestet. Von diesen gelten schätzungsweise 5.075 als genesen. Es bleibt bei 220 Todesfällen.

15:55 Uhr: Vorverkaufsstart der Kreuzchor-Konzerte auf Herbst verschoben

Die Kreuzkirche Dresden verschiebt den Vorverkauf der Saison 2020/21 für die Konzerte des Dresdner Kreuzchors und das Silvester-Orgelkonzert in den Herbst. Das "Deutsche Requiem" von Johannes Brams am 15. November 2020 und das Festkonzert zum Jahresausklang sind aber bis auf weiteres in der Planung vorgesehen. Anrechte und Vorbestellungen behalten ihre Gültigkeit.

13:46 Uhr: Albertinum öffnet wieder

Nach mehr als zwei Monaten Corona-Zwangspause öffnen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) mit dem Albertinum ein weiteres großes Museum. Das «Haus der Moderne» als Domizil der Gemälde und Skulpturen ab 1800 empfängt an diesem Freitag von 17.00 bis 21.00 Uhr zur «Blauen Stunde» erstmals wieder Besucher, wie die SKD am Donnerstag mitteilten. Das Museum wird dann aber zunächst nur freitags, samstags und sonntags für Publikum zugänglich sein. Neben der dauerhaften Präsentation wurden die aktuellen Ausstellungen wie zu Evelyn Richter, Gerhard Richter oder dem Brücke-Museum Berlin verlängert. Der Verbund von 15 Museen kehrt seit Anfang Mai schrittweise zum Normalbetrieb zurück - noch immer unter den im Zuge der Corona-Schutzmaßnahmen geltenden Einschränkungen.

12:21 Uhr: Keine Veränderung der Infektionszahlen in Dresden

In Dresden gibt es zum Donnerstag keine neuen Infektionsfälle mit dem Coronavirus. Das hat die Stadt am Mittag bekanntgegeben. Es bleibt bei insgesamt 625 positiven Tests, zehn Sterbefällen und geschätzt 613 Genesenen.

9:40 Uhr: Mehr Flieger ab Juli vom Dresdner Flughafen

"Sundair" will ab Juli wieder Flüge vom Flughafen in Dresden-Klotzsche anbieten. Das hat die Stralsunder Fluggesellschaft mitgeteilt. Von Dresden aus sollen die Maschinen auf die spanischen Inseln Mallorca und Fuerteventura starten, sowie zu den griechischen Urlaubszielen Kreta, Kos, Korfu und Rhodos. Im Flugplan stehen auch Varna in Bulgarien und Antalya in der Türkei. Im Laufe des Sommers werde man prüfen, ob noch weitere Ziele dazukommen können, so Sundair.   

9:09 Uhr: Tourismus in Sachsen: 85 Prozent weniger Übernachtungen im April

Im April 2020 ist die Anzahl der gebuchten Übernachtungen in sächsischen Beherbergungseinrichtungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 85 Prozent zurückgegangen. Das teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag mit. Die Einschränkungen im Zuge der Corona-Krise hätten dazu geführt, dass die Anzahl der Buchungen um 1,4 Millionen auf rund 247 000 schrumpfte. Die Anzahl der Gäste sank demnach um 93 Prozent.

17. Juni 2020

16:19 Uhr: Vier neue Fälle in Sachsen

Während die Zahl der positiven Tests in Dresden mit 625 stabil bleibt, gibt es in Sachsen vier neue bestätigte Fälle. Damit sind im Freistaat bisher 5.348 Menschen positiv getestet worden. Es gibt auch einen neuen Todesfall in Leipzig, teilte das Sozialministerium mit. Insgesamt sind in Sachsen 220 Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Die Zahl der Genesenen wird auf 5.075 geschätzt.

13:34 Uhr: Keine Neuinfektionen in Dresden

Die Zahl der bestätigten positiven Coronatests in Dresden bleibt weiter stabil bei 626. Das hat die Stadt am Vormittag verkündet. Neu ist die geschätzte Zahl der Genesenen, die mit 613 angegeben wird. Es bleibt bei zehn Sterbefällen.

11:34 Uhr: Großveranstaltungen sollen bis Ende Oktober verboten bleiben

Großveranstaltungen sollen wegen Corona mindestens bis Ende Oktober verboten bleiben - z.B. Volksfeste, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein- und Schützenfeste oder auch Kirmes-Veranstaltungen. Das geht aus einer Beschlussvorlage der Länder hervor, die RTL-Fernsehen vorliegt. Die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten treffen sich heute Nachmittag, um darüber zu beraten. Und: Wenn das Infektionsgeschehen bleibt, wie es ist, wollen die Länder an den Schulen spätestens nach den Sommerferien zum normalen Unterricht zurückkehren.


16. Juni 2020

17:07 Uhr: Hunderte Anträge auf Ausbildungszuschuss in Sachsen

Hunderte von der Corona-Krise betroffene Ausbildungsbetriebe in Sachsen greifen auf staatliche Unterstützung zurück. Bis zum 12. Juni seien mehr als 1200 Anträge für rund 3940 Auszubildende eingegangen, teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag mit. Bewilligt wurden den Angaben zufolge bisher 293 Anträge mit einem Volumen von knapp einer Million Euro. ‎Bis zum 30. Juni kann die Hilfe noch von Unternehmen beantragt werden, die von Kurzarbeit betroffen sind und nicht mehr als ‎‎250 Mitarbeiter beschäftigen.

16:24 Uhr: DGB schlägt Kultur- und Tourismusgutscheine für Konjunkturpaket vor

Der DGB Sachsen schlägt für das geplante landeseigene Konjunkturpaket zur Bewältigung der Corona-Folgen Kultur- und Tourismusgutscheine vor. Damit solle die Binnennachfrage in Sachsen gestärkt werden, teilte die Gewerkschaft am Dienstag mit. Die Gutscheine sind ein Punkt in einem ganzen Katalog von Ideen, die der DGB für das Konjunkturprogramm erarbeitet hat. Dazu zählen auch Maßnahmen, um den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen und um die Digitalisierung in den Schulen voranzubringen.

14:00 Uhr: Sachsen plant weitere Lockerungen in der Corona-Krise

Sachsen plant in der Corona-Krise weitere Lockerungen. Diese sollen mit der neuen Corona-Schutzverordnung von Ende Juni bis zum 17. Juli gelten, kündigte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts an. Demnach sollen größere Familienfeiern mit bis zu 100 Gästen unter Hygieneauflagen wieder möglich sein. Nachgedacht werde auch über eine mögliche Lockerung der Maskenpflicht beim Einkaufen. «Wir haben das diskutiert, sind aber vorsichtig», so Köpping. Die Entscheidung hänge auch von einer Einigung im Bund ab. Der Mindestabstand sowie der Mund-Nasen-Schutz in Bussen und Bahnen sollen aber bestehen bleiben.

12:15 Uhr: Sachsens Gesundheitsministerin stellt weitere Lockerungen in Aussicht

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping ist dafür, die Corona-Regeln weiter zu lockern. Sie könne sich vorstellen, dass im Sommer das Tragen eines Mundschutzes nicht mehr überall verpflichtend sei, sagte die Ministerin in einem Interview. Ende Juni will die sächsische Staatsregierung weniger strenge Corona-Regeln beschließen. Derzeit besteht Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie Geschäften, Krankenhäusern und öffentlichen Verwaltungen.

12:08 Uhr: Keine Neuinfektionen in Dresden

In Dresden bleibt es bei 625 nachgewiesenen Corona-Infektionen. Es gibt keine neuen Fälle oder Krankenhauseinweisungen, wie die Stadt auf ihrer Website mitteilt.

9:15 Uhr: Lesesaal des Stadtarchivs wieder geöffnet

Der Lesesaal des Stadtarchivs ist ab heute wieder für die Benutzer geöffnet. Aufgrund der Abstandsregelungen stehen aber weniger Arbeitsplätze zur Verfügung. Deshalb müssen sich Besucher weiterhin telefonisch für die Benutzung anmelden. Außerdem muss ein Mund-Nase-Schutz getragen werden. Eine zeitliche Beschränkung für Recherche und Benutzung ist aber nicht mehr nötig.

9:00 Uhr: Offizielle Corona-Warn App steht zu Download bereit

Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes ist am frühen Dienstag zum Download bereitgestellt worden. Im App-Store von Google konnte sie bereits um kurz nach 2 Uhr morgens heruntergeladen werden, bei Apple war sie zunächst noch nicht verfügbar. Die volle Funktionalität der Anwendung soll am Dienstagvormittag nach einer Pressekonferenz der Bundesregierung freigeschaltet werden. Die App soll die Kontaktverfolgung von Infizierten ermöglichen und dadurch die Infektionsketten verkürzen.

15. Juni 2020

17:00 Uhr: Zahl nachgewiesener Corona-Neuinfektionen in Sachsen nahezu stabil

In Sachsen bleiben die Zahlen der nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus und der geschätzten Genesenen nahezu stabil. Von Sonntag auf Montag hat es im Freistaat eine neue registrierte Ansteckung mit dem Virus Sars-CoV-2 gegeben, teilte das sächsische Sozial- und Gesundheitsministerium in Dresden auf seiner Internetseite mit.

12:27 Uhr: Keine neuen Fälle in Dresden

In Dresden gibt es keine neuen Corona-Infektionen. Es bleibt damit bei 625 bestätigten Infektionen.

11:30 Uhr: Viele Mensen in Dresden wieder geöffnet

Heute öffnet die Alte Mensa auf der Mommsenstraße. Nach fast dreimonatiger Pause können die Studenten nun wieder in die größte Mensa des Studentenwerks Dresden. Bereits seit dem 8. Juni sind auch die Mensa Johannstadt und die Mensa Stimm-Gabel am Wettiner Platz geöffnet.
Die Mensa Zeltschlösschen an der Nürnberger Straße, die BioMensa U-Boot am Fritz-Foerster-Platz sowie die Cafeterien sind derzeit noch geschlossen.
 

9:30 Uhr: Bäckereien in Sachsen mit Umsatzeinbußen in Corona-Krise

Die Corona-Pandemie hat auch die Bäcker in Sachsen getroffen. Vor allem Betriebe mit Cafés oder Fokus auf Catering für Feiern und Veranstaltungen hätten erhebliche Verluste verbucht, sagte Landesinnungsmeister Roland Ermer. Von den 560 Bäckerei-Innungsbetrieben im Freistaat mussten 80 Prozent laut einer Umfrage deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen, etwa die Hälfte der Betriebe hat Kurzarbeit angemeldet. Insgesamt gibt es knapp 1000 Bäckereien in Sachsen.

9:12 Uhr: Lufthansa-Flugzeuge starten wieder vom Flughafen in Dresden

Nach Eurowings fliegt ab heute auch die Lufthansa wieder vom Dresdner Flughafen. Zunächst wird aber nur die Verbindung Dresden-Frankfurt am Main bedient. Laut Flugplan gibt es aktuell einen Flug pro Tag von und nach Dresden. Schon Anfang Juni war die Eurowings mit täglichen Flügen von und nach Düsseldorf gestartet.


14. Juni 2020

17:12 Uhr: Weiter nur geringer Anstieg an Neuinfektionen in Sachsen

In Sachsen stecken sich weiterhin nur sehr wenige Menschen mit dem neuartigen Coronavirus an. Von Samstag auf Sonntag wurde wie bereits am Vortag lediglich ein weiterer Nachweis einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 bekannt, wie das sächsische Sozial- und Gesundheitsministerium in Dresden auf seiner Internetseite mitteilte. Damit haben sich seit Beginn der Coronavirus-Pandemie im März nachgewiesenermaßen 5342 Menschen im Freistaat mit dem Virus angesteckt. Davon gelten geschätzt etwa 5065 als wieder genesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit der Erkrankung Covid-19 gestorbenen Menschen in Sachsen hat sich um einen auf 218 erhöht.

13:53 Uhr: Quarantäne-Pflicht für Einreisende aus Risikogebieten

In Sachsen müssen künftig nur noch Menschen in eine zweiwöchige Quarantäne, wenn sie aus einem Corona-Risikogebiet einreisen. Das geht aus der am Sonntag veröffentlichten neuen Corona-Quarantäne-Verordnung des Freistaates hervor. Danach sind nur Personen von der Quarantänepflicht befreit, die ein negatives Coronavirus-Testergebnis vorlegen können. Bislang mussten Einreisende aus allen Ländern außerhalb der EU, der Schweiz sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und Großbritannien in häusliche Isolation.

12:23 Uhr: Keine neuen Fälle in Dresden

Die Zahl der Coronainfektionen in Dresden bleibt weiter stabil. Zum Sonntag gibt es keine neuen Fälle. Es bleibt bei insgesamt 625 positiven Tests, 75 Krankenhauseinweisungen und zehn Todesfällen. Die Zahl der Genesenen wird auf 612 geschätzt.

12:00 Uhr: Große Vermieter mit geringen Ausfällen durch Krise

Bei großen Vermietern in Sachsen hat die Corona-Krise bislang zu weniger Mietausfällen geführt als befürchtet. Die Lage sei «weitaus weniger dramatisch als ursprünglich zu Beginn der Pandemie Anfang März» gedacht, teilte der Verband der sächsischen Wohnungsgenossenschaften (VSWG) mit. Ein Worst-Case-Szenario war bei den Genossenschaften von 20 Millionen Euro nicht gezahlter Mieten pro Monat ausgegangen. Tatsächlich beliefen sich die coronabedingten Ausfälle im April, Mai und Juni zusammen auf 1,025 Millionen Euro. Dagegen hieß es von Haus & Grund Sachsen, dass bei den privaten Vermietern die Ausfälle in etwa so hoch seien wie erwartet. Fünf Prozent der Mieter hätten Stand Mai die Zahlungen gestundet, weitere fünf Prozent hätten ohne Angaben von Gründen keine Miete gezahlt. Noch einmal vier Prozent kündigten an, künftig nicht zahlen zu können. Für die Monate seit Ausbruch der Corona-Krise werde sich das zu einem unteren zweistelligen Millionen-Betrag summieren, sagte Verbandspräsident René Hobusch.


13. Juni 2020

16:04 Uhr: Nahezu Stillstand bei Coronavirus-Neuinfektionen in Sachsen

In Sachsen ist der Anstieg neuer Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nahezu zum Stillstand gekommen. Von Freitag auf Samstag hat sich lediglich ein Mensch nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das sächsische Sozial- und Gesundheitsministerium in Dresden auf seiner Internetseite mitteilte. Damit haben sich seit Beginn der Coronavirus-Pandemie im März 5341 Menschen im Freistaat mit dem Virus angesteckt. Davon gelten geschätzt etwa 5060 als wieder genesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit der Erkrankung Covid-19 gestorbenen Menschen in Sachsen hat sich um einen auf 217 erhöht.

16:00 Uhr: Nahezu Stillstand bei Coronavirus-Neuinfektionen in Sachsen

In Sachsen ist der Anstieg neuer Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nahezu zum Stillstand gekommen. Von Freitag auf Samstag hat sich lediglich ein Mensch nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das sächsische Sozial- und Gesundheitsministerium in Dresden auf seiner Internetseite mitteilte. Damit haben sich seit Beginn der Coronavirus-Pandemie im März 5341 Menschen im Freistaat mit dem Virus angesteckt. Davon gelten geschätzt etwa 5060 als wieder genesen.

12:19 Uhr: Keine neuen Corona-Fälle in Dresden

Wie die Stadt mitgeteilt hat gibt es keine neuen Corona-Fälle in Dresden. Es bleibt damit bei 625 Infektionen.

11:59 Uhr: Sachsen zögern nach Corona mit Feiern

Nach wochenlangen Corona-Beschränkungen kommen in Sachsen Familienfeiern wie Hochzeiten oder Geburtstage zögernd wieder in Gang. «Es gibt Nachholebedarf», sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) in Sachsen, Axel Klein. «Aber viele Menschen sind noch verunsichert und halten sich zurück.» Ihnen rät er, mit Reservierungen für ihre privaten Feiern nicht mehr lange zu warten. «Die Termine könnten rasch weg sein.» Vor allem Hochzeiten wurden verschoben, ergab eine dpa-Umfrage in Standesämtern.

9:50 Uhr: CSD Paradetruck rollt durch Dresden

Trotz Absage wird es heute doch ein bisschen Christopher Street Day bei uns in Dresden geben. Zumindest ein Paradetruck wird durch die Stadt rollen. Motto: wenn Ihr nicht zum CSD kommen könnt, kommt der CSD zu Euch. Der Truck wird heute Nachmittag alle Institutionen und Geschäfte anfahren, die sich normalerweise beteiligt hätten. Gegen 21 Uhr ist vor dem Kulturpalast eine Abschlusskundgebung geplant

9:20 Uhr: Virtueller Studieninformationstag an der TU

Heute startet der dritte Teil des virtuellen Studieninformationstag der TU Dresden. Dabei präsentieren sich die Studiengänge der Geistes- und Sozialwissenschaften gemeinsam mit dem Bereich Lehramt. Ab 9:30 Uhr stehen verschiedene Ansprechpartner, Berater und Studierende bereit und beantworten beispielsweise über den Instagram-Account der TU die Fragen der künftigen Studenten.


12. Juni 2020

18:16 Uhr: Stadt plant Kredite für Investitionen

Die Stadt wird im Zuge der Corona-Krise erstmals seit Jahren wieder Kredite aufnehmen. Es gehe um städtische Investitionen als Stabilitätsanker im Arbeitsmarkt, ohne einer umfassenden Neuverschuldung Tür und Tor zu öffnen, sagte Oberbürgermeister Dirk Hilbert nach einer Haushaltsklausur. Das sei auch mit Blick auf künftige Generationen ein «vertretbarer Weg». Die seit 2006 gewahrte Schuldenfreiheit soll dabei nicht gefährdet, die Liste der Investitionsmaßnahmen kritisch hinterfragt werden. Ziel der Finanzplanung sind zudem der Erhalt des sozialen Friedens und der kulturellen Vielfalt sowie einer lebenswerten Stadt in Zeiten des Klimawandels. 2021 rechnet die Stadt mit Ausgaben auf Vorjahresniveau. Durch steigende Kosten bei Pflichtaufgaben muss in anderen Bereichen gekürzt werden wie bei Sachkosten, Zuschüssen für städtische Kultureinrichtungen oder dem Budget der Stadtbezirke. Laut Finanzbürgermeister Peter Lames wird das aber nicht reichen.

14:00 Uhr: Dynamo-Spende ermöglicht digitale Mobilität auf Station im Städtischen Klinikum

Pflegekräfte im Stationsalltag entlasten und mehr Zeit für Patienten gewinnen – das wollte die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden mit Ihrer Spende über 15.000 Euro ermöglichen. Den Betrag setzt das Städtische Klinikum Dresden daher für die Beschaffung von mobilen digitalen Pflegewagen ein. Damit stellt das Klinikum weitere Weichen für die Digitalisierung im Stationsalltag. Mit der Dynamo-Spende können drei digitale Stationswagen beschafft werden. Diese bilden den Auftakt für die Digitalisierung der Pflegedokumentation und stellen wichtige Weichen auf dem Weg zu einer digitalen Patientenakte. Voraussetzung für den Einsatz eines Wagens auf Station ist Wlan.

12:15 Uhr: Lesesaal des Stadtarchivs öffnet wieder

Der Lesesaal des Stadtarchivs auf der Elisabeth-Boer-Straße 1 ist ab Dienstag wieder für die Benutzer geöffnet. Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist aber pflicht. Außerdem steht nur eine reduzierte Anzahl an Arbeitsplätzen zur Verfügung. Deshalb ist eine Anmeldung unter 0351- 4881504 oder 0351- 4881521 zur Benutzung weiterhin nötig. Eine zeitliche Beschränkung für Recherche und Benutzung ist nicht mehr nötig

12:07 Uhr: Ein neuer Corona-Fall in Dresden

In Dresden gibt es einen neuen Corona-Fall. Damit steigt die Zahl der bestätigten Infektionen auf 625. Dafür sollen nach Schätzungen auch zwei weitere Personen wieder gesund sein. Weitere Sterbefälle oder Krankenhauseinweisungen gibt es nicht.

12:03 Uhr: Neuer Termin für Peter Maffay Stadion Open Air Dresden

Die neuen Tourdaten von Peter Maffay & Band stehen fest. Die Jubiläumstournee wird im Herbst 2021 fortgesetzt. Am 04. Juli 2021 spielen Peter Maffay & Band dann im Rudolf-Harbig Stadion. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.


11. Juni 2020

16:36 Uhr: Corona-Infektionen weiter auf niedrigem Niveau

In Sachsen werden weiter nur wenige neue Infektionen mit Sars-CoV-2 gemeldet. Bis zum Donnerstag stieg die Gesamtzahl der Infektionen auf 5341, drei mehr als am Vortag, wie das Sozialministerium mitteilte. Lediglich aus dem Vogtlandkreis und dem Landkreis Zwickau wurden neue Fälle gemeldet. In den anderen elf Landkreisen und kreisfreien Städten hat es keine Neuinfektionen gegeben. Die Zahl der Todesopfer blieb mit 216 stabil. Etwa 5040 positiv auf das Virus getestete Menschen gelten als wieder genesen. Die Sterberate - also der Anteil Gestorbener an der Gesamtzahl vom Labor bestätigter Infektionsfälle - beträgt 4,0 Prozent.

16:20 Uhr: Dulig warnt in Corona-Krise vor Protektionismus

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig hat vor Protektionismus als Antwort auf die Corona-Krise gewarnt. «Existenzielle Probleme können nicht im Alleingang gelöst werden», sagte Dulig am Donnerstag im Landtag. Zuvor hatte die AfD in einer Aktuellen Stunde gefordert, die Abhängigkeit von Lieferketten zu reduzieren und die Produktion wichtiger Güter nach Deutschland zu verlagern. Dulig verwies darauf, dass Sachsens Unternehmen jedes Jahr Waren im Wert von rund 40 Milliarden exportieren, der Import beläuft sich auf einen Wert von rund 27 Milliarden Euro. Das zeige, dass Sachsen auf funktionierende europäische und internationale Liefer- und Wertschöpfungsketten angewiesen ist. Dennoch sei es als Lehre aus der Corona-Krise wünschenswert, essenzielle Grundgüter - etwa Grundstoffe für Arzneimittel - künftig wieder in Deutschland oder in europäischen Nachbarländern herzustellen. Der Bund wolle diese Entwicklung im Konjunkturpaket mit einer Milliarde Euro fördern, so Dulig.

14:13 Uhr: Internationalen Sachsenmeisterschaften im Seifenkistenrennen verschoben

Die Internationalen Sachsenmeisterschaften im Seifenkistenrennen in Freital wurden auf den 14. bis zum 16. August verschoben. Aktuell ist geplant nur die Deutschen Meisterschaften auszutragen, falls die Reisebeschränkungen für Teilnehmer aus anderen europäischen Ländern bestehen bleiben.

13:55 Uhr: In Schulen und Kindergärten kann von Mindestabstand abgewichen werden

In den Schulen und Kindergärten in Sachsen kann von einem Mindestabstandsgebot von eineinhalb Metern abgewichen werden. Das hat das Sächsische Oberverwaltungsgericht am Donnerstag in Bautzen entschieden (Aktenzeichen: 3 B 194/20) und damit die Klage einer Lehrerin zurückgewiesen. Diese hatte verlangt, dass Paragraf 2 der aktuellen Corona-Schutzverordnung außer Vollzug gesetzt wird. Dort ist geregelt, dass der ansonsten geltende Mindestabstand von 1,5 Metern in Kindertageseinrichtungen, in Schulen und bei schulischen Veranstaltungen nicht gilt. Die Grundschullehrerin hatte die Regelung angegriffen, weil sie sich einer erhöhten Ansteckungsgefahr ausgesetzt sah. Dadurch werde ihr Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzt, so die Argumentation der Frau. Das Sächsische Oberverwaltungsgericht ist dem nicht gefolgt. Eine Gefährdung der Lehrkräfte durch infizierte Kinder bei Unterschreitung des Mindestabstands sei bislang wissenschaftlich nicht eindeutig erwiesen, erklärten die Richter.

12:47 Uhr: Keine neuen Fälle in Dresden

In Dresden gibt es auch zum heutigen Donnerstag keine neuen bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Es bleibt bei 624 positiven Tests. Die geschätzte Zahl der Genesungen ist dagegen um eine auf 607 gestiegen. Es bleibt bei insgesamt 76 Krankenhauseinweisungen und zehn Todesfällen.

11:51 Uhr: Geibeltbad-Halle darf wieder öffnen

Nach dem das Geibeltfreibad seit dem 05. Juni 2020 wieder für Badegäste offensteht, dürfen nun auch die Halle des Geibeltbades und die Sportschwimmhalle Pirna nachziehen. Die Stadtwerke Pirna GmbH erhielten vom Gesundheitsamt die Betriebserlaubnis. Damit können Gäste ab dem 12. Juni 2020 wieder die Halle des Geibeltbades nutzen. Die Sportschwimmhalle wird für Trainingszwecke und Gesundheitsanwendungen ab dem 15. Juni 2020 wieder zur Verfügung stehen.

11:11 Uhr: Günther wirbt für ökologische Wende in Sachsen

Sachsens Umweltminister Wolfram Günther wirbt bei einem Neustart der sächsischen Wirtschaft nach der Corona-Krise für eine ökologische Wende. Bei einer Regierungserklärung im Landtag sprach er von einem «Green New Deal» und stellte neben Leitlinien auch konkrete Projekte vor. Es wäre geradezu wahnwitzig, die Corona-Krise zu bewältigen und dabei die diversen Umweltkrisen unbeachtet zu lassen oder gar zu verschärfen, sagte der Minister. Bei dem «Green New Deal» gehe es darum, Potenziale der Energie und Umweltpolitik besser zu nutzen und Arbeitsplätze mit Zukunft zu schaffen. Dazu kündigte er an, die Nutzung von Wasserstoff-Technologien in Sachsen sowie den Ausbau der erneuerbaren Energien wie Wind und Solarstrom voranzutreiben. Günther zufolge wird der Freistaat zudem den Einsatz von Elektro-Fahrzeugen im landeseigenen Fuhrpark und die Zahl der Ladesäulen an eigenen Liegenschaften deutlich erhöhen.

10:45 Uhr. Heidenauer Rathaus öffnet wieder

Am Montag öffnet das Rathaus in Heidenau auf der Nordstraße 27 wieder für Besucher. Am Dienstag folgt dann das Rathaus auf der Dresdner Straße 47. Geöffnet ist zu den üblichen Sprechzeiten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird von der Verwaltung empfohlen.

9:32 Uhr: CSD-Veranstalter ziehen mit Paradetruck durch Dresden

Eigentlich ist der Dresdner Christopher Street Day (CSD) wegen der Corona-Pandemie abgesagt - zumindest ein Paradetruck soll am Samstag aber trotzdem durch die Stadt rollen. «Einfach gar nichts zu machen, ist für uns keine Option», heißt es in einer Mitteilung des Veranstalters vom Donnerstag.

Normalerweise wäre am Samstag wie jedes Jahr gefeiert worden, doch die Veranstaltung musste auf September verschoben werden. Trotzdem möchte man am Samstag mit einem Paradetruck die Institutionen und Geschäfte besuchen, die sich an dem CSD beteiligt hätten.

9:07 Uhr: Dresdner Porzellansammlung öffnet wieder

Nach knapp zwei Monaten Zwangspause im Zuge der Corona-Pandemie ist ab Freitag auch die Dresdner Porzellansammlung wieder für Publikum zugänglich. Dabei wurde mit dem Böttgersaal das Herzstück des Museums im Zwinger neu gestaltet, wie die Staatlichen Kunstsammlungen (SKD) am Donnerstag mitteilten. Der lichtdurchflutete Pavillon ist dem berühmten Porzellanerfinder Johann Friedrich Böttger (1682–1719) gewidmet.

10. Juni 2020

16:36 Uhr: Nur wenig neue Corona-Infektionen in Sachsen

In Sachsen werden weiter nur wenige neue Infektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus gemeldet. Bis zum Mittwoch stieg die Gesamtzahl der Infektionen auf 5338, fünf mehr als am Vortag, wie das Sozialministerium mitteilte. In zehn Landkreisen und kreisfreien Städten hat es keine Neuinfektionen gegeben. Die Zahl der Todesopfer lag bei 216, zwei mehr als am Dienstag. Etwa 5030 positiv auf das Virus getestete Menschen gelten als wieder genesen. Die Sterberate - also der Anteil Gestorbener an der Gesamtzahl vom Labor bestätigter Infektionsfälle - beträgt 4,0 Prozent.

16:00 Uhr: Schauspielhaus veröffentlicht Programm für neue Spielzeit

Das Schauspielhaus hat sein Programm für die neue Spielzeit vorgestellt. Geplant sind 32 Premieren, davon elf Uraufführungen auf coronabedingt nur zwei Bühnen – jeweils der im großen Saal des Schauspielhauses und des kleinen Hauses. Die erste Premiere im September ist Thomas Manns „Zauberberg“, gefolgt von der Komödie „Der nackte Wahnsinn“ und „Einmeterfünfzig“ eine Theaterphantasie von Rainald Grebe. Am Abend öffnet das Schauspielhaus erstmals nach dem Lockdown wieder seine Türen. Es zeigt im Foyer Christa Wolfs Roman „Medea. Stimmen“ als Monolog Parcours.

12:30 Uhr: Keine neuen Corona-Fälle in Dresden

Wie die Stadt mittgeteilt hat, gibt es keine neuen Corona-Fälle in Dresden. Damit bleibt es bei 624 Infektionen. Auch weitere Todesfälle oder Krankenhauseinweisungen hat es nicht gegeben.

11:30 Uhr: Länderbahn fährt wieder nach Tschechien

Die Länderbahn fährt ab Montag wieder nach Tschechien. Das betrifft unter anderem die Verbindung von Dresden über Zittau nach Liberec und die Verbindung von Seifhennersdorf/ Rybniste über Zittau und Hradek bis hin nach Liberec. Hier gilt aber zunächst noch ein eingeschränkter Fahrplan. Ab dem 04. Juli soll die Wochenendverbindung ins tschechische Dosky wieder angeboten werden. Damit sind Ausflüge an den tschechischen Machasee wieder möglich.

9:14 Uhr: Mehr Besucher im Zoo Dresden

Mit den Lockerungen nach den coronabedingten Einschränkungen kehrt auch im Zoo in Dresden etwas mehr Normalität ein. Seit es keine Obergrenze mehr für die Anzahl der Besucher gibt und die Tierhäuser sowie Streichelgehege geöffnet haben, gehen die Ticketverkäufe und die Einnahmen wieder nach oben, wie der Zoo in Dresden mitteilte.

Am ersten Wochenende seit den neuesten Lockerungen am 6. Juni wurden bis zu 5000 Tickets täglich in Dresden verkauft. Zuvor durften höchstens 1000 Besucher gleichzeitig in den Zoo. Ob man jedoch die Verluste nur ansatzweise wieder reinholen könne, sei fraglich, sagte eine Sprecherin. Genaue Zahlen über die Verluste wollte der Zoo Dresden nicht nennen.



9. Juni 2020

16:07 Uhr: Sachsen plant 20 Millionen Euro für Corona-Tests ein

Sachsen will Corona-Tests bei einer steigenden Zahl von Neuinfektionen für bestimmte Berufsgruppen ausweiten. «Dies soll die zeitnahe Isolierung der betroffenen Personen ermöglichen und den ‎Ausbruch schnell wieder eindämmen‎», kündigte Gesundheitsministerin Petra Köpping an. So soll künftig überall dort verstärkt getestet werden, wo es mehr als 35 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen auf 100.000 Einwohner gibt. In Krankenhäusern, Pflegeheimen, Kitas, Horten oder Gefängnissen könnten Corona-Tests auch angeordnet werden, hieß es. Gebe es in einer Stadt oder einem Landkreis keine Neuinfektionen, müsse man auch nicht «wild daher testen», so Köpping. Weil sich die Zahl der Tests schwer kalkulieren lasse, hat Sachsen rund 20 Millionen Euro eingeplant. Aktuell gehe Sachsen bereits weiter als andere Bundesländer, indem der Freistaat die Kosten übernehme und alle Patienten und Beschäftigten testen lasse, betonte Köpping.

14:08 Uhr: Sachsen beschließt zusätzlichen Pflegebonus in Höhe von 500 Euro

Beschäftigte in der Altenpflege in Sachsen sollen wie angekündigt einen zusätzlichen Pflegebonus in Höhe von 500 Euro ausgezahlt bekommen. Das sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping nach einem entsprechenden Beschluss des Kabinetts. Damit bekommen die rund 70.000 Pflegekräfte im Freistaat zu den 1.000 Euro vom Bund bis zu 500 Euro vom Land hinzu. Die Kosten für den Landesanteil belaufen sich auf rund 30 Millionen Euro. Insgesamt wurden bis zum Dienstag im Freistaat 5.333 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet - das sind vier mehr als am Tag zuvor. In neun Landkreisen hat es keine Neuinfektionen gegeben. Rund 100 Patienten mit Covid-19 liegen derzeit in einem Krankenhaus, 26 auf der Intensivstation.

14:00 Uhr: Sachsen plant umfangreichen Haushalt trotz Corona-Krise

Sachsen will trotz drohender Einnahmeverluste in der Corona-Krise weiter mit einem Etat auf bisherigem Niveau planen. «Insgesamt stehen uns für den kommenden Doppelhaushalt 2021/2022 ‎pro Jahr nach derzeitigem Stand Haushaltsmittel von rund 20,7 Milliarden Euro zur Verfügung», sagte Sachsens Finanzminister Hartmut Vorjohann nach einer zweitägigen Haushaltsklausur des schwarz-grün-roten Kabinetts. «Dabei müssen wir bedenken, dass wir die Steuerausfälle mit Schulden kompensieren». Daher sei ein Überprüfen der Ausgaben und das Setzen von Prioritäten erforderlich. Er appellierte an die Fachressorts, langfristig und sorgfältig zu planen. Ab 2023 müssten die aufgenommenen Schulden getilgt werden. Der aktuelle Doppelhaushalt 2019/20 beläuft sich auf rund 41,2 Milliarden Euro. Es gebe zwar große Steuerausfälle, doch mit dem vom Landtag beschlossenen Kreditvolumen könne man das auffangen. Der Freistaat musste kurz vor Ostern erstmals von seiner langjährigen Finanzpolitik abweichen und wieder mit einer Neuverschuldung planen. Bis zu sechs Milliarden Euro sind vorgesehen, um Folgen der Pandemie abzumildern.

13:29 Uhr: Sachsen gibt knapp 68 Millionen Euro für Kultur und Tourismus

Sachsen will Kultur und Tourismus in der Corona- Krise mit knapp 68 Millionen Euro zusätzlich unterstützen. Das teilte die für beide Bereiche zuständige Staatsministerin Barbara Klepsch heute mit. «In den vergangenen Jahrzehnten haben unzählige mutige und kreative Menschen ein Netz an kulturellen und touristischen Attraktionen aufgebaut, das in seiner Dichte auch bundesweit einmalig ist. Dieses Netz verbindet tausende Sachsen, es wirkt aber weit über Sachsen hinaus und darf auf keinen Fall zerstört werden», sagte die Ministerin. Deshalb nehme man viel Geld in die Hand, um gemeinsam mit den Akteuren Wege aus der Krise zu finden. Konkret sind mehrere Einzelmaßnahmen vorgesehen. Den größten Baustein bildet ein umfassendes Paket für die freie Kulturszene, die bisher kaum oder gar nicht auf Hilfsprogramme zugreifen konnte. Allein 30 Millionen Euro sind unter anderem für freie Theater, Festivals und kulturelle Vereine eingeplant. Der Zuschuss beträgt bis zu 10.000 Euro, in Einzelfällen bis 50.000 Euro. Die Kulturstiftung des Landes erhält sieben Millionen Euro. Damit wird unter anderem ein Stipendienprogramm für freie Künstler aufgestockt. Auch die Veranstaltungsbranche kann auf zwei Millionen Euro Hilfe bauen.

12:58 Uhr: Keine neuen Coronafälle in Dresden

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Dresden bleibt stabil bei 624. Es gibt keinen neuen Fall, dafür steigt die geschätzte Zahl der Genesenen weiter. Die Stadt gibt diese mit 606 an. Es bleibt bei insgesamt 76 Krankenhauseinweisungen und 10 Sterbefällen.

11:36 Uhr: Berufsverband der Gymnasiallehrer fordert Investitionen in Bildung

Der Berufsverband der Gymnasiallehrer in Sachsen hat angesichts der Corona-Hilfsprogramme für die Wirtschaft auch Investitionen in die Bildung gefordert. «Es muss zusätzliches Geld in die Hand genommen werden, denn wir brauchen an Sachsens Schulen sowohl eine moderne digitale Infrastruktur als auch ausreichend personelle Ressourcen», erklärte Thomas Langer, Landesvorsitzender des Philologenverbands Sachsen am Dienstag in Dresden. So könnten Lehrer zum Beispiel nur dann entlastet werden, wenn die dringend benötigten Schulverwaltungsassistenten eingestellt werden. Zugleich wiederholte Langer die Forderung seines Verbandes nach einer zügigen Umsetzung des Digitalpakts. An erster Stelle sei die Rechtssicherheit bei der Nutzung von digitalen Medien zu klären. Derzeit würden aus der Not heraus noch zahlreiche Tools und Plattformen genutzt, die den geltenden Regeln des Datenschutzes nicht genügen. Deshalb müsse die sächsische Lernplattform LernSax praktikabler und nutzerfreundlicher gestaltet werden.

11:30 Uhr: Hoher Bedarf an Blutspenden

In Sachsen herrscht nach wie vor ein erhöhter Bedarf an Blutspenden. Ab Mitte Mai habe sich die Nachfrage aus den Krankenhäusern nach Blutprodukten innerhalb weniger Tage um bis zu 30 Prozent erhöht, wie Kerstin Schweiger vom DRK-Blutspendedienst Nord-Ost auf Anfrage sagte. Kurz zuvor waren die ersten Lockerungen wegen der rückläufigen Corona-Neuinfektionen in Kraft getreten. Vermutlich liege die erhöhte Nachfrage daran, dass der Regelbetrieb wieder gestartet ist und zudem aufgeschobene Operationen nachgeholt werden, so Schweiger. Derzeit seien die Notfallvorräte noch ausreichend, aber ansonsten sei nur noch ein Vorlauf für ein bis zwei Tage vorhanden.


8. Juni 2020

12:16 Uhr: Keine neuen Fälle in Dresden

In Dresden gibt es keine neuen Corona-Fälle. Es bleibt damit bei 624 bestätigten Fällen.

10:03 Uhr: Studenten demonstrieren in Dresden

Studenten der TU Dresden und HTW demonstrieren heute auf dem Theaterplatz für mehr Hilfen in der Corona-Krise. Die Kredite und Zuschüsse der Bundesregierung seien zu wenig um den Studenten zu helfen, so Paul Senf Sprecher der Sächsischen Studierendenschaft. Deshalb fordert die Sächsische Studierendenschaft eine Erhöhung der Zuschüsse. Die Demonstration beginnt 11:00 Uhr auf dem Theaterplatz.

0:05 Uhr: Weitere Lockerungen an Schulen und Kitas treten in Kraft

An Sachsens Schulen gibt es ab heute weitere Lockerungen. So soll es Zeugnisübergaben und Abschlussfeiern geben können. Auch Elternabende, Elterngespräche oder Gremiensitzung können wieder erfolgen. Voraussetzung sind die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln. Die neue Allgemeinverfügung gilt bis zum 29. Juni. Auch Kitas können ihren Betrieb ab heute etwas flexibler gestalten: Feste Gruppen sollen zwar bestehen bleiben, können aber künftig größer sein und durch mehr Erzieher betreut werden. Die Schulbesuchspflicht an Grundschulen bleibt weiterhin ausgesetzt. Eltern können damit entscheiden, ob ihre Kinder in der Schule oder zu Hause lernen. Ein Wechselmodell sei aber nicht möglich, hieß es.


7. Juni 2020

14:40 Uhr: Weiter nur geringer Anstieg an Neuinfektionen in Sachsen

In Sachsen nehmen die nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen weiterhin nur leicht zu. Am Sonntag wies die vom Gesundheitsministerium täglich veröffentlichte Statistik 5.327 Fälle auf. Das waren sieben mehr als am Samstag. Die Anzahl der Todesopfer blieb stabil bei 213. Geschätzt etwa 4.990 Menschen im Freistaat, die positiv auf das Virus getestet wurden, sind inzwischen genesen. Die Sterberate - der Anteil Gestorbener im Verhältnis zu allen festgestellten Infizierten - liegt weiter bei vier Prozent.

12:13 Uhr: Keine neuen Fälle in Dresden

Zum Sonntag gibt es keine neuen bestätigten Coronafälle in Dresden. Es bleibt bei insgesamt 624 Infektionen. 603 dieser Infizierten gelten mittlerweile als gesund. Es bleibt zudem bei insgesamt 76 Krankenhauseinweisungen und zehn Sterbefällen.


6. Juni 2020

15:46 Uhr: Konjunkturprogramm soll Lücken bei Corona-Hilfe schließen

Sachsen will mit einem eigenen Konjunkturprogramm Lücken in den Corona-Hilfen des Bundes schließen. Das kündigte Ministerpräsident Michael Kretschmer am Samstag bei einer Diskussion mit Vertretern des Gastgewerbes in Plauen an. Noch wisse man nicht genau, welche Einnahmeausfälle die vom Bund geplanten Maßnahmen für Sachsen bedeuten und welche Kofinanzierung sie erfordern. Kretschmer hatte sich wiederholt kritisch zur Absenkung der Mehrwertsteuer geäußert. Er könne damit wenig anfangen, bekräftigte er seine Haltung am Samstag. Sachsens Regierung will Anfang kommender Woche auf einer Klausur in Meerane über das Konjunkturprogramm für den Freistaat sprechen.

15:12 Uhr: Minimaler Anstieg an Neuinfektionen in Sachsen - zwei Todesfälle

In Sachsen nehmen die nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen weiterhin leicht zu. Am Samstag wies die vom Gesundheitsministerium täglich veröffentlichte Statistik mit 5.320 Fällen nur einen Fall mehr auf als am Freitag. Die Anzahl der Todesopfer erhöhte sich um zwei auf 213. Geschätzt etwa 4.970 Menschen im Freistaat, die positiv auf das Virus getestet wurden, sind inzwischen genesen. Die Sterberate - der Anteil Gestorbener im Verhältnis zu allen festgestellten Infizierten - liegt weiter bei vier Prozent.

11:49 Uhr: Ein neuer Coronafall in Dresden

In Dresden ist der insgesamt 624. positive Coronatest verzeichnet worden. Das ist ein neuer Fall im Vergleich zu Freitag. Insgesamt gab es nur vier neue Fälle in der vergangenen Woche. Die Zahl der Genesenen wird weiter auf etwa 603 geschätzt. Es bleibt bei insgesamt 76 Krankenhauseinweisungen und zehn Sterbefällen.

11:45 Uhr: Kaum Berücksichtigung für Blinde bei Schutzverordnung

Blinde und sehbehinderte Menschen sind bei den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus kaum berücksichtigt worden, kritisiert der Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen. «Wir sind zwar nicht die Masse der Gesellschaft, aber wir wurden schlicht vergessen», sagt der stellvertretende Vorsitzende Andreas Schneider in Meißen. So seien die Markierungen auf Böden und Absperrungen vor Geschäften und anderen Einrichtungen nicht zu erfassen. Dem Verband gehören in Sachsen nach Angaben von Schneider derzeit etwa 1000 Mitglieder an. Doch noch weit mehr Menschen seien von Seheinschränkungen betroffen.

00:05 Uhr: Neue Schutzverordnung tritt in Kraft - weitere Lockerungen

Besuche in Pflegeheimen, Schwimmhallen, Sauna, Familienfeiern oder Busreisen - in Sachsen kehrt in der Corona-Krise immer mehr Normalität zurück. Heute tritt die neue Corona-Schutzverordnung in Kraft, mit zahlreichen weiteren Lockerungen. Gesundheitsministerin Petra Köpping hatte betont, dass es keine Verbotsverordnung mehr sein soll. Vielmehr sollen immer mehr Dinge ermöglicht werden, die entsprechenden Hygiene-Auflagen vorausgesetzt. Verboten bleiben allerdings Jahrmärkte, Sportveranstaltungen mit Publikum, Disco-Besuch und Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern.


5. Juni 2020

16:30 Uhr: Busse und Fähren nach Tschechien fahren wieder

Mit der Öffnung der tschechischen Grenzen nimmt auch der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) den Betrieb wieder auf. Aufgrund der notwendigen Planungen für den Fahrzeugeinsatz und die Mitarbeiter erfolgt dies schrittweise in den nächsten Tagen. 

  • Ab sofort fahren die Busse der Linie 398 Teplice – Dresden bis Zinnwald und haben dort Anschluss nach Dresden. Ab 27. Juni sind die Busse wieder planmäßig ohne Umstieg unterwegs.
  • Ab 6. Juni ist die Fähre zwischen Schöna und Hřensko wieder in Betrieb, das Wanderschiff des Regionalverkehrs Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (RVSOE) bedient wieder den Halt in Hřensko.
  • Ab 8. Juni ist die Linie 217 auf tschechischem Gebiet wieder fahrplanmäßig unterwegs, ab 15. Juni folgt die Sebnitzer Stadtbus-Linie T, die ihre Haltestelle in Dolní Poustevna wieder bedient.
  • Die Fahrradbus-Linien 242 und 245 fahren ab 13. Juni wieder planmäßig in die Tschechische Republik. An den Wochenenden und Feiertagen ist der Verkehr bei einigen  wenigen Fahrten des Fahrradbusses vorübergehend wegen Forstarbeiten nur eingeschränkt möglich. 

15:55 Uhr: 12 neue Corona-Infektionen in Sachsen

Während es in Dresden keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus gibt, ist die Zahl für Sachsen im Vergleich zu Donnerstag um zwölf neue Fälle gestiegen. Insgesamt 5.319 Menschen wurden damit bisher im Freistaat positiv getestet. Die meisten Neuinfektionen gab es mit vier dabei im Vogtlandkreis, gefolgt von drei neuen Fällen im Landkreis Zwickau, den beiden ohne am stärksten betroffenen Regionen in Sachsen. Die Zahl der Genesenen wird aktuell auf 4.960 geschätzt. Es bleibt bei 211 Sterbefällen. Der Anteil der Verstorbenen an der Gesamtzahl der laborbestätigten Infektionsfälle beträgt 4,0%.

14:36 Uhr: Amt für Kindertagesbetreuung ab 8. Juni wieder geöffnet

Ab kommenden Montag (8. Juni) bietet das Amt für Kindertagsbetreuung wieder persönliche Beratungsgespräche zu Elternbeiträgen und der Vermittlung von Litaplätzen an. Die Beratungen können zu den angegebenen Sprechzeiten in Anspruch genommen werden. Es wird aber darum geben, nach Möglichkeit vorab einen Termin zu verinbaren, um Wartezeiten zu minimieren. Dies kann telefonisch unter 0351-4885051 oder per E-Mail an kindertagesbetreuung@dresden.de getan werden. Dienstags und donnerstags bietet die Beratungs- und Vermittlungsstelle von 9 bis 18 Uhr auch Sprechzeiten ohne vorherige Terminvereinbarung an. Die Beitragsstelle bietet ihre Beratungen weiterhin ohne vorherige Terminvereinbarung an. Sie hat montags und freitags von 9 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Aufgrund der weiter bestehenden Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus werden die Besucher gebeten, in den Räumen des Amtes eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, Abstand zu halten und auf das Händeschütteln zu verzichten.

14:05 Weiße Flotte nimmt Kurs auf Sanierung in Eigenverwaltung

Zur Sanierung der Sächsischen Dampfschifffahrt soll das am Mittwoch eingeleitete Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung geregelt werden, das teilte die Geschäftsleitung mit. Sanierungsexperte Burkhard Jung wird ab sofort Teil der Geschäftsführung, der Unternehmensberater möchte bis September einen neuen Investor finden. Bis dahin können die Gehälter der Mitarbeiter bezahlt werden, auch die Dampfer begrüßen wie gewohnt Gäste auf der Elbe. Die sächsische Dampfschifffahrt hatte am Mittwoch Insolvenz beantragt, nachdem ein Kredit des Freistaates nicht ausgezahlt worden ist. 

12:20 Uhr: Kein neuer Fall in Dresden

Die Zahl der Corona-Infektionen in Dresden ist stabil geblieben. Nachdem es am Donnerstag noch drei neue registrierte Fälle gab, sind zum heutigen Tag keine Neuinfektionen zu verzeichnen. Es bleibt bei insgesamt 623 positiven Tests. Die Zahl der Genesenen wird auf 603 geschätzt. Es bleibt bei insgesamt 76 Krankenhauseinweisungen und 10 Sterbefällen.

10:54 Uhr: Dresdner Zoo öffnet Tierhäuser

Zum Wochenende hat der Zoo Dresden sein Angebot erweitert. Die Tierhäuser werden wieder geöffnet. So können die Besucher ab Samstag  wieder die tierischen Bewohner des Terrariums und des Prof- Brandes-Hauses bewundern. Es gilt in den Tierhäusern eine Einbahnstraßen-Regelung und das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung wird empfohlen. Das Streichelgehege sowie Afrikahaus, Giraffenhaus, der Zoo unter der Erde und die Besucherhütte bei den Krik-Dikdiks sind ebenfalls wieder zugänglich. Geschlossen bleiben die Kattainsel und die Tundravoliere, allerdings aufgrund des Brutgeschehens, wie der Zoo erklärte. Die maximale Besucherobergrenze von 1.000 Besuchern wird aufgehoben.

10:34 Uhr: Event-Branche demonstriert

Mit einer Aktion vor der Semperoper in Dresden hat Sachsens Veranstaltungsbranche am Freitag auf ihre schwierige Lage in der Corona-Krise aufmerksam gemacht. Unter dem Motto «Ohne uns ist Stille» wurden 1000 leere Stühle auf dem Theaterplatz aufgestellt. Hunderte Vertreter der Branche, viele von ihnen in schwarzer Kleidung, komplettierten das Bild. Etwa 30 Lastwagen bildeten einen Korso und fuhren durch Dresden. An der Demonstration nahmen unter anderen Veranstalter, Künstler, Techniker und Caterer teil - Berufsgruppen, die durch die Krise unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind.

9:58 Uhr: 12. Dresdner Schlössernacht wird auf 2021 verschoben

Die Dresdner Schlössernacht in diesem Jahr fällt aus. Schweren Herzens haben sich die Veranstalter der 12. Schlössernacht dazu entschieden, dass sie auf den 17. Juli 2021 verschoben wird. Die bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit. "Gewimmel vor den Bühnen, spontane Kunst am Wege, ausgelassener Schwof bis in den Morgen – alles, was die Gäste lieben, können wir dieses Jahr nicht bieten", so Veranstalter Mirco Meinel von der First Class Concept GmbH. "Lange haben wir Alternativen geprüft und alle verworfen – keine würde das launige, entspannte Flair der Schlössernacht entstehen lassen."

9:35 Uhr: Tschechien öffnet Grenzen für Deutsche

Tschechien öffnet nach fast drei Monaten wieder seine Grenze für Bürger aus Deutschland, Österreich und Ungarn. Die Entscheidung tritt bereits ab heute Mittag 12 Uhr in Kraft, wie das Kabinett am Freitagmorgen auf einer Sondersitzung in Prag beschloss. Ein negativer Corona-Test muss nicht mehr vorgelegt werden. «Wir müssen zur Normalität zurückkehren», sagte Regierungschef Andrej Babis im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Es sei gut, wenn Touristen aus diesen Ländern wieder Geld in Tschechien ausgäben.

0:05 Uhr: Event-Branche demonstriert vor der Semperoper

Ein 500 Meter langer LKW-Korso aus über 30 Fahrzeugen der Event- und Gastrobranche fährt am Vormittag zur Semperoper. Dort erwarten 1.000 „Leere Stühle“ sowie 1.000 schwarzgekleidete Unternehmer, Künstler und Mitarbeiter die LKW. Unter dem Motto „Ohne uns ist Stille“ machen sie dort ab elf Uhr auf ihre teils dramatische Situation aufmerksam. Große Namen, die in Dresden Elbufer oder Stadion gefüllt hätten schicken zur Unterstützung Videobotschaften.


4. Juni 2020

15:41 Uhr: Tschechien öffnet Grenze für Deutsche schon am Samstag

Tschechien öffnet seine Grenze für Bürger aus Deutschland, Österreich und Ungarn früher als geplant - voraussichtlich bereits ab Samstag. Das sagte Ministerpräsident Andrej Babis am Donnerstag der Agentur CTK am Rande eines Besuchs in der Nähe des Kurorts Marienbad (Marianske Lazne). Er habe das Kabinett für Freitagmorgen zu einer Sondersitzung in Prag einberufen, um darüber formal zu entscheiden.

Ursprünglich sollte die Lockerung erst am 15. Juni in Kraft treten. Für Bürger der genannten Staaten sind dann weder ein negativer Corona-Test noch eine 14-tägige Quarantäne vorgeschrieben. Das Kabinett Babis hatte Mitte März einen weitgehenden Einreisestopp für Ausländer verhängt. Als Grund wurde die Coronavirus-Pandemie genannt. Nun wird ein neues Ampel-Modell eingeführt, das Länder nach epidemiologischen Kriterien einteilt.

13:35 Uhr: Dresdner Forscher untersuchen soziale Folgen des Corona-Lockdowns

Psychologen der Technischen Universität Dresden möchten in zwei Studien Auswirkungen der Kontaktbeschränkungen und den Umgang mit Alkohol in der Corona-Krise untersuchen. Wie die Lehranstalt am Donnerstag mitteilte, sollen dabei Folgen der stark eingeschränkten Kontakte auf die psychische Gesundheit untersucht werden. «Wo lagen und liegen besondere Schwierigkeiten? Wie haben sich die Belastungen über die Zeit entwickelt», formulierte die Uni einige Fragestellungen. Damit nicht nur Probleme analysiert, sondern auch passende Unterstützungsangebote geschaffen werden können, soll die Befragung im wöchentlichen Abstand wiederholt werden.

13:13 Uhr: Drei neue Coronafälle

Zum ersten Mal seit Pfingstsamstag sind in Dresden wieder neue Coronafälle bestätigt worden. Die Stadt Dresden gab am Mittag an, dass drei Menschen positiv getestet wurden. Damit haben sich seit Ausbruch der Pandemie in Dresden 623 Menschen infiziert. Demgegenüber steht die Zahl von geschätzt 603 Menschen, die wieder gesund sind. Es bleibt bei 76 Krankenhauseinweisungen und 10 Sterbefällen.

11:15 Uhr: Kulturministerin Klepsch sichert freier Theaterszene Unterstützung zu

Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch hat auch der freien Theaterszene Unterstützung in der Corona-Krise zugesagt. «Ich bin zuversichtlich, dass wir in Kürze ein umfassendes Hilfspaket für die Bereiche Kultur und Tourismus auf den Weg bringen können», erklärte sie am Donnerstag bei einem Besuch im Privattheater des Schauspielers Tom Pauls in Pirna. Das Hilfspaket sei dringend notwendig, um bestehende Förderlücken zu schließen und Kultur und Tourismus flächendeckend zu erhalten. Das vorhandene Netz dürfe auf keinen Fall zerstört werden.


3. Juni 2020

16:23 Uhr: Zeugnisübergaben und Abschlussfeiern an Schulen möglich

An Sachsens Schulen soll es trotz Corona-Krise Zeugnisübergaben und Abschlussfeiern geben können. Das sieht eine neue Allgemeinverfügung vor, die am Mittwoch vom Kabinett beschlossen wurde und nächsten Montag in Kraft tritt. Voraussetzung sind die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln. «Die Schüler haben sich einen ‎würdigen Abschluss ihrer Schulzeit verdient», erklärte Kultusminister Christian Piwarz. Gleiches gelte auch für den Schulstart. Die Schulen könnten bei Einhaltung der Auflagen entsprechende Veranstaltungen durchführen, so Piwarz.

15:37 Uhr: Weitere Lockerungen in Sachsen

Sachsens Regierung ermöglicht ab diesem Samstag wieder Busreisen. Dabei soll eine Mund-Nasenbedeckung Pflicht sein, ähnlich wie im öffentlichen Nahverkehr, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping am Mittwoch nach einem Kabinettsbeschluss. Auf Abstandsregeln soll allerdings verzichtet werden. Derzeit sei man auch mit anderen Bundesländern über eine einheitliche Regelungen im Gespräch. Außerdem sollen Besuche in sächsischen Pflegeheimen von diesem Samstag (6. Juni) an unter Auflagen wieder möglich sein. Das hat das Kabinett ebenfalls beschlossen. Zudem sind dann Feiern bis zu 50 Personen wieder erlaubt, wie Köpping ankündigte. Auch die Kontaktbeschränkungen sollen gelockert werden, so dass sich künftig zehn Personen im öffentlichen Raum treffen können - unter Einhaltung der Abstandsregeln. Zudem dürfen Fachmessen und Regionalmessen wieder stattfinden - mit bis zu 1.000 Personen. Große Publikumsmessen werden laut Wirtschaftsminister Martin Dulig vorerst aber nicht möglich sein.

14:17 Uhr: Zwei neue Coronafälle in Sachsen

Die Zahl der positiven Tests ist in Sachsen nur minimal gestiegen. Es wurden insgesamt sechs neue Fälle im Vergleich zu Dienstag gemeldet, allerdings wurden vier Fälle im Landkreis Bautzen auch korrigiert. Damit gibt es letztlich nur zwei neue Coronafälle im Bezug auf die Gesamtzahl von Dienstag. In Sachsen wurden bisher 5.306 Menschen positiv getestet. Im Landkreis Zwickau gibt es einen neuen Todesfall. Insgesamt sind im Freistaat 211 Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Der Anteil der Verstorbenen an der Gesamtzahl der laborbestätigten Infektionsfälle beträgt 4,0%.

13:43 Uhr: Reisebranche demonstriert

Mit gelben Warnwesten und Trillerpfeifen haben Branchenvertreter von Reisebüros, Bus- und Reiseunternehmen in Dresden unter dem Motto «Touristik kurz vor der Ohnmacht» staatliche Hilfe in der Corona-Krise gefordert. Begleitet von hupenden Bussen zogen die Demonstranten durch die Innenstadt. Die Teilnehmer kamen unter anderem auch aus Zwickau, Chemnitz und Leipzig. Um auf ihre schwierige Lage aufmerksam zu machen, legten sich die Demonstranten zwischen Theater- und Postplatz für einen kurzen Moment auf die Straße. «Uns geht die Luft aus», hieß es.

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13:35 Uhr: Tausende Besucher im Residenzschloss am Pfingstwochenende

Das nach wochenlanger Corona-Schließung am vergangenen Samstag in großen Teilen wiedergeöffnete Dresdner Residenzschloss haben am Pfingstwochenende knapp 4.000 Menschen besucht. Nach Angaben der Staatlichen Kunstsammlungen kamen besonders viele Inhaber von Jahreskarten sowie Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren in die zugänglichen Ausstellungen in dem Museumskomplex. Das Historische Grüne Gewölbe, das seit dem Juwelendiebstahl im November 2019 nicht zugänglich war, sei mit Ausnahme einer Stunde an allen drei Tagen vollständig ausgebucht gewesen, sagte eine Sprecherin des Museumsverbundes am Mittwoch auf Anfrage.

12:08 Uhr: Erneut keine neuen Fälle in Dresden

In Dresden sind weiterhin keine neuen Fälle zu verzeichnen. Seit Pfingstsamstag steht die Zahl bei 623 positiven Tests. Es bleibt zudem bei geschätzt 596 Genesenen. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen mit 76 sowie die zehn Sterbefälle bleiben unverändert.

10:38 Uhr: Arbeitslosenzahl in Corona-Krise weiter gestiegen

Die Corona-Krise treibt die Zahl der Arbeitslosen in Sachsen weiter nach oben. Im Mai waren ‎135.300 ‎Menschen im Freistaat ohne Job, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit heute mitteilte. Das waren ‎6.100 Männer und Frauen mehr als im Vormonat, die Arbeitslosenquote stieg damit auf 6,4 Prozent. «‎Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben den sächsischen Arbeitsmarkt auf das Jahr 2017 ‎zurückversetzt», so Agenturchef Klaus-Peter Hansen. Im Mai haben mehr als 2.500 weitere Unternehmen Kurzarbeit angezeigt. Bereits in den vergangenen Monaten zeigten etwa vier von ‎zehn Betrieben in Sachsen Kurzarbeit an. 

8:00 Uhr: Sächsische Regierung will weitere Lockerungen beschließen

Die sächsische Regierung will heute weitere Lockerungen in der Corona-Krise verkünden. Zuvor beschließt das Kabinett eine neue Schutz-Verordnung. Details dazu waren bereits in der Vorwoche genannt worden. So sollen Besuche in Pflegeheimen generell erlaubt sein, wenn auch mit Auflagen. Veranstaltungen und Feiern mit bis zu 50 Personen sind gleichfalls wieder möglich. Das gilt auch für Busreisen. Hier dürfte eine Maskenpflicht gelten, aber keine gesonderte Abstandsregel. In Hotels sollen die Wellnessbereiche wieder öffnen können. In Sachsen hatte es in den vergangenen Tagen kaum noch eine Zunahme von Corona-Infektionen gegeben.


2. Juni 2020

20:59 Uhr: Kretschmer will an Mundschutz und Abstandsregeln vorerst festhalten

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will trotz aller Lockerungen der Corona-Beschränkungen vorerst weiter am Mundschutz und Mindestabstand festhalten. Man werde diese Regeln mit der neuen Corona-Schutzverordnung am 6. Juni nicht ändern, betonte der Regierungschef am Dienstagabend bei einem Bürgergespräch in Grimma. «Es ist klar, dass dieser Mundschutz eine Belastung ist», sagte Kretschmer. Dennoch gebe ein Mund- und Nasenschutz etwas mehr Schutz beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr. «Ich finde, wir sollten das noch eine gewisse Zeit ertragen.» Wissenschaftliche Untersuchungen hätten gezeigt, dass die Länder am besten durch die Krise gekommen seien, die auf Mundschutz und konsequente Nachverfolgung der Infektionen gesetzt hätten.

17:06 Uhr: Keine Corona-Neuinfektionen in Sachsen

In Sachsen hat es am zweiten Tag in Folge keine neuen nachgewiesenen Corona-Infektionen gegeben. Wie bereits Pfingstmontag lag die Zahl der nachweislich Erkrankten in Sachsen am Dienstag nach Angaben des Gesundheitsministeriums bei 5304. Auch die Zahl der Todesopfer blieb bei 210. Schon an den beiden Tagen zuvor war kaum noch eine Zunahme der Infektionen mit dem Virus Sars Cov-2 registriert worden. Nach Schätzungen sind etwa 4900 Menschen im Freistaat, die positiv auf das Virus getestet wurden, inzwischen wieder genesen. Die Sterberate - der Anteil Gestorbener im Verhältnis zu allen festgestellten Infizierten - liegt bei vier Prozent.

17:03 Uhr: Dresdner Philharmonie spielt mit Hygienekonzept wieder vor Publikum

 Die Dresdner Philharmonie spielt ab dem 18. Juni wieder vor Publikum - und das hat im Saal des Kulturpalastes in der Corona-Pandemie viel Platz. Denn wegen der Hygienevorschriften dürfen nur 498 der rund 1800 Plätze besetzt sein. Über ein entsprechendes Konzept informierte das Orchester am Dienstag. Die Konzerte haben keine Pause und dauern gut eine Stunde. Ein spezielles Einlasssystem, zusätzliche Raumbelüftung, Reinigung und Desinfektion sollen vor Ansteckung schützen. Bis zu ihrem Sitzplatz müssen Philharmoniebesucher auch einen Mundschutz tragen.

13:33 Uhr: Keine neuen Corona-Fälle in Dresden

In Dresden gibt es keine neuen Corona-Fälle. Die Zahl bleibt unverändert bei 623 Infektionen seit Anfang März. Es bleibt zudem bei 76 Krankenhauseinweisungen und 10 Sterbefällen. Die geschätzte Zahl der Genesenen beträgt mittlerweile 596.


1. Juni 2020

20:23 Uhr: Tschechien öffnet Grenzen für deutsche Touristen ab 15. Juni

Tschechien öffnet seine Grenze ab dem 15. Juni wieder für Touristen aus Deutschland. Das beschloss das Kabinett am Montag in Prag, wie Gesundheitsminister Adam Vojtech bekanntgab. Der EU-Mitgliedstaat hatte Mitte März wegen der Coronavirus-Pandemie einen weitgehenden Einreisestopp verhängt. Grundlage ist nun ein neues Ampel-Modell, das Länder nach Risikogruppen einteilt. Grünes Licht bekommen neben Deutschland und allen anderen Nachbarstaaten Tschechiens unter anderem auch die Schweiz und Kroatien. Damit entfallen auch die bisherigen Einschränkungen für grenzüberschreitende Berufspendler.

20:15 Uhr: Kretschmer will mit Demonstranten im Gespräch bleiben

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer wirbt für eine Auseinandersetzung mit Menschen, die gegen die aus ihrer Sicht zu strengen Corona-Auflagen demonstrieren. «Wenn der Eindruck entsteht, dass die Politik nicht zuhört und irgendwas entscheidet, hat man verloren», sagte er der «Süddeutschen Zeitung». Das gelte etwa beim Thema Impfpflicht. «Ich habe früh deutlich gemacht, dass es keinen Impfzwang geben wird», sagte er. Ihm hätten Menschen beim Thema vermeintlicher Impfzwang gesagt, dass Politik «gegen die Menschen» gemacht werde. Seinen Kurs weiterer Lockerungen für Sachsen verteidigte er. Man müsse weg von dem generellen Verbot und «hin zu einem Ermöglichen unter Auflagen». Sachsen will die Einschränkungen in der Corona-Krise ab dem 6. Juni weiter lockern. Maßnahmen wie Abstandsgebot und Maskenpflicht sollen aber bleiben.

14:44 Uhr: Auch in Sachsen keine neuen Fälle gemeldet

Was für die Landeshauptstadt gilt, das gilt am Pfingstmontag auch für ganz Sachsen. Es gibt keine neuen gemeldeten Coronafälle. Es bleibt bei insgesamt 5.304 positiven Tests. Auch die Zahl der Todesfälle bleibt bei 210. 4.880 Menschen in Sachsen gelten mittlerweile wieder als gesund.

12:51 Uhr: Erneut keine neuen Coronafälle in Dresden

Zum Start in den Juni bleibt es bei 623 Coronafällen in Dresden, es gibt keine neuen positiven Tests im Vergleich zu Pfingstsonntag. Es bleibt zudem bei 76 Krankenhauseinweisungen und 10 Sterbefällen. Die geschätzte Zahl der Genesenen beträgt mittlerweile 592.

11:41 Uhr: Zusammenhang von Corona und möglichen Verlust des Geruchssinns

Eine international angelegte Befragung belegt, dass eine Coronainfektion mit dem Verlust des Geruchssinns einhergehen kann. Das Virus greife offenbar Zellen des Riechepithels an und sorge für einen Ausfall der Rezeptoren, teilte das an der Analys beteiligte Universitätsklinikum Dresden am Pfingstmontag mit. Da sich die Zellen regelmäßig erneuern, klinge die Geruchsstörung bei vielen Betroffenen auch wieder ab. Das Phänomen gehe - anders als etwa bei einem grippalen Infekt - nicht mit einer verstopften Nase einher. Die Ergebnisse resultieren aus einer Onlinebefragung und basieren auf Beiträgen von gut 4000 Patienten mit Covid-19-Diagnose aus mehr als 40 Ländern, wie es hieß.

8:30 Uhr: Soziale Arbeit: Einzelne Leistungen coronabedingt nicht finanziert

Zu Beginn der Corona-Krise befürchteten soziale Träger harte Einschnitte für die Schwächsten der Gesellschaft. Bislang sind jedoch nur vereinzelte Sozialleistungen betroffen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei verschiedenen Trägern in Sachsen ergab. Von einer flächendeckenden Unterfinanzierung der sozialen Arbeit durch Corona kann derzeit aber nicht die Rede sein. «Uns sind bisher nur Einzelfälle bekannt», sagte etwa Thomas Neumann, Sprecher des Landesverbands der Parität, gegenüber dpa. Doch mit Blick auf die vielerorts ohnehin schon klammen Haushalte befürchten die befragten Träger zukünftig einen Sparkurs. Laut aktueller Steuerschätzung könnten Sachsens Kommunen coronabedingt bis 2024 mehr als eine Milliarde Euro fehlen. 


31. Mai 2020

14:37 Uhr: 5 neue Coronafälle in Sachsen

In Dresden ist die Zahl der positiven Tests stabil geblieben und auch in ganz Sachsen gibt es nur einen sehr geringen Anstieg. Fünf neue Fälle wurden im Vergleich zu Samstag registriert - Alle in Westsachsen. Insgesamt sind im Freistaat 5.304 Menschen positiv getestet worden. Etwa 4.860 dieser positiv Getesteten gelten wieder als genesen. Es gibt keinen neuen Todesfall, es bleibt in Sachsen bei 210.

12:49 Uhr: Verhaltener Pfingstreiseverkehr

Der Pfingstreiseverkehr in Sachsen hat sich bis Sonntagmittag in Grenzen gehalten. «Es ist ganz ruhig», sagte ein Sprecher des Verkehrswarndienstes in Dresden am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. «Auf den Straßen ist nicht viel los.» Auch an der Grenze zu Polen blieb der befürchtete Ansturm aus. «Keine Probleme, es gab nur kurzzeitig am Samstag mal einen kleinen Stau», sagte ein Sprecher. Ob die zeitbegrenzte Öffnung eines zusätzlichen Grenzübergangs südlich von Görlitz zur Entlastung beigetragen hat, konnte er allerdings nicht sagen.

12:45 Uhr: Keine neuen Fälle in Dresden

Die Zahl der Coronafälle in der Stadt hat nicht zugenommen. Es bleibt bei 623 positiven Tests, wie am Samstag. 589 Menschen sind geschätzt wieder gesund. Es bleibt bei 76 Krankenhauseinweisungen und 10 Sterbefällen.

10:31 Uhr: Kaum Beanstandungen in Dresdner Betrieben

Bei Corona-Hygienekontrollen durch das Gesundheits- oder Ordnungsamt in mehr als 80 Dresdner Betrieben, Einrichtungen und Geschäften hat es nur in nur zehn Prozent der Fälle Beanstandungen gegeben. Oberbürgermeister Dirk Hilbert sprach am Sonntag von einem positiven Bild. Es zeige, wie sich Betreiber und Inhaber ihrer Verantwortung stellen. «Aber die Freude, endlich wieder an den Start gehen zu können, war eine große Motivation.»

5:00 Uhr: Pflegebonus wird aufgestockt

Sachsen stockt den finanziellen Bonus des Bundes für Pflegekräfte in Corona-Zeiten um bis zu 500 Euro auf. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Dresden vom Samstag kostet das den Freistaat 30 Millionen Euro. «Ich freue mich sehr, dass wir dem Personal, das in der Altenpflege tagtäglich sein Bestes gibt, auf diese Art unsere Wertschätzung übermitteln können», sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping zur Einigung der Koalitionsspitzen. Honoriert wird damit der besondere Einsatz der Beschäftigten in der Altenpflege, die laut Köpping bei Versorgung und Betreuung von Menschen mit hohen Infektionsrisiko mitunter an ihre Grenzen und darüber hinaus gehen.


30. Mai 2020

14:39 Uhr: 10 neue Coronafälle in Sachsen

Die Zahl der laborbestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in Sachsen nimmt trotz Lockerungen weiter nur leicht zu. Die vom Gesundheitsministerium in Dresden am Samstag veröffentlichte Übersicht verzeichnete zehn neue Fälle binnen 24 Stunden. Seit Beginn der Pandemie haben sich danach insgesamt 5.299 Menschen im Freistaat nachweislich mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert, die Zahl der Todesopfer liegt unverändert bei 210. Der Anteil der Gestorbenen an der Gesamtzahl der laborbestätigten Infektionsfälle beträgt weiter vier Prozent. Geschätzt wird, dass nun 4.850 Betroffene wieder genesen sind, 30 mehr als am Vortag.

13:36 Uhr: Historisches Grünes Gewölbe wieder geöffnet

Das Historische Grüne Gewölbe Dresden hat am Samstag erstmals seit dem spektakulären Einbruch im November 2019 wieder geöffnet. Vor dem Eingang zur rekonstruierten barocken Schatzkammer herrschte am Vormittag Andrang, da die Besucherzahl wegen der Corona-Schutzregeln noch weiter begrenzt wurde. «Herzlich willkommen!», empfingen die Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD), Marion Ackermann, und Schlossdirektor Dirk Syndram freudig die ersten Gäste.

11:53 Uhr: Kein Strafverfahren gegen Kretschmer wegen fehlender Maske

Das Strafverfahren gegen Ministerpräsident Michael Kretschmer wegen Verstoßes gegen die Schutzregeln bei einer Corona-Demonstration in Dresden ist abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft sieht darin eher eine Ordnungswidrigkeit und hat die Sache an die Landeshauptstadt abgegeben. «Eine Straftat war nicht erkennbar», sagte ein Sprecher am Samstag auf Anfrage. Nach einem Bericht der «Dresdner Neuesten Nachrichten» muss die kommunale Behörde nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren prüfen und ob 150 Euro Bußgeld für den Regierungschef verhängt werden. Kretschmer hatte am 17. Mai im Großen Garten mit Demonstranten bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen diskutiert und dabei keinen Mundschutz getragen. Schon vor Ort hatte er erklärt, dass er eine Mund-Nase-Bedeckung normalerweise nutze, bei dieser Gelegenheit aber darauf verzichte, weil die Demonstranten einen solchen Mundschutz ablehnten. Zudem hatten Anwesende ihn in einem Pulk umringt, obwohl er mehrfach auf den Mindestabstand hinwies. Ein Anwesender hatte dann Strafanzeige gegen Kretschmer wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz gestellt.

5:00 Uhr: Grünes Gewölbe erstmals wieder zugänglich

Mit dem Dresdner Residenzschloss öffnet am Mittag auch das seit dem spektakulären Einbruch vor einem halben Jahr geschlossene Historische Grüne Gewölbe wieder. Besucher kommen wie bisher mit Zeittickets auch an den «Tatort» des Juwelendiebstahls, der weltweit Schlagzeilen machte. Die Vitrine im Juwelenzimmer, aus der am 25. November 2019 rund ein Dutzend kostbarster historischer Pretiosen gestohlen wurden, ist leer. Aufgrund der Corona-Schutzregelungen dürfen sich maximal 70 statt 100 Menschen pro Stunde in dem «begehbaren Tresor» aufhalten, in dem Hunderte Kostbarkeiten auf Konsolen frei im Raum stehen. Im gesamten Residenzschloss, wo nun auch das Neue Grüne Gewölbe, die Türckische Cammer, der Riesensaal, das Porzellankabinett und die rekonstruierten Paraderäume wieder für Publikum zugänglich sind, dürfen es höchstens 500 sein.


29. Mai 2020

18:03 Uhr: GEW Sachsen will Corona-Tests auch für Erzieher

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW) Sachsen fordert mit dem Übergang zum eingeschränkten Regelbetrieb in Kitas analog der Lehrer auch vom Freistaat finanzierte Corona-Tests für Erzieher. Eine Übereinkunft dazu in der Staatsregierung steht nach Angaben der Bildungsgewerkschaft vom Freitag jedoch aus. Angesichts der geplanten weiteren Lockerungen für Kitas und Horte müssten spätestens jetzt aber auch Testmöglichkeiten für pädagogische Fachkräfte geschaffen werden. «Was bei allen Berufen, in denen Beschäftigte eng mit anderen Menschen zusammenarbeiten, selbstverständlich und richtig ist, wird ausgerechnet bei denjenigen, die sich weder durch Schutzkleidung noch mit Hilfe von Abstandsregeln schützen können, außer Acht gelassen», kritisierte Landesvorsitzende Uschi Kruse.

17:21 Uhr: 21 neue Coronafälle in Sachsen

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus ist in Sachsen erneut zweistellig gestiegen. Am Freitag wurden nach der vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Übersicht 21 neue Fälle binnen 24 Stunden verzeichnet. Seit Beginn der Pandemie haben sich damit 5289 Menschen im Freistaat mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert. Die Zahl der Todesopfer stieg um eines auf 210. Der Anteil der Gestorbenen an der Gesamtzahl der laborbestätigten Infektionsfälle beträgt weiter vier Prozent. Geschätzt wird, dass 4830 Betroffene wieder genesen sind, 320 mehr als am Vortag.

16:14 Uhr: Oberbürgermeister will Dampfschifffahrt in VVO integrieren

Oberbürgermeister Dirk Hilbert schlägt vor, die Sächsische Dampfschifffahrt in den Verkehrsverbund Oberelbe einzugliedern. Hilbert erklärt, dass der VVO schon heute Mehrheitseigner der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft ist. Deren Betrieb wird über den Freistaat finanziert. Ein ähnliches Modell wäre auch für die Dampfschifffahrt denkbar, so Hilbert. Mit Hilfe von Geldern des Freistaats könnten Schiffe gekauft werden, die auch bei Niedrigwasser einsetzbar sind. Linienverkehr wie im öffentlichen Nahverkehr wäre ebenfalls eine Idee für den Erhalt der Dampfschifffahrt, erklärt der Oberbürgermeister.

15:03 Uhr: 78 Prozent der Kita-Kinder wieder in Betreuung

Der Anteil der regelmäßig betreuten Kinder in Sachsens Kindertagesstätten ist in der letzten Maiwoche auf 78 Prozent gestiegen. Der eingeschränkte Regelbetrieb sei schrittweise angelaufen, wie der Sächsische Städte- und Gemeindetag in Dresden unter Bezug auf von ihm erhobene Daten am Freitag mitteilte. In der Woche vom 18. Mai waren demnach 68 Prozent der sonst regelmäßig betreuten Kinder wieder in Kinderkrippe oder -garten. Die Einrichtungen könnten sich so gut auf die coronabedingten Besonderheiten der Betreuung einstellen, hieß es.

14:53 Uhr: Nachbarschaftshilfe in Dresden nimmt zu

Die Nachbarschaftshilfe in Dresden hat in Corona-Zeiten zugenommen. Das teilte die Stadt heute mit. In der Freiwilligenagentur ehrensache.jetzt der Bürgerstiftung Dresden hat sich beisielsweise die Anzahl der Plattformnutzer mehr als verdoppelt: Im Februar 2020 waren es knapp 1 400 Nutzerinnen und Nutzer, die sich auf der Plattform über Ehrenämter in Dresden informiert haben, im März waren es über 2 800. In der Corona-Zeit haben außerdem viele Freiwillige auf der Plattform ein Inserat geschaltet, in dem sie ihre Hilfe anbieten. 

14:33 Uhr: Festung Königstein öffnet Ausstellungen

Nach wochenlanger Corona-Zwangspause öffnet die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz ihre Ausstellungen wieder. Mit einem besonderen Highlight wartet dabei ab Samstag die neue Schau «Hohe Gäste auf Sachsens schönster Feste auf»: der lange verschollen geglaubten Waage des legendären sächsischen Kurfürst-Königs August der Starke (1670-1733), mit der das Gewicht der Gäste auf der Festung gemessen wurde. Sie war zufällig vor gut einem Jahr im Keller der Alten Kaserne entdeckt und restauriert worden. Auch das Eingangsjournal, in dem Russlands Zar Peter I., die Kaiser Frankreichs und Österreichs, Napoleon und Franz Joseph, aber auch Forscher Alexander von Humboldt verzeichnet sind, gehört zu den Exponaten. Nach Angaben von Kurator Andrej Pawluschkow wurde darin zwischen 1707 und 1806 jeder Besuch der militärischen Anlage mit Namen, Stand, Datum minutiös protokolliert.

12:20 Uhr: Ein neuer Fall in Dresden

622 Menschen in Dresden sind bisher insgesamt positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das geht aus den neuen Zahlen hervor. Es gibt damit einen neuen Fall im Vergleich zu Donnerstag. Geschätzt 589 der positiv Getesteten gelten wieder als gesund. Es bleibt bei 76 Krankenhauseinweisungen und zehn Sterbefällen.

11:38 Uhr: Regierung geht in Klausur

Die Sächsische Staatsregierung will auf einer Klausur am 8. und 9. Juni über weiteren Hilfen in der Corona-Krise beraten. Es gehe jetzt darum, Zuversicht und Hoffnung zu vermitteln und die Eigenverantwortung der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Gesundheitsministerin Petra Köpping zufolge kann es im Spätherbst zu einer zweiten Welle von Corona-Infektionen kommen. Sie sehe Sachsen darauf aber gut vorbereitet. Alles, was man bislang gemacht habe, lasse sich im Herbst gut anwenden. Köpping gab auch einen Ausblick auf die neue Schutz-Verordnung, die ab 6. Juni gelten soll. Vieles davon war schon zuvor im Gespräch. So sollen Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen möglich sein. Gleiches gilt für Busreisen. Ein am Runden Tisch sitzender Busunternehmer regte eine bundesweit einheitliche Regelung an, weil die Unternehmen sonst manche Bundesländer womöglich nicht durchfahren könnten. In Hotels sollen die Wellnessbereiche nach der neuen Verordnung öffnen dürfen. Besuche in Pflegeheimen sollen generell erlaubt werden, aber mit Auflagen versehen. Mit dem Kultusressort will man eine Lösung finden, ob und wie Abschlussveranstaltungen für Klassen oder das Zuckertütenfest stattfinden können.

11:10 Uhr: Grünes Gewölbe wieder geöffnet

Kunstfreunde können ab dem 30. Mai 2020 im Residenzschloss die Türckische Cammer, den Riesensaal und die Paraderäume, sowie das Porzellankabinett im Turmzimmer wieder besuchen. Darüber hinaus ist nicht nur das Neue Grüne Gewölbe im ersten Obergeschoss zu erleben, sondern auch das Historische Grüne Gewölbe im Erdgeschoss, das seit dem Einbruch am 25. November 2019 für den Besucherverkehr geschlossen bleiben musste.

10:06 Uhr: Freibad in Heidenau öffnet

Das Freibad in Heidenau ist ab heute wieder geöffnet. Im Albert Schweizer Bad gelten ebenfalls die Abstands- und Hygieneregeln, wie regelmäßiges Händewaschen. Eine Mundschutzpflicht besteht nicht.

9:45 Uhr: Ernüchterung in Gastronomie-Branche

Im sächsischen Gastgewerbe macht sich trotz gelockerter Corona-Einschränkungen Ernüchterung breit. Laut einer Umfrage des Hotel- und Gaststättenverbandes ist die große Mehrheit der Betriebe von der Geschäftsentwicklung seit der Wiedereröffnung enttäuscht. Gaststätten und Hotels im Freistaat haben seit 15. Mai wieder geöffnet. Doch ein Ansturm der Gäste blieb bisher aus. In der Umfrage gaben gut 78 Prozent der Unternehmen an, dass sich die Erwartungen nicht erfüllt haben. Knapp 40 Prozent der Betriebe teilten mit, ihr Umsatz sei verglichen mit einer Mai-Woche des Jahres 2019 um 50 bis 75 Prozent geschrumpft. Etwa 26 Prozent bezifferten ihn auf nur 10 bis 25 Prozent des Wochenumsatzes vor einem Jahr. 80,2 Prozent der Teilnehmer sahen unter den vorgegebenen Hygienevorschriften keine Wirtschaftlichkeit gegeben.

4:00 Uhr: Pflegebonus soll aufgestockt werden

Sachsen will den Bonus für Pflegekräfte in der Corona-Krise aufstocken. Das kündigte Gesundheitsministerin Petra Köpping am Donnerstagabend bei einem Runden Tisch zu Auswirkungen der Pandemie in Dresden an. Vor zwei Wochen hatte der Bundestag das Gesetz für einen finanziellen Bonus für Pflegekräfte verabschiedet. In Sachsen gab es bisher keine Entscheidung, ob zu den vom Bund gezahlten 1000 Euro noch weitere 500 Euro hinzukommen. Sachsens DGB-Vorsitzender Markus Schlimbach hatte am Donnerstag eine zügige Entscheidung angemahnt. «Die Pflegekräfte in Sachsen erwarten eine schnelle und unbürokratische Lösung. Die Beschäftigten haben Großartiges geleistet, um Kranken und Pflegebedürftigen schnell und effektiv zu helfen. Genauso schnell und effektiv muss jetzt die Staatsregierung in Sachsen den Pflegekräften den versprochenen Bonus zukommen lassen», sagte er.


28. Mai 2020

23:45 Uhr: Kretschmer wirbt für Zusammenhalt

Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer hat in der Corona-Krise an den Zusammenhalt der Bürger appelliert. «Für mich ist wichtig in dieser besonderen Zeit, dass die Gesellschaft zusammenbleibt, dass wir uns nicht auseinandertreiben lassen, dass wir uns gegenseitig respektieren und zuhören», sagte er am Donnerstagabend bei einem Runden Tisch zur Corona-Krise in Dresden. Dazu hatte er Bürger aus verschiedenen Berufsgruppen in die Staatskanzlei eingeladen.

17:33 Uhr: Stadt schickt 600 Beschäftigte in Kurzarbeit

Die Stadt Dresden hat 600 ihrer Beschäftigten in Kurzarbeit geschickt. Man werde die in den Tarifverträgen vereinbarten Aufstockungsbeträge zahlen, so dass sich die Entgelteinbußen der Beschäftigten auf ein Mindestmaß reduzieren, teilte die Verwaltung am Donnerstag mit. Die Kurzarbeit betreffe mehrere Betriebe und Kultureinrichtungen, darunter die Philharmonie, die Staatsoperette und das Theater Junge Generation.

Um den durch die Corona-Pandemie und damit verbundene Einschränkungen des Dienst- und Spielbetriebs zu begegnen, hatten Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften im April 2020 erstmals tarifliche Grundlagen für Kurzarbeit im öffentlichen Dienst geschaffen.

15:31 Uhr: Corona-Ampel online

Ab heute veröffentlicht das Dresdner Gesundheitsamt unter www.dresden.de/corona täglich eine „Corona-Ampel“. Sie stellt die COVID-19-Neuinfektionen in fünf Farbstufen dar. Die Vorgabe: Sollte es innerhalb von sieben Tagen mehr als 50 neue Infektionsfälle pro 100.000 Einwohner geben, müssen Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

Die Dresdner Stadtverwaltung hat in diesem Rahmen folgendes Vorgehen festgelegt:

  1. Die erste Stufe ist definiert mit bis zu 20 Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Auf die Einwohnerzahl Dresdens, die mit dem Stand zum 31. März 2020 mit 562.132 angegeben wird, würde die Stufe für bis zu 112 Neuinfektionen innerhalb einer Woche greifen. Das Gesundheitsamt wird in diesem Fall die positiv Getesteten konsequent absondern und nach den Leitlinien des Robert-Koch-Instituts mögliche Kontaktpersonen ermitteln. Die Ampel zeigt in dieser Phase noch eine satte grüne Farbe.
  2. Die sogenannte „Phase des Wachstums“ betrifft 21 bis 25 Neuinfektionen, umgerechnet 118 bis 141 Infektionen innerhalb von sieben Tagen im Stadtgebiet. In diesem Fall gilt es, eine unspezifische Weiterverbreitung von Neuinfektionen zu verhindern. Neben den schon bekannten Quarantänemaßnahmen und der Kontaktpersonenermittlung muss eine genaue Analyse stattfinden, in welchen Institutionen und Zusammenhängen häufige Ansteckungen stattgefunden haben. Auf dieser Grundlage werden gezielt Maßnahmen zur Eindämmung eingeleitet. Die Ampel ist hellgrün.
  3. Die Phase der „erhöhten Wachsamkeit“ betrifft 26 bis 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner beziehungsweise 146 bis 197 positiv getestete Dresdner innerhalb von sieben Tagen. In dieser Stufe können Kontaktbeschränkungen und Verhaltensmaßnahmen im öffentlichen Raum hinzutreten. Dazu gehört auch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im gesamten öffentlichen Raum, ausgenommen Aktivitäten unter freiem Himmel. Außerdem ist die Beschränkung der Teilnehmerzahl bei Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes unter freiem Himmel sowie bei Gottesdiensten, Beerdigungen und Trauungen möglich. Die Ampel steht in dieser Phase auf gelb.
  4. Die Phase der „Schadensbegrenzung“ ist bei 36 bis 49 Neuinfektionen definiert. Für Dresden sind das innerhalb des definierten Zeitraums 202 bis 275 Infektionen. Maßnahmen wie die vom 20. April 2020 können verordnet werden. Das betrifft beispielsweise Einschränkungen für Gemeinschaftseinrichtungen, Begegnungsangebote, Gastronomie, Hotels, Kinos, Theater und Fitnessstudios. Die Ampel leuchtet orange.
  5. Bei 50 und mehr Infektionen pro 100.000 Einwohner, in Dresden über 281 nachgewiesene COVID-19 Fälle binnen sieben Tagen, wird von „epidemischer Ausbreitung“ gesprochen. Diese rote Ampelphase erfordert Einschränkungen, wie sie zuletzt ab 20. März eingeleitet wurden. Das heißt, es kann Ausgangsbeschränkungen und eine umfassende Schließung von Einrichtungen für den Publikumsverkehr geben, ausgenommen davon sind Einrichtungen der Grundversorgung.

14:47 Uhr: Lockerungen für den Sport angekündigt

Sachsen will Einschränkungen für den Sport in der Corona-Kreise nach Pfingsten weitgehend lockern. Grundsätzlich sollen ab 6. Juni alle Sportstätten wieder offen sein. Dies gelte für alle Sportarten, sagte Innenminister Roland Wöller am Donnerstag beim Video-Briefing der Regierung in Dresden. Auch Schwimmhallen dürfen wieder öffnen. Wettkämpfe sind erlaubt - allerdings ohne Publikum. Im Sport sind Hygieneregeln einzuhalten, der Freistaat gibt diese aber nicht mehr pauschal vor und sieht die Fachverbände in der Pflicht. Die Öffnung sei auch ein wichtiges Signal für den Kinder- und Jugendsport, sagte Wöller. Hallenbäder müssten genehmigte Hygienekonzepte der lokalen Behörden vorlegen.

14:31 Uhr: Interview mit OB Dirk Hilbert

Am 6. Juni sollen hier in Sachsen weitere Lockerungen in Kraft treten. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert darüber gesprochen, was das für Dresden bedeutet und wie derzeit die Lage in der Stadt ist. In dem Interview geht es außerdem um den aktuellen Stand zu geplanten Wiedereröffnung des Fernsehturmes.

12:35 Uhr: Ein neuer Coronafall in Dresden

Die Zahl der Neuinfektionen in Dresden steigt weiter nur sehr gering. Im Vergleich zu Mittwoch gibt es einen neuen Fall. 621 Menschen wurden bisher in Dresden positiv getestet. Demgegenüber steht die geschätzte Zahl der Genesenen von 586. Es bleibt bei zehn Sterbefällen.

11:32 Uhr: Exporte der sächsischen Wirtschaft wegen Corona eingebrochen

Die Exporte der sächsischen Wirtschaft sind in der Corona-Krise erwartungsgemäß eingebrochen. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte, wurden im März Waren im Wert von 3,1 Milliarden Euro exportiert. Das sind 16 Prozent weniger als vor einem Jahr und vier Prozent weniger als im Februar 2020. Auch der Exportwert für das 1. Quartal lag um fünf Prozent unter dem des Vorjahreszeitraumes. Der Export von Autos und Wohnmobilen dominiere den Außenhandel Sachsens weiter, hieß es.

8:00 Uhr: Reduzierte Gottesdienste zu Pfingsten

Nach Ostern können Christen in Sachsen auch Pfingsten wegen der Corona-Pandemie nicht wie sonst üblich feiern. Anders als im April aber sind zumindest Gottesdienste wieder möglich, und sogar Konzerte - nur in kleinerem Rahmen. «Volle Kirchen werden wir nicht erleben», sagt Matthias Oelke von der evangelischen Landeskirche. Die Regelungen zum Infektionsschutz schränkten den Zutritt zu den Gotteshäusern und Großveranstaltungen unter freiem Himmel sowie die Dauer ein. «Die Pfingsten üblichen großen Konzerte mit Chören und Orchester finden nicht statt, wie auch die Konfirmationen.» Aber die Dresdner Frauenkirche nimmt mit ersten Abendmusiken ihr Konzertprogramm vorsichtig wieder auf.

7:50 Uhr: Runder Tisch mit Kretschmer, Bürgern und Experten

In Sachsen werden die Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie deutlicher zurückgeschraubt als in vielen anderen Bundesländern. Da diese Maßnahmen kontrovers diskutiert werden, lädt Ministerpräsident Michael Kretschmer heute zu einem Runden Tisch in die Staatskanzlei nach Dresden. Gemeinsam mit Experten aus den Bereichen Medizin, Pflege und Verwaltung sowie Vertretern aus Wirtschaft und Kultur und Bürgern soll ein konstruktiver Austausch stattfinden. Kretschmer hatte versichert, dass sich die sächsische Regierung bei all ihren Entscheidungen von Experten beraten lasse. Nach dem wochenlangen Lockdown setzt die Landesregierung nun auf die Eigenverantwortung der Menschen. Zwar sollen Abstandsgebote und Maskenpflicht im Einzelhandel und Nahverkehr bleiben, viele andere Verbote fallen demnächst aber weg.


27. Mai 2020

17:14 Uhr: Kulturschaffende demonstrieren auf dem Filmnächte-Areal

Nach einem Protest freier Künstler hat Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer in der Corona-Krise Unterstützung auch für freie Künstler in Aussicht gestellt. Mit einem ungewöhnlichen Protest hatten Künstler aus der freien Kulturszene am Mittwoch am Dresdner Elbufer auf ihre Probleme aufmerksam gemacht. Kretschmer erklärte, Sachsen werde sein Möglichstes tun. «Es wird ein Programm für die Kultur geben (...) Wir brauchen eine Lösung für diejenigen, die als Solo-Selbständige unterwegs sind und die jetzt da nicht weiterkommen. Das ist mein Angebot, das ist auch mein Versprechen», sagte er. In welchem Umfang das möglich sei, werde man sehen: «Wir wissen, dass dieses Land ein Kulturland ist.»

15:11 Uhr: Flughafen in Klotzsche fährt Flugbetrieb nach Pfingsten langsam hoch

Nachdem in den vergangenen Wochen an unserem Flughafen keine Linien- und Ferienflieger gestartet und gelandet sind, wird der Betrieb nun langsam wieder hoch gefahren. So bietet Eurowings ab Dienstag nach Pfingsten wieder Flüge zwischen Düsseldorf und Dresden an. Die erste Maschine wird laut der Eurowings-Webseite 7:55 Uhr in Klotzsche erwartet. Gegen 8:30 Uhr soll es dann zurück nach Düsseldorf gehen. Ab Mittwoch sind die Eurowingsflüge dann immer abends geplant. Wann weitere Fluggesellschaften wieder Dresden anfliegen, steht noch nicht fest.

12:08 Uhr: Ein neuer Corona-Fall in Dresden

In Dresden gibt es einen neuen Corona-Fall. Die Zahl der Corona-Infektionen steigt damit auf 620. Neue Krankenhauseinweisungen und Sterbefälle gibt es aber nicht. Die Zahl der Genesenen wird auf 581 geschätzt.

10:33 Uhr: Immer mehr Freibäder geöffnet

Das Freibad „Billy“ in Berggießhübel ist seit heute wieder geöffnet. Das teilte die Stadt Bad Gottleuba auf ihrer Internetseite mit. Auch im Freibad „Zacke“ in Freital dürfen Gäste ab morgen wieder schwimmen gehen. Wann die Freibäder in Dresden wieder öffnen können, soll am Freitag bekannt gegeben werden. Das teilte Pressesprecher Lars Kühl mit.

10:21 Uhr: Palais Sommer wird stattfinden

Der Palais Sommer 2020 wird auch in diesem Jahr trotz Corona stattfinden. Das teilten die Veranstalter mit. Vom 17. Juli bis zum 23. August  können sich Besucher auf 100 Veranstaltungen im Palais Park freuen.

10:16 Uhr: Ministerpräsident Michael Kretschmer empfängt Reiseveranstalter

In Dresden haben heute Bus-Unternehmen demonstriert, um auf ihre Probleme in der Pandemie aufmerksam zu machen - und sie sind auf Gehör gestoßen. Etwa 50 Busse sind heute Vormittag in einem Korso durch die Innenstadt gefahren. Sie fordern die Rettung ihrer Unternehmen. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat sich dem Gespräch gestellt, und den Unternehmern und Fahrern zugehört.

9:34 Uhr: Filmnächte am Elbufer finden statt

Die 30. Filmnächte am Elbufer werden stattfinden. Das Gesundheitsamt Dresden hat das Hygienekonzept bestätigt, teilten die Veranstalter heute mit. Wie geplant werden vom 25. Juni bis zum 23. August verschiedene Filme gezeigt. Allerdings wird es nur noch 972 Plätze geben und Ticktes können Besucher nur vorab online kaufen. Großkonzerte werden verschoben, sofern das möglich ist. Das Programm wird Mitte Juni bekanntgegeben werden.  

9:11 Uhr: Bus-Unternehmen demonstrieren wieder

In Dresden demonstrieren wieder Bus-Unternehmen, um auf ihre Probleme in der Pandemie aufmerksam zu machen. Etwa 50 Busse fahren heute Vormittag in einem Korso durch die Innenstadt. Sie fordern die Rettung der Reisebus-Unternehmen. Gleichzeitig wollen sie darauf aufmerksam machen, dass Busfahren besonders klimafreundlich ist.

26. Mai 2020

18:35 Uhr: Französischer Corona-Patient fliegt nach Hause

Nach erfolgreicher Behandlung ist ein weiterer französischer Corona-Patient von Klotzsche aus wieder nach Hause geflogen. Im April wurde er nach Dresden geflogen, intensivmedizinisch im Städtischen Klinikum behandelt und im Anschluss zur Rehabilitation in die Klinik Bavaria Kreischa verlegt.

17:00 Uhr: Bürgertelefon geht in Normalbetrieb

Ab Dienstag, 2. Juni 2020 geht das Bürgertelefon des Gesundheitsamtes wieder in den regulären Betrieb. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes informieren unter der 0351-4885322 weiter zu Corona, aber auch zu Fragen rund um das Thema Impfen oder den Gesundheitspass für eine Tätigkeit im Lebensmittelbereich. Erreichbar sind die Mitarbeiter immer Montag und Mittwoch, von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr und Freitag 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Fragen werden auch per E-Mail beantwortet: gesundheitsamt-corona@dresden.de
 

15:23 Uhr: Künstler im Corona-Protest - Kretschmer dämpft Erwartungen

Freie Künstler aus Dresden wollen am Mittwoch mit einer ungewöhnlichen Aktion auf ihre Lage in der Corona-Krise aufmerksam machen. Da bei Konzerten aufgrund der Hygienevorschriften mehrere Stühle zwischen zwei Plätzen freibleiben müssen, wollen sie am Nachmittag die von Beethoven vertonte «Ode an die Freude» am Elbufer auch nur fragmentarisch singen und und musizieren. «Elf Wochen Ankündigungen und noch keine substanziellen Hilfen», leitete die Aktion «Stumme Künstler» am Dienstag ihre Einladung zu dem Auftritt ein.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) erinnerte auf Anfrage an die bestehenden Hilfsprogramme von Bund und Ländern. Man sei im Gespräch mit der Kulturstiftung, etwa das Stipendienprogramm noch einmal auszuweiten. Über die Kampagne «So geht sächsisch» sei die Möglichkeit für virtuelle Bühnen geschaffen worden. Zugleich dämpfte er die Erwartung, dass der Staat alles regeln könne.

15:03 Uhr: Philharmonie musiziert wieder - vorerst ohne Publikum

Die Dresdner Philharmonie beendet ihre Zwangspause in der Coronakrise und macht wieder Musik - wenn auch zunächst ohne Publikum. Wie das Städtische Orchester Dresdens am Dienstag ankündigte, werden drei Auftritte unter Leitung von Chefdirigent Marek Janowski am 11. Juni und den beiden darauffolgenden Tagen live von Deutschlandfunk Kultur übertragen. Für die Beteiligten auf und hinter der Bühne gilt ein Hygienekonzept mit Abstandsregeln.

Als Solisten wirken unter anderen Antoine Tamestit, Francesco Piemontesi und Arabella Steinbacher mit. Die Philharmonie spielt sämtliche Pariser Sinfonie von Joseph Haydn und sechs der sieben Kammermusiken von Paul Hindemith. Mit der «Kammermusik Nr. 1» habe sich Hindemith seinerzeit den Ruf als «Bad Boy» der neuen Musik in Deutschland erworben, hieß es. Das Stück markiert einen radikalen Bruch mit der Tradition.

14:26 Uhr: Sachsen kündigt weitere Corona-Lockerungen ab 6. Juni an

Sachsen will die Einschränkungen in der Corona-Krise ab 6. Juni weiter lockern. Das teilten Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Dresden mit. Maßnahmen wie Abstandsgebot und Maskenpflicht bleiben, Kontaktbeschränkungen sollen etwa bei Familienfeiern aber erleichtert werden. Auch Busreisen sollen wieder möglich sein. Endgültig will das Kabinett in der kommenden Woche darüber befinden. Zuvor soll es eine Anhörung geben.

12:20 Uhr: Ein neuer Corona-Fall in Dresden

In Dresden gibt es einen neuen Corona-Fall. Damit steigt die Zahl der Infektionen auf 619. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen bleibt bei 76. Es gibt auch keinen weiteren Sterbefall.

11:18 Uhr: Mehr Bahnen über Pfingsten

Über das Pfingstwochenende rollen mehr Züge in die Sächsische Schweiz und das Osterzgebirge. Das teilte der Verkehrsverbund Oberelbe mit. So fährt beispielsweise der Saxonia-Express aus Leipzig weiter bis nach Schöna. Außerdem bringt der Wanderexpress Reisende direkt nach Altenberg. Viele Züge fahren außerdem mit einem zusätzlichen Wagen.

10:52 Uhr: Bibliothek in Pirna ab Juni wieder geöffnet

Die Stadtbibliothek in Pirna ist ab Juni wieder geöffnet. Immer Dienstag bis Freitag von 10:00 bis 19:00 Uhr und am Samstag von 10:00 bis 13:00 Uhr können Kunden wieder Bücher und Medien ausleihen und zurück bringen. Außerdem ist auch der Touristservice wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

9:35 Uhr: Ab Juni wieder Flüge vom Dresdner Flughafen

Ab Juni starten wieder Flieger vom Flughafen in Klotzsche. Eurowings bietet ab dem 02.06. Flüge von Dresden nach Düsseldorf an. Ein wenig später starten dann auch Maschinen der Lufthansa nach Frankfurt/ Main. Die Verbindung wird ab dem 15.06. wieder nutzbar sein.

9:10 Uhr: Handelsverband: Kunden nach Corona-Lockerung verhalten

In Sachsen haben Einkaufszentren und große Läden seit Mitte Mai wieder geöffnet - doch das gewohnte Leben kehrt nur langsam wieder in die Innenstädte zurück. Der Einzelhandel sei weiterhin erheblich von der Corona-Krise betroffen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes, René Glaser, der Deutschen Presse-Agentur. Neben den vollständig ausgefallenen Umsätzen in den Wochen des Lockdowns zeigten sich nun die Kunden zurückhaltend. «Die Verbraucher- und Konsumstimmung ist deutlich eingebrochen.»

25. Mai 2020

14:20 Uhr: Sächsische Dampfschifffahrt nimmt Betrieb wieder auf

Ab Freitag fahren die Schiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt wieder über die Elbe. Besucher können dann täglich ab dem Terassenufer ihre Stadtfahrt zu Wasser beginnen. Außerdem wird immer Samsatg und Sonntag eine Schlösserfahrt angeboten. Tickets können derzeit aber ausschließlich online erworben werden. Zu Beginn der Sommerferien soll ein umfangreicherer Fahrplan angeboten werden.

14:00 Uhr: Sachsen kündigt Wende bei Corona-Einschränkungen an

Nach Thüringen hat auch Sachsen eine grundlegende Änderung beim Umgang mit Einschränkungen in der Corona-Krise angekündigt. «Wenn die Zahl der Neuinfektionen weiterhin stabil auf einem niedrigen Niveau bleibt, planen wir für die Zeit ab dem 6. Juni in der nächsten Corona-Schutzverordnung einen Paradigmenwechsel», sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Montag in Dresden.

«Statt wie jetzt generell Beschränkungen zu erlassen und davon viele Ausnahmen für das zu benennen, was wieder möglich ist, wird dann generell alles freigegeben und nur noch das Wenige an Ausnahmen benannt, was noch nicht möglich sein wird», erklärte Köpping. Zuvor hatte die «Leipziger Volkszeitung» berichtet.

12:00 Uhr: Keine neuen Corona-Fälle in Dresden

Erneut gibt es keine neuen Corona-Fälle in Dresden. Die Zahl der Infektionen bleibt damit bei 618 Fällen. Allerdings starb ein Patient an den Folgen des Virus. Die Zahl der Sterbefälle steigt damit auf 10.

10:15 Uhr: Sachsens Gesundheitsministerin übergibt Masken an Tafeln

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping übergibt heute Vormittag in den Dresden 6.000 Schutzmasken an den sächsischen Landesverband der Tafel. Rund 1.400 Ehrenamtliche und Mitarbeiter versorgen täglich viele Menschen in Sachsen mit den gespendeten Lebensmitteln.

9:12 Uhr: Kretschmer: Staaten müssen gemeinsam aus der Krise

Die vom Coronavirus gelähmte Weltwirtschaft kann es nach Ansicht von Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer nur gemeinsam aus der Krise schaffen. Nun gehe es international darum, sich nicht mit Protektionismus Vorteile zu verschaffen. Die Staaten müssten gemeinsam aus der Krise heraus, damit es keine Weltwirtschaftskrise wie vor etwa 90 Jahren gibt, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Nach Ansicht von Kretschmer ist nun ein Mix an Maßnahmen für die Wirtschaft erforderlich. Es gehe darum, jenen Unternehmen zu helfen, die nicht sofort wieder am Markt erfolgreich sein könnten. Ihnen sollten vorerst weiter die Sozialversicherungsbeiträge gestundet werden. Es gehe auch um Investitionen in die Digitalisierung.

24. Mai 2020

13:33 Uhr: Städtetagspräsident Jung sorgt sich um Innenstädte in Corona-Zeiten

Der Präsident des Deutschen Städtetages Burkhard Jung sorgt sich wegen der Corona-Folgen um das Überleben der Innenstädte. «Diese anhaltende Krise betrifft die Innenstädte noch einmal besonders schwer - Handel, Gastronomie, Kultur, einfach alles», sagte er dem Berliner «Tagesspiegel». Er könne keine Prognose abgeben, wie lange Kaufhäuser und kleinere Händler durchhalten werden. Allerdings sei er zuversichtlich, dass die Menschen in die Innenstädte zurückkehren werden. Sie bräuchten Begegnungen und wollten die Plätze und Gelegenheiten dafür nicht missen, sagte Jung.

13:10 Uhr: Dehoga-Landeschef: Hygienekonzepte in der Gastronomie funktionieren

Aus der Häufung von Corona-Infektionen nach einem Restaurantbesuch in Niedersachsen lassen sich nach Einschätzung des sächsischen Dehoga-Chefs keine Rückschlüsse für die gesamte Branche ziehen. «Das ist ein Beispiel, das nicht repräsentativ ist für alle Regionen», sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) Sachsen, Axel Klein, am Sonntag. Zudem müsse in dem Fall erst noch überprüft werden, ob sich die Gäste an die Corona-Regeln gehalten haben. In Sachsen habe er bisher den Eindruck gewonnen, dass die Wiederöffnung der Gastronomie gut laufe, sagte Klein. «Wir haben Hygienekonzepte, die funktionieren.» Selbst am Himmelfahrtstag, der auch dem Branchenverband im Vorfeld Sorgen gemacht habe, habe das Abstandhalten «im Großen und Ganzen» gut geklappt. Dehoga-Landeschef Klein sagte, die Hauptsorge der sächsischen Betriebe sei neben dem Gesundheitsrisiko das wirtschaftliche Überleben. «Das ist auch dramatisch.» Der Dehoga fordert einen Rettungsfonds des Bundes, damit die Branche die Folgen der Corona-Pandemie bewältigen könne. «Es gibt ja Zeichen, dass er kommt. Aber es muss jetzt schnell gehen, sonst wird es Insolvenzen geben», sagte Klein.

11:56 Uhr: Erneut keine neuen Fälle in Dresden

Die Zahl der positiven Tests in Dresden seit Ausbruch des Coronavirus bleibt stabil. Wie schon am Freitag sind in Dresden 618 Menschen positiv getestet worden. Auch bei der geschätzten Zahl der Genesenen gibt es keine Veränderung mit 577. Es bleibt zudem bei neun Sterbefällen.


23. Mai 2020

12:00 Uhr: Keine Neuinfektion in Dresden

In Dresden gibt es von Freitag auf heute keinen neuen bestätigten Coronafall. Damit setzt sich der Trend der letzten Wochen fort. Es werden nur sehr geringe neue Fallzahlen registriert, wenn es überhaupt neue Fälle gibt. Es bleibt bei insgesamt 618 positiven Fällen. Gleichbleibend ist auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen mit 75 und es bleibt bei neun Sterbefällen. Einzig ansteigend ist weiterhin die geschätzte Zahl der Genesenen, die nun bei ca 577 liegt.

11:25 Uhr: Dynamo trainiert wieder

Nach 14-tägiger häuslicher Quarantäne sind die Zweitliga-Profis von Dynamo wieder ins Training eingestiegen.

Der Ball rollt endlich wieder im Großen Garten ... Willkommen zurück - nach 14 Tagen häuslicher Quarantäne - auf dem Trainingsplatz, Männer! Es ist schön, euch endlich wiederzusehen. #sgd1953pic.twitter.com/TEDpiqIsaL

— SG Dynamo Dresden (@DynamoDresden) May 23, 2020

10:30 Uhr: Große Hilfsbereitschaft in der Krise

Beim Einkauf helfen, anderen die Wohnung reinigen, bei Arztbesuchen begleiten: Die Hilfsbereitschaft der Menschen während der Corona-Krise ist teilweise riesig. «Wir waren überrascht», sagte der Sprecher des Deutschen Roten Kreuzes in Sachsen, Kai Kranich, bei einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa anlässlich des Tages der Nachbarn am 29. Mai. Fast 3.200 freiwillige Helfer hätten sich während der Corona-Krise spontan gemeldet. Doch es wird auch berichtet, dass sich in einigen Fällen Helfer und Hilfesuchende wegen der Infektionsgefahr eher zurückhielten. Freiwillige Helfer hätten unter anderem bei den Corona-Teststützpunkten die Schreibarbeiten übernommen wie das zeitraubende Ausfüllen von Formularen. Andere hätten als Begleiter von Schulbussen darauf geachtet, dass die Infektionsschutzbestimmungen eingehalten wurden. Wieder andere seien in der Nachbarschaftshilfe tätig.

8:00 Uhr: Kretschmer: Corona-App bringt «keine ausreichende Sicherheit»

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer zweifelt am Nutzen der geplanten Corona-Warn-App. «So wie die Corona-App jetzt auf den Weg gebracht worden ist, bringt sie keine ausreichende Sicherheit», sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wichtig seien für die Leute heute 1,50 Meter Abstand und das Tragen eines Mund-Nasenschutzes. Die Corona-Warn-App soll helfen, Ansteckungen nachzuverfolgen. Sie soll erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind - und Nutzer warnen, wenn sich herausstellt, dass sie sich neben infizierten Personen aufgehalten haben. In Deutschland wird die App von der Deutschen Telekom und dem Software-Konzern SAP entwickelt. Es dürften noch einige Wochen vergehen, bis sie einsatzbereit ist.


22. Mai 2020

16:00 Uhr: Eurocity fährt ab Montag wieder zwischen Dresden und Prag

Ab Montag fahren wieder Eurocity-Züge zwischen Dresden und Prag. Das teilte die Tschechische Staatsbahn mit. Der erste Zug startet am Montag 6:26 Uhr in Prag und wird 8:48 Uhr in Dresden erwartet. In der Gegenrichtung fährt der erste Zug 15:10 Uhr ab Dresden Hauptbahnhof nach Prag. Die Verbindung war wegen der Corona-Krise eingestellt worden. Für Urlauber und Tagestouristen die nach Prag wollen, ist die Zugverbindung aber noch nicht gedacht. Noch hat Tschechien seine Grenzen nicht vollständig geöffnet. Mehr Infos gibt es auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

15:36 Uhr: Kretschmer für Aufnahme russischer Patienten

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat sich für eine Aufnahme russischer Covid-19-Patienten in Deutschland ausgesprochen. «Es wäre ein starkes Zeichen der Europäischen Union, wenn wir auch Patienten aus Russland bei uns behandeln würden», sagte er dem «Spiegel». «Wir versuchen insgesamt in Europa zu helfen. Und ich finde, wir sollten auch solidarisch sein mit Russland.» Sachsen hatte 14 Corona-Patienten aus Italien und Frankreich aufgenommen. Einige von ihnen starben, andere konnten nach wochenlanger Behandlung aus den Krankenhäusern entlassen werden. In Russland sind inzwischen mehr als 300 000 Coronavirus-Infektionen nachgewiesen worden.

15:15 Uhr: 95 Prozent der Grundschüler zurück an den Schulen

Nach der Wiedereröffnung der Grundschulen in Sachsen hat sich die große Mehrheit für den Unterricht vor Ort entschieden. Etwa 95 Prozent der Grundschüler seien nach der Corona-Zwangspause zurückgekehrt, sagte eine Sprecherin des Kultusministeriums am Freitag auf Anfrage. Nach einem Gerichtsentscheid ist der Besuch einer Grundschule in Sachsen zunächst bis zum 5. Juni freiwillig. Wer von den restlichen Schülern aber krank zu Hause sei oder aus Angst vor einer Infektion zu Hause lerne, werde nicht erhoben, hieß es. Insgesamt sei man nach den ersten Tagen Kita-Betrieb und Schulöffnung «vorsichtig positiv» gestimmt.

13:14 Uhr: Dynamo vor Ende der Quarantäne

Für die Zweitliga-Profis von Dynamo Dresden endet morgen die zweiwöchige häusliche Quarantäne. Außer dem in der neuen Welle positiv getesteten Spieler und Mannschaftsbetreuer werden am Samstag alle Profis auf den Rasen zurückkehren, ehe es am Montag in ein Dresdner Hotel geht. Dort bezieht die SGD das vorgeschriebene Trainingslager. Am Pfingstsonntag startet Dynamo mit dem Heimspiel gegen Stuttgart ins Mammutprogramm aus neun Spielen in 29 Tagen.

13:00 Uhr: Fünf neue Coronafälle in Dresden

In Dresden gibt es fünf neue bestätigte Coronafälle in den vergangenen beiden Tag. Seit Mittwoch ist die Zahl der Infektionen von 613 auf 618 gestiegen. Das hat die Stadt heute mitgeteilt. Die Zahl der Genesenen wird auf 574 geschätzt. Es bleibt bei 75 Krankenhauseinweisungen und neun Sterbefällen in Dresden.

8:38 Uhr: Großeinsatz der Polizei in Pfaffendorf zu Männertag

Die Polizei ist gestern Abend noch zu einem Großeinsatz in Pfaffendorf bei Königsstein ausgerückt. Von einem Grundstück waren laute Musik, Lärm und Rechte Parolen zu hören. Als die Beamten vor Ort eintrafen wurden sie sofort beschimpft und angegangen. Außerdem wurde ein Polizeifahrzeug leicht beschädigt. Daraufhin riefen die Beamten Verstärkung und umstellten das Gelände. Wie uns ein Polizeisprecher mitteilte wurden rund 30 Personen in Gewahrsam genommen und zur Identitätsfeststellung auf die Reviere Pirna und Dresden gebracht.

7:40 Uhr: Sachsens Ministerpräsident gegen Urlaubsgutscheine

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer ist gegen den Vorschlag aus Bayern, wegen der Pandemie Gutscheine für Urlaub in Deutschland auszugeben. Das berichtet die "Thüringer Allgemeine". Die Lage sei so ernsthaft und sensibel, dass man sich auf die absolut notwendigen Dinge konzentrieren sollte. Urlaubsgutscheine würden nicht dazugehören, meint Kretschmer.


21. Mai 2020

22:05 Uhr: Grenzstau zu Polen aufgelöst

Eine Rückreisewelle polnischer Arbeitnehmer führte auch auf der Autobahn 4 von Dresden nach Görlitz zu Autoschlangen. Wie die Polizeidirektion Görlitz mitteilte, staute sich der Verkehr zeitweilig bis zur Anschlussstelle Bautzen-Ost - das ist etwa 50 Kilometer von der Grenze entfernt. Am Nachmittag war die Blechlawine auf etwa 20 Kilometer Länge «geschrumpft». Am Abend teilte die Polizei dann mit: «Seit 19:15 Uhr hat sich der Stau auf der A4 in Richtung Polen komplett aufgelöst, auch am Grenzübergang gibt es derzeit keine Behinderungen mehr. Allen eine gute Fahrt.»

17:50 Uhr: Ruhiger Vatertag in Dresden

Sachsens Polizei hat am Vatertag bis zum späten Nachmittag keine größeren Einsätze absolvieren müssen. Das ergab eine Umfrage in allen Polizeidirektionen. Die Lage sei entspannt und noch einmal ruhiger als in den vergangenen Jahren, sagte Dresdens Polizeisprecher Thomas Geithner. Im Großen und Ganzen würden die Regeln im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie eingehalten. Bislang hätten Ansprachen der Polizei ausgereicht, wenn etwa die Ansammlungen zu groß gewesen seien.

15:02 Uhr: Weiterer Corona-Fall bei Dynamo

Bei Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden ist ein weiterer Spieler positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Das teilte der Club am Donnerstag mit. Zudem ist bei einer sogenannten «Kontaktperson der Kategorie I», also einem engen Kontakt, eines Mitglieds aus dem Trainer- und Betreuerstab das Virus nachgewiesen worden. Der Dynamo-Angestellte, die Kontaktperson sowie der Spieler müssen nun weitere 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben. Das gesamte Dresdner Trainerteam sowie der Kader befinden sich bereits seit dem 9. Mai in häuslicher Quarantäne und werden weiterhin regelmäßig auf das Coronavirus getestet. Am Samstag darf das Training wieder aufgenommen werden.

13:01 Uhr: Künstler warnen vor Ungleichbehandlung in der Corona-Krise

Künstler der freien Szene aus Dresden haben vor einer Ungleichbehandlung in der Corona-Krise gewarnt. «Die Kultur darf nicht in zwei Lager gespalten werden: in diejenigen, die in der Krise unterstützt werden und dadurch diese Zeit überstehen einerseits und diejenigen, die nicht unterstützt werden und aus eigener Kraft diese unverschuldete Krise nicht überstehen können andererseits», heißt es in einer am Donnerstag in Dresden veröffentlichen Stellungnahme der Aktion «Stumme Künstler». Man brauche beides, den überwiegend staatlichen geförderten Kulturbetrieb und den freien. Nötig seien bei Bedarf auch maßgeschneiderte Hilfsangebote, um ein Überleben zu ermöglichen und den Schaden zu minimieren.

12:55 Uhr: Umwelt- und Naturschutzverbände können Corona-Hilfen bekommen

Auch Umwelt- und Naturschutzverbände können in der Corona-Krise auf staatliche Unterstützung bauen. Es gebe viele Vereine und Verbände, die eine engagierte und gesellschaftlich enorm wertvolle Arbeit leisteten, etwa im Ehrenamt, in der Umweltbildung und in Bereichen wie Landschaftspflege und Biodiversität, erklärte Umweltminister Wolfram Günther (Grüne) am Donnerstag in Dresden: «Ihnen helfen wir, mit den finanziellen Folgen der Corona-Pandemie klarzukommen.»

Nach Angaben des Umweltministeriums können die Träger zur Deckung der allgemeinen Betriebskosten eine einmalige Zuwendung von bis zu 10 000 Euro erhalten. In besonders begründeten Fällen kann diese Zuwendung bis auf 20 000 Euro steigen.

8:15 Uhr: Kretschmer: Corona-Demonstranten «nicht ernst nehmen wäre falsch»

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer will Demonstranten gegen die Corona-Beschränkungen ernst nehmen. «Ich möchte verstehen, was die Menschen umtreibt. Das ist eine zwingende Voraussetzung dafür, dass dieses Land sich nicht weiter spaltet», sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstag). «Diese Leute nicht ernst nehmen wäre falsch.» Dem Politiker zufolge könnte die Zahl der Demonstranten zunehmen, wenn Menschen mit kritischen Positionen «sofort in eine Ecke gedrängt und als Gesprächspartner ausgeschlossen» würden.

Kretschmer hatte am Samstag in Dresden eine Stunde lang Gespräche mit Demonstranten bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen geführt und dafür viel Kritik geerntet. Auch weil er dabei keinen Mundschutz trug. Er hatte die Gespräche bereits Anfang der Woche verteidigt. In dem Funke-Interview räumte aber ein, dass es angesichts der vielen Menschen besser gewesen wäre, eine Maske aufzusetzen.

5:00 Uhr: Angemessene Polizeikontrollen zum "Vatertag"

Sachsens Polizei rechnet nach den Erfahrungen der letzten Jahren mit einem weitgehend friedlichen «Vatertag». Traditionell wird Christi Himmelfahrt von vielen Männern im Freien mit Alkohol begossen. Die Polizei werde mit ausreichend Personal präsent sein werde. Alle Voraussetzungen für einen guten Tag seien gegeben. In den beiden vergangenen Jahren habe es keine nennenswerten Störungen gegeben. Man werde am Donnerstag mit Fingerspitzengefühl vorgehen und sich auf die Unvernünftigen konzentrieren. Zugleich erinnerte Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar daran, dass wegen der Corona-Einschränkungen die Abstandsregeln und die Kontaktbeschränkungen gelten.


20. Mai 2020

20:26 Uhr: 29. Drachenboot-Festival abgesagt

Es war fast nur eine Frage der Zeit, das 29. Drachenboot-Festival ist am heutigen Mittwoch offiziell abgesagt worden. Aber die Veranstalter haben sich etwas ausgedacht und so wird aus dem Drachenboot-Festival die Striezel-Challenge!

19:30 Uhr: Sachsen sichert Beteiligungen an Unternehmen mit 71,6 Millionen Euro

Zur Stabilisierung von Unternehmensbeteiligungen des Landes hat die sächsische Landesregierung insgesamt 71,6 Millionen Euro aus dem Corona-Bewältigungsfonds bereitgestellt. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages habe dem zugestimmt, teilte das Finanzministerium am Mittwoch mit. Mit den Geldern sollen coronabedingte Einnahmeausfälle abgefedert und Insolvenzrisiken vorgebeugt werden. Der Freistaat ist an 30 sächsischen Unternehmen, mit 5480 Beschäftigten, unmittelbar beteiligt.

16:28 Uhr: Dynamo-Spieltermine stehen fest

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat die offenen Spieltermine für die Bundesliga und 2. Bundesliga fest terminiert. Darunter auch die Nachholspiele der Schwarz-Gelben.

Mittwoch, 03.06.2020 | 18:30 Uhr Hannover 96 - SG Dynamo Dresden
Samstag, 06.06.2020 | 13:00 Uhr SV Wehen Wiesbaden - SG Dynamo Dresden
Dienstag, 09.06.2020 | 18:30 Uhr SG Dynamo Dresden SpVgg Greuther Fürth
Freitag, 12.06.2020 | 18:30 Uhr SG Dynamo Dresden Hamburger SV
Montag, 15.06.2020 | 20:30 Uhr Arminia Bielefeld SG Dynamo Dresden
Donnerstag, 18.06.2020 | 18:30 Uhr Holstein Kiel SG Dynamo Dresden
Sonntag, 21.06.2020 | 15:30 Uhr SV Sandhausen SG Dynamo Dresden
Sonntag, 28.06.2020 | 15:30 Uhr SG Dynamo Dresden VfL Osnabrück

16:11 Uhr: Kretschmer: Corona-Krise kann Europa zusammenrücken lassen

Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer hofft darauf, dass die Europäische Union Lehren aus der Corona-Krise zieht und enger zusammenrückt. Die Erfahrung, die man bisher gemacht habe, sei aber überwiegend enttäuschend, sagte der 45 Jahre alte Politiker im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Dresden und erinnerte an die seit Monaten geschlossenen Grenzen. Den Regionen müsse - auch länderübergreifend - mehr Kompetenz eingeräumt werden, so dass sie die Dinge miteinander klären könnten. Als Beispiele nannte Kretschmer etwa gemeinsame Hygienekonzepte und Gesundheitsvorsorge in den Krankenhäusern von Görlitz und Zgorzelec. «Wenn die nächste Pandemie oder die nächste Welle kommt, darf es nicht so sein, dass Grenzen geschlossen werden, sondern es muss gemeinsame Standards geben», sagte er. «Wir haben eine Verantwortung, dass die Europäische Union nicht auseinander fliegt.»

12:28 Uhr: Toten Hosen sagen "Alles ohne Strom"-Tournee 2020 komplett ab

Die Toten Hosen haben ihre "Alles ohne Strom"-Tournee 2020 nun komplett abgesagt. Die ursprünglich für den 15. und 16. Juli geplanten Auftritte am Elbufer waren bereits verschoben worden, entfallen nun aber wie alle anderen Konzerte. Darüber hat die Band am Mittag informiert.

12:00 Uhr: Vier neue Fälle in Dresden

Die Zahl der positiven Tests in Dresden ist auf 613 gestiegen. Das hat die Stadt am Mittag bekanntgegeben. Das sind vier Neuinfektionen im Vergleich zu Mittwoch. Demgegenüber stehen geschätzt 567 Genesene. Es bleibt bei insgesamt 75 Krankenhauseinweisungen und neun Sterbefällen.

11:23 Uhr: Tourismusbranche demonstriert für Rettungsschirm

Die sächsische Tourismusbranche hat am Vormittag in der Innenstadt für einen Rettungschirm demonstriert..

11:17 Uhr: Quarantäne-Pflicht für Reisende wird gelockert

Sachsen lockert ab Donnerstag die Einreisebestimmungen. Wer nicht von außerhalb Europas einreist, muss nicht mehr in eine 14-tägige Quarantäne, teilte das Sozialministerium in Dresden am Mittwoch mit. Alle anderen müssen sich unverzüglich in ihre Wohnung oder eine andere Unterkunft begeben und für zwei Wochen nach ihrer Einreise ständig dort bleiben. In dieser Zeit ist es ihnen auch nur eingeschränkter Besuch gestattet. Die Regelung gilt bis zum 14. Juni. Neu sei, dass Reiserückkehrer von der Quarantänepflicht vorzeitig befreit werden können, wenn sie nach ihrer Rückkehr einen negativen Corona-Test vorweisen, hieß es. Ausgenommen von häuslicher Quarantäne sind Menschen, die im Gütertransport grenzüberschreitend einreisen. Gleiches gilt für Beschäftigte etwa im Gesundheitswesen und anderen wichtigen Bereichen. Auch Saisonarbeitskräfte sind bei Einhaltung bestimmter Voraussetzungen nicht betroffen.

10:50 Uhr: Museum für Sächsische Volkskunst öffnet am Samstag

Das Museum für Sächsische Volkskunst öffnet am Samstag wieder für Besucher. Der Ausstellungsrundgang führt unter Einhaltung der aktuell erforderlichen Maßnahmen durch alle Dauer- und Sonderausstellungsbereiche.

10:40 Uhr: Parkeisenbahn rollt ab Samstag wieder

Die Parkeisenbahn im Großen Garten nimmt am Samstag wieder ihren Farbetrieb auf. Die Bahn wird dann wöchentlich immer Mittwoch bis Sonntag starten. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation werden zunächst nur Rundfahrten ab dem Hauptbahnhof „An der Gläsernen Manufaktur“ angeboten. Aus- und einsteigen können Gäste an anderen Bahnhöfen bis auf weiteres nicht.

9:40 Uhr: Tourismusbranche demonstriert in Dresden

Die von der Corona-Krise besonders schwer getroffene sächsische Tourismusbranche demonstriert heute am Vormittag in der Dresdner Innenstadt für einen Rettungschirm. Seit mehr als zwei Monaten stehen Reiseveranstalter, Omnibusbetriebe und Stadtführer ohne jegliche Einnahmen da. Nahezu 90 Prozent der Mitarbeiter sind in Kurzarbeit, vielen droht die Arbeitslosigkeit. Organisatorin Birgit Büttner kämpft mit ihren Branchenkollegen um das wirtschaftliche Überleben. Unter anderem fordert sie einen Rettungsschirm für die gesamte Touristik und nicht rückzahlbare Finanzhilfen. 

9:30 Uhr: SKD senden Postkarten an Alten- und Pflegeheime

Die Staatlichen Kunstsammlungen senden 8.000 Postkarten an Alten- und Pflegeheime in Dresden. Damit möchte sie den Menschen eine Freude machen, die vor allem in Corona-Zeiten wenig am sozialen und kulturellen Leben teilhaben können. Mit Werken von Rembrandt, Ludwig Richter und Walther Womacka werden die Kunstwerke zum Publikum gebracht. Die Generaldirektorin der SKD, Marion Ackermann erklärt: „Mit Motiven der Gemäldesammlungen Alte und Neue Meister senden wir ihnen einen Gruß aus den Kunstsammlungen, um zu zeigen, dass wir an sie denken.“

9:00 Uhr: Freischaffende Künstler demonstrieren an der Elbe

Heute 11:00 Uhr demonstrieren freischaffende Künstler wieder an den Elbwiesen. Es ist bereits die 2. Aktion unter der Überschrift „Stumme Künstler“. Initiiert hat das Ganze Kilian Forster, der Intendant der Jazztage Dresden, die durch die Corona Pandemie in ihrer Existenz gefährdet sind. Die Aktion soll allerdings Sprachrohr für alle freien Künstler und Veranstalter sein und so werden sich viele auch heute wieder auf dem Filmnächteareal versammeln und mit großen Plakaten auf ihre Situation aufmerksam machen. Sie hoffen, damit auch indirekt die politischen Entscheidungen für einen Erhalt der freien Kulturwirtschaft zu unterstützen.

19. Mai 2020

17:08 Uhr: Online Bürger Debatten zur Corona-Krise geplant

Die Corona-Krise und ihre Folgen sollen ab Juni in sogenannten Online-Bürger Debatten diskutiert werden. Für das neue Projekt der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung hat das Kabinett heute finanzielle Mittel beschlossen. Ab den 8. Juni sind pro Wochen 4 Debatten geplant u.a zu den Themen: Mittelstand, Bildung, Zukunft von Kultur, Kirche oder Ehrenamt sowie den Veränderungen in der Arbeitswelt. Zuvor werden verschiedene Artikel in Wochen- oder Anzeigenblätter veröffentlicht. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 165.000 Euro – davon bringt die Landeszentrale 45.000 Euro aus eigenen Mitteln auf.

17:02 Uhr: Neue Rammstein-Termine für Leipzig und Berlin

Rammstein hat den zweiten Teil der Europa-Tour auf das kommende Jahr verlegt. Die international erfolgreiche Band gab am Dienstag nach der coronabedingten Absage der Konzerte in diesem Jahr neue Termine für 2021 bekannt. «Bleibt gesund! Wir freuen uns auf euch in 2021», kommentierte die Berliner Band auf ihrer Internetseite.

Auftakt für die Fortsetzung der erfolgreichen Stadion-Tour ist am 22. und 23. Mai 2021 in Leipzig. In Deutschland sind unter anderem zudem ebenfalls bereits ausverkaufte Konzerte in Berlin (5./6.6.) und Hamburg (30.6./1.7.) terminiert. Insgesamt hat die Band nun bisher 27 Konzerte in Europa angesetzt.

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EUROPE STADIUM TOUR RESCHEDULED TO 2021! Today we're delighted to announce the new, rescheduled dates for this year’s Rammstein - tour, which had to be cancelled due to COVID-19. All shows have now been rescheduled to 2021, and already-purchased tickets will remain valid for the new dates! We are very much looking forward to seeing many of you next year! New dates: 𝟮𝟮.𝟬𝟱.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗟𝗲𝗶𝗽𝘇𝗶𝗴, 𝗥𝗲𝗱 𝗕𝘂𝗹𝗹 𝗔𝗿𝗲𝗻𝗮 𝗟𝗲𝗶𝗽𝘇𝗶𝗴 (rescheduled from 29.05.2020) 𝟮𝟯.𝟬𝟱.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗟𝗲𝗶𝗽𝘇𝗶𝗴, 𝗥𝗲𝗱 𝗕𝘂𝗹𝗹 𝗔𝗿𝗲𝗻𝗮 𝗟𝗲𝗶𝗽𝘇𝗶𝗴 (rescheduled from 30.05.2020) 𝟮𝟳.𝟬𝟱.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗞𝗹𝗮𝗴𝗲𝗻𝗳𝘂𝗿𝘁, 𝗪ö𝗿𝘁𝗵𝗲𝗿𝘀𝗲𝗲 𝗦𝘁𝗮𝗱𝗶𝗼𝗻 (rescheduled from 25.05.2020) 𝟯𝟭.𝟬𝟱.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗦𝘁𝘂𝘁𝘁𝗴𝗮𝗿𝘁, 𝗠𝗲𝗿𝗰𝗲𝗱𝗲𝘀-𝗕𝗲𝗻𝘇 𝗔𝗿𝗲𝗻𝗮 (rescheduled from 02.06.2020) 𝟬𝟭.𝟬𝟲.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗦𝘁𝘂𝘁𝘁𝗴𝗮𝗿𝘁, 𝗠𝗲𝗿𝗰𝗲𝗱𝗲𝘀-𝗕𝗲𝗻𝘇 𝗔𝗿𝗲𝗻𝗮 (rescheduled from 03.06.2020) 𝟬𝟱.𝟬𝟲.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗕𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻, 𝗢𝗹𝘆𝗺𝗽𝗶𝗮𝘀𝘁𝗮𝗱𝗶𝗼𝗻 (rescheduled from 04.07.2020) 𝟬𝟲.𝟬𝟲.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗕𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻, 𝗢𝗹𝘆𝗺𝗽𝗶𝗮𝘀𝘁𝗮𝗱𝗶𝗼𝗻 (rescheduled from 05.07.2020) 𝟭𝟮.𝟬𝟲.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗕𝗲𝗹𝗳𝗮𝘀𝘁, 𝗕𝗼𝘂𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗥𝗼𝗮𝗱 𝗣𝗹𝗮𝘆𝗶𝗻𝗴 𝗙𝗶𝗲𝗹𝗱𝘀 (rescheduled from 17.06.2020) 𝟭𝟲.𝟬𝟲.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗖𝗮𝗿𝗱𝗶𝗳𝗳, 𝗣𝗿𝗶𝗻𝗰𝗶𝗽𝗮𝗹𝗶𝘁𝘆 𝗦𝘁𝗮𝗱𝗶𝘂𝗺 (rescheduled from 14.06.2020) 𝟭𝟵.𝟬𝟲.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗖𝗼𝘃𝗲𝗻𝘁𝗿𝘆, 𝗥𝗶𝗰𝗼𝗵 𝗔𝗿𝗲𝗻𝗮 (rescheduled from 20.06.2020) 𝟮𝟯.𝟬𝟲.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗔𝗮𝗿𝗵𝘂𝘀, 𝗖𝗲𝗿𝗲𝘀 𝗣𝗮𝗿𝗸 (rescheduled from 04.08.2020) 𝟮𝟲.𝟬𝟲.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗗𝘂𝘀𝘀𝗲𝗹𝗱𝗼𝗿𝗳, 𝗠𝗲𝗿𝗸𝘂𝗿 𝗦𝗽𝗶𝗲𝗹-𝗔𝗿𝗲𝗻𝗮 (rescheduled from 27.06.2020) 𝟮𝟳.𝟬𝟲.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗗𝘂𝘀𝘀𝗲𝗹𝗱𝗼𝗿𝗳, 𝗠𝗲𝗿𝗸𝘂𝗿 𝗦𝗽𝗶𝗲𝗹-𝗔𝗿𝗲𝗻𝗮 (rescheduled from 28.06.2020) 𝟯𝟬.𝟬𝟲.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗛𝗮𝗺𝗯𝘂𝗿𝗴, 𝗩𝗼𝗹𝗸𝘀𝗽𝗮𝗿𝗸𝘀𝘁𝗮𝗱𝗶𝗼𝗻 (rescheduled from 01.07.2020) 𝟬𝟭.𝟬𝟳.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗛𝗮𝗺𝗯𝘂𝗿𝗴, 𝗩𝗼𝗹𝗸𝘀𝗽𝗮𝗿𝗸𝘀𝘁𝗮𝗱𝗶𝗼𝗻 (rescheduled from 02.07.2020) 𝟬𝟱.𝟬𝟳.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗭𝘂𝗿𝗶𝗰𝗵, 𝗦𝘁𝗮𝗱𝗶𝗼𝗻 𝗟𝗲𝘁𝘇𝗶𝗴𝗿𝘂𝗻𝗱 (rescheduled from 06.06.2020) 𝟬𝟲.𝟬𝟳.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗭𝘂𝗿𝗶𝗰𝗵, 𝗦𝘁𝗮𝗱𝗶𝗼𝗻 𝗟𝗲𝘁𝘇𝗶𝗴𝗿𝘂𝗻𝗱 (rescheduled from 07.06.2020) 𝟬𝟵.𝟬𝟳.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗟𝘆𝗼𝗻, 𝗚𝗿𝗼𝘂𝗽𝗮𝗺𝗮 𝗦𝘁𝗮𝗱𝗶𝘂𝗺 (rescheduled from 09.07.2020) 𝟭𝟬.𝟬𝟳.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝗟

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16:37 Uhr: Kirsten übt Kritik am Umgang mit Dynamo Dresden

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Ulf Kirsten hat den Umgang mit Dynamo Dresden als «Wettbewerbsverzerrung» kritisiert. Während die 2. Bundesliga den Neustart am vergangenen Wochenende vollzogen hat, befindet sich der Kader des sächsischen Zweitligisten wegen zwei Corona-Fällen noch bis zum 22. Mai in häuslicher Quarantäne.

«Den Spielern fehlen 14 Tage Training, was das Verletzungsrisiko erhöht. Zudem erhöht sich der Druck auf Dynamo als Tabellenletzten noch einmal, wenn die Konkurrenten in der Zeit den Vorsprung vergrößern, in der Dresden nicht spielen darf», wird Kirsten in der am Mittwoch erscheinenden «Sport Bild» vorab zitiert. «Das ist Wettbewerbsverzerrung. Ich frage mich, ob man das mit renommierten Vereinen auch so gemacht hätte», sagte der 54-Jährige.

15:35 Uhr: OB Dirk Hilbert im Interview

Für viele Dresdner beginnt morgen Abend ein verlängertes Wochenende. Die Kinder haben am Freitag schulfrei, die städtischen KITAs sind am Freitag geschlossen. Auch viele Ämter öffnen nicht. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über den Start in den KITAs gesprochen und warum am Freitag nicht geöffnet wird.

14:12 Uhr: HC Elbflorenz Dresden zieht Perspektivteam aus 3. Handball-Liga ab

Handball-Zweitligist HC Elbflorenz Dresden hat sein Perspektivteam aus der 3. Liga abgemeldet. Die mit Nachwuchstalenten besetzte Mannschaft wird in der kommenden Saison in der Mitteldeutschen Oberliga spielen. «Die Entscheidung, mit dem Perspektivteam in die 4. Liga zu gehen, ist uns sportlich alles andere als leichtgefallen, wirtschaftlich ist es aus unserer Sicht alternativlos», sagte Elbflorenz-Präsident Uwe Saegeling am Dienstag in einer Vereinsmitteilung.
«Die Auswirkungen der Coronakrise sind für unseren Verein bereits deutlich spürbar und wir sind von Anfang an bestrebt, die bereits eingetretenen Schäden und die, die noch auf uns zukommen werden, abzumildern oder möglichst gar abzuwenden», erklärte Saegeling

13:04 Uhr: Drei neue Corona-Fälle in Dresden

In Dresden gibt es drei neue Corona-Fälle. Die Zahl der Infizierten seit Anfang März steigt damit auf 609. Die Zahl der Genesenen wird von der Stadt auf 563 geschätzt. Neue Todesfälle gibt es keine. 

10:06 Uhr: Freibad Coswig-Kötitz öffnet am Samstag

Die Freibadsaison startet am Samstag (23.05.) im Freibad Kötitz. Geöffnet ist täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr. Bei sehr schönem Wetter sogar bis 20:00 Uhr. Besucher werden gebeten sich an das Hygienekonzept zu halten, welches ausgehangen wird. Die Badegaststätte ist ebenfalls für den Außer-Haus-Verkauf geöffnet.

9:20 Uhr: Zahl der Übernachtungsgäste im März mehr als halbiert

Die Zahl der Übernachtungsgäste in Sachsen ist im März coronabedingt massiv eingebrochen. Insgesamt gab es rund 245 000 Besucher in den Unterkünften im Freistaat, wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte. Das waren rund 58 Prozent weniger Gäste als im März 2019.

Auch die Zahl der Übernachtungen ging um rund 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf knapp 718 000 Übernachtungen zurück. Besonders stark sanken die Zahlen in Dresden und Leipzig. Allein die Jugendherbergen, Ferienheime und Ferienzentren mussten einen Rückgang von Besuchern um zwei Drittel verkraften. Bei den Ferienhäusern und -wohnungen logierten etwa 40 Prozent weniger Gäste als im Vorjahresmonat.

9:00 Uhr: Vatertag als Herausforderung für Gastwirte und Sicherheitspersonal

Angesichts der Auflagen im Gaststättenbereich setzt der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Sachsen zu Christi Himmelfahrt auf die Vernunft der Gäste. «Wir hoffen, dass viele Gäste kommen und die Regeln akzeptieren – vor allem auch zum Herrentag», sagte Axel Klein, Hauptgeschäftsführer des Dehoga in Sachsen. Er erinnerte daran, dass die Infektionsgefahr immer noch bestehe.


18. Mai 2020

14:25 Uhr: Kitas und Grundschulen in Sachsen wieder offen

Nach wochenlanger Corona-Zwangspause haben Kitas und Grundschulen in Sachsen am Montag wieder ihre Türen geöffnet. Mit bunten Schildern wie «Willkommen zurück» und «Schön, dass ihr wieder da seid!» wurden die Mädchen und Jungen vielerorts begrüßt. So bildete sich etwa vor der Regenbogenschule in Dresden kurz vor 8.00 Uhr eine längere Schlange - viele Eltern wollten ihre Kinder am ersten Schultag nach rund zwei Monaten selbst zur Schule bringen. Ein gelb-blaues «Kiss and go»-Schild (Küssen und gehen) machte allerdings deutlich, dass die Eltern das Schulgelände nicht betreten durften.

«Wir sind froh, dass es wieder losgeht. Die Kinder brauchen soziale Kontakte», sagte die Mutter eines Drittklässlers. Die Mädchen und Jungen begrüßten freudig ihre Freunde, die meisten trugen Mundschutz. Der ist zwar nicht generell Pflicht an den Schulen. «Aber wir haben festgelegt, dass bei uns die Schüler einen Mundschutz im Schulhaus tragen müssen», sagte Schulleiterin Constanze Hänsel. Insgesamt sei der Start «ganz gesittet» gelaufen. Die Schüler hätten umfassende Belehrungen zu den neuen Hygieneregeln erhalten - vom Händewaschen bis hin zu gestaffelten Hofpausen und Essenszeiten.

14:22 Uhr: Kretschmer verteidigt Vorgehen bei Corona-Demonstration

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat seine Gespräche mit Demonstranten bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen am Samstag in Dresden verteidigt. «Ich wollte mir ein Bild über die Stimmung verschaffen und respektiere, wenn Menschen eine andere Meinung haben», sagte er am Montag auf Anfrage. Kretschmer war später vorgeworfen worden, keinen Mundschutz getragen und den Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten zu haben.

Schon vor Ort hatte er erklärt, dass er normalerweise eine Mund-Nase- Bedeckung nutze, bei dieser Gelegenheit aber darauf verzichte, weil die Demonstranten einen solchen Mundschutz ablehnten. «Wenn ich mich dabei anstecke, dann ist das mein eigener Fehler. Aber dann trage ich das», hatte er seinen Gesprächspartnern gesagt. Auf den Mindestabstand wies er selbst immer wieder hin. Allerdings umringten Anwesende ihn in einem Pulk.

14:07 Uhr: Sachsen will keine Corona-Tests in Schlachthöfen ohne Anlass

In Sachsen sollen Mitarbeiter von Schlachthöfen nicht ohne Anlass auf das neuartige Coronavirus getestet werden. Die Gesundheitsämter würden anlassbezogen testen, teilte das sächsische Sozialministerium in Dresden am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. «Eine generelle Testung ohne triftigen Grund ist nicht vorgesehen. Dies gilt auch für Schlachthöfe», hieß es. Dem Gesundheitsministerium sind demnach keine Corona-Fälle auf Schlachthöfen bekannt.

Zuletzt war es in mehreren Bundesländern gehäuft zu Coronavirus-Ausbrüchen in Fleischbetrieben gekommen. Erst am Sonntag waren bei einem Betrieb im Landkreis Osnabrück 92 Mitarbeiter positiv getestet worden. Die Bundesregierung will deswegen über strengere Regeln für die Branche beraten.

13:23 Uhr: Corona-Zahlen für Dresden

Die Stadt Dresden hat am Mittag bekanntgegeben, dass 606 Menschen seit Ausbruch des Coronavirus positiv getestet wurden. Das ist eine Neuinfektion mehr im Vergleich zum Sonntag. Die Zahl der Genesenen wird auf 555 geschätzt. Insgesamt gab es 75 Krankenhauseinweisungen und neun Todesfälle.

11:18 Uhr: Anzeige gegen Ministerpräsident Michael Kretschmer

Gegen Ministerpräsident Michael Kretschmer ist Anzeige erstattet worden. Der Sprecher der Dresdner Polizei Marko Laske hat uns bestätigt, dass ein Bürger eine Online-Anzeige gegen den Regierungschef gestellt hat. Sie nehme Bezug auf das Bürgergespräch, dass Kretschmer am Samstag im Dresdner Großen Garten mit Demonstranten geführt hatte. Dabei hatte er keinen Mund-Nasen-Schutz getragen. Die Polizei bearbeite jetzt die Anzeige, so Laske. Dabei wird wohl geprüft, ob es sich um eine Ordnungswidrigkeit oder eine Straftat handeln könnte.

10:20 Uhr: Nur noch wenige Mitarbeiter in Kurzarbeit bei den Dresdner Bädern

Bei den Dresdner Bädern ist ein Großteil der Mitarbeiter nicht mehr in Kurzarbeit, wie uns Pressesprecher Lars Kühl heute mitgeteilt hat. Sie bereiten die Wiedereröffnung der verschiedenen Bäder vor. Dem Gesundheitsamt liegen die Hygienekonzepte für die einzelnen Bäder vor. Diese müssen nun noch abgesegnet werden, so Kühl.

5:00 Uhr: Kitas und Schulen öffnen wieder

Das Lernen zu Hause hat für die meisten sächsischen Schüler ein Ende: Von diesem Montag an öffnen Grundschulen und weiterführende Schulen nach wochenlanger Corona-Zwangspause wieder ihre Türen. Allerdings bleibt der Grundschulbesuch vorerst freiwillig. Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtes Leipzig hatte das Kultusministerium am Wochenende die Schulbesuchspflicht für die Klassen eins bis vier kurzfristig ausgesetzt. Eltern können bis zum 5. Juni selbst entscheiden, ob ihre Kinder in der Schule oder zu Hause lernen.

Das Gericht gab den Eltern eines Siebenjährigen recht, die sich gegen die Öffnung der Grundschulen ohne Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern gewandt hatten. Für die älteren Schüler gilt: Sie können nach Einschätzung des Kultusministeriums die Abstandsregeln besser einhalten und sollen daher in kleinen Gruppen unterrichtet werden - in einem Wechsel aus Lernzeiten zu Hause und Unterricht an der Schule.


17. Mai 2020

12:08 Uhr: Kein neuer Coronafall in Dresden

Zum Sonntag gibt es keinen neuen Infektionsfall in Dresden. Die Zahl der positiv getesteten Menschen steht wie am Samstag bei 605. Das hat die Stadt am Mittag bekanntgegeben. Zudem sind geschätzt 554 Menschen wieder gesund. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen bleibt bei 74 und es bleibt bei neun Sterbefällen.

9:42 Uhr: Kretschmer will Fans wieder zulassen

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und sein niedersächsischer Amtskollege Stephan Weil plädieren dafür, in der nächsten Saison der Fußball-Bundesliga wieder Zuschauer in die Stadien zu lassen. Kretschmer setzt sich zum Ziel, «dass Besuche von Fußballspielen, Konzerten, Theater- oder Opernaufführungen in Sachsen nach dem 1. September wieder möglich werden. Mundschutz und 1,5-Meter-Sicherheitsabstand reichen nach menschlichem Ermessen aus, um sich nicht anzustecken», sagte er der Bild amm Sonntag. «Dann sind zwar die Stadien nicht ausverkauft, aber es gibt wieder Spiele vor Publikum.»


16. Mai 2020

20:05 Uhr: Musikfestspiele beginnen im Internet

Die Dresdner Musikfestspiele haben trotz virusbedingter Absage am Samstagabend im Internet begonnen. Punkt 18 Uhr wurde ein Livestream geschaltet, bei dem sich Künstler des diesjährigen Festivals und vorheriger Jahrgänge dem Publikum in aller Welt präsentierten. Den Auftakt machten die King`s Singers aus Großbritannien. Danach spielte das Ukulele Orchestra of Great Britain unter anderem Songs von Tom Waits und Kraftwerk. Die meisten Künstler ließen sich aus ihren Wohnzimmern zuschalten. Schon zu Beginn hatten sich mehr als 600 Zuschauer eingeloggt - etwa aus Indien, Indonesien, den USA, Hongkong, Belgien, Italien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

17:36 Uhr: Kretschmer stellt sich Demonstranten

Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer hat am Samstag im Großen Garten von Dresden das Gespräch mit Demonstranten gegen die Corona-Auflagen gesucht. Der Besuch sei spontan erfolgt und deshalb vorher nicht angekündigt worden, hieß es. Kretschmer wurde teilweise dicht umlagert und musste sich zahlreichen kritischen Fragen stellen. Immer wieder wurde die sofortige Aufhebung aller Beschränkungen in der Corona-Krise gefordert. Manche Gesprächspartner leugneten die Existenz des Virus. Kretschmer versuchte zu erklären, warum die Regierung Maßnahmen traf und weshalb jetzt eine Lockerung möglich sei. Zahlreiche Teilnehmer zollten ihm für seinen Auftritt Respekt.

17:11 Uhr: Schulpflicht für Grundschüler vorübergehend ausgesetzt

Für die Grundschüler in Sachsen besteht von Montag an vorübergehend keine Schulpflicht. Wie das Kultusministerium am Samstag auf Anfrage bestätigte, können Eltern vorläufig selbst entscheiden ob, sie ihre Kinder in die Schule schicken oder zu Hause unterrichten wollen. Damit reagierte das Ministerium auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts Leipzig vom Freitag. Dieses hatte im Eilverfahren zugunsten der Eltern eines Siebenjährigen entschieden, die sich gegen die Öffnung der Grundschulen ohne Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern gewandt hatten. Man respektiere den Beschluss und werde die Schulbesuchspflicht für Schülerinnen und Schüler im Primarbereich vorerst aussetzen, sagte Kultusminister Christian Piwarz. Die Festlegung des Kultusministeriums gilt bis zum 5. Juni und betrifft Grundschulen sowie den Primarbereich der Förderschulen. Das Ministerium kündigte an, den Beschluss des Verwaltungsgerichts Leipzig vor dem Oberverwaltungsgericht in Bautzen anfechten zu wollen.

16:42 Uhr: Stadtrundfahrten wieder möglich

Das schöne Wetter hat am Nachmittag viele Dresdner in die Innenstadt gelockt. Die neuen Lockerungen machen es möglich. Anbieter für Stadtrundfahrten und Kutschfahrten haben ihre Dienste wieder zur Verfügung gestellt.

14:07 Uhr: Frauenkirche öffnet wieder

Nach achtwöchiger Schließung hat die Frauenkirche ab heute wieder ihre Pforten geöffnet. Seit 13 Uhr ist das Gotteshaus für die Öffentlichkeit zugänglich. Ebenfalls möglich ist der Kuppelaufstieg, jedoch unter den gängigen Hygieneauflagen. Morgen zum Sonntag findet dann um 11 Uhr der erste Gottesdienst statt. Dafür ist jedoch eine Anmeldung erforderlich. Auch am Sonntag gibt es ab 13 Uhr die Gelegenheit, die Kirche zu besuchen und die Kuppel zu besteigen. Weitere Informationen, zum Beispiel zum Anmelden für den Gottesdienst, finden Sie online unter frauenkirche-dresden.de.

13:10 Uhr: Prager Straße gut besucht

Die Dresdner haben das schöne Wetter heute genutzt. Auf der Prager Straße ist soviel los, wie lange nicht...

12:00 Uhr: Zwei neue bestätigte Fälle in Dresden

Die Stadt Dresden hat am Mittag die neuen Infektionszahlen veröffentlicht. 506 Menschen sind bisher in der Landeshauptstadt positiv getestet worden. Das sind zwei mehr als am Freitag. Demgegenüber steht die geschätzte Zahl von 553 Genesenen. Insgesamt 74 Menschen mussten bisher ins Krankenhaus eingewiesen werden. Neun Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Dresden gestorben.

10:20 Uhr: Kitas und Grundschulen bereiten sich vor

Vor der Wiedereröffnung von Grundschulen und Kitas am Montag laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. «Seit Tagen tun wir alles, was geht», sagte etwa die Leiterin der Dresdner Kita Pirolino, Romy Müller. Mit Klebeband wurden Abstände auf dem Boden markiert, Dienstpläne geschrieben, Kollegen und Kinder den Räumen zugeordnet. Denn durften sich die Kinder bisher aussuchen, ob sie ins Atelier, den Sport- oder Rollenspielraum gehen, müssen sie nun in einem Raum zusammen bleiben - strikt getrennt in festen Räumen, möglichst mit immer denselben Erzieherinnen. Allein in Dresden bereiten sich derzeit knapp 400 Kitas und Horte in kommunaler und freier Trägerschaft auf die Wiedereröffnung vor. Nach Angaben der Stadt können die Vorgaben nur eingehalten werden, wenn die Öffnungszeiten eingeschränkt werden.


15. Mai 2020

16:50 Uhr: OB Dirk Hilbert zu den neuen Lockerungen

Seit heute dürfen bei uns in der Stadt und in ganz Sachsen wieder Gaststätten, Theater, Fitnessstudios und viele andere Einrichtungen öffnen. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über diese Lockerungen gesprochen. Zudem geht es in dem Interview um die KITAs der Stadt. Ab Montag beginnt dort ein "eingeschränkter Regelbetrieb". Ab Freitag nach Himmelfahrt haben alle städtischen KITAs aber geschlossen.

16:00 Uhr: Zoo verzeichnet wieder mehr Besucher

Der Dresdner Zoo registriert knapp zwei Wochen nach der coronabedingten Zwangspause zunehmend viele Besucher. Die Nachfrage steige kontinuierlich, sagte Zoo-Sprecherin Kerstin Eckart. Erstmals hätten am selben Tag Gäste auf den Einlass warten müssen, so Eckart. Denn in den Dresdner Zoo dürfen höchstens 1000 Besucher gleichzeitig. Die Tier-Interessierten hätten zum einen die Möglichkeit, sich für eine bestimmte Einlasszeit ein Online-Ticket zu reservieren. Zum anderen könnten sie an der Zookasse eine Eintrittskarte kaufen - wenn nicht bereits die Höchstgrenze an Besuchern erreicht ist. «Die Leute waren total froh, dass sie mit ihren Kindern wieder was machen können», beobachtete Eckart. Weil Tierhäuser und begehbare Anlagen noch geschlossen sind, wurde der Eintrittspreis deutlich gesenkt.

15:00 Uhr: Übersicht über Restaurants, die wieder öffnen

Seit heute dürfen Restaurants in Sachsen wieder öffnen. Wir haben einen Überblick, wer alles wieder öffnet:

Sweet Greece – Prager Straße

Montag bis Freitag 17.00 - 21.30 Uhr | Samstag 12.00 - 21.30 Uhr
Telefon: 0351 26050802
Keine Maskenpflicht – Für Gäste, die vorsichtshalber eine Maske tragen wollen, gibt es Einwegmasken

Bürgerlich – Prager Straße

Täglich 12.00 - 21.00 Uhr
Telefon: 0351 48249628
Keine Maskenpflicht

Sophienkeller - Altmarkt

Täglich 11.00 - 01.00 Uhr
Telefon: 0351 497260
Für Gäste besteht keine Maskenpflicht

Hans im Glück - Altmarkt

Sonntag bis Donnerstag 11.00 - 24.00 Uhr
Telefon: 0351 31779486
Bei Betreten des Restaurants besteht Maskenpflicht, am Tisch darf die Maske abgenommen werden

Wilma Wunder - Altmarkt

Täglich ab 09.00 Uhr
Telefon: 0351 21630335
Keine Maskenpflicht

Aposto - Seestraße

Täglich 12.00 - 23.00 Uhr
Telefon: 0351 42467840
Keine Maskenpflicht

Mamma Mia – Kreuzstraße

Täglich 11.00 - 23.00 Uhr
Telefon: 0351 4976600
Für Gäste besteht keine Maskenpflicht

Gänsedieb – Weiße Gasse

Täglich 11.00 - 23.00 Uhr
Telefon: 0351 4850905
Keine Maskenpflicht

L` Osteria – Wilsdruffer Straße

Täglich 12.00 - 22.00 Uhr
Telefon: 0351 48287810
Bei Betreten des Restaurants besteht Maskenpflicht, am Tisch darf die Maske abgenommen werden

Augustiner an der Frauenkirche

Täglich 11.00 - 23.00 Uhr
Telefon: 0351 49776650
Bei Betreten des Restaurants sollte eine Maske getragen werden, am Tisch darf die Maske abgenommen werden

Watzke am Goldenen Reiter

12.00 - 22.00 Uhr
Telefon: 0351 8106820
Keine Maskenpflicht

Vegan House – Alaunstraße

Täglich 12.00 - 20.00 Uhr
Telefon: 0351 81042113
Keine Maskenpflicht

El Espanol - An der Dreikönigskirche

Täglich 11.00 - 00.00 Uhr
Telefon: 0351 8048670
Keine Maskenpflicht

Restaurant Acheron - Königstraße

Montag - Sonntag 11.30 - 14.30 Uhr und 17.00 - 23.00 Uhr
Telefon: 0351 30902071
Keine Maskenplicht

Augustusgarten zum Narrenhäusl – Wiesentorstr.

Täglich 11.00 - 23.00 Uhr
Telefon: 0351 4045531
Keine Maskenpflicht

Genuss Atelier – Bautzner Straße

Dienstag - Freitag 17.00 – 23.00 Uhr | Samstag 12.00 - 15.30 Uhr & 17.00 - 23.00  Uhr
Telefon: 0351 25028337
Bei Betreten des Restaurants sollte eine Maske getragen werden, am Tisch darf die Maske abgenommen werden

Schillergarten – Schillerplatz

Täglich ab 11.00 Uhr
elefon: 0351 811990
Keine Maskenpflicht

Rosengarten – Carusufer

Mittwoch - Freitag 11:30 – 23:00 Uhr | Samstag 10:00 - 23:00 Uhr | Sonntag 10:00 - 19:00 Uhr
Telefon:  0351 - 8020774 oder 81195219
Keine Maskenpflicht

Spitzhaus Radebeul – Spitzhausstraße

Biergarten täglich ab 12.00 Uhr
Telefon: 0351 8309305
Keine Maskenpflicht

14:00 Uhr: Dresdner nutzen die Öffnung einiger Lokale

Seit heute dürfen Gaststätten und Lokale wieder öffnen. Einige Dresdner haben die Möglichkeiten genutzt.

13:13 Uhr: Vorgaben zur Kita-Öffnung nicht sensibel genug

Die Vorgaben der Landesregierung an die Kitas zur Wiedereröffnung am Montag sind nach Ansicht der Johanniter nicht sensibel genug. Unter anderem müssten Gruppengrößen, die Regeln für die Übergabe der Kinder und die Betreuungszeiten auf den Prüfstand, teilte der sächsische Landesverband der Johanniter-Unfall-Hilfe mit. Manche Vorgaben ließen sich nicht einhalten. Nicht in allen Einrichtungen könne die ursprünglich vereinbarte Zeit angeboten werden. Zudem sollten Eltern die Einrichtungen betreten können, um ihre Kinder zu bringen oder abzuholen. So ließe sich eine unnötige psychische Belastung bei Kind, Erzieher und Eltern minimieren, betonten die Johanniter.

12:45 Uhr: Sieben neue Coronafälle in Dresden

Die Stadt Dresden hat am Mittag bekanntgegeben, dass 603 Menschen seit Ausbruch des Coronavirus positiv getestet wurden. Das sind sieben Neuinfektionen im Vergleich zu Donnerstag. Die Zahl der Genesenen wird auf 552 geschätzt. Unverändert bleibt es bei insgesamt 72 Krankenhauseinweisungen und neun Todesfällen.

11:20 Uhr: Hotels und Restaurants empfangen wieder Gäste

Sachsen bittet zu Tisch oder Bett: Restaurants und Hotels im Freistaat können wieder Gäste empfangen. Tourismusministerin Barbara Klepsch machte sich im Parkhotel von Bad Schandau ein Bild davon, wie die mit der Corona- Pandemie verbundenen Hygieneauflagen umgesetzt werden: «Ich habe großen Respekt und ganz viel Bewunderung für alle Betreiber und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass sie sich dieser Herausforderung stellen und unter den neuen Bedingungen ihre Hotels und Restaurants wiedereröffnen. Hier steckt viel Aufwand und Mehrarbeit dahinter, damit sie ihre Gäste wieder bewirten und beherbergen können.» Klepsch erinnerte daran, dass der Tourismus eine der Branchen ist, die am stärksten von der Corona-Krise betroffen ist. Im März und April habe allein der Tourismus in Sachsen einen Verlust von rund 1,2 Milliarden Euro erlitten.

10:46 Uhr: Ministerpräsident wirbt für kritische Sicht auf Meldungen aus dem Internet

Michael Kretschmer hat angesichts zahlreicher ‎Verschwörungstheorien zur Corona- Krise um eine kritische Sicht auf Informationen aus dem Internet ‎geworben. «Es ist ein Medium, das die eigene Sicht und Meinung immer weiter verstärkt und Skandale ‎oder Verschwörungstheorien viel stärker wirken lässt als Informationen und Fakten», sagte der sächsische Ministerpräsident der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Eine Information aus dem Netz sei aber mitunter ‎kein Fakt und müsse noch lange keine Wahrheit sein. Deutschland sei ein sehr pluralistisches Land. Wer ‎das möchte, finde in klassischen Medien ein ausgewogenes Meinungsspektrum.‎

10:40 Uhr: Dynamo erstellt Plattform zur Ticket-Rückgabe

Für die vier verbleibenden Heimspiele hat Dynamo Dresden eine Ticketplattform erstellt, auf der die Fans den vollen Kaufpreis zurückbekommen. Die Inhaber der Tages- und Dauerkarten können aber auch einen Teil oder den kompletten Preis schenken und so dem Verein finanziell helfen. Mehr Infos gibt es HIER

9:39 Uhr: Kretschmer: Kontaktbeschränkungen bleiben auf absehbare Zeit

Trotz weniger Neuinfektionen werden die Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie nach Einschätzung von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer auf absehbare Zeit bestehen bleiben. Die Dauer werde «vom weiteren Infektionsgeschehen abhängig sein und von der Umsicht aller Bürgerinnen und Bürger», sagte er der «Sächsischen Zeitung». Der Ministerpräsident begründete die jüngsten Lockerungen mit geringeren Infektionszahlen. «Wenn das Risiko abnimmt, müssen staatliche Maßnahmen zurückgenommen werden, und es ist mehr Eigenverantwortung gefragt.» Kretschmer sprach sich für eine Kaufprämie für Autos aus. Dabei sollten nicht nur Elektrofahrzeuge gefördert werden. «Neue Autos sollten einen niedrigeren CO2-Ausstoß haben, aber das muss dann auch reichen.»

5:00 Uhr: Neue Corona-Verordnung

In Sachsen gilt ab heute eine neue Corona-Verordnung. Mit dieser fallen fast alle Beschränkungen. So dürfen u.a. Gastronomen und Hoteliers wieder öffnen – ebenso Kinos, Theater oder Freibäder. Nach wie vor gelten die Hygienevorgaben – d.h. ein Mindestens von 1,5 Metern und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Außerdem dürfen sich 2 Familien aus unterschiedlichen Haushalten reffen. Weiterhin geschlossen bleiben Schwimmhallen oder Diskotheken. Besuche in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder bei der Reha sind nur in Ausnahmefällen möglich.


14. Mai 2020

16:21 Uhr: Rege Nachfrage nach Steuerstundungen

Sachsens Finanzämter registrieren in der Corona- Krise eine rege Nachfrage nach einer Anpassung von Steuervorauszahlungen und Stundungen. Bis Ende April hätten die Ämter rund 52.700 Hilfsmaßnahmen bewilligt, sagte Finanzminister Hartmut Vorjohann am Donnerstag in Dresden. Das Gesamtvolumen der steuerlichen Entlastung liege aktuell bei etwa 530 Millionen Euro. Die Unterstützung diene vor allem dazu, dass Unternehmen ihre Liquidität verbessern könnten. Nach Angaben des Finanzministeriums wird am häufigsten von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Vorauszahlungen bei der Einkommenssteuer oder Körperschaftssteuer herabsetzen zu lassen. Die Finanzämter minderten aufgrund entsprechender Anträge die Vorauszahlungen um insgesamt rund 263 Millionen Euro für das laufende Jahr. Bei der Umsatzsteuer seien bisher mehr als 137 Millionen Euro erstattet worden. In 14.600 Fällen wurden Steuernachzahlungen im Umfang von über 130 Millionen Euro gestundet.

16:15 Uhr: Kommunalwahlen können zeitnah nachgeholt werden

Mit der morgen in Kraft tretenden neuen Corona-Verordnung in Sachsen, dürfen nun auch die ausgesetzten Kommunalwahlen neu terminiert werden. Das sagte heute Innenminister Roland Wöller. Die betroffenen 26 Kommunen können danach ihre Bürgermeisterwahlen auch vor dem 20. September durchführen. Möglich sind ebenso Nominierungsveranstaltungen, die Abgabe von Unterstützungsunterschriften, die Wahl per Urne sowie Briefwahl, die anschließende Auszählung sowie Wahlkampfveranstaltungen. Das Ganze unter Einhaltung der entsprechenden Hygienevorgaben, so Wöller.

12:39 Uhr: Sächsischer Erzieherverband warnt vor Überlastung der Kitas

Der Sächsische Erzieherverband warnt angesichts der Wiederöffnung der Kitas ab Montag vor Überlastung der Erzieher durch Mehrarbeit und Überstunden. Wenn die Gruppen strikt voneinander getrennt spielen, lernen und essen sollten, würden viele in den Einrichtungen in den nächsten Wochen an ihre personellen Grenzen geraten, teilte der Verband am Donnerstag in Radebeul mit. Bei der Planung des Personaleinsatzes seien die Arbeitszeitgesetze weiter zu beachten. Gegebenenfalls müsse der Umfang der Beschäftigung befristet aufgestockt werden. Wenn dies nicht möglich sei, müssten die Einrichtungen ihre Öffnungszeiten kürzen, um ihre Beschäftigten vor Überlastungen zu schützen. «Die komplette Trennung der Gruppen ist faktisch nicht möglich», erklärte die Verbandsvorsitzende Katja Reichel. Dazu fehle es unter anderem an den notwendigen Räumen und dem Personal. «Wenn wir alle Vorgaben einhalten wollen, dann sind wir gezwungen in einem Schichtsystem zu arbeiten. Das funktioniert aber nur so lange, bis einer ausfällt. Dann müssen wir wieder länger arbeiten und Überstunden aufbauen.»

12:00 Uhr: Ein neuer Coronafall in Dresden

Es gibt einen neuen bestätigten Coronafall in Dresden. 596 Menschen sind bisher positiv getestet worden. Das geht aus den neuen Zahlen der Landeshauptstadt hervor. Demgegenüber stehen geschätzt 550 Menschen, die wieder gesund sind. 71 Menschen sind nach einer Infektion ins Krankenhaus eingewiesen worden. Es bleibt bei neun Todesfällen.

10:52 Uhr: HC Elbflorenz zurück im Mannschaftstraining

Neun Wochen nach der letzten gemeinsamen Trainingseinheit sind die Handballer vom HC Elbflorenz am Mittwoch wieder zusammengekommen - unter Einhaltung strenger Hygienerichtlinien. Das Konzept ist auf die BallsportARENA angepasst worden, damit die Zweitliga-Handballer wieder trainieren können. Die Einheiten dürfen nur kontaktlos absolviert werden in Kleingruppen von vier Spielern mit notwendigem Abstanf. Körperkontakt und Zweikämpfe sind untersagt. Jedem Spieler wurde eine persönlicher Platz in der Halle zugewiesen, die Umkleiden und Duschen bleiben geschlossen. "In den letzten Tagen befanden wir uns in einem engen Austausch mit der Stadt Dresden und dem Geschäftsführer der BallsportARENA Dresden Frank Lösche. Ich bin sehr dankbar, dass wir alle Formalitäten und Regularien so schnell und konstruktiv klären konnten und die Männer nun endlich wieder gemeinsam trainieren können", sagte Cheftrainer Rico Göde. Geplant ist, künftig zwei Einheiten pro Woche zu absolvieren, vorrangig um das Verletzungsrisiko für den späteren Trainings- und Spielbetrieb signifikant zu senken.

10:18 Uhr: Ausweitung der Fährschifffahrt in der Sächsischen Schweiz

Ab kommendem Wochenende sind die Fähren in der Sächsischen Schweiz wieder früher und später unterwegs. Mit den Lockerungen in der Gastronomie und im Tourismus starten die Schiffe des Regionalverkehrs Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (RVSOE) mit dem Sommerfahrplan. Die Fähren Schmilka, Postelwitz – Krippen, Bad Schandau, Königstein, Stadt Wehlen, Pirna und Birkwitz – Heidenau sind ab Samstag (16. Mai) vor allem in den Abendstunden länger unterwegs. Die Fähre in Pirna nimmt zudem ihren Wochenendverkehr wieder auf. Das Wanderschiff in die Sächsisch-Böhmische Schweiz startet am 21. Mai, zu Himmelfahrt, in die Ausflugssaison. Bis zur Grenzöffnung der Tschechischen Republik verkehrt es viermal täglich zwischen Bad Schandau und Schöna, der Halt in Hřensko entfällt. Auch die grenzüberschreitende Fähre pausiert noch.

10:10 Uhr: Fahrradbusse im VVO rollen wieder

Ab Samstag ist das Netz der Fahrradbusse wieder komplett: Die Linie der Regionalbus Oberlausitz (RBO) ins Lausitzer Seenland beginnt am Samstag die Saison. Die Fahrradbusse sind an Wochenenden und Feiertagen in der Sächsischen Schweiz sowie zwischen Kamenz, Hoyerswerda und dem Lausitzer Seenland im Einsatz. Die Busfahrer helfen beim Verladen der Räder auf die Anhänger, die jeweils 20 Fahrrädern Platz bieten und bis zum 1. November unterwegs sind. Die Fahrradbusse sind eng mit dem Bahnnetz im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) verbunden. So fahren die Busse der RBO auf der Strecke von Kamenz in das Lausitzer Seenland im direkten Anschluss an die Züge aus Dresden ab. In der Sächsischen Schweiz sind die Busse zwischen Bad Schandau, Sebnitz und Hinterhermsdorf sowie nach Rosenthal – Bielathal und bis Bahratal unterwegs. Aufgrund der Grenzschließung können die Ziele in Tschechien noch nicht bedient werden.

9:38 Uhr: Kretschmer gegen pauschale Kritik an "Corona-Demonstranten"

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat davor gewarnt, alle Demonstranten gegen Corona-Maßnahmen über einen Kamm zu scheren. «Ich respektiere, dass Menschen demonstrieren und warne davor alle Proteste in einen Topf zu werfen», sagte er der «Sächsischen Zeitung». Zugleich warnte er vor möglichen «Unterwanderungen von Leuten», «die alles nutzen, um Stimmung zu machen und auch falsche Informationen streuen». In Pirna hatten erst am Mittwoch wieder etwa 200 Menschen gegen Corona-Beschränkungen demonstriert. 30 von ihnen griffen die Polizei an, ein Beamter wurde verletzt. Kretschmer wandte sich gegen den Vorwurf vieler Demonstranten, die Bevölkerung solle bewusst in Angst und Schrecken versetzt werden. Es gebe viele juristische Mittel, um sich gegen staatliche Maßnahmen zur Wehr zu setzen, und vielerlei Möglichkeiten, seine Meinung zu artikulieren. «Deshalb halte ich es schlichtweg für unbegründet, was da gesagt wird.» Hinsichtlich der für Freitag geplanten Lockerungen verwies er auf die Eigenverantwortung der Sachsen. Zugleich räumte Kretschmer Fehler bei der Lockerung der Schutz-Maßnahmen ein. «Keine Frage, das hat oft zu lang gedauert», sagte er etwa im Hinblick auf das späte Zustandekommen konkreter Lösungen für Gaststätten- und Hotel-Betreiber.

9:30 Uhr: Verletzter Polizist bei Demonstration in Pirna

Nach einer nicht genehmigten Corona-Demonstration in Pirna mit einem verletzten Polizisten dauern die Ermittlungen weiter an. Am Mittwochabend hatten sich nach Angaben der Polizei rund 200 Menschen zum einem sogenannten Spaziergang auf dem Markt versammelt. Dabei hätten 30 "Gewaltbereite" die Einsatzkräfte angegriffen, wobei ein Beamter leicht verletzt wurde. Etwa eine Stunde nach Beginn löste sich die Versammlung wieder auf. Zur Art und den Umständen der Verletzung machte ein Sprecher am Donnerstagmorgen keine weiteren Angaben. Acht Strafverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruch und tätlichen Angriffs auf Vollzugsbeamte wurden eingeleitet. Im Zuge der Auswertung der Videoaufzeichnungen sei es möglich, dass weitere Ermittlungsverfahren eingeleitet werden, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Ein konkreter Initiator des "Spaziergangs" könne nicht ausgemacht werden, es habe stattdessen Aufrufe verschiedenster Personen im Internet gegeben, hieß es.

4:18 Uhr: Schmalspurbahnen nehmen Verkehr wieder auf

Am Samstag nehmen die beiden Schmalspurbahnen des Verkehrsverbunds Oberelbe (VVO) ihren täglichen Fahrbetrieb wieder auf. Die Lößnitzgrundbahn zwischen Radebeul, Moritzburg und Radeburg fährt erstmals seit dem 28. März um 8.26 Uhr ab Radebeul, wie der VVO am Mittwoch mitteilte. Der erste Zug der Weißeritztalbahn zwischen Freital-Hainsberg und Kurort Kipsdorf verlässt den Angaben zufolge um 9.25 Uhr Freital.

Ebenfalls am Wochenende wollen die beiden Bus-Ausflugslinien der Verkehrsgesellschaft Meißen in die diesjährige Saison starten. Die Stadtrundfahrt Meißen verbindet täglich ab 10.00 Uhr im 30-Minuten-Takt die Albrechtsburg, die Altstadt und die Porzellan-Manufaktur miteinander. Auf der Fahrt erklären die Busfahrer das historische Stadtbild. Die Linie M verbindet während der Sommersaison fünfmal täglich im Zwei-Stunden-Takt die Meißener Altstadt und das Jagdschloss von August dem Starken in Moritzburg.

2:02 Uhr: Dehoga bewertet Corona-Auflagen für Gastronomie als «umsetzbar»

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Sachsen hat die Auflagen für die Wiedereröffnung von Gastgewerbebetrieben im Freistaat als «umsetzbar» bewertet. Es gebe viel kompliziertere Lösungen in anderen Bundesländern, sagte Axel Klein, Hauptgeschäftsführer des Dehoga in Sachsen, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. «Man müssen in der Gastronomie ohnehin schon Hygienestandards einhalten», betonte er.

Die Landesregierung hatte am Dienstag die Auflagen für die Wiedereröffnung nach einer zweimonatigen Corona-Zwangspause am Freitag bekanntgegeben. Danach müssen unter anderem ein Hygienekonzept erstellt werden, Tische 1,5 Meter voneinander entfernt stehen, Mitarbeiter einen Mund-Nasen-Schutz tragen und Desinfektionsständer aufgestellt werden. «Der Arbeits- und Hygieneschutz muss gewährleistet werden», sagte Klein.


13. Mai 2020

14:24 Uhr: OB Hilbert im Interview - Öffnungen ab Freitag

Sachsen hat gestern einige Lockerungen vorgezogen. So dürfen zum Beispiel schon ab Freitag Fitnessstudios, Theater und Kinos öffnen, wenn sie ein genehmigtes Hygienekonzept haben. Ursprünglich sollten diese erst ab Montag öffnen dürfen. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert darüber gesprochen, wie die zuständigen Ämter damit klar kommen. In dem Interview geht es auch um die morgige Stadtratssitzung und um den Abschluss des Hochwasserschutzes an der Weißeritz hier in Dresden.

14:02 Uhr: Polen verlängert Grenzkontrollen bis zum 12. Juni

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will Polen seine Kontrollen an den Grenzen zu anderen EU-Ländern bis zum 12. Juni beibehalten. Einen entsprechenden Erlass habe Innenminister Mariusz Kaminski unterzeichnet, teilte das Ministerium in Warschau am Mittwoch mit. Die Grenzen zu Deutschland, Tschechien, zur Slowakei und zu Litauen können bis dahin nur an bestimmten Übergängen überquert werden.

Mitte März hatte die nationalkonservative Regierung in Warschau als Schutzmaßnahme gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus beschlossen, die EU-Binnengrenzen für Ausländer zu schließen. Ausnahmen gelten für Menschen mit Daueraufenthaltsgenehmigung, für Lastwagenfahrer und Diplomaten. Für den Warenverkehr gibt es keine Begrenzungen. Polen, die aus dem Ausland zurückkehren, müssen für zwei Wochen in Quarantäne.

13:30 Uhr: Häftlinge in Sachsen dürfen ab nächster Woche wieder Besuch bekommen

Die Häftlinge in den sächsischen Gefängnissen können ab der kommenden Woche wieder Besuch bekommen. Dabei sind diese auf eine nahe stehende Person des Gefangenen beschränkt, die ein Kind mitbringen darf, wie das Justizministerium am Mittwoch mitteilte. Um eine Verbreitung des Coronavirus in den sächsischen Gefängnissen einzudämmen, waren Besuche seit dem 23. März nicht mehr möglich. Ausgenommen waren notwendige Treffen mit Anwälten.

13:20 Uhr: Die neue sächsische Corona-Schutz-Verordnung im Überblick

Die sächsische Staatsregierung hat am Dienstag eine neue Corona-Schutz-Verordnung beschlossen. Demnach bleiben der Grundsatz der auf ein Mindestmaß zu reduzierenden allgemeinen Kontakte, das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern und die für bestimmte Bereiche erlassene Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung weiter bestehen. In zahlreichen Bereichen gab es aber Lockerungen. 
Die Verordnung im Überblick HIER

13:05 Uhr: Reisebüro-Inhaber fordern Soforthilfe für Branche

Zahlreiche Reisebüro-Besitzer haben in Dresden am Mittwoch für eine staatliche Soforthilfe demonstriert. Optisch unterstützt von Bussen versammelten sich mehrere Dutzend Teilnehmer aus der Branche auf dem Altmarkt. «Die größte Wut haben wir, dass Tui und Lufthansa Förderungen bekommen und die Einzelhändler ohne dastehen», sagte Organisator und Reisebüro-Besitzer Rainer Maertens der Deutschen Presse-Agentur. Er und seine Kollegen forderten daher schnellstens Überbrückungsgelder und Reisefreiheiten. Es brauche einige Zeit, um die Leichtigkeit des Reisen wieder in die Köpfe zu bekommen, betonte Maertens.

12:13 Uhr: Ein neuer Coronafall in Dresden

Nachdem es seit Sonntag keine neuen Coronafälle gab, kam heute wieder einer hinzu. Aktuell wurden in der Stadt insgesamt 595 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Insgesamt wurden 71 Menschen stationär behandelt. Davon befinden sich derzeit noch vier im Krankenhaus. Von gestern zu heute wurde ein weiterer Corona-Patient aufgenommen. Schätzungsweise 547 gelten als Genesen. Es bleibt bei neun Todesfällen.

11:20 Uhr: DEHOGA stellt Infos zur Gastro-Eröffnung bereit

Am Freitag können Gaststätten, Cafes und Restraurants in Sachsen wieder öffen. Der DEHOGA Bundesverband stellt entsprechend der Hygieneverordnungen und Auflagen auf seiner Homepage umfangreiche Muster und Aushänge zur Gästekommunikation, zum Mitarbeitermanagement sowie Informations-Ikons zum kostenlosen Download bereit. Alles Infos HIER

10:05 Uhr: Musikhochschule ändert wegen Corona Zulassungsverfahren

Die Dresdner Musikhochschule hat ein geändertes Aufnahmeverfahren für die Zeit der Corona-Pandemie beschlossen. «Wir wollen, dass den jungen Menschen, die planen, in diesem Jahr ein Studium an der Dresdner Hochschule aufzunehmen, durch die Corona- Pandemie keine Nachteile entstehen», erklärte Rektor Axel Köhler am Mittwoch in Dresden. Das sei besonders an Kunsthochschulen kompliziert, weil ein Studium hier nur mit vorheriger Eignungsprüfung erfolgen kann. Wegen der Kontaktbeschränkung und Ansteckungsgefahr vor allem für Sänger und Musiker mit Blasinstrumenten soll ein Großteil der Prüfungen in der ersten Runde digital durchgeführt werden.

Die Hochschule hatte am 20. April unter hohen Sicherheitsauflagen den Betrieb wieder begonnen. Seit 4. Mai gibt es schrittweise auch wieder Einzelunterricht in den musikalischen Hauptfächern.

09.46 Uhr: Bundesweiter Protest der Reisebranche auch in Dresden

Reiseveranstalter beteiligen sich heute bundesweit wieder an Protesten. Unter anderem ist in Dresden eine Demonstration angekündigt. Gegen 10 Uhr wollen sich Reise- und Busreiseverkäufer auf dem Altmarkt treffen, teilt der Verein Dresdner Reisebüros mit. Auch in Berlin rollen ab 12.30 Uhr zeitgleich 50 Autos und 50 Omnibusse in Schrittgeschwindigkeit über die Straße des 17. Juni bis zum Brandenburger Tor. Die Teilnehmer kommen teilweise aus ganz Deutschland. Am Vormittag kommt der Tourismusausschuss des Bundestags in einer Videokonferenz zusammen. Unter anderem steht die Lage der Tourismuswirtschaft in der Corona-Pandemie auf der Tagesordnung. Auch über Rettungsfonds in der Branche wird gesprochen.


12. Mai 2020

17:13: Ansturm auf Museen bleibt aus

Der nach langer Schließzeit erhoffte Run auf Museen in Sachsen in der ersten Woche nach Wiederöffnung vieler Häuser ist weitgehend ausgeblieben - wie erwartet. Der Sächsische Museumsbund sprach von einer landesweit eher negativen Bilanz. «Natürlich ist es gut, dass wir wieder geöffnet haben», sagte der Vorsitzende Joachim Breuninger am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Die Besucherzahlen lägen in der Regel bei etwa zehn Prozent des normalerweise zu erwartenden Zuspruchs. «Es ist also noch viel Luft nach oben.» Einzelne Häuser aber zeigten sich positiv überrascht.

16:40 Uhr: Kretschmer übergibt Masken für Kassierer

Der Slogan «So geht sächsisch» steht jetzt manchem Supermarkt-Angestellten buchstäblich ins Gesicht geschrieben: Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) übergab am Dienstag die ersten 1000 Mund-Nasenschutz-Masken mit dem Aufdruck an die Mitarbeiter eines Supermarkts in der Dresdner Innenstadt. In den kommenden Tagen und Wochen sollen weitere Supermärkte die grünen, wiederverwendbaren Masken mit «So geht sächsisch»-Logo bekommen.

16:35 Uhr: Keine weiteren Infektionen bei Dynamo

Bei Dynamo gibt es keine weiteren Corona-Fälle. Alle Untersuchungen der vierten Testreihe seien negativ gewesen, teilte der Verein am Dienstag mit. Am vergangen Samstag wurden zwei Dynamo-Profis positiv auf das Coronavirus getestet. Die Spieler seien noch immer symptomfrei, wie auch der eine Woche zuvor positiv getestete Akteur, hieß es.

Unabhängig von den negativen Testergebnissen befindet sich die gesamte Mannschaft sowie das Trainer- und Betreuerteam weiter bis zum 23. Mai 2020 in einer 14-tägigen häuslichen Quarantäne, die das Dresdner Gesundheitsamt angeordnet hatte. 

16:32 Uhr: Kein Besucher-Run in Dresdner Museen

Ein Run auf die Museen in Dresden und der Region in der ersten Woche nach Wiederöffnung vieler Häuser ist weitgehend ausgeblieben - wie erwartet.  So wurden bis Sonntag etwa 400 Besucher in der ersten Woche gezählt. «Wir haben nicht erwartet, dass sie uns überrennen, es muss ja erst wieder losgehen», sagte Direktor Gisbert Porstmann. Dabei sei die Resonanz mit je um die 100 Besuchern in Stadtmuseum und Städtischer Galerie erfreulich. «Der Probelauf ist gelungen, jetzt müssen die Leute kommen.» Porstmann setzt dazu ab sofort wieder auf das Marketing.

«Es ist sehr verhalten, wie wir es erwartet haben», beschrieb indes ein Sprecher die Entwicklung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden. «Die Leute haben gerade andere Sachen im Kopf.» Und es sei auch etwas anderes, mit Mund-Nase-Schutz durch eine Ausstellung zu gehen als im Supermarkt einkaufen zu müssen. So kamen nur 20 bis 25 Besucher pro Tag, wobei das Kindermuseum mit vielen taktilen Elementen geschlossen ist. Die Hoffnungen ruhten nun auf «Future Food», der Sonderausstellung ab 30. Mai.

15:32 Uhr: OVG kippt 800-Quadratmeter-Regelung für Geschäfte in Sachsen

Das Sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) hat die 800-Quadratmeter-Regelung für Geschäfte in der Corona-Schutz-Verordnung des Landes gekippt. Die Richter gaben damit den Anträgen von vier Elektronikfachmärkten statt, die wegen der Vorschrift nicht wie andere Geschäfte öffnen durften, wie das Gericht am Dienstag mitteilte (Az.: 3 B 177/20, 3 B 178/20, 3 B179/20 und 3 B180/20). Die Entscheidung ist laut Gericht nicht anfechtbar.

14:37 Uhr: Sachsens Regierung zieht Corona-Lockerungen vor

Sachsen will die meisten der bereits angekündigten Corona-Lockerungen schon auf diesen Freitag vorziehen. Das kündigte die Regierung am Dienstag nach einer Kabinettssitzung an. Nach der neuen Schutzverordnung sollen dann etwa Theater, Kinos und Freibäder wieder öffnen. Ursprünglich war das für kommenden Montag vorgesehen. In Ausnahmefällen dürfen auch Angehörige in Alten- und Pflegeheime besucht werden. Voraussetzung sind Hygiene-Konzepte.

14:20 Uhr: Autokino im Ostragehe öffnet heute

Am Abend eröffnet Dresdens neues Autokino im Ostragehe. Mit „Cars and Stars“ wollen die Veranstalter ein amerikanisch inspiriertes Open Air Kinoerlebnis schaffen. Die Filme werden auf einer 500 qm großen Leinwand gezeigt, sie ist damit die größte Pop-up-Leinwand Deutschlands. In der Rinne im Ostragehege finden über 500 Autos und somit ca. 1000 Besucher pro Vorstellung Platz.  Sowohl Tickets, als auch Snacks können ausschließlich online gebucht werden. Als erster Film läuft heute Le Mans 66.

14:05 Uhr: Frauenkirche öffnet wieder schrittweise für Gottesdienste.

Nach achtwöchiger Zwangspause im Zuge der Corona-Schutzmaßnahmen öffnet die Dresdner Frauenkirche wieder schrittweise für Gottesdienste. Auch Besichtigungen und der Kuppelaufstieg sind - ebenfalls mit Mund-Nase-Bedeckun - erneut möglich, wie die Stiftung Frauenkirche Dresden am Dienstag mitteilte.

«Wir sind froh und erleichtert, dass wieder Leben in die Frauenkirche einzieht», sagte der Geschäftsführer und Frauenkirchen-Pfarrer Sebastian Feydt. Die Stille sei eine Herausforderung gewesen, Videogottesdienste und Social Media-Grüße könnten die persönliche Begegnung nicht ersetzen.

Der erste Gottesdienst unter der berühmten Sandsteinkuppel ist für den 17. Mai geplant, weitere ebenso wie erste Andachten zu Himmelfahrt und Pfingsten. Auch persönliche Andacht und Einkehr sind zu bestimmten Zeiten möglich. «Es ist noch keine Rückkehr zum gewohnten Leben dieser Kirche», sagte Feydt. So müssen sich Gottesdienstbesucher vorher anmelden; es gelten Abstandsregeln und nutzbare Sitzplätze sind markiert. «Doch das geistliche Leben dieser Kirche blüht nun wieder auf.

12:12 Uhr: Keine neuen Coronafälle in Dresden

Den dritten Tag in Folge meldet die Stadt Dresden keine neuen Coronafälle. Es bleibt bei 594 positiven Tests. Davon wurden seit Beginn 70 Menschen im Krankenhaus behandelt. Aktuell sind noch drei Patienten in stationärer Behandlung. Weiterhin wird von 539 Genesenen gesprochen. Es gibt keine weiteren Todesfälle. Bisher sind in Dresden neun Personen nach einer Corona-Infektion verstorben.

10:00 Uhr: Maskenübergabe am Albertplatz

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer übergibt heute in Dresden ein großes Packet mit Schutzmasken an EDEKA-Mitarbeiter. Die Übergabe ist Teil der aktuellen „So geht Sächsisch“-Kampagne. Außerdem möchte die Landesregierung damit ihren Dank an die Arbeit der Supermarktmitarbeiter in Corona-Zeiten ausdrücken. Alle Masken sind grün und tragen das Logo der „So geht Sächsisch“-Kampagne. Übergabe ist 14:00 Uhr am Albertplatz.

3:00 Uhr: Regierung beschließt neue Verordnung

Nach den in der vergangenen Woche angekündigten umfangreichen Corona-Lockerungen will Sachsens Regierung heute eine neue Rechtsverordnung beschließen. Dafür kommt das Kabinett in Dresden zusammen. Die neue Corona-Schutzverordnung soll genau regeln, unter welchen Umständen Gaststätten. Hotels, Schulen und Kitas wieder öffnen dürfen. Bisher sind lediglich die Rahmenbedingungen bekannt. So dürfen etwa Kitas und Grundschulen am 18. Mai wieder öffnen; Schüler an weiterführenden Klassen sollen in einem Wechsel aus Präsenz in der Schule und Lernzeit zu Hause unterrichtet werden. Bereits vom 15. Mai an dürfen Hotels, Restaurants und Cafés in Sachsen unter Auflagen aufmachen.


11. Mai 2020

14:14 Uhr: OB Dirk Hilbert unter anderem zur Quarantäne von Dynamo Dresden

Die Staatsregierung will morgen abschließend über die Lockerungen beraten, die ab Freitag und ab nächste Woche Montag gelten sollen. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert gesprochen, welche Themen die sächsischen Kommunen noch vorgeschlagen haben. Zudem geht es in dem Interview um die Quarantäne bei Dynamo.

14:08 Uhr: Rathaus passt Sprechzeiten des Infotelefons an

Das Infotelefon Corona der Landeshauptstadt Dresden ist ab heute täglich von 9 bis 16 Uhr zu erreichen. Nachdem es am 18. März 2020 aufgrund des hohen Informationsbedarfes zur Corona-Pandemie seine Sprechzeiten erweitert hatte, gingen in den vergangenen Wochen weniger Anrufe ein. Insgesamt nahmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung knapp 15.000 Anrufe entgegen. In den letzten sieben Tagen waren es im Durchschnitt etwa 300. Die Telefonnummer lautet weiterhin 0351-4885322. Das Gesundheitsamt beantwortet Fragen zum Coronavirus auch per E-Mail.

14:03 Uhr: Dresdner Rathaus verschickt 23.000 Alltagsmasken

Knapp 11.580 Bestellungen für einen Mund-Nasen-Schutz sind über das Infotelefon der Stadt Dresden eingegangen. Ab heute sind keine Bestellungen über das Infotelefon oder das Onlineformular mehr möglich. Pro bisher eingegangener Bestellung versendet die Stadtverwaltung zwei Mund-Nasen-Bedeckungen, so dass über diesen Weg über 23.000 Masken verteilt werden. Parallel lief die Ausgabe in den Stadtbezirksämtern. Dort ist es auch weiterhin möglich, Mund-Nasen-Bedeckungen abzuholen. 

13:42 Uhr: Dynamo-Nachwuchs pausiert weiter

Nach den zwei positiven Coronavirus-Fällen und der damit verbunden häuslichen Quarantäne der Profi-Mannschaft setzt Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden auch mit dem Training im Nachwuchsbereich aus. Wie der Club mitteilte, ruht auch im Nachwuchs weiter der Ball. Ursprünglich war die Trainingsaufnahme der Nachwuchsteams im Sportpark Ostra für diesen Montag geplant. Die im Zuge dessen ausgearbeiteten, strengen Sicherheitsrichtlinien kommen somit vorerst nicht zur Anwendung. Wann der Trainingsbetrieb in Dynamos Nachwuchs-Akademie wieder aufgenommen wird, ist derzeit noch nicht absehbar.

13:35 Uhr: Wieder mehr Blutspenden benötigt

13:13 Uhr: Dresden bekommt Infrarot-Kameras für Temperaturmessungen

Der Jenoptik-Konzern liefert Infrarotkameras, mit denen ohne Berührung Temperaturen gemessen werden können, an die Dresdner Firma InfraTec GmbH. Die Vereinbarung für dieses Jahr habe ein Volumen von mehreren Millionen Euro, teilte die Jenoptik AG am Montag am Konzernsitz in Jena mit. Einen konkreten Wert des Auftrags nannte das Thüringer Unternehmen nicht. Mit InfraTec bestehe eine jahrzehntelange Zusammenarbeit bei Wärmebildkameras. Für die Technik gebe es derzeit einen verstärkten Bedarf wegen der Kontrollen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, sagte ein Jenoptik-Sprecher.

12:19 Uhr: Keine Veränderungen bei Coronzahlen in Dresden

Die Stadt Dresden hat am Mittag das Update zu den Coronainfektionen veröffentlicht. Es gibt keine Veränderungen zum Sonntag. Es bleibt bei 594 bestätigten positiven Tests und geschätzt 539 Genesenen.

11:33 Uhr: Dresdner Freibäder öffnen nicht zum 18. Mai

In Sachsen sollen Freibäder ab dem 18. Mai wieder öffnen können. Wie die Dresdner Bäder GmbH mitteilt, könne das aber so nicht eingehalten werden. Es fehlen die genauen Bedingungen der Behörden für Gäste und Mitarbeiter. Viele Fragen sind ungeklärt. Unter anderem, wie viele Gäste auf dem Gelände und im Wasser zugelassen sind oder welche Abstände eingehalten werden müssen.

„Ein so entspanntes Baden, wie wir es aus den vergangenen Jahren kennen, wird es voraussichtlich nicht geben“ – Matthias Waurick/Geschäftsführer der Dresdner Bäder GmbH

Wann und wie genau die Dresdner Bäder in die Freibad-Saison starten können, ist derzeit unklar. Aktuell befinden sich die Mitarbeiter noch in Kurzarbeit und auch Saisonkräfte sind bisher noch nicht akquiriert.

10:47 Uhr: Besucher dürfen wieder ins Tierheim

Das Städtische Tierheim ist ab heute wieder für Tier-Interessenten geöffnet. Vorab müssen sich Besucher jedoch telefonisch anmelden und einen Termin vereinbaren. Außerdem können aufgrund der Corona-Situation aktuell nur Tier-Interessenten eingelassen werden, bloße Besuche sind derzeit nicht möglich. Auch Fundtiere dürfen ins Tierheim gebracht werden. Jedoch auch erst nach telefonischer Absprache. Das tragen eines Mund-Nase-Schutzes ist Pflicht.

10:25 Uhr: Bibliotheken in der Stadt wieder regulär geöffnet

In den Städtischen Bibliotheken gelten ab heute gelockerte Zugangsregelungen. So haben alle Standorte zu ihren regulären Öffnungszeiten, einschließlich Samstag, wieder für die Medienausleihe und Rückgabe geöffnet. Die Telefonische Anmeldung für einen Termin ist nicht mehr nötig. Dafür besteht aber eine Korbpflicht. Weiterhin gilt aber, dass sich Besucher maximal 15 Minuten in der Bibliothek aufhalten dürfen und dazu eine Maske tragen müssen

9:15 Uhr: Gastronomie erwartet Auflagen der Landesregierung

Die Hoteliers und Gastronomen in Sachsen wollen ihre Betriebe wieder öffnen und warten mit Spannung auf die wegen der Corona-Krise zu erfüllenden Auflagen. Am Dienstag will die Landesregierung die Details dazu beschließen und damit die Unsicherheiten beseitigen, unter welchen Voraussetzungen von Freitag an wieder Gäste und Besucher empfangen werden dürfen. Bislang sind die Auflagen nur grob abgesteckt. Die Tische sollen mindestens einen Abstand von 1,5 Metern haben, Bedienungen müssen Mundschutz tragen. Speise- und Getränkekarten müssen abwischbar sein, Tischgedecke wie Salz- und Pfefferstreuer dürfen nur zum Einmalgebrauch am Platz stehen. Zudem gibt es Hygienevorgaben. Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hatte bereits erklärt, dass wegen der Abstandsregeln weniger Gäste als normal bewirtet werden könnten. Dadurch würden Umsätze in der notwendigen Höhe fehlen.

9:00 Uhr: DREWAG Treff wieder offen

Der DREWAG Treff im World Trade Center ist ab heute (11.05.) wieder geöffnet. Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr kann die persönliche Kundenberatung nun wieder in Anspruch genommen werden. Die Kasse bleibt aber weiterhin geschlossen. Kunden können nur per Überweisung oder SEPA-Lastschriftmandat zahlen. Zur Sicherheit der Kunden und Berater wurden außerdem Plexiglasscheiben aufgestellt. Außerdem wird darum gebeten einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.


10. Mai 2020

14:32 Uhr: DVB öffnen am Montag ihren Servicepunkt am Dr. Külz-Ring

Die DVB öffnen morgen ihren nächsten Servicepunkt wieder. Und zwar den am Dr. Külz-Ring. Auch dort ist Mund Nasen Schutz Pflicht. Es ist der dritte Servicepunkt der wieder öffnet. Die beiden am Postplatz und am Albertplatz sind schon geöffnet. Allerdings mit strengen Hygiene- und Abstandsregeln.

12:30 Uhr: Vier neue Coronafälle in Dresden

In Dresden sind nach neuesten Angaben 594 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das hat die Stadt am Mittag bekanntgegeben. Das sind vier neue Fälle im Vergleich zum Samstag. Die geschätzte Zahl der Genesenen liegt bei 539. Es bleibt bei 70 Krankenhauseinweisungen und neun Sterbefällen.

9:30 Uhr: Wieder mehr Gerichtsverhandlungen

An den sächsischen Amts- und Landgerichten wird im Zuge der Lockerungen bei den Corona-Schutzmaßnahmen wieder vermehrt verhandelt. Unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes wird die Rückkehr zum Normalbetrieb angestrebt, mit Einschränkungen, wie eine Sprecherin des Oberlandesgerichts Dresden der Deutschen Presse-Agentur sagte. Anliegen sollten wenn möglich schriftlich oder nur nach Terminabsprache persönlich erledigt werden, um Besuche zu minimieren. In den Sälen sind die Publikumsplätze reduziert, auch Richter, Staatsanwälte und Nebenkläger sowie Verteidiger und ihre Mandanten müssten Abstand halten.


9. Mai 2020

19:45 Uhr: Zwei Coronafälle bei Dynamo - Gesamtes Team in Quarantäne

Nach zwei weitere positiven Corona-Fällen ist die komplette Mannschaft des Fußball-Zweitligisten SG Dynamo Dresden unter häusliche Quarantäne gestellt worden. Wie der Club am Abend mitteilte, habe das für die SGD zuständige Gesundheitsamt in Dresden «nach einer intensiven Analyse der Situation noch am Samstag darüber entschieden». Die Namen der betroffenen Spieler nannte der Verein mit Verweis auf die Privatsphäre nicht. Durch die Quarantäne-Maßnahme wird Dresden beim geplanten Neustart der ersten beiden Ligen in einer Woche nicht dabei sein können. «Fakt ist, dass wir in den kommenden 14 Tagen weder trainieren noch am Spielbetrieb teilnehmen können», sagte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge. Dresden hätte am 17. Mai auswärts gegen Hannover 96 spielen müssen.

15:23 Uhr: Positive Tests im KATHARINENHOF am Schloss in Wilsdruff

Im Rahmen der prophylaktischen Testungen von Alten- und Pflegeheimen durch den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wurden alle 55 Mitarbeiter und zusätzlich sieben Bewohner des KATHARINENHOFs am Schloss in Wilsdruff am 07. Mai auf das Coronavirus getestet. Fünf Mitarbeiter wurden dabei positiv getestet, haben aber keine Symptome gezeigt. Das Gesundheitsamt hat für alle fünf Mitarbeiter eine häusliche Quarantäne bis einschließlich 21. Mai angeordnet. Am Montag folgt nun ein weiterer Test der Bewohner und Belegschaft.

12:05 Uhr: Fünf neue Fälle in Dresden

Die Zahl der bestätigten positiven Corona-Tests in Dresden steigt weiter auf einem sehr geringen Niveau. 591 Menschen sind bisher positiv getestet worden. Das geht aus den neuen Zahlen hervor. Das sind fünf Neuifektionen im Vergleich zu Freitag. Geschätzt 523 Menschen sind nach einer Infektion wieder genesen. Es bleibt bei 70 Krankenhauseinweisungen und neun Sterbefällen.


8. Mai 2020

17:35 Uhr: Interview mit OB Dirk Hilbert

Die Staatsregierung hat am MIttag erklärt, wie es an Sachsens Schulen und in den Kitas weiter gehen soll. Ab dem 18. Mai dürfen alle Kinder wieder in Krippen, Kindergärten und den Hort . Und auch die Grundschulen öffnen wieder komplett. Allerdings gelten strenge Regeln. Reporter Rocco Reichel hat darüber heute Nachmittag mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert gesprochen.

17:08 Uhr: Italienischer Corona-Patient auf dem Heimweg

Der italienische Corona-Patient Gianluigi B. aus Bergamo hat sich am Mittag auf den Heimweg gemacht. Gegen 11:30 Uhr hob der Learjet 40 in Richtung Italien ab. Der Italiener war einer von drei Corona-Patienten, die im Coswiger Fachkrankenhaus behandelt wurden. Sechs Wochen blieb er in Coswig. Der 52-Jährige freue sich auf seine Frau und seine Kinder, sagte er im Krankenwagen auf dem Rollfeld und bedankte sich bei Chefarzt Dr. med. Jens Kraßer und den Kollegen vom Fachkrankenhaus.

16:22 Uhr: Sommerrodelbahn in Altenberg wieder geöffnet

Die Sommerrodelbahn in Altenberg ist ab Samstag wieder geöffnet. Von 10:00 bis 17:00 Uhr dürfen Besucher die Bahn und die Spielgeräte in Altenberg nutzen. Die Schlitten werden regelmäßig desinifiziert. Dennoch gilt, dass nur Personen aus dem gleichen Haushalt auf einem Schlitten gemeinsam sitzen dürfen.

16:08 Uhr: Erich Kästner Haus ab Sonntag wieder geöffnet

Am Sonntag öffnet das Erich Kästner Haus für Literatur seine Türen wieder für Besucher. Sonntag bis Freitag ist das Haus von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

15:10 Uhr: Dresdner Infektiologe warnt vor Euphorie

Der Dresdner Infektiologe Reinhard Berner hat angesichts niedriger Corona-Infektionszahlen in den vergangenen Tagen vor verfrühter Euphorie gewarnt. Es möge keiner glauben, dass die Pandemie vorbei sei oder kein Problem mehr für die Gesellschaft wäre, erklärte der Experte vom Dresdner Uniklinikum am Freitag in Dresden. «Wir stehen am Anfang.» Dennoch sei nach acht Wochen der Schließung von Kitas und Schulen eine Grenze der Belastbarkeit erreicht - von Kindern und Familien. Das Modell der strikt voneinander getrennten Gruppen, an dem der Mediziner mitarbeitete, sei eine Möglichkeit, Kitas und Grundschulen zu öffnen. «Und zu sehen, ob das Konzept erfolgreich umsetzbar ist.

14:40 Uhr: Städte- und Gemeindetag sieht Riesen-Herausforderung

Der eingeschränkte Regelbetrieb in Kitas ab 18. Mai ist nach Einschätzung des Sächsischen Städte- und Gemeindetag (SSG) eine «Riesen-Herausforderung» für Kommunen und Träger - personell, räumlich und finanziell. «Wir appellieren an die Eltern, Verständnis für die Zwänge und Kompromisse aufzubringen, die der eingeschränkte Regelbetrieb in den Kitas mit sich bringen wird», sagte Geschäftsführer Mischa Woitscheck am Freitag in Dresden. Der Mehraufwand sei hoch, um Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus in den Kitas zu vermeiden. Von einer normalen Betreuungssituation sei man auch nach dem 18. Mai noch entfernt. Der kommunale Spitzenverband schließt auch Einschränkungen bei der Öffnung nicht aus. «Besonders die räumliche und personelle Situation in den Kitas wird uns vielfach Grenzen setzen, für die wir schon heute um Verständnis bitten», sagte Woitscheck.

14:35 Uhr: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft warnt vor zu schneller Kita- und Schulöffnung

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Sachsen hat bei der schnellen Öffnung von Schulen und Kitas vor dem Verlust von Standards gewarnt. «Die zur Verfügung stehenden Räume in Kitas und Schulen, die Altersstruktur der Beschäftigten, der Respekt vor den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen erfordern Augenmaß und nur vorsichtige Schritte», sagte Landeschefin Uschi Kruse am Freitag. «Gesundheitsschutz für alle Beteiligten ist nicht verhandelbar und darf nicht dem Wettlauf um Öffnungen geopfert werden.» Laut Kruse können viele Einrichtungen nicht auf Beschäftigte verzichten, die zur Risikogruppe gehören. «Schon jetzt richtet sich die Gruppengröße in Kindertageseinrichtungen kaum noch nach den vorgegebenen Sicherheitsempfehlungen.» Daher müsse die Machbarkeit in ausreichender Zeit vor Ort geprüft und sichergestellt werden. «Niemand kann ein Interesse daran haben, dass der Praxistest an den Gegebenheiten vor Ort scheitert.»

13:34 Uhr: Militärhistorisches Museum öffnet am 14. Mai

Zur Wiedereröffnung des Militärhistorischen Museums in Dresden am 14. Mai müssen sich Besucher auf umfangreiche Corona-Regelungen einstellen. Darüber informierte das Museum am Freitag. Demnach ist für alle Besucher das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht. Gruppenführungen und öffentliche Veranstaltungen finden vorläufig nicht statt, auch die Ausgabe von Audio-Guides ist eingestellt. Interaktive Ausstellungsinhalte stehen derzeit nicht zur Verfügung. Außerdem wird die Anzahl der Besuchenden limitiert, die sich zeitgleich in der Ausstellung aufhalten können.

13:05 Uhr: Kitas und Grundschulen starten ab 18. Mai wieder

Sachsens Kitas und Grundschulen sollen vom 18. Mai an im eingeschränkten Regelbetrieb für alle Kinder öffnen. Das kündigte die Landesregierung am Freitag an. Auch alle Grundschüler können dann an ihre Schulen zurückkehren. Alle Eltern haben demnach einen Anspruch auf die Betreuung ihrer Kinder in Kindergärten, Kinderkrippen und Horten, hieß es. Mädchen und Jungen an weiterführenden Schulen sollen vom 18. Mai an zumindest teilweise wieder an den Schulen unterrichtet werden - in einem Wechsel von Präsenz- und Lernzeiten zu Hause. Weitere Infos HIER

12:30 Uhr: Gastronomen-Protest auf dem Neumarkt

Trotz der angekündigte Lockerungen für die Gastro-Branche haben sich in Sachsen am Freitag zahlreiche Gastronomen an Protestaktionen beteiligt. In Leipzig stellten sie 2500 leere Stühle vor die Oper auf den Augustusplatz, in Dresden formieren sie auf dem Neumarkt ein rotes Herz aus Polsterstühlen. In Annaberg-Buchholz im Erzgebirge verpassten Gästeführer einer Statue von Adam Ries einen Mundschutz. Die Proteste waren Teil der bundesweiten Initiative «Leere Stühle».

12:16 Uhr: Zwei neue Corona-Fälle in Dresden

In Dresden gibt es zwei neue Corona-Fälle. Insgesamt 586 Menschen haben sich damit mit dem Corona-Virus infiziert. Einen weiteren Todesfall gibt es nicht.

12:03 Uhr: Bürgerbüro im Rathaus Pirna wieder geöffnet

Das Bürgerbüro im Pirnaer Rathaus öffnet ab Montag wieder zu den regulären Öffnungszeiten. Dennoch wird eine vorherige telefonische Terminabstimmung empfohlen. Somit kann gewährleistet werden, dass die Anliegen ohne lange Wartezeit und mit dem nötigen Abstand behandelt werden können. Die Mitarbeiter erreichen Sie über die zentrale Einwahl 03501 556 0 oder das Bürgerbüro unter 03501 556 368.

10:30 Uhr: Online Studieninformationstag an der TU Dresden

Der Studieninformationstag an der TU Dresden findet in diesem Jahr virtuell statt. Am 16. Mai ab 9:30 Uhr beantworten die passenden Ansprechpartner online alle Fragen rund um die Studienwahl, Bewerbung, Finanzierung, Wohnen oder einen Auslandsaufenthalt. Im Juni folgen dann weitere Beratungstermine zu den einzelnen Fachbereichen. Am 06. Juni sind die Naturwissenschaften. Mathematik und Medizin an der Reihe. Weiter geht’s am 3. Juni mit den Geistes- und Sozialwissenschaften gemeinsam mit den Lehramtsstudiengängen und am 20. Folgen noch die Ingenieurswissenschaften, sowie Bau und Umwelt Studiengänge.

9:23 Uhr: Gelockerte Zugangsregelungen in den Städtischen Bibliotheken

In den Städtischen Bibliotheken gelten ab Montag gelockerte Zugangsregelungen. So haben alle Standorte zu ihren regulären Öffnungszeiten, einschließlich Samstag, wieder für die Medienausleihe und Rückgabe geöffnet. Die Telefonische Anmeldung für einen Termin ist nicht mehr nötig. Dafür besteht aber eine Korbpflicht. Weiterhin gilt aber, dass sich Besucher maximal 15 Minuten in der Bibliothek aufhalten dürfen und dazu eine Maske tragen müssen.

8:18 Uhr: Heimatmuseum Maxen öffnet wieder

DasHeimatmuseum Maxen hat ab 10. Mai 2020 sonntags von 13-16 Uhr wieder für Besucher geöffnet. Es gibt viel zu entdecken: Interessantes zur Chronik von Maxen und zur Geschichte der Bauerngüter mit der aktuellen Sonderausstellung zu Häusergeschichten in Maxen, oder auch eine kleine Sonderausstellung zu Friederike Serre, die einstige Maxener Rittergutsbesitzerin und bekannte Mäzenin und ihren großen Künstlerfreundeskreis.

Im Museum gelten die coronabedingten Einschränkungen. Führungen sind vorerst nicht gestattet. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

5:00 Uhr: Gastronomie fordert weitere Krisen-Hilfe

Trotz der angekündigten Wiederöffnung der Hotel- und Gaststättenbetriebe in Sachsen setzt die Branche ihre Corona-Proteste fort. Die Initiative «Leere Stühle» will heute unter anderem in Dresden auf ihre Lage aufmerksam machen. Unter dem Motto «Wir geben den Löffel ab» fordern Gastronomen unter anderem einen Rettungsschirm mit Zuschüssen des Bundes. In Sachsen dürfen die Betriebe unter strengen Hygienevorgaben ab 15. Mai wieder öffnen. Die Vorgaben führten aber dazu, dass weniger Gäste bedient werden könnten. Der Umsatz werde viel niedriger sein als normal, die Kosten etwa für die Pacht blieben aber unverändert. Außerdem fordern die Gastrobetriebe, dass die von der Bundesregierung geplante Absenkung der Mehrwertsteuer für Speisen auch auf Getränke ausgedehnt werden müsse und länger als ein Jahr gelten solle.

3:00 Uhr: Kultusminister stellt Pläne für weitere Kita-Öffnung vor

Kultusminister Christian Piwarz will heute seine Pläne vorstellen, wie es in der Corona-Krise mit der Öffnung von Schulen und Kitas in Sachsen weitergeht. Fest steht bisher nur, dass vom 18. Mai an mehr Jungen und Mädchen in den Kindertageseinrichtungen betreut werden sollen. Bisher greift in Sachsen lediglich eine Notbetreuung in den Kitas. An den Schulen werden bisher unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln die Abschlussklassen sowie diejenigen Schüler unterrichtet, die im nächsten Jahr ihren Abschluss machen - und die 4. Klassen. Vom 18. Mai an soll im Freistaat eine neue Corona-Schutzverordung greifen, die weitreichende Lockerungen vorsieht - unter anderem eine Lockerung der Kontaktbeschränkung und des Versammlungsrechts, Gaststätten und Hotels dürfen bereits ab 15. Mai wieder öffnen.


7. Mai 2020

16:30 Uhr: Gewerkschaft fordert bei Kita-Öffnung Rücksicht auf Erzieher

In der Debatte um eine Ausweitung der Kita-Betreuung hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mehr Rücksichtnahme auf die Erzieher gefordert. Die geplanten Öffnungsschritte erforderten mehr Personal als vor der Pandemie, sagte GEW-Landesvorsitzende Uschi Kruse am Donnerstag. «Und der Mangel an ausgebildeten ‎Erzieherinnen wird sich nicht von heute auf morgen beseitigen lassen.» Eine Verkleinerung der Gruppen werde die Personalnot verschärfen, hieß es. Zudem dürfe der Infektions- und Arbeitsschutz nicht außer Acht gelassen werden.

Laut GEW lassen sich gerade in Kindertageseinrichtungen Abstandsregeln nur schwer umsetzen - ebenso wie das Tragen von Schutzkleidung. «Daher ist es umso wichtiger, für jede einzelne Einrichtung zu ‎prüfen, ob die räumlichen und hygienischen Bedingungen für eine weitere Öffnung ‎gegeben sind», so Kruse.

16:24 Uhr: Dynamo zum Zweitliga-Neustart am 17. Mai in Hannover

Die Deutsche Fußball-Liga DFL hat am Nachmittag den ersten Spieltag zum Re-Start in der Bundesliga und 2. Bundesliga bekanntgegeben. Dynamo Dresden wird am 17. Mai um 13:30 Uhr zum Geisterspiel in Hannover antreten.

15:42 Uhr: Interview mit OB Hilbert über die neuen Lockerungen

Die Lockerungen, die ab dem 15. Mai und dann auch ab dem 18. Mai in Sachsen in Kraft treten sollen, machen vielen betroffenen Branchen Hoffnung. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über die Regelungen für die Gastronomen unserer Stadt, für die Hotels in Dresden und auch über die Perspektiven für den Tourismus hier in der Stadt gesprochen.

14:35 Uhr: Dresdner Dampfer vielleicht bald wieder auf Kurs

Pfingsten könnten die erste Dampfschiffe wieder vom Terassenufer ablegen. So der Plan der Sächsischen Dampfschifffahrt. Aktuell würde an einem Konzept gearbeitet werden, sagte uns Pressesprecher Robert Körner. Darin geht es unter anderem um die Regulierung des Zustiegs, Kapazitätsgrenzen und Hygieneregelungen. Auch die Anlaufzeit muss beachtet werden. Dampfer wie die Dresden oder Meißen, sind binnen weniger Tage einsatzbereit. Andere brauchen bis zu zwei Wochen, bis die Dampfkessel wieder voll arbeiten können. Morgen setzen sich wieder die Gesellschafter zusammen. Wann die Konzepte vollständig stehen, konnte bisher noch nicht gesagt werden. 

13:01 Uhr: VVO wieder mit Direktzügen zu Wanderzielen

Wanderer kommen ab Samstag wieder mit den Direktzügen der Bahn zu den Wanderzielen in der Region. Der Saxonia-Express fährt wieder bis in die Sächsische Schweiz und der WanderExpress ins Osterzgebirge. Wanderfreunde aus Dresden können direkt ab 10:12 Uhr am Hauptbahnhof einsteigen und werden direkt ins Elbtal gebracht. Der WanderExpress nach Altenberg startet ebenfalls kurz nach 10:00 Uhr am Dresdner Hauptbahnhof. Zusätzlich fährt auch die Müglitztalbahn weiter im gewohnten Zwei-Stunden-Takt um die vollen Züge zu entlasten. 

Auch die Kirnitzschtalbahn fährt  wieder ganz planmäßig. Gasthäuser im Kirnitzschtal sind für den Außer-Haus-Verkauf ebenfalls wieder geöffnet.

12:00 Uhr: Weiterer Todesfall in Dresden

In Dresden hat es einen weiteren Sterbefall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Es ist der neunte Todesfall in der Stadt. Insgesamt wurden 584 Menschen positiv gestestet. Das sind fünf mehr, als am Mittwoch.  Demgegenüber stehen geschätzt 525 Genesene. 70 Menschen wurden ins Krankenhaus eingewiesen.

9:41 Uhr: „Tafel“ in Coswig öffnet wieder

In Coswig öffnet ab 13. Mai die Ausgabestelle der „Tafel“ an der Hauptstraße 28 wieder. Möglich ist das, weil die Stadtverwaltung einen Kraftfahrer organisieren konnte. Kunden der „Tafel“ müssen ebenso einen Mundschutz tragen und die Hygieneregeln einhalten. Waren werden nur bei Vorlage der Grünen Karte ausgegeben.

Aktuelle Öffnungszeiten:

Mittwoch         11:30 – 12:30 Uhr (auch für Abholer mit Montagsterminen)
Freitag            11:30 – 12:30 Uhr

9:38 Uhr: Wieder öffentliche Veranstaltungen in der Kreuzkirche

Ab kommender Woche lädt die Kreuzkirche Gäste wieder zu verschiedenen Veranstaltungen ein. So findet das öffentliche Vesper am Samstag 17:00 Uhr, der Gottesdienst Sonntag 9:30 Uhr und die Orgelmusik „Orgel Punkt Drei“ immer Dienstag und Donnerstag 15:00 Uhr wieder statt. Besucher bekommen beim Einlass eine Platzkarte, damit der nötige Sicherheitsabstand eingehalten werden kann. Außerdem werden Sie gebeten Schutzmasken zu tragen und auf den Platzkarten ihre Personalien zu hinterlassen.

7:34 Uhr: Quarantäne im ASB Pflegeheim Hohnstein beendet

Die Quarantäne im ASB-Pflegeheim in Hohnstein ist vorbei. Das hat das Landratsamt in Pirna am Abend nach letzter Überprüfung durch das Gesundheitsamt mitgeteilt. Am Dienstag und Mittwoch war eine Abschlussdesinfektion durchgeführt worden. Die Bewohner können sich damit wieder frei bewegen und die vorübergehend auswärtig untergebrachten Senioren wieder in das Heim zurück. Das Heim in Hohnstein  stand seit 1. April 2020 unter Quarantäne. Bei mehreren Bewohnern und auch beim Pflegepersonal war das Corona-Virus nachgewiesen worden.

1:00 Uhr: Sachsen will mehr Kultur ermöglichen

Sachsen will in der Corona-Krise wieder mehr Kultur ermöglichen - auch wenn die meisten Bühnen und Konzerthäuser die Saison schon vorzeitig beendet haben. Kultur sei wie Medizin für die Seele, habe ihr ein Gesprächspartner in den vergangen Tagen gesagt, erklärte Kulturministerin Babara Klepsch am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung in Dresden: «Ich glaube, treffender kann man das vielleicht nicht auf den Punkt bringen.» Nach der Öffnung der Museen am vergangenen Montag sollen ab dem 18. Mai weitere Bereiche folgen. Allerdings werde es eine andere Art von Kultur geben: «Wir werden Kultur unter Corona-Regeln aufstellen, wir werden Kultur unter Corona-Bedingungen quasi erleben.» In den kommenden Tagen sollen dazu Details mit Theatern und anderen Einrichtungen besprochen werden. Es gehe in erster Linie um Hygienevorgaben.


6. Mai 2020

20:32 Uhr: Demonstration gegen Corona-Einschränkungen in Pirna

Rund 150 Menschen haben am Mittwochabend laut Polizei in Pirna gegen die Restriktionen zur Eindämmung der Corona-Pandemie demonstriert. Die Versammlung auf dem Marktplatz habe etwa 15 Minuten gedauert, sagte ein Polizeisprecher. Danach hätten die Teilnehmer den Platz verlassen. Zwischenfälle habe es bei der Versammlung nicht gegeben. In Pirna war es seit dem 22. April wiederholt zu nicht angemeldeten Kundgebungen gekommen. Am vergangenen Sonntag waren Polizeibeamte von Teilnehmern geschubst, bedrängt und beleidigt worden. Drei Polizisten seien leicht verletzt worden, hatte die Polizei danach mitgeteilt. Über soziale Netzwerke war zu einem «Spaziergang für Grundrechte» aufgerufen worden - ebenfalls auf dem Marktplatz.

20:05 Uhr: Die Lockerungen im Überblick

Sachsens Regierung hat sich nach einer gemeinsamen Schalte mit Bund und Ländern auf weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen im Freistaat verständigt. 

Ab 15.Mai:

  • Gastronomie (Innen- und Außenbereich), Hotels und Ferienwohnungen dürfen wieder öffnen. Es gelten strenge Auflagen. 

Ab 18. Mai:

  • Öffnung aller Geschäfte, keine Abgrenzung mehr von 800 Quadratmetern
  • Konzerte, Veranstaltungen und Theateraufführungen sind wieder zugelassen - unter strengen Auflagen
  • Versammlungen sind ohne Begrenzungen erlaubt
  • Lockerung des Kontaktverbots. Zwei Hausstände sollen sich treffen können
  • Mehr Schüler in den sächsischen Schulen (Details sollen am Freitag bekannt gegeben werden)

19:39 Uhr: Sachsen will Kontaktverbot in der Corona-Krise leicht lockern

Sachsen will das Kontaktverbot in der Corona-Krise etwas lockern. Zwei Hausstände sollen sich künftig treffen können, kündigte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Mittwoch an. Dazu zählten etwa zwei Familien aus verschiedenen Haushalten, Großeltern und Kinder oder zwei Wohngemeinschaften

Kontaktbeschränkungen blieben vorerst aber ein zentraler Punkt in Sachsen. «Da sind wir sehr vorsichtig», so Kretschmer. Bisher konnten sich nur Personen aus dem eigenen Haushalt mit einem weiteren Menschen und dessen Partner oder Partnerin draußen treffen.

19:30 Uhr: Alle Geschäfte dürfen wieder öffnen

In Sachsen sollen in der Corona-Krise alle Geschäfte unter Auflagen ab 18. Mai wieder öffnen können. Die bisherige Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern entfalle komplett, sagte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Mittwoch. Die Gastronomie soll bereits ab dem 15. Mai bei strengen Beschränkungen wieder aufmachen.

19:28 Uhr: Freistaat lässt Tourismus wieder zu

Der Tourismus in Sachsen soll wieder anlaufen. Ab 15. Mai sollen Beherbergungsbetriebe wie Hotels und Ferienwohnungen wieder öffnen, kündigte Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) am Mittwoch an. Auch in diesem Bereich sollen strenge Auflagen gelten.

19:20 Uhr: Sachsen öffnet die Gastronomie wieder

Sachsens Regierung hat sich nach einer gemeinsamen Schalte mit Bund und Ländern auf weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen im Freistaat verständigt. So sollen unter andrem Gastronomiebetriebe in Sachsen ab 15. Mai unter strengen Auflagen wieder öffnen dürfen, eine Trennung von Innen- und Außenbereich soll es dabei nicht geben. 

16:09 Uhr: Städtisches Klinikum langsam zum Regelbetrieb zurück

Nachdem in den letzten sechs Wochen nur alle dringenden Fälle, wie die Behandlungen von Tumorerkrankungen, Schlaganfällen oder Unfallverletzungen behandelt worden, können im Städtischen Klinikum ab sofort auch wieder planbare Therapien und Eingriffe erfolgen.
Im Klinikum gelten hohe Sicherheits- und Hygienevorkehrungen. Covid-19 Patieten sind von anderen isoliert.

„Unser Klinikum Dresden ist ein Haus der Schwerpunktversorgung, dessen Kapazitäten weit über die Versorgung von Covid-19 Patient*innen hinausgehen“ - Dr. Lutz Blase/Medizinischer Direktor des Städtischen Klinikums in einer Pressemitteilung

Sollte es eine neue Welle an COVID-19 Infizierten geben, bliebe das Klinikum trotzdem in der Lage auch kurzfristig ausreichende Aufnahmekapazitäten bereitzustellen.

19:24 Uhr: Sachsen lässt Versammlungen wieder ohne Begrenzungen zu

Sachsen will das Versammlungsrecht in der Corona-Krise nicht länger einschränken. Ab 18. Mai sollen Kundgebungen nicht mehr auf eine bestimmte Anzahl von Teilnehmern begrenzt sein. Es gelten aber weiter Hygienevorschriften wie ein Mindestabstand, teilte die Regierung am Mittwoch mit.

15:17 Uhr: 2. Bundesliga mit Dynamo wird fortgesetzt

Die 2. Fußball-Bundesliga darf die derzeit wegen der Corona-Krise unterbrochene Saison ab der zweiten Mai-Hälfte mit Geisterspielen fortsetzen. Darauf einigten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder bei ihrer Schalte am Mittwoch. „Wir werden uns mit dieser Entscheidung anfreunden müssen, denn es gibt derzeit keine
mehrheitsfähige Alternative zu Geisterspielen unter den Clubvertretern. Fußball ist ohne Wenn und Aber eine Publikumssportart. Das wird schon bald dem Letzten bewusst, der das bisher in Zweifel gezogen hat. Wir sind als Verein geisterspielerprobt und können deshalb sagen: Was da in den kommenden Wochen auf uns wartet, wird nicht annähernd die Faszination des Fußballs entfalten können, die wir an diesem Sport so lieben. Ab morgen richtet sich unser Blick dann nach vorn, denn wir wollen mit dem Klassenerhalt 2020 unser sportliches Ziel in dieser Saison auch unter diesen besonderen Voraussetzungen erreichen“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge.

13:45 Uhr: Gläserne Manufaktur ab Freitag wieder für Besucher geöffnet

Die Gläserne Manufaktur von Volkswagen öffnet an diesem Freitag wieder für Besucher. Um alle Anforderungen hinsichtlich Hygiene und Abstand zu erfüllen, werde ein neues Erlebnistour-Konzept mit vielen Schutzmaßnahmen umgesetzt, teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. Es sehe eine Kombination aus Vorträgen und Selbsterkundungen vor. Der Besuch der Fertigung werde voraussichtlich erst in wenigen Wochen wieder möglich sein. Das Tragen eines Nasen- und Mundschutzes beim Betreten des Besucherbereichs sei Pflicht. Probefahrten könnten derzeit noch nicht angeboten werden.

12:09 Uhr: Weiterer Todesfall in Dresden

In Dresden gab es einen weiteren Corona-Todesfall. Dies geht aus den neuen Zahlen der Stadt Dresden hervor. Moderat ist der Anstieg bei den Neuinfektionen. 579 Personen sind positiv getestet. Das sind drei mehr als gestern. Als Genesen werden 523 geschätzt.

11:45 Uhr: Philharmonie spielt für Pflegeheime

Musiker der Dresdner Philharmonie spielen seite heute für Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen. Die neue Initiative #phil_unterwegs startet heute im ASB-Seniorenwohnheim „Am Gorbitzer Hang“. Um die Bewohner zu schützen spielen die Musiker jeweils im Hof, auf einer Wieso oder auf anderen gebäudenahen Plätzen. Auf dem Programm stehen bekannte Volkslieder aber auch klassische Stücke. Weiter geht es am Donnerstag mit dem Pflegeheim „Am Schmelzteich“. Das Angebot richtet sich vor allem an medizinische Einrichtungen, Pflegeheime und ähnliche Institutionen deren Bewohner zum Schutz vor dem Corona-Virus besonders strikten Einschränkungen unterliegen.

07:46 Uhr: Burgfestspiele Meißen verschoben

Von den Neue Burgfestspiele Meißen gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht – die Schlechte: die Macher haben schweren Herzens die für den 13. Bis 28. Juni geplanten Festspiele abgesagt. Die Gute Nachricht: den Verantwortlichen ist es gelungen  alle Künstler und Ensembles für 2021 erneut zu verpflichten – ua Tatort-Kommissar Axel Prahl und sein Inselorchester, die Elblandphilharmonie oder auch Tom Pauls. Das Programm wird also nur um ein Jahr verschoben – die Karten behalten ihre Gültigkeit

6:20 Uhr: Mehr Schüler an den Schulen

Sachsens Schulen kehren an diesem Mittwoch mit einem weiteren Schritt zurück zur Nomalität: Für die Schüler aller Vorabschlussklassen der Gymnasien, Berufsbildender Schulen, Oberschulen und Förderschulen beginnt unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln wieder der Unterricht. In Grund- und Förderschulen darf die Klassenstufe 4 zurück. Den Anfang machten am 20. April die Abiturienten, um sich auf ihre Prüfungen vorzubereiten.

5:18 Uhr: Bund und Länder beraten über weitere Lockerungen

In einer erneuten Telefonkonferenz wollen sich die Ministerpräsidenten der Länder an diesem Mittwoch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über weitere Lockerungen der Anti-Corona-Regeln verständigen. Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) hatte bereits im Vorfeld angekündigt, die Themen Kita-Betreuung und Gastronomie auf die Prioritätenliste zu setzen. Nach der Schalte will das sächsische Kabinett zusammenkommen.

Wirtschaftsminister Martin Dulig hatte mit Blick auf die Bund-Länder-Beratung vorgeschlagen, die Außengastronomie in Sachsen bereits am 15. Mai wieder zu öffnen. ‎«Ich gehöre zu denen, die sonst immer gebremst haben, aber jetzt brauchen wir Lockerungen. Wir ‎müssen der Bevölkerung zeigen, dass sich Mühe und Vernunft ausgezahlt haben», sagte Martin Dulig der Deutschen Presse-Agentur.

4:22 Uhr: Kretschmer für "neuen Umgang" mit Corona-Pandemie

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat einen «neuen Umgang» mit der Corona-Pandemie gefordert. «Weg von grundsätzlichen Verboten und hin zu einem grundsätzlichen Ja», sagte der CDU-Politiker dem «Spiegel». «Wir müssen wieder so viel wie möglich zulassen, immer unter genauer Abwägung und mit entsprechenden Hygiene-Konzepten.»

«Wir müssen uns mittelfristig an ein Leben mit dem Virus gewöhnen, in dem aber so viel wie möglich normal funktioniert.» Er sprach sich deshalb für ein Ampel-Warnsystem aus. «Wenn regional Infektionen gehäuft auftreten, wird erstmal auf Gelb gestellt. Und wenn wir das nicht in den Griff bekommen, geht die Ampel auf Rot.» Dann müssten Schulen zunächst lokal wieder geschlossen werden oder Kontaktsperren wieder gelten, um die Situation beherrschbar zu machen.


5. Mai 2020

20:10 Uhr: Dresdner Musikfestspiele präsentieren Stars im Livestream

Die Dresdner Musikfestspiele machen in der Corona- Krise das Internet zur Bühne. Da das ursprünglich geplante Festival wegen der Pandemie ausfällt, gibt es nun am 16. Mai für 24 Stunden einen Livestream mit Auftritten diverser Künstler, wie der Veranstalter am Dienstag mitteilte. Intendant Jan Vogler moderiert gemeinsam mit der Sängerin Ute Lemper. Etwa 50 Künstlerinnen und Künstler, die ab 12. Mai eigentlich in Dresden auftreten wollten oder den Festspielen verbunden sind, melden sich musikalisch aus ihren Wohnzimmern zu Wort, darunter der Geiger Gil Shaham, der Cellist Mischa Maisky, Singer-Songwriter Jamie Cullum und der senegalesische Musiker Pape Diouf.

19:10 Uhr: Saisonabbruch im sächsischen Fußball

Der Sächsische Fußball-Verband (SFV) hat ein Saisonende auf Landesebene beschlossen. «Demnach wird die Saison 2019/2020 zum 30. Juni 2020 beendet und der Ligaspielbetrieb auf Landesebene nicht wieder aufgenommen. Außerdem sind bis zum 30. Juni 2020 keine Meisterschaftsspiele anzusetzen», teilte der Verband am Dienstag nach einer Videokonferenz seines Vorstandes mit.

Konkret bedeutet die Entscheidung, dass es wegen der Coronavirus-Krise keine Meister für die Saison 2019/20 geben wird. Auf- und Abstiegsregelungen werden außer Kraft gesetzt. Absteiger werden nicht ermittelt. Aufstiege werden durch den SFV unter Anwendung einer Quotientenregelung ermöglicht.
Pokalwettbewerbe sollen allerdings, soweit möglich, zu Ende geführt werden. Gegebenenfalls auch noch nach dem 30. Juni.

18:50 Uhr: Polizei will Angriffe auf Beamte bei Corona-Protest konsequent ahnden

Die Polizeidirektion Dresden will Angriffe auf ihre Beamten bei Anti-Corona-Protesten wie zuletzt in Pirna konsequent unterbinden. «Dieses Verhalten werden wir nicht tolerieren, entsprechend niedrig ist hier unsere Einschreitschwelle», stellte der Dresdner Polizeipräsident Jörg Kubiessa am Dienstag klar. In Pirna war es seit dem 22. April wiederholt zu nicht angemeldeten Kundgebungen gekommen. Am vergangenen Sonntag waren Beamte von Teilnehmern geschubst, bedrängt und beleidigt worden.

17:20 Uhr: Kein weiterer Corona-Fall bei Dynamo

Dynamo hat keine weitere Corona-Infektion zu beklagen. Das habe die Auswertung von 40 Abstrichen einer zweiten Testreihe ergeben, teilten die Sachsen am Dienstag mit. Am Samstag wurde ein Dynamo-Profi positiv auf das Coronavirus getestet. Der namentlich nicht genannte Spieler sei noch immer symptomfrei und befindet sich seit Sonntagmorgen in häuslicher Quarantäne, wo er medizinisch betreut werde.

15:37 Uhr: Dresdner Musikfestspiele ins heimische Wohnzimmer verlegt

Die Dresdner Musikfestspiele machen in diesem Jahr das Internet zum Konzertsaal. Am 16. Mai startet unter dem Motto „Music Never Sleeps DMF“ ein 24-Stunden-Livestream-Festival. Musiker wie Nils Landgren, Martin Stadtfeld Fabio Luisi oder Jamie Cullum streamen dabei kurze Programme aus ihren eigenen Wohn- und Proberäumen. Auch das Dresdner Festsspielorchester und das Orchester des Mariinsky Theaters präsentieren Programme aus dem vergangenen Jahr. Den Stream finden Zuschauer auf der Website, dem Youtube- und Facebook Kanal der Dresdner Musikfestspiele.  

15:00 Uhr: REWE spendet Lebensmittel und Drogerieartikel an die Tafeln in Sachsen

REWE hat heute Lebensmittel und Drogerieartikel im Wert von 33.333 Euro an die Tafeln in Sachsen gespendet. Der Landesvorstand der sächsischen Tafeln nahm die Waren bei der offiziellen Spendenübergabe in Dresden entgegen. Gespendet wurden unter anderem langhaltbaren Lebensmitteln wie Nudeln und Dosensuppen, sowie Drogerieartikeln wie Küchenrollen und Zahnpasta

14:24 Uhr: OB Hilbert im Interview - Pläne für Gastronomen

Mecklenburg-Vorpommern lässt ab dem 25. Mai wieder Urlauber aus anderen Bundesländern ins Land. Auch andere Bundesländer lockern nach und nach ihre Maßnahmen. Morgen wollen die Ministerpräsidenten erneut mit Bundeskanzlerin Angela Merkel sprechen und weitere Lockerungen festlegen. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über die nächsten Schritte für die Gastronomen und auch über das Thema Urlaub und Hotels gesprochen.

14:02 Uhr: Zweites Autokino öffnet am 12. Mai

Heute beginnt der Aufbau für das Autokino im Ostragehege. Unter dem Namen „Cars and Stars“ startet das Drive in Cinema am 12. Mai. Die Filme werden auf einer 500 qm großen Leinwand gezeigt, sie ist damit die größte Pop-up-Leinwand Deutschlands. In der Rinne im Ostragehege finden über 500 Autos und somit ca. 1000 Besucher pro Vorstellung Platz. Das Autokino ist eine Kooperation von Veranstaltern und mehreren Kinos der Stadt.

Mitoganisatorin Daniela Hesse

Geheimnis um großes Autokino im Ostragehege gelüftet: "Cars and Stars" wird am 12. Mai öffnen (Foto: Redaktion/Sigrun Rottstädt) pic.twitter.com/VGDCZ562Nk

— Radio Dresden (@RadioDresden) May 5, 2020

12:05 Uhr: Fünf neue Corona-Fälle in Dresden

In Dresden gibt es fünf neue Corona-Fälle. Die Zahl der Infizierten steigt damit auf 576. Neue Todesfälle gibt es aber keine.

11:06 Uhr: Panometer ab Samstag wieder offen

Das Panometer öffnet am Samstag wieder seine Türen für Besucher. Nach siebenwöchiger Schließung aufgrund der Corona-Krise kann die Ausstellung Dresden 1945 wieder besichtigt werden. Dank der großen Räumlichkeiten im ehemaligen Gasometer dürfen sogar alle Ausstellungsbereiche des 360°Grad- Panoramas geöffnet werden. Das tragen eines Mundschutzes ist allerdings Pflicht. Gruppenführungen werden bis auf weiteres nicht angeboten. Geöffnet ist immer am Wochenende und an Feiertagen von 10:00 bis 18:00 Uhr.

10:11 Uhr: DREWAG-Treff ab Montag wieder geöffnet

Der DREWAG Treff im World Trade Center ist ab Montag dem 11.05. wieder geöffnet. Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr kann die persönliche Kundenberatung nun wieder in Anspruch genommen werden. Außerdem auch am Samstag von 9:00 bis 13:00 Uhr. Die Kasse bleibt aber weiterhin geschlossen. Kunden können nur per Überweisung oder SEPA-Lastschriftmandat zahlen. Zur Sicherheit der Kunden und Berater wurden außerdem Plexiglasscheiben aufgestellt. Außerdem wird darum gebeten einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

09:56 Uhr: Nächstes Autokino für Dresden

Bei uns in Dresden geht schon bald ein zweites Autokino an den Start. Schon heute soll der Aufbau der Technik im Ostragehege starten. In der Pressemitteilung heißt es, das Autokino im Ostragehege soll den Ursprüngen des Autokinos in den USA möglichst nahekommen. Die Details werden am Vormittag bekannt gegeben. Seit der vergangenen Woche können Filmliebhaber am Flughafen vorfahren und Highlights der Filmgeschichte sehen.

Währenddessen planen die Veranstalter der Dresdner Filmnächte weiter. Organisatorin Viktoria Franke hofft, wenigstens eine abgespeckte Variante anbieten zu können. Dieses Jahr feiern die Filmnächte 30-jähriges Jubiläum. Denkbar wäre die Kino-Veranstaltungen auf 900 statt bisher 3.800 Besucher zu beschränken. Auch eine Verlegung in den September ist denkbar. Silbermond und Roland Kaiser haben ihre Konzerte bereits verschoben. Für die anderen Künstler wird aktuell noch einer Lösung gesucht.

Außerdem gehören die Organisatoren der Filmnächte auch zum Veranstalter Kollektiv, das am Autokino im Ostragehege feilt. Vielleicht könnten die Filmnächte auch teilweise dorthin verlegt werden. Dazu ist aber noch nichts offizielles bekannt.

06:31 Uhr: The BossHoss Sommerkonzerte auf 2021 verschoben

Die für den 10. und 11. Juli 2020 in der Jungen Garde geplanten Sommerkonzerte von The BossHoss werden um ein Jahr verschoben. Wie Konzertveranstalter Live Nation mitteilte, gehen die Cowboys nun 2021 auf ihre große "Black Is Beautiful" Open-Air-Tour.

09.07.21 Dresden, Junge Garde (Ersatztermin für den 10.07.20)
10.07.21 Dresden, Junge Garde (Ersatztermin für den 11.07.20)

Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. 

0:05 Uhr: Sempergalerie öffnet wieder

Nach sieben Wochen öffnen sich die Türen der weltberühmten Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden erstmals wieder für Besucher. Mit dem Ausstellungsgebäude am Zwinger geht ein Besuchermagnet der Staatlichen Kunstsammlungen (SKD) in Betrieb. Gemäß der aktuellen Corona-Schutzverordnung für den Freistaat Sachsen sind der Zugang begrenzt, Mund-Nasen-Schutz und 1,50 Meter Mindestabstand Pflicht, wie in allen seit Montag nach und nach zugänglichen Museen im Land.

Mit Meisterwerken italienischer, holländischer, flämischer und deutscher Maler zählt die Galerie zu den bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt. Im Semperbau sind daneben seit kurzem auch die Skulpturen aus dem SKD-Bestand bis 1800 zu Hause. Das Gebäude war nach sieben Jahren Sanierung und der Neueinrichtung erst Ende Februar wiedereröffnet - und zwei Wochen später wegen Corona erneut geschlossen worden.


4. Mai 2020

16:39 Uhr: Dynamo-Profi positiv getestet

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden hat am Nachmittag bekanntgegeben, dass ein Spieler positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Zum Schutz der Privatsphäre des Spielers wird der Name nicht veröffentlicht. Er befindet sich seit gestern in häuslicher Quarantäne. Sportgeschäftsführer Ralf Minge: "Wir haben uns seit Wiederaufnahme des Kleingruppentrainings mit enormem Aufwand an das vorgegebene Hygienekonzept gehalten. Aber es kann trotzdem niemanden wirklichen überraschen, dass es auch im Profi-Fußball Menschen gibt, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Wir unterstützen als Verein unseren Angestellten und seine Familie in der häuslichen Quarantäne mit allem, was in dieser Situation notwendig ist."

16:26 Uhr: OB Hilbert im Interview - Regeln auf Spielplätzen

Seit heute gelten viele neue Lockerungen bei uns. Einkaufscenter dürfen wieder öffnen, auch der Zoo und die rund 200 Spielplätze der Stadt. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert zum Beispiel darüber gesprochen, welche Regelungen auf den Spielplätzen eingehalten werden müssen.

14:32 Uhr: Fast alle Shops in der Altmarkt Galerie sind geöffnet

14:02 Uhr: In der Centrum Galerie gelten besondere Vorschriften

Auch Einkaufszentren bei uns in der Stadt dürfen ab heute wieder öffnen. Dabei müssen Sie bestimmte Auflagen einhalten. In der Centrum Galerie weisen unter anderem Schaufensterpuppen auf das Tragen einer Maske hin.

13:48 Uhr: Prager Straße wieder deutlich voller

Auf Dresdens Einkaufsmeile am Bahnhof sind wieder deutlich mehr Menschen unterwegs. Nach der Lockerung der Corona-Vorschriften konnten fast alle Läden wieder öffnen. Auch in den angrenzenden Einkaufszentren konnten heute viele Geschäfte auf machen.

12:29 Uhr: Zwei neue Corona-Fälle in Dresden

Laut den neuesten Zahlen der Stadt Dresden, sind aktuell 571 Menschen positiv auf den Corona-Virus getestet worden. Das sind zwei mehr als noch am Sonntag. Schätzungsweise 508 Personen sind wieder genesen. Etwa 70 werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt. Es bleibt bei sieben Todesfällen.

12:34 Uhr: So war der Start im Zoo - Interview mit Zoo-Chef Karl-Heinz Ukena

Die ersten Gäste waren heute Morgen schon um 8.30 Uhr da und haben auf den Einlass gewartet. Reporter Rocco Reichel hat sich im Zoo mit dem Chef Karl-Heinz Ukena getroffen. Unter anderem gibt es derzeit vergünstigten Eintritt, da nicht alle Attraktionen angeboten werden können. Mehr dazu hier im Interview zum Nachhören.

11:23 Uhr: Friseure haben wieder geöffnet

Kosmetikstudios und Friseure können seit heute wieder ihre Dienstleistungen anbieten. Wenn auch abgespeckt und unter besonderen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen.
Im Studio Opitz Friseure ist schon Betrieb. Alle Leistungen dürfen jetzt nur noch in Verbindung mit „Haare waschen“ angeboten werden.

10:21 Uhr: Lange Schlange vor dem Ikea am Elbepark

Seit dem Morgen dürfen auch Möbelhäuser wieder öffnen. Unser Reporter hat sich vor Ort ein Bild gemacht.  Vor dem Ikea am Elbepark hat sich schon jetzt eine lange Schlange gebildet.

09:12 Uhr: Der Dresdner Zoo hat wieder geöffnet

Seit 08.30 Uhr hat der Dresdner Zoo wieder geöffnet. Spielbereiche und Tierhäuser bleiben aber weiter geschlossen. Es dürfen sich auch  maximal 1.000 Personen zeitgleich in der Anlage sein. Deshalb werden auf der Homepage des Zoos Onlinetickets verkauft. Wer online kein Ticket erwerben kann, hat die Möglichkeit an den Zoo-Außenkassen ein Tagesticket zu kaufen, muss allerdings damit rechnen, dass er warten muss. Wer eine Jahreskarte hat, kann wie gewohnt in den Zoo gehen.

07:32 Uhr: Bürgerbüros wieder geöffnet

Alle Bürgerbüros der Stadt öffnen ab heute wieder für die Dresdner. Allerdings kann niemand spontan dort hinkommen. Laut Stadt muss vorher ein Termin vereinbart werden. Damit Anliegen schnell abgearbeitet werden können, bietet das Bürgerbüro Altstadt, in der Theaterstraße, auch Termine für Samstag den 16. Mai an. Im Juni ist dann am ersten und dritten Samstag des Monats geöffnet. Die Stadt wird ab heute auch weitere Ämter öffnen. Das Betreten der Verwaltungsgebäude ist nur mit Mund-Nasen-Schutz erlaubt.

5:00 Uhr: Vereinssport legt auf Außensportanlagen wieder los

Ab heute dürfen Sportvereine ihre Außensportanlagen wieder für ihre Vereinsmitglieder öffnen. Das hat das Sächsische Kabinett in seiner Sitzung am Donnerstag entschieden. Allerdings gelten strenge Vorgaben. "Wir schließen keine Sportarten aus, machen aber zur Bedingung, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern ebenso einzuhalten ist wie die geltenden Hygienevorschriften. Auch beim Training an der frischen Luft müssen wir uns stets bewusst sein, dass wir uns nach wie vor einem Infektionsrisiko aussetzen", sagte Innenminister Roland Wöller.

Der Deutsche Olympische Sportbund hat dazu zehn Leitplanken verfasst, an die es sich zu halten gilt:

4:00 Uhr: Dresden öffnet Spielplätze

Mitarbeiter der Stadtverwaltung entfernen ab heute schrittweise die Absperrungen an den mehr als 200 städtischen Spielplätzen. Zudem werden Verhaltensregelungen angebracht, teilte die Stadt mit. Diese besagen zum Beispiel, dass der Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten ist. Auch dürfen die Spielplätze nur betreten werden, wenn man keine Symptome hat, die auf eine Corona-Erkrankung hinweisen könnten. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz ist ratsam. Besonders beliebte Spielplätze wird das Ordnungsamt kontrollieren, damit sie nicht überfüllt sind. Notfalls werden diese wieder geschlossen.

3:30 Uhr: Museen öffnen wieder unter strengen Auflagen

Auch die Museen dürfen wieder öffnen. «Die Erwartungen und die Vorfreude der Besucher sind groß», berichtete das Kulturministerium. Kulturministerin Barbara Klepsch, der Vorsitzendes des Sächsischen Museumsbundes, Joachim Breuninger, und die Chefs von Bundes- und Landesmuseen wollen heute um 11:00 Uhr in Dresden über die Vorbereitungen in den Häusern und darüber berichten, wie die hygienischen Anforderungen im Zuge der Corona-Pandemie umgesetzt werden. Darunter sind die Generaldirektorin der Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Marion Ackermann, die Direktoren des Deutschen Hygiene-Museums und des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr, Klaus Vogel und Oberst Armin Wagner.

1:00 Uhr: Friseure öffnen

Die Sachsen können sich ab heute wieder die Haare schneiden lassen: Nach sechs Wochen Corona-Zwangspause dürfen die knapp 4.000 Betriebe im Freistaat mit rund 20.000 Beschäftigten öffnen - allerdings unter strengen Hygiene- und Sicherheitsauflagen. So müssen Kunden und Friseure Mundschutz tragen, Arbeitsplätze regelmäßig desinfiziert werden, Augenbrauenzupfen und Bartpflege sind vorerst tabu. Um den Mindestabstand von 1,5 Metern zu gewährleisten, können weniger Kunden betreut werden. «Die Inhaber sind darauf eingestellt, ihre Gewerbe auch unter verschärften Auflagen auszuüben‎», sagte ein Sprecher des sächsischen Handwerkstages im Vorfeld.


3. Mai 2020

16:00 Uhr: Dresdner Spielplätze sind ab Montag wieder geöffnet

Mehr als 200 städtische Spielplätze in Dresden öffnen am Montag wieder. Es gelten jedoch coronabedingt weiterhin strenge Regeln, wie die Stadtverwaltung am Sonntag mitteilte. So dürfen Kinder nur mit einer Aufsichtsperson auf den Spielplatz. Die Spielgeräte können zudem nur gemeinsam genutzt werden, wenn ein Abstand von 1,50 Metern eingehalten werden kann.

12:58 Uhr: Wirtschaftsminister schlägt Öffnung der Gastronomie für 15. Mai vor

Die seit Wochen wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Cafés, Kneipen und ‎Restaurants sollen nach dem Willen von Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig schnell Klarheit ‎haben, wann sie wieder öffnen können. Sollte es die Entwicklung der Infektionszahlen zulassen, ‎schlägt er eine Öffnung der Außenbereiche unter strengen Auflagen für den 15. Mai vor, sagte er Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. «Man könnte testen, ob die ‎Sicherheitsvorkehrungen funktionieren, bevor sich alles am Pfingstwochenende ballt.»‎ Den 15. Mai wolle Dulig dem Ministerpräsidenten mit Blick auf die nächste Bund-Länder-Schalte am 6. ‎Mai vorschlagen. Gemeinsam mit Kulturministerin Barbara Klepsch und Verbänden werde ‎derzeit an einem Stufenplan gearbeitet, so Dulig. Zu Pfingsten könnten dann weitere Lockerungen - etwa für den Innenbereich in der Gastronomie - folgen.

12:30 Uhr: Neue Fallzahlen für Dresden

Die Zahl der bestätigten Corona-Erkrankungen steigt bei uns in der Stadt weiter sehr langsam an. Heute 12.00 Uhr wurden 569 Fälle gezählt. Das ist ein Fall mehr als gestern um diese Zeit. Allerdings ist die Zahl der Menschen, die ins Krankenhaus mussten, um 10 auf 80 gestiegen.

Die Zahl der Sterbefälle bleibt bei sieben. Geschätzt 504 der Infizierten sind wieder gesund.

5:00 Uhr: Zoo trifft letzte Vorbereitungen für Öffnung ab Montag

Im Zoo laufen die letzten Vorbereitungen für die Wiedereröffnung am Montag. Ab 8.30 Uhr ist der Zoo wieder geöffnet, allerdings gelten einige Auflagen. So dürfen nur 1 000 Besucher gleichzeitig im Zoo sein, doe sich vorher über die Webseite des Zoos online Tickets kaufen. An den Tageskassen gibt es auch Karten, das könnte aber mit längeren Wartezeiten verbunden sein. Eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht gibt es im Zoo nicht, es wird aber empfohlen.

Es gibt einige Einschränkungen. So bleiben alle Tierhäuser geschlossen und die Tierpflegertreffpunkte entfallen. Auch die Spielplätze im Zoo bleiben dicht. Der Zoo-Shop bleibt ebenfalls zu. Mit Markierungen auf dem Boden wird auf die nötigen Abstände hingewiesen.


2. Mai 2020

16:15 Uhr: Dresden erstellt Hygienekonzept-Formblatt für Einkaufszentren

Einkaufszentren dürfen ab Montag wieder öffnen, sofern sie entsprechende Hygiene-Regeln einhalten. Die Landeshauptstadt setzt sich hier für einheitliche Standards ein und hat zur schnellen Umsetzung ein Hygienekonzept vorbereitet. Es umfasst unter anderem Auflagen zur Einhaltung von Mindestabständen, Lenkung von Besucherströmen und Desinfektion von Toilettenanlagen. Das ausfüllbare PDF steht ab sofort zum Download unter bereit. HIER

Die Betreiber von Einkaufszentren müssen die Einhaltung der Maßnahmen mittels rechtsverbindlicher Unterschrift bestätigen und in gescannter Form an das Gesundheitsamt übersenden.

12:30 Uhr: Corona-Test bei Dynamo

Die Fußballer von Dynamo sind am Vormittag erstmal auf das Coronavirus getestet worden. Insgesamt wurden Abstriche von 30 Spielern sowie elf Personen aus dem Trainerteam und Betreuerstab genommen. Die Corona-Tests bei den erst- und Zweitligisten sind Teil des Hygiene-Konzepts der Deutschen Fußball-Liga. Die Ergebnisse stehen spätestens 24 Stunden nach Eingang der Proben im Forschungsinstitut fest. In den kommenden Tagen wird dann ein zweites Testverfahren durchgeführt.

Auch die Hygiene-Maßnahmen insbesondere im Stadion wurden nochmals verschärft. Nur noch die die 41 Spieler und Betreuer, die sich dem Test unterzogen haben, bekommen noch Zutritt zu Kabinentrakt und Mannschaftsbereichen.

12:21 Uhr: Neue Corona-Zahlen für Dresden

Die Stadt hat am Mittag die neuen Corona-Zahlen veröffentlicht: 568 Corona-Fälle wurden seit Anfang März registriert. Das ist ein Fall mehr als gestern. Die Zahl der Genesenen wird auf 503 geschätzt. Es gab insgesamt 70 Einweisungen ins Krankenhaus und sieben Corona-Tote in Dresden.

10:53 Uhr: IKEA öffnet am Montag wieder

Die Möbelkette Ikea will ab Montag ihre Filiale in Dresden wieder öffnen. «Bei all unseren Vorbereitungen geht Sicherheit vor Schnelligkeit», teilte Dennis Balslev, Geschäftsführer von Ikea Deutschland am Samstag mit. Für die Wiedereröffnung habe man ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept entwickelt. Dieses habe sich bereits in Nordrhein-Westfalen bewährt, wo elf Filialen der schwedischen Kette seit dem 22. April wieder geöffnet haben.

9:55 Uhr: Neue Kampagne „EEnsFuffzschBidde“

Sachsen startet unter der Dachmarke „So geht sächsisch“ eine neue Kampagne. Unter dem Namen „EEnsFuffzschBidde“ soll auf die aktuellen Maßnahmen in der Corona-Situation hingewiesen werden. Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte: „EEnsFuffzschBidde ist eine klare und einprägsame Botschaft. Wer sich an die Regeln hält, kann Leben retten.“ Damit die Botschaft ankommt sind Sachsenweite Anzeigen in Zeitungen, Online-Werbung und Radiospots ab geplant. Auch einen Frankierstempel für die Post soll es geben.


1. Mai 2020

17:05 Uhr: SOS-Hilferuf der Gastronomen

Auf dem Neumarkt waren am Freitagnachmittag wieder viel leere Stühle aufgebaut. Davor stamd ein festlich gedeckte Tafel. Die Gastronomie-, Hotel- und Eventbranche hat damit erneut auf ihre Probleme durch die Auswirkungen der Corona-Krise aufmerksam gemacht. Er wurde ein Brief mit Forderungen zum Erhalt der Branchen an die sächsische Ministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch übergeben. 

15:27 Uhr: Zahlreiche Geschäfte in der Altmarkt-Galerie öffnen am Montag wieder

Die Altmarkt-Galerie wird ebenfalls am Montag wieder mit zahlreichen Geschäften öffnen. Center-Manager Jens Preißler bestätigte uns, dass sich viele Shops in seinem Haus auf die Wieder-Eröffnung entsprechend vorbereiten.

14:40 Uhr: Französische Patientin aus Coswig entlassen

Eine Covid-19-Patientin aus Frankreich ist aus dem Fachkrankenhaus Coswig entlassen werden. Wie das Krankenhaus am Freitag mitteilte, wurde sie mit einem Kleinflugzeug nach Frankreich geflogen, wo sie weiterhin stationär versorgt wird. Sie habe den Flug gut überstanden. Die Frau aus dem Elsass war am 4. April schwer krank ins Fachkrankenhaus Coswig gekommen. Damals musste sie noch beatmet werden. In Coswig werden noch ein weiterer Patient aus Frankreich sowie einer aus Italien versorgt. Auch sie seien inzwischen so stabil, dass sie bald entlassen werden können, so das Krankenhaus.

14:35 Uhr: Freital verhängt Haushaltssperre

Nach Dresden hat nun auch Freital wegen der Corona-Krise eine Haushaltssperre verhängt. Es muss mit erheblichen Einnahmeausfällen gerechnet werden, teilte die Stadt mit. Nach derzeitiger Einschätzung der Finanzverwaltung sind allein im Bereich der Gewerbesteuern Mindererträge in Höhe von mindestens 2,8 Millionen Euro zu erwarten. Beispielsweise Investitionen, die bereits begonnen worden, sollen fortgesetzt werden. Inwieweit neue Vorhaben begonnen werden, ist im Einzelfall zu prüfen, so die Stadt. Im August soll geprüft werden, ob die Haushaltssperre komplett bleiben muss oder teilweise aufgehoben werden kann.

13:00 Uhr: Elternbeiträge nur bei Nutzung der Betreuungsangebote

Für Eltern, die derzeit keine Betreuungsangebote in Kindertageseinrichtungen, Orten der Kindertagespflege oder Horten nutzen können, fallen bis zum 24. Mai  auch keine Beiträge an. Nur wer die Notbetreuung für systemrelevante Berufe nutzt, muss dafür auch die entsprechenden Elternbeiträge zahlen, teilte das Finanzministerium mit. Darauf haben sich gestern die kommunalen Spitzenverbände mit Finanzminister Hartmut Vorjohann verständigt. Die Kosten tragen Kommunen und Freistaat gemeinsam. 

12:36 Uhr: Neue Fallzahlen für Dresden

Bei uns in Dresden steigt die Zahl der bestätigten Corona-Erkrankungen weiter sehr langsam an. Laut der Statistik von 12.00 Uhr wurden insgesamt 569 Fälle gezählt. Das sind acht mehr als gestern. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen liegt nun bei 70. Gestern waren es 69 Menschen.

12:06 Uhr: Elbepark öffnet wieder komplett

Am Montag werden die Geschäfte im Elbepark öffnen. Das sagte Centermanager Gordon Knabe unserem Sender. Man habe ein Hygienekonzept entwickelt, dieses müsse noch vom Gesundheitsamt ‎der Stadt bestätigt werden, so Knabe. Alle Geschäfte sollen dann in der nächsten Woche wieder an den Start gehen.

11:01 Uhr: Neue Corona-Schutz-Verordnung im Überblick

In Dresden bleibt Kommunen, Museen und anderen Einrichtungen nur drei Tage Zeit, die neuen Vorgaben zur Lockerung der Corona-Regeln umsetzen. Am Donnerstagabend hatte das Kabinett in Dresden weitere Schritte beschlossen, um Einschränkungen aufzuheben oder abzumildern. Am Montag treten sie in Kraft. HIER gibt die neue Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates im Überblick 

10:14 Uhr: Mueseen planen für Wiedereröffnung

Nach siebenwöchiger Corona-Zwangspause ist die Durststrecke auch für die Museen in Sachsen vorbei. Sie dürfen ab dem 4. Mai unter Auflagen wieder öffnen, wie Ausstellungen, Bibliotheken, Zoos und botanische Gärten, und auch Kosmetik- und Friseursalons. Die Vorbereitungen für den «Tag X» laufen längst. Nach Angaben des Sächsischen Museumsbundes wurden in allen Häusern Hygienekonzepte entwickelt, die eine Öffnung unter den derzeit geltenden Vorschriften möglich machen.

«Wir können das gewährleisten», sagte Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD), schon vor zwei Wochen. Es werde einen «gesteigerten Kunstgenuss» geben, weil die Museen leerer sein werden und der Besucher die Kunst viel mehr genießen könne. «Alle spüren ja die Grenzen der digitalen Kunst, eine ungeheure Sehnsucht nach dem Original und anderen Menschen, die sich Kunst anschauen.»

1:00 Uhr: Kleinere Demonstrationen am 1. Mai

Wegen der Corona-Pandemie sind Versammlungen am 1. Mai nur in Ausnahmefällen möglich. In mehreren Orten in Sachsen wurden kleine Demonstrationen genehmigt, so auch in Dresden. Laut Verwaltung wurden sechs Versammlungen zugelassen: Unter anderem will die Linke eine Kundgebung (10.00 Uhr) auf dem Alaunplatz abhalten.


30. April 2020

21:30 Uhr: Weitere Lockerungen in Sachsen

Sachsens Regierung hat sich in der Corona-Krise auf weitere Lockerungen ab 4. Mai verständigt.

  • Friseure und Kosmetiksalons dürfen wieder öffnen
  • Auch Möbelhäuser können wieder verkaufen, ebenso wie Größere Ladengeschäfte, wenn sie ihre Verkaufsflächen auf 800 Quadratmeter begrenzen.
  • Ebenfalls am Montag öffnen Museen, Bibliotheken, Zoos und botanische Gärten.
  • Auch Spiel- und Sportplätze sollen unter Hygiene-Auflagen wieder im Freistaat öffnen dürfen.
  • Für Gottesdienste soll die bisherige Begrenzung auf 15 Personen aufgegeben werden.

17:00 Uhr: Museen der SBG öffnen ab Montag wieder

Am Montag öffnen die Museen der Staatlicher Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen (SBG) wieder. Es gilt wieder der kostenpflichtige Eintritt. Es gelten zudem die Hygienerichtlinien nach der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung. Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht, Bezahlen möglichst kontaktlos. Dies gilt zunächst für folgende Häuser und Anlagen:

  • Filmkuppel „Zwinger Xperience“ im Innenhof des Dresdner Zwingers
  • „Festung Xperience“ in der Festung Dresden
  • Schloss & Park Pillnitz
  • Schloss Moritzburg
  • Albrechtsburg Meissen
  • Barockgarten Großsedlitz
  • Schloss Weesenstein
  • Burg Stolpen
  • Schloss Nossen
  • Klosterpark Altzella

20:06 Uhr: Polen lockert Auflagen für Pendler

Polen lockert die wegen der Corona-Epidemie verhängten Auflagen für Pendler an der Grenze. Ab dem 4. Mai müssten polnische Bürger, die in Deutschland, der Slowakei, Tschechien oder Litauen arbeiten oder studieren, bei einer Rückkehr nach Polen nicht mehr für 14 Tage in Quarantäne, schrieb Ministerpräsident Mateusz Morawiecki am Donnerstag auf Facebook. Eine entsprechende Regelung habe man in Absprachen mit den Nachbarländern getroffen. Die Zunahme neuer Coronavirus-Fälle sei relativ niedrig und stabil. «Wir haben die Epidemie noch nicht besiegt, aber zunehmend unter Kontrolle. Daher können wir jetzt entschiedener handeln, damit das Wirtschaftsleben wieder Tempo aufnimmt.»

12:33 Uhr: Neuer Todesfall in Dresden

Die Zahl der positiven Neutests in Dresden wächst weiter auf einem sehr geringen Niveau. Im Vergleich zum Mittwoch gibt es zwei neue Infektionsfälle. Die Zahl für Dresden ist damit auf insgesamt 561 bestätigte Fälle gestiegen. Davon sind geschätzt 481 Menschen wieder genesen.

Es gibt einen siebten Todesfall in Dresden, wie die Stadt mitteilte. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen liegt bei 69.

11:44 Uhr: Zahl der Arbeitslosen deutlich angestiegen

Die Auswirkungen von Corona sind auf dem Dresdner Arbeitsmarkt nun deutlich spürbar. Die Zahl der Arbeitslosen ist im April um 2.000 auf über 18.400 gestiegen. Wie uns der Chef der Arbeitsagentur Dresden sagte, haben fast 6.000 Unternehmen im März und April Kurzarbeit beantragt, so viele waren es selbst in der Wirtschaftskrise 2009 nicht. Von Kurzarbeit betroffen sind laut Jan Pratzka mehr als 59.600 Menschen – vor allem im Hotel- und Gaststättenbereich und im Einzelhandel. 

08:11 Uhr: Stadtbibliothek Heidenau öffnet wieder

In der Stadtbibliothek Heidenau können ab Montag, 4. Mai 2020, wieder Bücher oder CDs ausgeliehen bzw. zurückgegeben werden. Es gelten aber vorerst reduzierte Öffnungszeiten. Außerdem wird die Zahl der Besucher begrenzt und es gelten die Hygiene-und Abstandsregeln.

Geöffnet ist die Bibliothek:

Montag:               13.00 – 18.00 Uhr
Dienstag:             9.00 – 14.00 Uhr
Donnerstag       13.00 – 18.00 Uhr
Freitag:                9.00 – 14.00 Uhr 

5:00 Uhr: Ausgabe Mund-Nasen-Schutz

Dresdner, die noch keinen Mund-Nasen-Schutz haben, können diesen ab heute bei der Stadt bekommen. Allerdings kann dieser nicht abgeholt werden, die Stadt verschickt den Mund-Nasen-Schutz mit der Post. Menschen, die entweder organisatorisch oder finanziell Schwierigkeiten haben, sich selbst oder ihre Familien ausreichend mit dem Schutz zu versorgen, können sich an das Bürgertelefon der Stadt wenden oder auf der Homepage der Stadt eintragen, sagte uns Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Dresden hatte insgesamt 200.000 Stück geordert. Ein Teil davon wurde vor knapp zwei Wochen vor dem Rathaus verteilt. Weiterer Mund-Nasen-Schutz ging an soziale Einrichtungen.

3:00 Uhr: Kabinett entscheidet über weitere Lockerungen

Sachsens Kabinett will heute über weitere Lockerungen in der Corona-Krise entscheiden. Zuvor ist eine Videokonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder geplant, um möglichst einheitliche Regeln für ganz Deutschland zu erreichen. Die von Sachsen geplanten Schritte waren bereits in den vergangenen Tagen angekündigt worden. So sollen ab 6. Mai weitere Schulklassen wieder den Unterricht besuchen dürfen. Schon ab kommenden Montag dürfen etwa Friseure und Kosmetiksalons öffnen. Lockerungen von Corona-Einschränkungen hatten auch am Mittwoch die Debatte im Landtag bestimmt. Ministerpräsident Michael Kretschmer stellte dabei schon eine dritte Lockerungsstufe für den 25. Mai in Aussicht.

1:00 Uhr: Agentur für Arbeit veröffentlicht neue Zahlen

Die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit gibt heute bekannt, wie sich der sächsische Arbeitsmarkt in der Corona-Pandemie im April entwickelt hat. Fachleute gehen davon aus, dass die übliche Frühjahrsbelebung in diesem Jahr der Krise zum Opfer fällt. Ob der langjährige Trend eines Rückgangs der Arbeitslosigkeit in Sachsen gebrochen wird, ist offen. Im März waren in Sachsen 116.570 Menschen arbeitslos gemeldet. Das entsprach einer Arbeitslosenquote von 5,5 Prozent. Die Zahlen wurden allerdings erhoben, bevor der Shutdown zur Eindämmung des Corona-Virus verfügt wurde.

0:05 Uhr: Polizei hat am Mittwochabend eine Versammlung in Pirna aufgelöst

In Pirna hat die Polizei eine nicht genehmigte Versammlung von etwa 350 Menschen aufgelöst. Im Internet sei zu einem «Spaziergang» auf dem Marktplatz aufgerufen worden, teilte die Polizei mit. Dort trafen die Beamten am Mittwochabend auf die gut 350 Menschen. Die Polizei räumte den Platz den Angaben zufolge innerhalb einer Viertelstunde und nahm Ermittlungen wegen Verstößen gegen die sächsische Corona-Schutz-Verordnung auf. Ein Veranstalter habe nicht ausfindig gemacht werden können, hieß es.


29. April 2020

15:13 Uhr: Interview mit OB Dirk Hilbert

Dresdner, die noch keinen Mund-Nasen-Schutz haben, können diesen ab morgen bei der Stadt bekommen. Allerdings kann dieser nicht abgeholt werden, die Stadt verschickt den Mund-Nasen-Schutz mit der Post. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert darüber gesprochen, wohin sich die Dresdner wenden müssen. Zudem geht es in dem Interview um die Bürgerbüros der Stadt, die ab Montag wieder öffnen werden.

14:23 Uhr: Kretschmer stellt weitere Lockerungen in Aussicht

Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer hat in der Corona-Krise eine weitere Lockerung von Einschränkungen für die Zeit ab dem 25. Mai angekündigt. Als Beispiel nannte er am Mittwoch bei einer Fragestunde im Landtag den Kita-Betrieb. Alles sei aber von der Entwicklung der Pandemie abhängig. Die Regierung habe stets auf der Grundlage von Fakten gehandelt. Der Gesundheitsschutz sei dabei das A und O gewesen. Ein Leben «mit dem Virus» müsse möglich sein. Mit Kretschmer stellte sich erstmals ein sächsischer Ministerpräsident einer solchen Fragerunde im Parlament. Aus Gründen des Infektionsschutzes tagte der Landtag nur mit der Hälfte seiner Abgeordneten.

12:14 Uhr: Vier neue Corona-Fälle in Dresden

In Dresden gibt es vier neue Corona-Fälle. Insgesamt sind damit 559 Menschen positiv auf das Corona- Virus getestet worden. 71 Menschen mussten ins Krankenhaus eingewiesen werden. Neue Todesfälle gibt es aber nicht. Es bleibt bei sechs Todesfällen.

10:40 Uhr: Reiseveranstalter und Reisebüros sitzen auf leeren Koffern

Neben dem Buskonvoi haben sich auf dem Platz vor dem Landtag u.a. auch Reisebürobetreiber eingefunden (max. 15 Personen). Sie haben leere Koffer aufgestellt, um auf die Lage am Reisemarkt aufmerksam zu machen.

10:33 Uhr: DVB und VVO wieder stärker unterwegs

Ab Montag fahren wieder mehr Busse und Bahnen in Dresden und Umgebung. Die Straßenbahnen fahren von Montag bis Freitag wieder im 10 Minuten Takt. Genauso wie die Buslinien mit den 60er Nummern. Die Limnien 8 und 9 fahren dann alle 20 Minuten, die 10 und 12 dann wieder alle 15 Minuten. Allerdings bleiben sowohl bei den Straßenbahnen, als auch bei den Bussen die zusätzlichen Verstärkungsfahrten für Schüler und Studenten ausgesetzt. Auch die S1 fährt ab Montag wieder planmäßig. Damit sind zwischen Meißen und Pirna wieder vier Züge in der Stunde unterwegs. Reisende zwischen Dresden und Tharandt können sich ebenfalls freuen. Die S3 fährt bis zu dreimal in der Stunde. 

Mehr auch auf der Seite der DVB.

9:53 Uhr: Der Buskonvoi erreicht den Landtag

Vor dem Landtag finden sich in diesen Minuten 50 Reisebusse ein. Reiseunternehmer- und Busbetriebe aus Sachsen und auch angrenzenden Bundesländern, wollen dort eine Liste mit Forderungen an die Politiker in Freisstaat, Berlin und Brüssel übergeben.

9:32 Uhr: Dresdner Bürgerbüros ab Montag wieder besetzt

In den allen Bürgerbüros der Stadt werden ab kommenden Montag wieder Anliegen bearbeitet. Bisher hatten sich die Anfragen auf das Bürgerbüro Altstadt konzentriert. Auch wenn wieder in allen Einrichtungen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeiten, wird es keinen Besucherverkehr durch Laufkundschaft geben. Eine Bearbeitung erfolgt nur nach Terminvereinbarung.

Ansprechpartner, Telefonnummer und Öffnungszeiten finden Sie unter www.dresden.de/buergerbueros.

Ab dem 16. Mai 2020, werden auch wieder Samstagstermine angeboten. Diese finden dann jeweils am ersten und am dritten Samstag im Monat und ausschließlich im Bürgerbüro Altstadt statt.


Mit dem kommenden Montag werden auch wieder mehr Mitarbeiter in der Einbürgerungs- und Ausländerbehörde sowie im Dresdner Welcome Center arbeiten. Auch hier gilt: Bearbeitung nur nach  Terminvereinbarung.

Die Hotline (03 51) 4 88 60 09 steht zu folgenden Zeiten zur Verfügung:

  • Mo, Mi und Fr: 9 bis 12 Uhr
  • Di und Do: 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr

9:13 Uhr: Ordnungamt bald wieder auf Falschparker-Suche

Falschparker in Dresden müssen bald wieder mit Strafzetteln rechnen. Wie die Stadt mitteilte nimmt das Ordnungsamt die Überwachung der Straßen wieder auf. Bereits in dieser Woche soll es wieder Kontrollen in der Innenstadt geben. Besonderer Fokus wird dabei auf das Parken auf Schwerbehindertenparkplätze, vor abgesenkten Bordsteinen oder Feuerwehrzufahrten gelegt.(Durch die Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen gibt es auch wieder mehr verkehr in der Stadt, so die Erklärung der Stadt.) Ab Montag werden dann auch die gebührenpflichtigen Parkplätze in der Innenstadt wieder Kontrolliert und ab 11. Mai werden die Kontrollen auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet. 

8:46 Uhr: Reisebusse sammeln sich an der Blüherstraße

7:55 Uhr: Grünes Gewölbe soll bald wieder öffnen

Auch das seit dem Juwelendiebstahl im November 2019 geschlossene Historische Grüne Gewölbe soll bald wieder für Besucher zugänglich sein. «Wir würden es uns wünschen, dass wir es zusammen mit anderen unserer Museen wiedereröffnen können», sagte die Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD), Marion Ackermann, der Deutschen Presse-Agentur. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. Hintergrund ist das für den 4. Mai in Aussicht stehende Ende der Zwangspause im Zuge weiterer Lockerungen bei den Corona-Schutzmaßnahmen für die Museen in Sachsen.

5:00 Uhr: Buskonvoi der Tourismusbetriebe

Mit einem Buskonvoi durch Dresden wollen Tourismusbetriebe am Mittwoch auf ihre Not in der Corona-Krise aufmerksam machen. Der Protest ist Teil einer bundesweiten Aktion. Unter dem Motto «Rettet die Reisebüros» wollen die Organisatoren darauf aufmerksam machen, dass die Tourismusbranche aus zahlreichen Kleinbetrieben besteht, deren Existenz akut bedroht sei. In den kommenden Wochen drohe der komplette Zusammenbruch vieler Unternehmen und ganzer touristischer Wertschöpfungsketten, hieß es in dem Demo-Aufruf. Am Landtag sollen Forderungen nach Unterstützung an die Politik übergeben werden. In mehr als 30 Städten sind Aktionen geplant.

1:00 Uhr: Landtag tagt mit weniger Abgeordneten

Der Sächsische Landtag tritt am Mittwoch wegen der Corona-Krise in reduzierter Besetzung zusammen. Außerdem tagt das Plenum nur an einem Tag. Darauf hatten sich die Fraktionen im Vorfeld verständigt. Mit dem sogenannten Pairing-Verfahren sollen im Plenarsaal die nötigen Sicherheitsabstände gewährleistet werden. Am Beginn der Sitzung will Wirtschaftsminister Martin Dulig eine Regierungserklärung zur Unterstützung der sächsischen Betriebe und Unternehmer geben. Auch Ministerpräsident Michael Kretschmer möchte das Wort ergreifen und den Abgeordneten Rede und Antwort stehen. In der Aktuellen Stunde wird über die Lage der besonders von der Krise betroffenen Gastronomie- und Tourismusbranche debattiert. Am Nachmittag will sich das Parlament mit diversen Anträgen befassen.


28. April 2020

16:51 Uhr: Interview mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert

Ab nächste Woche Montag werden weitere Kinder hier bei uns wieder in die Schule gehen. Die Staatsregierung hat heute beschlossen, dass die Schulen für Vorabschlussklassen und die 4. Klassen öffnen dürfen. Weitere Entscheidungen fallen erst am Donnerstag nach einem Telefonat der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert darüber gesprochen, wie schwierig es für die Kommunen in Sachsen werden wird, die am Donnerstag getroffenen Regelungen dann über das verlängerte Wochenende umzusetzen.

16:02 Uhr: Möbelhäuser sollen wieder öffnen

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig hat weitere Lockerungen für den Handel angekündigt. So wird wahrscheinlich die Regel gekippt, dass nur Läden mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche geöffnet sein dürfen. Ob die Regel aber ganz fällt, hänge von den Verabredungen mit anderen Ländern ab, so Dulig. Möbelhäuser können in Sachsen ab 4. Mai wieder öffnen. Neben Friseuren sollen dann auch artverwandte Dienstleistungen wie Kosmetik oder Fußpflege wieder generell angeboten werden. Voraussetzung ist die Einhaltung von hygienischen Standards.
 

14:35 Uhr: Weitere Öffnung der sächsischen Schulen

In Sachsen dürfen ab 6. Mai wieder mehr Schüler als bisher zum Unterricht. Kultusminister Christian Piwarz (CDU) stellte am Dienstag den weiteren Fahrplan zur Öffnung der Schulen in Corona-Zeiten vor. Demnach ist der Schulbetrieb ab Mittwoch kommender Woche zunächst wieder für Schüler aller Vorabschlussklassen der Gymnasien, Berufsbildenden Schulen, Oberschulen und Förderschulen geplant. «Wir wollen damit den Schülern, die Chance geben, sich auf ihren Abschluss im kommenden Schuljahr vorzubereiten», sagte Piwarz. Wann die Schule wieder für alle offen ist, steht noch nicht fest. Bisher waren die Schulen im Freistaat nur für die Schüler der Abschlussklassen geöffnet.

14:30 Uhr: Wieder mehr Normalität für die Krankenhäuser in Sachsen geplant

Die Krankenhäuser in Sachsen sollen wieder zu mehr Normalität zurückkehren. Derzeit werde an einem Konzept gearbeitet, «planbare Behandlungen in den Krankenhäusern wieder sukzessive hochzufahren», teilte das Sozialministerium in Dresden am Dienstag mit. Die Gesamtkapazität der Krankenhäuser sei derzeit nur zu zwei Dritteln ausgelastet. Von den Intensivbetten ist nur ein gutes Drittel belegt, 64 Prozent seien frei.

Wegen der Corona-Pandemie waren zahlreiche andere Behandlungen aufgeschoben worden, sofern es medizinisch vertretbar war. An die Grenzen der Belastbarkeit kamen die sächsischen Krankenhäuser in der Krise nicht. Wichtig sei aber, dass die Kliniken bei einem Wiederanstieg der Covid-19-Erkrankungen binnen kürzester Zeit wieder die nötigen Betten zur Verfügung stellen könnten, betonte das Ministerium.

13.04 Uhr: Vorerst keine Öffnung der Freibäder in Dresden

Die Freibäder in der Stadt müssen mit dem Start in die neue Saison noch warten. Eine Öffnung ist abhängig von übergeordneten Entscheidungen wie Regelungen auf Bundes- und Landesebene. Bei der Dresdner Bäder GmbH wird sogar bezweifelt, dass ein „normaler Freibadbesuch“ in diesem Sommer überhaupt möglich ist. Es sei nicht abzuschätzen, wann die Schließung aller Bäder wieder aufgehoben wird. Deshalb ist der für Freitag geplant Auftakt im Georg-Arnhold-Bad abgesagt worden. Auch die für Mitte Mai avisierte Öffnung weiterer Freibäder ist unrealistisch.

12:26 Uhr: Ein neuer Coronafall in Dresden

In Dresden gibt es zum Dienstag einen neuen bestätigten Coronafall. Insgesamt sind damit 555 Menschen in Dresden positiv getestet worden. Demgegenüber stehen geschätzt 472 Genesene.

69 Menschen mussten ins Krankenhaus eingewiesen werden, es bleibt bei sechs Todesfällen.

12:04 Uhr: Holi-Festival auf nächstes Jahr verlegt

NEUER TERMIN | @Holi_Festival | 17.07.2021 (verlegt vom 18.07.2020)

Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit, sind weiter übertragbar bzw. können weitergegeben werden. Detaillierte Infos des Veranstalters: https://t.co/3v13SJMUD5#holifestivalofcolours#messedresden#dresdenpic.twitter.com/mKab7ZX27s

— MESSE DRESDEN (@MESSE_DRESDEN) April 28, 2020

11:22 Uhr: Kultusministerium sieht weitere Kita-Öffnung kritisch

Das sächsische Kultusministerium hält eine Öffnung von Kindertagesstätten derzeit für nicht möglich. «Wer eine weitere Öffnung der Kitas fordert, muss gleichzeitig sagen, wie dann Abstandsgebote und Hygieneregeln eingehalten werden können», sagte ein Sprecher am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Da seien die Gesundheitsexperten gefordert, deren Aufgabe es sei zu sagen, wie die Bestimmungen zum Schutz vor Corona-Infektionen in den Einrichtungen umgesetzt werden können. «Wir bekommen von ihnen aber keine Hinweise.»

Anders als an Schulen ist aus Ministeriumssicht die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln bei kleinen Kindern kaum möglich. «Je kleiner die Kinder, desto größer auch der Wunsch nach körperlicher Nähe, bis hin zu der Frage, ob es überhaupt zumutbar ist, dass Erzieher mit Nase-Mund-Schutz auf sie zugehen.»

11:15 Uhr: Bahn verlängert Kulanzregelung für Tickets

Die Deutsche Bahn verlängert ihre Kulanzregel für Tickets bis zum 04. Mai. Wer eine Bahnreise über das kommende lange Wochenende geplant hatte und sie aufgrund der Corona-Situation nicht antreten will, kann seine Fahrkarte in einen Gutschein umtauschen. Das gilt für alle Fernreisetickets die bis zum 13. März gekauft worden sind. Das teilte die Deutsche Bahn der dpa auf Anfrage mit. Gutscheine sind online erhältlich und können bis zum 31. Oktober flexibel genutzt werden. Bislang galt die Kulanzregel nur für Fahrten bis zum 30. April.

11:00 Uhr: Französische Patienten zur Reha nach Kreischa verlegt

Der zweite französische Patient wurde zur Rehabilitation nach Kreischa verlegt. Vor gut drei Wochen ist der schwer kranke Corona-Patienten aus Frankreich ins Städtische Klinikum Dresden gebracht wurden. Mittlerweile geht es ihm wieder gut, so Sprecherin Viviane Piffczyk. In Kreischa wird sich der Patient noch ein wenig erholen, bevor ihn seine Familie aus Mulhouse bald wiedersehen kann.

Der erste französische Patient am Städtischen Klinikum konnte bereits vergangene Woche nach Kreischa verlegt werden, so das Städtische Klinikum Dresden mit.

9:08 Uhr: Dresdner Infektiologe für Kita-Öffnung

Der Dresdner Infektiologe Reinhard Berner sieht kein Problem in einer Öffnung von Kitas und Grundschulen im Zuge von Lockerungen bei den Corona-Schutzmaßnahmen. «Ich persönlich glaube, man sollte es tun», sagte der Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Dresden der Deutschen Presse-Agentur. Das gehe mit festen kleinen Gruppen von fünf bis sieben Kindern, wobei die Besetzung relativ konstant bleiben muss. «Das ist das Einzige.» Berner glaubt nicht, dass es bei ein paar Vorsichtsmaßnahmen plötzlich zu einer explosionsartigen Vermehrung kommt. 

0:30 Uhr: Zoo verlängert Gültigkeit der Jahreskarten

In wenigen Tagen soll unser Zoo wieder öffnen dürfen. Wie genau die Bestimmungen dann sind, ist noch unklar. Fest steht bereits, dass die Jahreskarten länger gültig sind. Alle aktuell gültigen Jahreskarten verlängern sich automatisch um einen weiteren Monat, teilte der Zoo mit. Karten, die während der Schließzeit des Zoos abgelaufen sind, bleiben bis zum 31. Mai gültig. Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte am vergangenen Wochenende angekündigt, dass die Zoos in Sachsen ab nächste Woche Montag wieder öffnen können.

0:05 Uhr: Dresden hilft Partnerstadt im Kongo

Dresden will seine afrikanische Partnerstadt Brazzaville in der Corona-Krise mit rund 80.000 Euro unterstützen. Über einen entsprechenden Vorschlag von Oberbürgermeister Dirk Hilbert soll am 14. Mai der Stadtrat entscheiden. Das Geld ist zum einen für Lebensmittel gedacht. Zudem soll Brazzaville eine Sachspende für ein Krankenhaus bekommen, in dem an Corona erkrankte Menschen behandelt werden. Dabei geht es unter anderem um Klappbetten, Matratzen und Bettwäsche. Oberbürgermeister Dirk Hilbert sagt, dass mit der Spende rund 3.000 Menschen einen Monat lang zu Essen hätten.


27. April 2020

16:54 Uhr: Gläserne Manufaktur fährt Produktion des E-Golf wieder hoch

Nach mehrwöchiger Pause in der Corona-Krise wird in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden die Produktion des E-Golfes Schritt für Schritt wieder hochgefahren. Zunächst laufen 18 Fahrzeuge pro Tag vom Band, teilte der Fahrzeugbauer am Montag mit. Das entspreche etwa einem Viertel des Fertigungsumfangs vor der Corona-Pandemie, hieß es. Auch die Taktzeiten laufen zunächst langsamer als normalerweise. «Der Schutz und die Gesundheit der Beschäftigten haben beim Wiederanlauf Priorität», erklärte Manufaktur-Betriebsratsvorsitzender Thomas Aehlig.

15:48 Uhr: OB Dirk Hilbert über weitere Lockerungen

Ab nächste Woche Montag sollen hier bei uns weitere Lockerungen in Kraft treten. Zoos, Bibliotheken, Museen und Frisöre sollen wieder öffnen dürfen. Voraussichtlich morgen wird sich die Staatsregierung in ihrer Kabinettssitzung damit befassen. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert darüber gesprochen, ob die Lockerungen ausreichend sind, oder ob noch nachgebessert werden sollte.

14:13 Uhr: Neue Termine für die Kaisermania

Die Kaisermania 2020 ist dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Über Facebook hat Schlager-Star Roland Kaiser aber neue Termine für nächstes Jahr veröffentlicht.

13:06 Uhr: DVB Service-Punkt am Postplatz offen

Seit dem Morgen ist der DVB-Servicepunkt am Postplatz wieder geöffnet. Die Mitarbeiter sind zukünftig wieder von Montag bis Freitag von 8:00 bis 20:00 Uhr, sonnabends von 10:00 bis 18:00 Uhr, für Fahrkunden da.  Es gelten erhöhte Sicherheitsmaßnahmen. Die Mitarbeiter werden durch Plexiglasscheiben geschützt. Zudem wird kontrolliert, wie viele Menschen sich gerade im Kundenzentrum befinden. Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht. Nach und nach sollen dann auch anderen DVB-Servicepunkte wieder öffnen. Als zweiter ist der am Albertplatz geplant. Wegen der Coronakrise waren alle Servicepunkte im vergangenen Monat geschlossen worden.

12:10 Uhr: Drei neue Corona-Fälle in Dresden.

Die Stadt Dresden meldet 554 Corona-Fälle. Es sind drei mehr als noch am Sonntag. Die Zahl der Genesenen steigt um zwei auf 465. Bisher gibt es keine weiteren Todesfälle mit Corona-Bezug.

11:35 Uhr: Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften fällt aus

9:44 Uhr: Kultusminister Piwarz mit Wiederaufnahme des Schulbetriebs zufrieden

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz hat angesichts der teilweisen Wiederaufnahme des Schulbetriebs im Freistaat ein positives Fazit gezogen. «Ich bin sehr, sehr zufrieden, wie die erste Woche hier in Sachsen gelaufen ist», sagte der Politiker am Montag im ARD-Morgenmagazin. Man habe die Sorgen der Schüler ernst genommen und das Mögliche im Rahmen des Gesundheitsschutzes umgesetzt. Bei der Schwere der Abituraufgaben habe sich gegenüber den Vorjahren nichts geändert, es handele sich deshalb nicht um ein «Not-Abi», sagte Piwarz. Geändert habe sich lediglich, dass die Zweitkorrekturen an derselben Schule vorgenommen werden. Ob im Sommer bereits Abibälle stattfinden können, konnte Piwarz nicht sagen. «Ich würde es den Abiturientinnen und Abiturienten wünschen.»

9:40 Uhr: Anwältin rät: Rügen und Einsprüche gegen Abi-Prüfung vorher einlegen

Rügen und Einsprüche gegen Abitur-Prüfungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sollten bereits vor den schriftlichen Prüfungen beziehungsweise während der Prüfungen aktenkundig bei der Aufsicht eingelegt werden. Dazu rät die Dresdner Fachanwältin für Verwaltungsrecht mit Schwerpunkt Schul- und Prüfungsrecht, Veronika Wiederhold. Anlaufstellen sind die Schulen selbst oder, wie in Sachsen, das Landesamt für Schule und Bildung, wo extra eine Vermittlungsstelle eingerichtet wurde. Eine generelle Prüfungsverweigerung geschehe mit sehr großem Risiko. Wenn im Vorfeld das Absolvieren der Prüfung allerdings nachweisbar gegenüber der zuständigen Prüfungsbehörde gerügt und die Prüfung ausdrücklich nur unter Vorbehalt absolviert wurde, könne dann die Frage im Rahmen einer Prüfungsanfechtung geklärt werden.

0:05 Uhr: DVB öffnen wieder ersten Servicepunkt

Die DVB öffnen heute wieder ihren ersten Servicepunkt und zwar den am Postplatz. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 8:00 bis 20:00 Uhr, Sonnabends von 10:00 bis 18:00 Uhr, sagte Sprecher Falk Lösch. In dem Servicepunkt werden die Mitarbeiter durch Plexiglasscheiben geschützt. Zudem wird kontrolliert, wie viele Menschen sich gerade im Kundenzentrum befinden. Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht. Nach und nach sollen dann auch anderen DVB-Servicepunkte wieder öffnen. Als zweiter ist der am Albertplatz geplant. Wegen der Coronakrise waren alle Servicepunkte im vergangenen Monat geschlossen worden.


26. April 2020

16:24 Uhr: Gastronomie-Öffnung soll vorangetrieben werden

Die Regierungschefs von Sachsen und Sachsen-Anhalt wollen mit gemeinsamen Forderungen in die weiteren Beratungen mit Bund und Ländern über mögliche Corona-Lockerungen gehen. Michael Kretschmer und Reiner Haseloff bestimmten am Sonntag in Halle entsprechende Punkte für ein Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den anderen Länderchefs am 6. Mai ab. Unter anderem geht es darum, von der 800-Quadratmeter-Regel für Geschäfte abzurücken. Kretschmer bekräftigte zudem, dass auch die Gastronomie langsam wieder in Gang kommen solle. Man könne über schrittweise Lockerungen nachdenken, zum Beispiel indem man erst Außenbereiche öffne. Als Termin peile er dafür einen Zeitraum zwischen Himmelfahrt und Pfingsten an, sagte Kretschmer.

15:13 Uhr: Zoos sollen ab 4. Mai wieder öffnen

Zoos und botanische Gärten in Sachsen sollen ab 4. Mai wieder öffnen können. Das sei in der sächsischen Landesregierung so verabredet, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer am Sonntag in Halle. Er hatte dort zuvor mit seinem Amtskollegen aus Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, über den weiteren Kurs im Umgang mit der Corona-Pandemie beraten. Details zur Wiederöffnung der Zoos und ähnlicher Einrichtungen müssten noch festgelegt werden, sagte Kretschmer. Klar sei, dass sich keine langen Schlangen bilden dürften und die Besucherzahlen begrenzt werden müssten.

Auch Museen, Bibliotheken und Ausstellungsräume sollen ab 4. Mai wieder öffnen.

12:27 Uhr: Minimaler Anstieg neuer Infektionen

Die Zahl der neuen positiven Tests in Dresden bleibt weiter auf einem sehr geringen Niveau. Wie die Stadt heute mitteilte, gibt es zwei bestätigte neue Fälle im Vergleich zu Samstag und damit insgesamt 551 Coronafälle in Dresden. Demgenüber steht die weiter schneller steigende Zahl der Genesenen. Diese liegt bei aktuell geschätzt 460.

Es bleibt bei 65 Krankenhauseinweisungen und sechs Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

11:30 Uhr: Polizei löst Versammlung auf

Die Polizei hat am Samstag in Dresden eine nicht genehmigte Versammlung aufgelöst. Zu dem Treffen im Großen Garten war im Internet aufgerufen worden. Laut Polizei versammelten sich rund 50 Menschen. Nach der geltenden Corona-Schutz-Verordnung sind Versammlungen in Sachsen nur mit einer Ausnahmegenehmigung möglich. Die Polizei nahm die Personalien von zwei Frauen und neun Männern auf. Gegen sie wird wegen Verstoßes gegen die Corona-Beschränkungen ermittelt.

0:10 Uhr: Ministerpräsidenten Kretschmer und Haseloff beraten weiteren Kurs

Die Ministerpräsidenten von Sachsen und Sachsen-Anhalt, Michael Kretschmer und Reiner Haseloff, wollen über den weiteren Kurs im Umgang mit der Corona-Pandemie beraten. Die beiden Regierungschefs treffen sich zu diesem Zweck am Sonntag im Zoo in Halle, wie die Magdeburger Staatskanzlei mitteilte. Es solle gemeinsam abgewogen werden, welche weiteren Lockerungen und Öffnungsmöglichkeiten denkbar seien und wie das Risiko mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen einzuschätzen sei, sagte Sachsen-Anhalts Regierungssprecher Matthias Schuppe. Im Anschluss an die Beratungen wollen die beiden Ministerpräsidenten ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vorstellen.


25. April 2020

13:55 Uhr: Neuer Landesbischof vor fast leeren Kirchenbänken ins Amt eingeführt

Im fast leeren Dom zu Meißen ist der neue Bischof der evangelischen Landeskirche in Sachsen, Tobias Bilz, in sein Amt eingeführt worden. Auch für diesen festlichen Gottesdienst galt am Samstag die Corona-Vorschrift von maximal 15 Besuchern. Neben der Familie des neuen Bischofs hatten auch der sächsische Regierungschef Michael Kretschmer und Landtagspräsident Matthias Rößler auf den Kirchenbänken Platz genommen. Sie trugen wie alle Gäste Schutzmasken.

12:31 Uhr: Fünf neue Coronafälle in Dresden

Die Zahl der positiv getesteten Menschen in Dresden ist am Samstag auf 546 gestiegen. Das sind fünf mehr, als noch am Freitag. Der Anstieg der Neuinfektionen bleibt damit weiterhin auf einem gering ansteigenden Niveau. Die Zahl der Genesenen in Dresden liegt bei geschätzt 449.

Die Krankenhauseinweisungen liegen mittlerweile bei 70, es bleibt bei sechs Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

10:00 Uhr: Mehr Züge und Busse im VVO Gebiet

Ab heute fahren wieder mehr Busse und Züge in die Sächsische Schweiz. Das teilte der Verkehrsverbund Oberelbe mit. So fährt die S2 wieder zwischen und Pirna und Dresden-Flughafen und auch die S1 fährt wieder im halbstunden-Takt in die Sächsische Schweiz. Auch die Kirnitzschtalbahn, sowie Wander- und Fahrradbusse nehmen den Betreib wieder auf. Außerdem können ab heute auch wieder Tickets beim Busfahrer gekauft werden. Möglich macht das die Maskenpflicht, so Christian Schlemper vom VVO. Dadurch sind sowohl Fahrgäste als auch der Busfahrer besser geschützt.

5:00 Uhr: Polizei löst unangemeldete Demo auf

Auf dem Marktplatz von Neustadt in Sachsen hat die Polizei am Freitagabend eine wegen der Corona-Pandemie nicht genehmigte Versammlung aufgelöst. Gegen 16 Frauen und Männer werde nun wegen des Verstoßes gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung ermittelt, teilte die Polizei in Dresden mit. Gegen zwei Männer im Alter von 29 und 52 Jahren werde außerdem wegen Beleidigung beziehungsweise wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. In den sozialen Netzwerken habe es zuvor einen Aufruf zu einem «Spaziergang» auf dem Marktplatz gegeben, hieß es von der Polizei. Die Beamten teilten den rund 160 Menschen über Lautsprecher mit, dass die Versammlung beendet sei. Doch auch auf wiederholte Durchsagen hätten die Teilnehmer zunächst nicht reagiert. Einige verließen den Platz demnach erst, nachdem sie einzeln von der Polizei angesprochen worden waren. 35 Polizisten waren den Angaben zufolge im Einsatz.


24. April 2020

22:08 Uhr: Gaststätten-Öffnung Ende Mai?

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hält eine Wiedereröffnung von Gaststätten Ende Mai für denkbar. Die Gastronomie brauche Perspektiven, sagte der CDU-Politiker am Freitagabend in der Sendung «ARD Extra» zur Corona-Krise. «Das ist jetzt nicht möglich. Aber für Ende Mai fasse ich das hier auch im Freistaat Sachsen durchaus ins Auge», sagte Kretschmer. Immer vor dem Hintergrund, dass die Infektionszahlen beherrschbar seien, fügte er hinzu.

16:37 Uhr: SLUB ab Montag mit Einschränkungen wieder geöffnet

Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek, kurz SLUB, öffnet ab Montag wieder. Allerdings mit einigen Einschränkungen. Geöffnet ist nur für die Abholung und Rückgabe vorbestellter Literatur. Dafür muss zunächst ein Zeitfenster über die Website der SLUB gebucht werden. Bücher können dann von Montag bis Freitag in der Zeit von 9:00 bis 19:00 abgeholt und zurück gegeben werden.

15:59 Uhr: Dynamo und Fanshop spenden 30.000 Euro

Dynamo Dresden und der Dynamo-Fanshop spenden zusammen 30.000 Euro an drei verschiedene soziale Einrichtungen in Dresden. Die Summe setzt sich aus dem Verkauf von besonderen Fanartikeln zusammen, die während der Corona-Krise entwickelt, produziert und verkauft worden sind.
⦁    Die Stiftung Lichtblick erhält für das Projekt „SOS for Culture“ 15.000 Euro der Gesamtsumme.
⦁    7.500 Euro aus dem Spendentopf kommen dem Aufwind Kinder- und Jugendfonds Dresden e.V. zu Gute.
⦁    Die Stiftung Hochschulmedizin erhält 7.500 Euro von der Gesamt-Spendensumme.

Die SGD hatte bereits Anfang April 50.000 Euro für soziale Zwecke gespendet. Allein 35.000 Euro der Gesamtsumme gingen dabei als finanzielle Unterstützung direkt an Krankenhäuser in Dresden und Bergamo (Italien).

15:26 Uhr: 47-Jähriger in beschleunigten Verfahren zu dreimonatiger Freiheitsstrafe veruteilt

Ein 47-Jähriger hat gestern in Gruna mehrfach versucht einen Polizisten zu treten. Der Mann und zwei Bekannten trafen sich trotz Corona-Vorschriften zum Biertrinken an einem Brunnen an der Papstdorfer Straße.  Als die Polizisten das Trio ansprachen, hustete einer der Männer einem Polizisten ins Gesicht. Der 47-Jährige versuchte sogar einen Polizisten mehrfach zu treten. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten eine geringe Menge Cannabis in seiner Tasche. Außerdem war der Mann offenbar betrunken. Die Beamten nahmen den Deutschen fest. Das Amtsgericht Dresden verurteilte ihn heute in einem beschleunigten Verfahren zu einer dreimonatigen Freiheitsstrafe. 

15:08 Uhr: Friseure dürfen ab 4. Mai wieder öffnen

In Sachsen dürfen Friseure unter Einhaltung der Hygiene-Regeln vom 4. Mai an wieder öffnen. Für diese Lockerung müssten allerdings Schutzmaßnahmen verbindlich eingehalten werden, betonte Wirtschaftsminister Martin Dulig am Freitag. Unter anderem müssen sowohl Kunden als auch Friseure einen Mund-Nasen-Schutz tragen, zudem muss in den Läden ein ausreichender Abstand gewahrt werden - etwa, indem die Anzahl der Arbeitsplätze begrenzt wird. Zudem muss die Anzahl der Kunden begrenzt werden, die gleichzeitig in den Salons bedient werden. Gerechnet werden müsse mit 20 Quadratmeter pro Kunde, nannte Dulig die Faustregel. Zu den Bestimmungen zählt weiterhin, dass sich die Kunden beim ‎Betreten des Salons die Hände waschen oder ‎desinfizieren müssen. Bartpflege und Augenbrauenzupfen sind wegen der Nähe zum Kunden aber weiterhin tabu.

15:05 Uhr: Interview mit OB Dirk Hilbert

Die Zahl der bestätigten Corona-Erkrankungen steigt hier in der Stadt weiter sehr langsam. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über die Entwicklung der Fälle in den vergangenen Tagen gesprochen und wie die Dresdner mit den ersten Lockerungen, die seit Montag gelten, umgehen.

14:33 Uhr: Oberelbe-Marathon-Organisator ruft zum Zuhausebleiben auf

Am Sonntag hätten sich eigentlich tausende Läuferinnen und Läufer beim Oberelbe-Marathon auf den Weg von Königstein nach Dresden gemacht. Durch die sächsische Corona-Schutzverordnung musste der Lauf aber abgesagt werden. Organisator Uwe Sonntag hat nun an alle "Lauf-Freunde" appelliert, am Sonntag bitte nicht an die Strecke zu kommen und aauf eigene Faust den Marathon zu laufen.

12:55 Uhr: Drei neue Fälle in Dresden

Die Zahl der positiven Tests in Dresden ist auf 541 gestiegen. Das sind drei bestätigte Fälle mehr, als am Donnerstag. Erfreulich ist die Zahl der Genesenen. Diese wird auf 448 geschätzt.

Bei den Krankenhauseinweisungen gibt es eine Neue. Die Zahl steht nun bei 65. Unverändert bleibt die Angabe zu den Todesfällen mit sechs.

12:00 Uhr: POLDI Mitmach-Aktion beendet

Ende März haben Kinderpolizist POLDI und das Landeskriminalamt Sachsen zur Mitmachaktion »Schule oder Kita zu – und was machst du?« aufgerufen. Seit dem Start der Aktion konnten Kinder aus ganz Sachsen POLDI Briefe und Mails schreiben und so erzählen, was sie den ganzen Tag machen, wenn sie nicht in die Schule oder den Kindergarten können. Die Polizei hat die Aktion nun beendet und unter den Teilnehmern drei POLDI-Pakete verlost. Da es so viele Einsendungen gab, wurde über Lose entschieden welche Kinder gewonnen haben. Damit hatte Jeder die gleiche Chance zu gewinnen.

11:50 Uhr: Freitaler Verein sucht Stoff für Masken

Der Förderkreis Biotec e.V. in Freital sucht noch Materialien um weiterhin ehrenamtlich Masken herstellen zu können. Kochfester Baumwollstoff ohne synthetische Anteile und Gummilitze werden benötigt. Wer etwas spenden möchte kann die Materialien immer von Montag bis Freitag von 8:00 bis 14:00 Uhr beim Förderkreis auf der Gutenbergstraße 12 in der 1. Etage abgeben. Mund-Nasen-Bedeckungen können ab Mittwoch gegen eine Spende in haushaltsüblichen Mengen beim verein abgeholt werden.

11:40 Uhr: Land- und Forstwirte können Hilfskredite bei Aufbaubank beantragen

Kleinere Betriebe aus der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischereibranche können ab sofort Corona-Hilfskredite bei der Sächsischen Aufbaubank beantragen. Die zinsgünstigen Darlehen sollten die Liquidität der Betriebe bei unverschuldeten wirtschaftlichen Schwierigkeiten sichern, teilte Landwirtschaftsminister Wolfram Günther (Grüne) am Freitag mit. Das Programm gelte für Betriebe mit bis zu 100 Mitarbeitern. Gewährt werden Darlehen zwischen 5000 und 100 000 Euro. Die Laufzeit beträgt sechs Jahre, wobei die ersten beiden Jahre tilgungsfrei sind. Anträge können bis 31. August 2020 gestellt werden.

11:18 Uhr: Aktion "Leere Stühle" auf dem Altmarkt

Gastronomen haben in Dresden für eine schrittweise Öffnung der sächsischen Betriebe geworben. Das Gastgewerbe sei in der Lage, die notwendigen Hygieneregeln und Kontaktvorgaben strikt umzusetzen, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga, Axel Klein. Auf dem Dresdner Altmarkt haben Gastwirte, Hoteliers und Veranstalter mit Initiative «Leere Stühle» erneut auf ihre schwierige Situation in der Corona-Krise aufmerksam gemacht und ihre Forderungen an Wirtschaftsminister Martin Dulig übergeben.

Die vom Koalitionsausschuss beschlossene Erhöhung des Kurzarbeitergeldes sowie die befristete Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent für Gastronomen wertete die Dehoga unterdessen als «Hoffnungsschimmer». Vor allem die lang geforderte Senkung der Mehrwertsteuer sei ein «wichtiges Signal», so Hauptgeschäftsführer Axel Klein. Dennoch reiche das aus Verbandssicht nicht aus. Die Branche fordert einen Rettungsfonds sowie eine sofortige Anhebung des Kurzarbeitergelds. «Ohne direkte Finanzhilfen werden es die meisten unserer Betriebe nicht schaffen», so Klein.

Interview mit DEHOGA-Hauptgeschäftsführer Axel Klein

10:00 Uhr: Bibliothek Freital bietet Abholservice an

Die Bibliothek Freital bietet ab sofort einen Abholservice im City Center an. Nutzern soll damit auch während der Corona-Beschränkungen ermöglicht werden Bücher, DVDs und andere Medien auszuleihen. Sie müssen sich nur vorab im Online Katalog ihre Wunschmedien aussuchen und per Mail unter bibliothek@freital.de oder Anruf unter 0351 6491747 (Anrufbeantworter) eine Bestellung aufgeben. Maximal 10 Medien können dann von Montag bis Freitag in der Zeit von 12:00 bis 15:00 Uhr an der Bibliothekseingangstür abgeholt werden. Die Übergabe erfolgt kontaktlos, da die Bücher und CD’s pro Nutzer in extra Tüten weitergegeben werden.

9:07 Uhr: Sachsens Museen bauen digitales Angebot aus

Sächsische Museen haben wegen der coronabedingten Zwangsschließung ihre Präsenz im Internet verstärkt. «Sie schlagen sich mit aller Kreativität und gehen neue Wege, indem sie auch digital ihre Einrichtungen öffnen», sagt ein Sprecher des Kulturministeriums in Dresden. Aber es gibt auch viele, vor allem kleine und private Einrichtungen, die von solchen Möglichkeiten träumen. «Akut machen wir uns vor allem Sorgen um Häuser, die in vergangenen Jahren im Zuge von Sparmaßnahmen der Kommunen ausgegliedert wurden», sagt die Direktorin der Landesstelle für Museumswesen, Katja Margarethe Mieth.

08:06 Uhr: Schmalspurbahn-Festival auf der Weißeritztalbahn erst 2021 wieder

Aufgrund des noch bis 31. August 2020 geltenden Verbotes von Großveranstaltungen muss das diesjährige Schmalspurbahn-Festival auf der Weißeritztalbahn ausfallen. Das  haben Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft SDG und Verkehrverbund Oberelbe VVO mitgeteilt. Eine Verschiebung in den Herbst wurde geprüft, jedoch angesichts der noch bestehenden Unsicherheiten verworfen. Die Vorarbeiten für dieses Jahr seien aber nicht verloren, hieß es. Sie  sollen Grundlage für das Festival im Juli 2021 sein.

5:00 Uhr: Aktion "Leere Stühle" in Sachsen

Gastronomen wollen am Freitagvormittag in Sachsen auf vielen zentralen Plätzen leere Stühle aufstellen, um auf die bedrohliche Situation ihrer Branche hinzuweisen. „Leere Stühle, leere Betten, fehlende Umsätze, aber auch fehlende Hilfspakete!“, fasste der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Dehoga in einer Mitteilung zusammen. „Mit dem Wirtschaftskreislauf unserer Branche werden zunehmend auch Lieferanten und Partner der Branche belastet und dadurch ebenfalls tiefer in die Krise reingezogen.“ DJs, Messebauer und Zulieferer beklagten eine existenzbedrohende Situation.

Über 50 Städte und Gemeinden machen mit. Die Teilnehmer fordern unter Einhaltung bestimmter Hygiene-Voraussetzungen im Mai wieder öffnen zu können. Am vergangenen Freitag hatte die Aktion „Leere Stühle“ in Dresden erstmals für Aufsehen gesorgt. Seit dem hat sich schon etwas getan. So soll unter anderem der Mehrwertsteuersatz für Hotel- und Gaststättengewerbe befristet auf 7 Prozent gesenkt werden.

0:05 Uhr: Stadtrat beschließt Unterstützung für Gastronomen

Die Stadt verzichtet zugunsten von Gastronomen und zahlreichen Einzelhändlern auf Gebühreneinnahmen. Der Stadtrat segnete am Abend ab, die sogenannte Sondernutzungsgebühr für Freischank bei Wirten und die Warenauslage bei Läden bis zum Jahresende auszusetzen. Die Gebühr entfällt nun zum Beispiel Wirte, die Tische und Stühle samt Außenwerbung im Freien haben. Die beschlossene Regelung gilt auch für Läden, die vor ihren Geschäften Warenaufsteller oder Werbung haben, aber nicht für Lebensmittelläden.

Zudem wurden vom Stadtrat die neuen Preise für die nächste Saison der Dresdner Musikfestspiele abgesegnet.

23. April 2020

21:55 Uhr: Stadtrat beschließt Unterstützung für Gastronomen

Die Stadt verzichtet zugunsten von Gastronomen und zahlreichen Einzelhändlern auf Gebühreneinnahmen. Der Stadtrat segnete am Abend ab, die sogenannte Sondernutzungsgebühr für Freischank bei Wirten und die Warenauslage bei Läden bis zum Jahresende auszusetzen. Die Gebühr entfällt nun zum Beispiel Wirte, die Tische und Stühle samt Außenwerbung im Freien haben. Die beschlossene Regelung gilt auch für Läden, die vor ihren Geschäften Warenaufsteller oder Werbung haben, aber nicht für Lebensmittelläden. Zudem wurden vom Stadtrat die neuen Preise für die nächste Saison der Dresdner Musikfestspiele abgesegnet.

16:25 Uhr: Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert verschoben

Die Corona-Krise sorgt dafür, dass die für Samstag geplante Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert verschoben werden muss. Sie soll am 16. Mai nachgeholt werden. Dirk Hilbert sagte uns, dass aufgrund der noch geltenden Kontaktbeschränkungen die Bürgersprechstunde nicht stattfinden kann.

15:17 Uhr: OB Dirk Hilbert im Interview - Hygiene in Schulen

Anfang der Woche haben viele Schulen hier in Dresden in kleinen Schritten wieder den Betrieb aufgenommen. Möglicherweise gibt es bald weitere Lockerungen und mehr Kinder können wieder in den Schulen lernen. Reporter Rocco Reichel hat heute mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über die hygienischen Schutzmaßnahmen in den Schulen gesprochen. Zudem geht es in dem Interview um den möglichen Start von Autokinos und um Mund-Nasen-Schutz für die Dresdner Stadträte, genäht von der Frau des Oberbürgermeisters.

14:20 Uhr: 538 Coronafälle in Dresden - 434 genesen

Die Stadt Dresden hat am Nachmittag die neuen Fallzahlen der Corona-Infektionen veröffentlicht. Demnach sind in Dresden 538 Menschen positiv getestet worden. Das sind fünf mehr, als am Mittwoch. Es bleibt also bei einem sehr geringen Anstieg.

Neu ist die Zahl der Genesenen. Die Stadt gibt an, dass schätzungsweise 434 Menschen wieder gesund sind. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen bleibt bei 64 und es bleibt bei sechs Todesfällen.

11:30 Uhr: Schutzmaßnahmen an Schulen - Landesschülerrat fordert Kontrollen

Der Landesschülerrat (LSR) Sachsen hat Kontrollen an Schulen gefordert, um zu prüfen, ob Corona-Schutzmaßnahmen ordnungsgemäß umgesetzt werden. Laut LSR werden die Hygienemaßnahmen und Schutzregelungen nicht überall umgesetzt. «Diese Inkonsequenz ist inakzeptabel», teilte Landesschülersprecherin Joanna Kesicka am Donnerstag mit. Gerade Abstandseinhaltung und Hygienevorschriften müssten unbedingt beachtet werden - und gegebenenfalls von Schulaufsichtsbehörden kontrolliert werden. «Sollten einzelne Schulen es partout nicht leisten können, die Vorgaben einzuhalten, braucht es für sie einen Sonderweg – bis hin zu einer Verlängerung der Schließung dieser Schule», sagte Kesicka weiter.

10:00 Uhr: Planungen für Pichmännel-Oktoberfest laufen weiter

Die Planungen für das Dresdner Pichmännel-Oktoberfest laufen weiter. Aktuell gehen die Veranstalter davon aus, dass das Fest stattfinden kann. Natürlich werden die Beschlüsse der Regierung zu Veranstaltungen nach dem 31. August abgewartet, so Marketingchef Frank Haase. Der Tciketvorverkauf wurde aber bereits auf Anfang Juni verschoben. Das Pichmännel-Oktoberfest soll vom 24. September bis zum 10. Oktober stattfinden.

9:35 Uhr: Fahrzeugauslieferung in Gläserner Manufaktur hat wieder begonnen

In der Gläsernen Manufaktur haben die Fahrzeugauslieferungen wieder begonnen. Um die Hygiene und Abstandsregeln zu erfüllen erfolgt die Übergabe kontaktlos. Die Produktion startet ab Montag dem 27. April wieder. Der Besucherbereich bleibt aber vorraussichtlich noch bis zum 03. Mai geschlossen.

9:27 Uhr: Sachsens Kommunen fordern Rettungsschirm für Corona-Krise

Sachsens Städte und Gemeinden stellen in der Corona-Krise klare Forderungen an den Freistaat. «Das Land muss ein Kommunalschutzpaket verabschieden oder einen Rettungsschirm über die Kommunen spannen», sagte Mischa Woitscheck, Geschäftsführer des Sächsischen Städte- und Gemeindetages (SSG). Die Maßnahmen müssten einerseits zusätzliche Ausgaben abfangen, zum anderen aber auch anstehende Einnahmeausfälle berücksichtigen. Zudem brauche man Haushaltserleichterungen. Das Land Sachsen hatte bereits angekündigt, einen Teil des geplanten Sondervermögens für die Corona-Folgen den Kommunen zukommen zu lassen. Woitscheck bezifferte das Volumen des Rettungsschirms auf mindestens 1,5 Milliarden Euro für dieses Jahr.


22. April 2020

17:39 Uhr: Elbland Philharmonie unterstützt freischaffende Künstler

Aus Solidarität mit freischaffenden Musikern haben die Orchestermitglieder der Elbland Philharmonie 6000 Euro an den Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung gespendet. Zahlreiche selbstständige Akteure des Kulturlebens hätten wegen des Veranstaltungsverbots in der Corona-Krise kein Einkommen und seien in finanzieller Not, begründete das Orchester die Entscheidung. Auch die Sächsische Staatskapelle und die Dresdner Philharmonie waren dem Spendenaufruf bereits gefolgt. Mit der Kampagne, die unter Schirmherrschaft von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und dem Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko, steht, soll unkompliziert und kurzfristig geholfen werden.

17:28 Uhr: Corona-Zahlen leicht gestiegen - Land kündigt weitere Lockerungen an

Sachsen verzeichnet weiter keine rasante Zunahme an Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Zahl der täglich registrierten Neuinfektionen bewegte sich auch am Mittwoch im zweistelligen Bereich. Insgesamt wurden im Verlauf der Pandemie bisher 4397 neue Infektionen festgestellt, 55 mehr als am Vortag, gab Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) bekannt.

Kretschmer verteidigte den Zeitplan für weitere Lockerungen der Einschränkungen. «Wir werden im wesentlichen an diesem Freitag wissen, welche Bereiche am 4. Mai gelockert werden, geöffnet werden können.» Es sei kein Geheimnis, dass es etwa um Zoos, Bibliotheken und Friseure gehe. Die Abstimmungen mit den zuständigen Kammern und Verbänden liefen. Man wolle die betroffenen Bereiche schon am kommenden Montag informieren, unter welchen Voraussetzungen eine Öffnung erfolgen könne. Am 30. April folge der förmliche Beschluss.

16:45 Uhr: Neun neue Infizierte in Radeberger Pflegeheim

Die Corona-Situation im Pflegeheim in Radeberg bleibt angespannt. Weitere neun Menschen haben sich mit Covid 19 Infiziert, wie Bürgermeister Gerhard Lemm mitteilte. Neue Todesfälle gibt es dafür nicht. Die Zahl bleibt damit bei acht Verstorbenen. Einer der Toten war jedoch nicht mit dem Corona-Virus infiziert.  Auch die Bundeswehr unterstützt das Heim nun, da durch den hohen Krankenstand personelle Probleme auftreten. Sechs Mitarbeiter sind täglich im Einsatz und helfen dem Personal beispielweise bei Reinigungsarbeiten, Wäscheverteilen und ähnlichem, so Lemm.

16:35 Uhr: Soforthilfe für sächsische Vereine des Landessportbundes

Mitgliedsvereine des Landessportbund Sachsen, die durch die Corona-Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind, können Soforthilfe beantragen. Das hat der Landessportbund heute bekannt gegeben. Das sächsische Innenministerium hat dazu eine Förderrichtlinie erlassen. Diese Soforthilfe-Zuschüsse für Vereine können bis zu 10.000 Euro und Darlehen zur Liquiditätssicherung bis zu 350.000 Euro betragen. Zuständig für diese Darlehen ist die Sächsische Aufbaubank. Die Soforthilfe bis 10.000 Euro kann beim Landessportbund Sachsen beantragt werden. Das entsprechende Formular sowie weiterführende Informationen finden Sie unter www.sport-fuer-sachsen.de/soforthilfe.

16:32 Uhr: VVO erweitert den Fahrplan für Bus und Bahn

Ab dem kommenden Wochenende erweitert der VVO sein Angebot. So wird ab Samstag die S2 wieder zwischen und Pirna und Dresden-Flughafen fahren und auch die S1 fährt wieder im halbstunden-Takt in die Sächsische Schweiz. An Sonn- und Feiertagen werden zusätzliche Fahrten angeboten. Auch die Kirnitzschtalbahn, Wander- und Fahrradbusse nehmen den Betreib wieder auf. Im Umland können ab Samstag auch wieder Tickets beim Busfahrer gekauft werden. Unter der Woche sollen wichtige Buslinien in verstärktem Takt fahren.

Hier mehr Informationen

16:17 Uhr: Interview mit Monarchs-Geschäftsführer Jörg Dreßler

Eigentlich wollten die Dresdner Footballer der Monarchs jetzt in der German Football League durchstarten. Die Corona-Krise hat aber auch den "schweren Jungs" einen Strich durch die Rechnung gemacht. An American Football ist zur Zeit nicht zu denken und das trifft die Monarchs hart. Geschäftsführer Jörg Dreßler im Radio Dresden Interview:

15:50 Uhr: Interview mit OB Dirk Hilbert über Maskenspende

Der Vietnamesische Frauenclub Dresden engagiert sich in der Corona-Krise erneut für unsere Stadt.  In Zusammenarbeit mit einem Hersteller aus Hanoi spenden die Mitglieder 10.000 industriell gefertigte, hochwertige Atemschutzmasken für Alten- und Pflegeheime hier in Dresden. Heute wurden einige der Masken an das Seniorenheim Elbflorenz in der Johannstadt übergeben. Reporter Rocco Reichel hat sich dort mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert getroffen und mit ihm über das Engagement der vietnamesischen Mitbürger gesprochen. Zudem geht es um die morgige Stadtratssitzung mit geplanten Erleichterungen für Läden und Gastronomen.

15:17 Uhr: TU Dresden untersucht Auswirkungen von Corona auf Unternehmer

An der TU Dresden läuft in Kooperation mit dem King's College London eine Studie zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf Solo-Selbstständige und Unternehmer. Die Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie befragt dazu online Betroffene in Deutschland, Polen, Spanien und Großbritannien nach den Herausforderungen, wie die Universität am Mittwoch mitteilte. Aktuell werden Freiwillige gesucht, die Teilnahme ist anonym. Die nötige Mindestzahl liegt bei 1000. Neben den wirtschaftlichen Folgen für die Unternehmen wollen die Wissenschaftler auch persönliche und gesundheitliche Folgen für die Geschäftseigentümer erfassen und auf Basis der Ergebnisse gezielte Hilfestellungen erarbeiten. Studienleiterin Dominika Wach hofft auf Informationen zu Risiken und Chancen der Krise unter Berücksichtigung der länderspezifischen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

15:12 Uhr: Dynamo-Internat öffnet wieder

Im Zuge der Lockerungen für Schulen hat Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden sein Internat unter Auflagen geöffnet. Das teilte der Club am Mittwoch mit. Demnach dürfen nur Einzelzimmer genutzt werden, in einem Zimmer dürfen sich maximal zwei Spieler mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern aufhalten. Besuch ist untersagt. Das Internat darf maximal zu zweit verlassen werden, Frühstück wird vom Club zur Verfügung gestellt. Die Regelung gilt vorerst bis zum 3. Mai.

13:35 Uhr: Maskenübergabe in Johannstädter Pflegeheim

Der Vietnamesische Frauenclub Dresden spendet heute 10 000 Atemschutzmasken für unsere Stadt. Die Masken werden in Alten und Pflegeheimen in Dresden verteilt und wurden industriell gefertigt. In der Johannstadt wurden heute 2.000 der Masken an ein Seniorenheim übergeben. Oberbürgermeister Dirk Hilbert war beim Termin dabei.

Bereits vergangene Woche ging eine Spende von mehreren tausend selbstgenähten Stoffmasken an Krankenhäuser und Seniorenheime.

12:20 Uhr: 533 Corona-Fälle in Dresden

In Dresden gibt es sieben neue Corona-Fälle. Die Gesamtzahl der positiven Tests ist damit auf 533 gestiegen. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen wurde korrigiert, liegt wie in den letzten Tagen bei 64.

Es bleibt bei sechs Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

12:09 Uhr: Dresdner Covid-19-Patient aus Frankreich entlassen

Der erste der französischen Covid-19-Patienten im Dresdner Universitätsklinikum ist am Mittwoch entlassen worden. Der 52-Jährige aus dem Elsass war 20 Tage auf der Intensivstation und zeitweilig ins künstliche Koma versetzt worden. Sein Zustand habe sich so weit gebessert, dass er in die Heimat zurück könne, sagte der Intensivmediziner Peter Markus Spieth. Für den Mann schließe sich nun eine umfangreiche Reha-Phase an. Sein Zimmernachbar, ein 50 Jahre alter Elsässer, sei natürlich traurig gewesen. Spieth geht aber davon aus, dass auch er das Krankenhaus in den nächsten Tagen verlassen kann. In sächsischen Kliniken werden insgesamt noch zwölf Corona-Patienten aus Italien und Frankreich behandelt. Zwei weitere Italiener sind gestorben.

12:05 Uhr: Stipendien für Sächsische Künstler

Ab Donnerstag können Sächsische Künstler ein Stipendium bei der Kulturstiftung des Freistaates beantragen. Je 2000 Euro sollen unter anderem Musikern, Schauspielern oder Bildhauern übergeben werden. Das Programm soll ihnen ermöglichen auch während der Krise künstlerisch Tätig zu bleiben und einen kreativen Handlungsansatz für den Umgang mit der Corona-Krise zu entwickeln. Den Antrag zum Stipendium finden Sie auf der Website der Kulturstiftung. Darin soll das Vorhaben kurz beschrieben werden. Insgesamt zwei Millionen Euro hat der Sächsischer Landtag dafür bewilligt.

11:58 Uhr: Deutsche Meisterschaft im Cheerleading in Riesa abgesagt

Nach dem die Deutsche Meisterschaft im Cheerleading bereits im März wegen Corona verschoben wurde, muss nun auch der Ersatztermin gestrichen werden. Ursprünglich sollten am 28. und 29. März die Teilnehmer ihr Können vor einer Jury zeigen. Durch die Entwicklung der Corona-Pandemie wurde die Meisterschaft dann auf das Wochenende vom 6. Juni gelegt. Da Großveranstaltungen bis Ende August verboten sind, kann auch dieser Termin nicht gehalten werden. Außerdem sind Turnhallen und Sportstätten geschlossen. So fehlt den aktiven Sportlern die Trainingsmöglichkeit.

Jetzt hoffen die Veranstalter, dass die für dieses Jahr geplante Landesmeisterschaft Sachsen am, 5. Dezember 2020 steigen kann.

Cheerleading-Meisterschaften in der SACHSENarena Riesa (Stand 22.04.2020)

  • 5.12.2020: CCVS Landesmeisterschaft Sachsen
  • 24.1.2021: CCVD Regionalmeisterschaft Ost
  • 20./21.3.2021: CCVD Deutsche Meisterschaft

10:51 Uhr: Über eine halbe Milliarde Euro für Corona-Hilfen freigegeben

Der Haushalts- und Finanzausschuss des sächsischen Landtages hat am Dienstagabend mehr als eine halbe Milliarde Euro für Corona-Hilfen freigegeben. Das Geld fließt in die Wirtschaft, wo der Bedarf groß ist, aber auch in den Sozialbereich, wie Finanzexpertin Franziska Schubert mitteilte. Berücksichtigt werden Kleinstunternehmer, kleine und mittlere Betriebe in der Landwirtschaft und im Gartenbau, die hohe Einnahmeverluste haben. Weitere Mittel stehen für Sport, Kultur und Bildung zur Verfügung sowie zur Unterstützung für Erwerbstätige mit Verdienstausfall aufgrund von Quarantänemaßnahmen und der Schließung von Kitas und Schulen.

10:33 Uhr: Teilnehmer für Corona-Studie an der TU gesucht

Die Technische Universität Dresden sucht noch Teilnehmer für eine Studie zu den Auswirkungen der Corona-Krise. Gefragt sind vor allem Unternehmer und Solo-Selbstständige. Nicht nur die wirtschaftlichen Folgen sollen betrachtet werden, sondern auch die persönlichen und gesundheitlichen Auswirkungen. Mit Hilfe der Untersuchungsergebnisse sollen konkrete Hilfestellungen erarbeitet werden. Die Teilnahme erfolgt anonym und online. Die Studie wird in Kooperation mit dem King’s College London durchgeführt.

Hier gibt es weitere Informationen und die Anmeldung: https://www.soscisurvey.de/UnternehmerstudieCovid19/

9:50 Uhr: Dresdner Sport- und Familientag abgesagt

Der 11. Dresdner Sport und Familientag muss aufgrund der Corona-Beschränkungen in diesem Jahr ausfallen. Auch wenn einige Regelungen bis zum Juni sicher gelockert werden, ist ein Familienfest in dieser Größenordnung nicht vorstellbar, erklärte Mathias Schulze der Sächsischen Wohnungsbaugenossenschaft. Im vergangenen Jahr hatten rund 10.000 Dresdner den Familientag besucht. Das Fest soll im nächsten Jahr nachgeholt werden. Ursprünglich sollte der Sport und Familientag am 07. Juni auf der Cockerwiese stattfinden.

7:42 Uhr: Autokino erwartet grünes Licht

Am kommenden Freitag soll das Autokino Dresden am Flughafen starten. Wie die Macher bei Facebook mitteilten, erwarten sie abschließend grünes Licht von den Behörden und hoffen heute noch das Ticketportal freischalten zu können. Insgesamt sieben Filmvorführungen sind am kommenden Wochenende auf Parkplatz 4 an der Flughafenstraße geplant - ua Go Trabi Go, die Monster AG und Dirty Dancing.

4:15 Uhr: Interview zur Absage der Team-Challenge

Die Teamchallenge am 28. Mai ist abgesagt worden. Die Organisatoren reagieren damit auf das Verbot von Großveranstaltungen in der Corona-Krise. Als Ersatz ist aber eine virtuelle Challenge geplant. Darüber spricht Radio Dresden-Moderator Robert Drechsler mit André Egger von der Laufszene Sachsen. 

1:15 Uhr: Keine Team-Challenge am 28. Mai

Die Rewe-Team-Challenge am 28. Mai ist abgesagt worden.  Das gaben die Organisatoren der Laufszene Sachsen bekannt.  Grund ist das Verbot von Großveranstaltungen aufgrund der Corona-Krise. 25.000 Teilnehmer hatten für das größte Laufevent der Stadt zugesagt. Für die Läufer soll es aber eine Virtual-Challenge geben. Dabei sollen die fünf Kilometer individuell gelaufen werden.


21. April 2020

18:20 Uhr: Drei weitere Tote in Radeberger Pflegeheim

In einem Radeberger Pflegeheim sind drei weitere Patienten gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Das teilte das Landratsamt Bautzen am Dienstag mit. Damit stieg die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus Gestorbenen in diesem Heim auf sieben. Bei einem weiteren in dieser Woche in der Einrichtung Gestorbenen wurde das Corina-Virus nicht nachgewiesen. Im Landkreis Bautzen sind damit bislang zehn Patienten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gestorben.

18:05 Uhr: SAB ändert Auszahlungsverfahren

Nach dem Auftauchen betrügerischer Webseiten zur Beantragung von Corona-Soforthilfen für Unternehmen in Sachsen hat die Sächsische Aufbaubank (SAB) ihr Verfahren zur Auszahlung geändert. Es sei nun eine Zwischenstufe eingeführt worden, erklärte Wirtschaftsminister Martin Dulig am Dienstag. Mit der Bewilligung erhalte nun jeder Antragsteller einen Auszahlungsantrag, der eigenhändig unterschrieben werden muss. Erst nach einem Gegencheck und dem Abgleich der Kontonummern werden die Zuschüsse ausgezahlt. 

Am Freitag hatte Sachsen vorübergehend die Zahlung von Soforthilfe-Zuschüssen des Bundes für Selbstständige und Unternehmen in der Corona-Krise gestoppt. Unbekannte hatten zuvor mit einer «Fake-Seite» versucht, Daten von Unternehmen abzugreifen. Bank und Polizei hätten schnell reagiert, so dass aus heutiger Sicht kein Schaden entstanden sei, erklärte Dulig.

17:09 Uhr: „Der Lößnitzgrund ruft“ wird auf 2021 verschoben

Eigentlich solle im Juni erstmals die Veranstaltungsreihe „Der Lößnitzgrund ruft“ starten. Durch das aktuelle Verbot von Großveranstaltungen, hat sich die Stadt entschieden den Termin in das nächste Jahr zu legen. Wie der Radebeuler Oberbürgermeister Bert Wendsche in einer Pressemitteilung informiert, würde aktuell der konkrete Termine abgestimmt werden.

Die Veranstaltungsreihe ist ein Mix aus Freilichttheater, Powwow und Indianistiktreffen. Auch der 80. Gebrutstag von DEFA-Star Gjoko Mitic sollte dieses Frühjahr dort gefeiert werden.

„Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben – der Lößnitzgrund ruft nun in 2021. Das Areal des Lößnitzgrundes freut sich dann hoffentlich >coronafrei< seine Besucher begrüßen und erfreuen zu können“ - Bert Wendsche/Oberbürgermeister Radebeul

Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit.

16:58 Uhr: HC Elbflorenz - Die Folgen des Abbruchs in der 2. Bundesliga

Die Saison in der 2. Handball-Bundesliga ist aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen worden. Betroffen davon ist auch der hiesige HC Elbflorenz Dresden. Der Verein steht derzeit nach 24 von 34 gespielten Spieltagen auf Platz 14 der Tabelle der 2. Handball-Bundesliga mit 20:28 Punkten. Die Mannschaft von Cheftrainer Rico Göde beendet die aktuelle Saison mit 9 Siegen, 2 Unentschieden und 13 Niederlagen. Laut Verein ist es möglich den Kaufpreis für bereits erworbene Tickets für die nicht durchgeführten Heimspiele mit einer Frist bis zum 31.05.2020 zurückerstattet zu bekommen.
Wir haben mit Manager Karsten Wöhler über den Abbruch und die daraus folgenden Konsequenzen gesprochen. 

15:20 Uhr: DVB-Servicepunkt am Postplatz öffnet nächste Woche wieder

Die DVB wollen im Laufe der nächsten Woche ihren ersten Servicepunkt wiedereröffnen. Geplant ist mit dem Standort am Postplatz zu beginnen, sagte DVB-Vorstand Lars Seiffert am Abend. Derzeit laufen die Vorbereitungen. In dem Servicepunkt werden dann die Mitarbeiter durch Plexiglasscheiben geschützt. Nach und nach sollen auch anderen DVB-Servicepunkte wieder starten. Wegen der Coronakrise waren alle Servicepunkte im vergangenen Monat geschlossen worden.

15:23 Uhr: OB Dirk Hilbert im Interview: Darum die Haushaltssperre

Die Corona-Krise hat nicht nur finanzielle Auswirkungen auf eine Vielzahl von Unternehmen und auf viele Dresdner und deren Familien, sondern nun auch auf unsere Stadt. Ab sofort gilt eine Haushaltssperre. Reporter Rocco Reichel hat heute Nachmittag mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über die Gründe und die Auswirkungen für unsere Stadt gesprochen. Zudem geht es in dem Interview um die lange Menschenschlange die sich gestern rund um das Rathaus gebildet hatte.

14:20 Uhr: Ab sofort Haushaltssperre der Landeshaptstadt

Die Stadt Dresden hat wegen der Corona-Krise eine sofortige Haushaltssperre verhängt. Finanzbürgermeister Peter Lames (SPD) begründete den Schritt mit wirtschaftlichen Folgen der Pandemie. Es müsse mit erheblichen Einnahmeausfällen im Haushalt vor allem bei der Gewerbesteuer gerechnet werden. Zudem seien wegen der anhaltenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens weitere deutliche Mindereinnahmen absehbar. Gleichzeitig würden aber Ausgaben wie die für das Personal unverändert bestehen.

13:44 Uhr: Staatsoperette Dresden sagt wegen Coronavirus Spielbetrieb ab

Die Staatsoperette Dresden hat ihren regulären Spielbetrieb bis Saisonende abgesagt. Damit entfallen unter anderem auch die Premieren der Operette «Casanova» und des Musicals von «Emil und die Detektive». Gleiches gilt für den am 27. Juni geplanten Sommernachtsball. Die Bühne will nun neue digitale Angebote und Formate für Open-Air-Aufführungen entwerfen, die möglicherweise für eine begrenzte Zuschauerzahl angeboten werden können.

«Es ist folgerichtig, dass das Ensemble die Zeit nutzt, um künstlerisch neue Formate für die digitale Welt zu entwickeln und den Kontakt zum Publikum zu halten», erklärte Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke). Eine Chance für Live-Aufführungen bestehe im Sommer, falls Aufführungen unter freiem Himmel zugelassen werden: «Ich hoffe, dass das Publikum dem renommierten Haus auch über die schwierige Zeit die Treue hält.»

13:30 Uhr: Saisonabbruch bei HC Elbflorenz

Die Saison in der 2. Handball-Bundesliga ist abgebrochen worden. Betroffen davon ist auch der hiesige HC Elbflorenz. Der Spielbetrieb war seit Mitte März aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt worden. In der kommenden Spielzeit wird die Liga auf 19 Teams aufgestockt. Es wird zwei Aufsteiger, aber keine Absteiger geben.

Spieler und Mitarbeiter des Vereins befinden sich bereits in Kurzarbeit. Um die finanzielle Verluste für den Verein und das Nachwuchsleistungszentrum etwas zu mildern, hat der Verein ein virtuelles sogenanntes ElbstarGame organisiert.
 

12:14 Uhr: Zwei neue Corona-Fälle in Dresden

Laut den neuesten Zahlen der Stadt Dresden sind derzeit 526 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind zwei mehr als noch am Montag. Eine weitere Person musste ins Krankenhaus eingewiesen werden. Damit befinden sich aktuell 67 Menschen in stationärer Behandlung. Es bleibt bei sechs Sterbefällen.

10:51 Uhr: LINKE-Politiker erstattet Anzeige gegen Dirk Hilbert

Der ehemalige Stadtrat und Schatzmeister der LINKEN Dresden Norbert Engemaier. Grund ist der Menschenauflauf am Montag vor dem Rathaus. Erhebt Kritik an der Maskenverteilaktion von Dirk Hilbert vor dem Rathaus. Der Mindestabstand sei nicht eingehalten worden.

In einer Pressemitteilung heißt es:
„Ich habe Anzeige erstattet, auf dass geprüft werde, ob diese Herbeiführung einer dichten Warteschlange rund um das Rathaus, über den Pirnaischen Platz und entlang der Wilsdruffer Straße und die damit einhergehende Erhöhung der Infektionsgefahr strafbar ist.“ - Norbert Engemaier, LINKE Dresden

10:33 Uhr: Keine Jugendweihen im Frühjahr

Alle vom 11. bis 31. Mai 2020 geplanten Jugendweihefeiern in Sachsen wurden aufgrund der aktuellen Corona-Situation in den Herbst verschoben. Neue Termine sollen von September bis Dezember angeboten werden. Genaue Daten stehen aber noch nicht fest, so der Sächsische Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe. Auch der Verkauf für Gästekarten wird bis zum 18. Mai ausgesetzt. Bereits gekaufte Karten behalten aber ihre Gültigkeit. Eltern können sich telefonisch bei ihren jeweiligen Regionalbüros über alle Änderungen Informieren.

9:15 Uhr: Weitere Masken für Dresden

Auch in den nächsten Tagen wird die Stadt den Dresdnern kostenlosen Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung stellen. Dabei geht es um eine dezentrale Ausgabe zum Beispiel in den Stadtbezirksämtern. Details sollen am Dienstag bekannt gegeben werden. Am Montag hatte die Stadt rund 20 000 Mund-Nasenbedeckungen vor dem Rathaus ausgegeben. Dabei hatte sich am späten Vormittag eine lange Schlange rund um das Rathaus gebildet. Insgesamt hat die Stadt 200 000 Stück organisiert. Niemand muss Angst haben, dass in den nächsten Tagen nicht genügend da ist, sagte uns Oberbürgermeister Dirk Hilbert.

9:05 Uhr: Kretschmer für Geisterspiele

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat sich in der Debatte um mögliche Partien ohne Zuschauer in der Fußball-Bundesliga grundsätzlich positiv geäußert. «Geisterspiele sind besser als nichts. Viele Deutsche freuen sich auf die Fußballübertragung. Ich auch», sagte der CDU-Politiker der «Bild»-Zeitung (Dienstag). «Leider gibt es nicht viele Sportarten, für die sich diese Möglichkeit eröffnet. Wenigstens der Fußball bleibt uns.» Aus Sachsen spielt RB Leipzig in der Bundesliga, Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga.

9:01 Uhr: Handelsverband kritisiert Maskenpflicht

Der Handelsverband Sachsen hat sich überrascht von der «kurzfristig erlassenen Regelung» der Maskenpflicht gezeigt. Wie Hauptgeschäftsführer René Glaser mitteilte, hätte sich der Verband im Vorfeld einen Austausch mit der Politik gewünscht und rechtzeitige Informationen. Zwischen der Anordnung der Pflicht und deren Beginn lag nur ein Wochenende.

Seit Montag können die Menschen in Sachsen wieder in Geschäften mit einer Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmetern einkaufen. Bei Kfz-, Fahrrad- und Buchhändlern ist die Größe egal, ebenso bei Bau- und Gartenmärkten. Einkaufszentren bleiben hingegen weiterhin geschlossen. Zugleich gilt seit Montag eine Maskenpflicht beim Einkauf sowie in Bussen und Bahnen. Sachsen ist das erste Bundesland mit einer derartigen Regelung.


20. April 2020

20:25 Uhr: Statement von Roland Kaiser zu Konzerten

Schlagerstar Roland Kaiser hat die ersten Konzerte seiner „Alles oder Dich“-Tournee ins Jahr 2021 verschoben. Offen ist noch, wie es mit der Kaisermania am Elbufer weitergeht. Dazu schreibt Kaiser auf seiner Facebookseite: "Für meine Open-Air Konzerte inkl. der KAISERMANIA warten wir derzeit noch auf die örtlichen Verfügungen und werden Euch dann zeitnah über die weiteren Planungen informieren."



 

18:30 Uhr: Geisterspiele in der 2. Bundesliga offenbar ab 9. Mai denkbar

Geisterspiele der 1. und 2. Fußball-Bundesliga sollen ab dem 9. Mai möglich sein. Das sagten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet am Montag im Live-Programm der «Bild». «Voraussetzung ist, dass es ein durchdachtes Konzept gibt», sagte Laschet. «Das, was die DFL in diesen Tagen vorgelegt hat, lässt erkennen, dass es Schutzvorkehrungen gibt. Ich könnte mir vorstellen, dass wir zum Zustand der Geisterspiele zurückkehren können.»

Die Fußball-Bundesliga und 2. Bundesliga pausieren bis mindestens zum 30. April. Am Donnerstag will die Deutsche Fußball Liga über weitere Schritte und eine mögliche Saisonfortsetzung mit Geisterspielen beraten. «Das sind positive Signale, die ausgesendet wurden. Das gibt beiden Ligen eine wichtige Perspektive», sagte DFL-Chef Christian Seifert zu dem Datum, warnte aber auch: «Die Politik vertraut uns, und wir und vor allem die Spieler müssen jetzt Vorbild sein.»

17:33 Uhr: Stadt verschärft Auflagen für Pegida-Demonstration

Die Stadt Dresden hat die Auflagen für eine Pegida-Kundgebung am Montagabend verschärft. Es seien nur 15 Personen zur Versammlung zugelassen, hieß es in einer Stellungnahme von Oberbürgermeister Dirk Hilbert, die die Landeshauptstadt am Montag twitterte. Die neue Regelung erschiene ihm «wesentlich angemessener», wurde Hilbert zitiert. Auch, weil das Recht auf Ausübung der Religionsfreiheit ebenfalls auf 15 Teilnehmer beschränkt sei. Damit herrsche eine Gleichbehandlung der entsprechenden Grundrechte.

Zuvor hatte das Dresdner Ordnungsamt mit einer Sondergenehmigung für ein Pegida-Treffen mit 80 zugelassenen Teilnehmern Proteste ausgelöst. Auch Hilbert hatte sein Unverständnis geäußert. «Aus diesem Grund habe ich heute innerhalb der Verwaltung noch einmal genau prüfen lassen, inwieweit der Bescheid des Gesundheitsamtes vom Wochenende alle Aspekte berücksichtigt hat und ob die angezeigte Versammlung tatsächlich zulässig ist», so Hilbert.

Statement von Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert: pic.twitter.com/pHCiwd56fv

— Stadt Dresden (@stadt_dresden) April 20, 2020

15:43 Uhr: OB Hilbert im Interview: Verteilen in den kommenden Tagen weiter Mund-Nasen-Schutz

Seit heute gilt in Sachsen eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht beim Einkaufen und in Bussen und Bahnen. Die Stadt hat deshalb am späten Vormittag mehrere tausend Stück Mund-Nasen-Bedeckungen verteilt. Das sorgte für eine riesige Schlange rund um das Rathaus. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert darüber gesprochen, ob und wo es noch mehr Mund-Nasen-Schutz gibt und ob das Tragen auch kontrolliert wird.

14:48 Uhr: Bibliotheken bleiben geschlossen

Städtische Bibliotheken in Dresden bleiben weiterhin geschlossen. Vorerst bis zum 3. Mai 2020. In der Neustadt wird ab Mittwoch der Rückgabeautomat aktiviert. Auch der Automat der Zentralbibliothek geht dann in Betrieb.
 

14:07 Uhr: Sächsischer Lehrerverband appelliert an sächsische Schüler: Ersttermine der Abiturprüfungen nutzen

Den Abiturienten werden aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr zwei Prüfungstermine angeboten. Der Sächsische Lehrerverband empfiehlt, die Ersttermine der schriftlichen Abiturprüfungen zu nutzen. An den allgemeinbildenden Gymnasien werden diese planmäßig vom 22. April bis zum 11. Mai 2020 durchgeführt.

Der Zweittermin startet am 12. Mai und geht bis zum 2. Juni 2020. Der Sächsische Lehrerverband weist in einer Mitteilung aber darauf hin, dass die weitere Entwicklung der Corona-Infektionen bis dahin aber nicht absehbar ist. Zudem fällt der Zweitprüfungstermin für die schriftlichen Abiturprüfungen in die Zeit der mündlichen Abschlussprüfungen. Dies würde eine Doppelbelastung für die Schüler und Schülerinnen bedeuten.

Die mündlichen Prüfungen sind in diesem Jahr vom 13. Mai bis zum 5. Juni 2020 angesetzt.

Sollten sich die Schüler für die Zweittermine entscheiden, sollten sie dies schnellstmöglich den Schulen mitteilen, da es nur begrenzt Raum- und Personalkapazitäten gibt.

13:31 Uhr: Pegida-Demo am Montagabend trotz Corona

Das Dresdner Ordnungsamt hat der Pegida-Bewegung mitten in der Corona-Krise eine Kundgebung genehmigt und damit für Protest gesorgt. Selbst Oberbürgermeister Dirk Hilbert  zeigte sich heute von der Entscheidung des Ordnungsamtes überrascht, die Versammlung am Montagabend zuzulassen. «Ich prüfe das im Moment, ob das soweit rechtlich bestandskräftig ist», sagte Hilbert. Er halte angesichts des Infektionsgeschehens eine solche Demonstration in der gegenwärtigen Situation für nicht vertretbar. Hilbert verwies darauf, dass neben den 80 zugelassenen Teilnehmern auch Polizisten und mutmaßliche Gegendemonstranten vor Ort sein dürften.

Pegida hatte am Sonntag im Internet bekanntgeben, nach «konstruktiver Abstimmung mit der Versammlungsbehörde und dem Gesundheitsamt» eine Sondergenehmigung bekommen zu haben. Die Demonstration ist für heute Abend in Dresden geplant. Nach der sächsischen Corona-Schutz- Verordnung sind Ansammlungen untersagt, allerdings können Ausnahmegenehmigungen erteilt werden. Das Dresdner Ordnungsamt ließ 80 Teilnehmer zu und begrenzte die Dauer der Demo auf 30 Minuten.

12:47 Uhr: VW fährt Werke wieder hoch

In der Gläsernen Manufaktur soll ab nächster Woche Montag die Fahrzeugproduktion wieder starten. Das teilte Volkswagen heute mit. Start im Zwickauer Werk soll sogar schon am Donnerstag sein. Die Vorbereitungen dazu laufen derzeit auf Hochtouren. Zwickau sei damit das erste Fahrzeugwerk in Deutschland, das schrittweise wieder in Betrieb gehe.

12:20 Uhr: Keine neuen Corona-Fälle in Dresden

Bei uns in der Stadt sind 524 Menschen positiv auf den Coronavirus getestet worden. Damit ist die Zahl gleichbleibend zu gestern. Auch bei den Krakenhauseinweisungen bleibt es bei 66. Bisher sind sechs Menschen an den Folgen der Corona-Erkrankung verstorben.

12:14 Uhr: Lange Schlangen bei der Maskenausgabe vor dem Rathaus

Tausende Dresdner haben das Angebot der Stadt genutzt und sich vorm Rathaus kostenlose Schutzmasken abgeholt. Über mehrere hundert Meter standen die Bürger bis hin zur Goldenen Pforte. Rund 20 000 Mund-Nasenbedeckungen aus Stoff sind dort verteilt worden. Pro Person durften zwei Masken mitgenommen werden. Die Masken stammen aus der Produktion von Firmen unserer Stadt. 

Am Rathaus, an der Goldenen Pforte werden aktuell Masken ausgeteilt. Der Andrang ist entsprechend groß. #CoronaSN#dresdenpic.twitter.com/0Jm9XxYF0g

— Radio Dresden (@RadioDresden) April 20, 2020

12:05 Uhr: Naturerholungsareal in Pirna bleibt dicht

Die Stadtwerke Pirna informieren darüber, dass das Naturerholungszentrum aufgrund der verlängerten Beschränkungen des öffentlichen Lebens geschlossen bleibt. Bisher gilt die Schließung bis mindestens 3. Mai 2020.

 

10:20 Uhr: Geschäfte öffnen in diesen Minuten

Seit 10 Uhr öffnen die ersten Geschäfte in Dresden und dem Umland. Geschäfte des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung mit einer Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmeter und separatem Kundeneingang, dürfen seit heute wieder öffnen, wenn sie Hygiene- und Abstandsregeln beachten. Bei Kfz-, Fahrrad- und Buchhändlern ist die Größe egal, ebenso bei Bau- und Gartenmärkten.

Möbelhäuser und Einkaufszentren bleiben hingegen weiterhin geschlossen, vorerst bis zum 3. Mai.
Für Friseurbetriebe sollen ab 4. Mai Regelungen getroffen werden, um diese wieder zu öffnen.

9:30 Uhr: Andrang in vielen Baumärkten

Die ersten Läden haben wieder geöffnet, unter dürfen seit heute Ladengeschäfte mit einer Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmetern wieder öffnen, ebenso Bau- und Gartenmärkte. Gerade bei einzelnen Baumärkten gibt es aktuell längere Warteschlangen. Beim Einkauf gilt in Sachsen seit heute Mundschutzpflicht.

8:30 Uhr: Ab heute Maskenpflicht - auch für Polizisten

In Sachsen stehen in der Corona-Krise mit dem Start in die neue Woche Lockerungen an:Zugleich gilt jedoch ab Montag eine Maskenpflicht beim Einkauf sowie in Bussen und Bahnen. Sachsen ist das erste Bundesland mit einer derartigen Regelung. Zur Abdeckung von Mund und Nase reicht dabei laut Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) zur Not auch ein Schal oder ein Tuch.

Auch Polizisten sind laut Behörden angehalten, im Zuge der Lockerungen der Corona-Regeln Schutzmasken zu tragen. Sie hätten sogenannte Community-Masken erhalten, teilte das Landespolizeipräsidium am Sonntag in Dresden mit. Diese sollten die Beamten grundsätzlich bei Bürgerkontakten tragen. Außerdem werde das Tragen auch bei Zusammenkünften im Innendienst dringend empfohlen.

8:20 Uhr: Abiturienten kehren nach vier Wochen an Schulen zurück

Nach vier Wochen kehren die ersten Schüler in Sachsen an ihre Schulen zurück. Los geht es am Montag mit den Prüfungsvorbereitungen für die Abiturienten, am Mittwoch folgen dann die Abschlussklassen an Oberschulen, Berufs- und Förderschulen. Regulären Unterricht gibt es nach Angaben des Kultusministeriums jedoch vorerst nicht. Die Jungen und Mädchen, die demnächst ihr Abitur ablegen, sollen in kleinen Gruppen lernen, in denen die Hygiene- und Abstandsregeln entsprechend eingehalten werden können. Auch für die anderen Abschlussklassen geht es vor allem um die Prüfungsvorbereitungen.

Um die Schüler vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, werden die Schulen mit Hygiene-Starterpaketen ausgerüstet. Sie beinhalten Handdesinfektionsmittel und textile Schutzmasken.

7:55 Uhr: Verteilung von Mundschutzmasken in der Stadt

Die Stadt Dresden will ab Montag 200 000 Mundschutzmasken verteilen. Die Ausgabe beginne um 11.00 Uhr an der Goldenen Pforte des Dresdner Rathauses, teilte die Stadt mit. Jeder Dresdener, der keine eigene Möglichkeit sieht, sich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu besorgen, solle eine Maske erhalten, hieß es.


19. April 2020

15:35 Uhr: Verteilung von Mundschutzen am Montag

Ab morgen müssen die Menschen in ganz Sachsen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie Einkaufen gehen oder mit Bussen und Bahnen fahren. Unsere Stadt hat 200.000 Stück organisiert. Die Verteilung beginnt morgen 11:00 Uhr an der Goldenen Pforte des Rathauses. Jeder Dresdner, der keine eigene Möglichkeit sieht, sich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu besorgen, wird eine Maske erhalten, teilte die Stadt mit.

15:30 Uhr: Verhaltensregeln für die Nutzung von Wertstoffhöfen

Morgen nehmen alle Wertstoffhöfe im Stadtgebiet und Grünabfallannahmestellen in den Ortschaften ihren Betrieb wieder auf. Um Verkehrsbehinderungen und Menschenansammlungen zu vermeiden, gelten bestimmte Regeln

  • Personen müssen beim Empfang und in der Warteschlange im Auto sitzen bleiben.
  • Das Abladen und Befüllen eines Containers darf nur durch eine Person des Haushaltes geschehen.
  • Durch das Vorsortieren der Abfälle zu Hause kann der Aufenthalt verkürzt werden.
  • Mit dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und dem passenden Bezahlen der Gebühren können die Nutzer die geltenden Hygienemaßnahmen unterstützen.

Weitere Informationen unter www.dresden.de/abfall

15:26 Uhr: Blutspende im Ratskeller möglich

Das Deutsche Rote Kreuz hat ein zeitweiliges Spendezentrum im Ratskeller des Neuen Rathauses Dresden eingerichtet. Dieses zusätzliche Angebot wurde bisher gut angenommen. Am Dienstag, 21. April 2020, gibt es von 10 Uhr bis 16 Uhr wieder die Möglichkeit zur Blutspende im Ratskeller. Um die vorgegebenen Schutzmaßnahmen einhalten zu können, ist eine vorherige Anmeldung nötig unter: terminreservierung.blutspende-nordost.de/m/blutspende-im-ratskeller-dresden
 

15:20 Uhr: Kitas, Horte und Kindertagespflege sichern Notbetreuung ab

Zu den systemrelevanten Berufen mit Anspruch auf Notbetreuung gehören ab Montag unter anderem Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater, Gerichtsvollzieher, Bestattungswesen, Verkaufspersonal im Einzelhandel, Handwerker, Beschäftigte der stationären Kinder-, Jugendlichen- und Behindertenhilfe, Tierpfleger, Schüler mit eigenen Kindern mit Betreuungsbedarf sowie das für den Schuldienst an Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft erforderliche Personal.

Voraussetzung für den Anspruch auf Notbetreuung ist, dass eine Betreuung durch den anderen Personensorgeberechtigten nicht abgesichert werden kann. Für Fragen rund um die (Not-)Betreuung von Kindern hat der Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen ein Servicetelefon eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten von Montag bis Freitag, 7 bis 14 Uhr, unter der Telefonnummer 0351-4885111 sowie der E-Mail-Adresse kindertageseinrichtungen@dresden.de. Weitere Informationen unter www.dresden.de/kita

12:09 Uhr: Neuer Todesfall in Dresden

Es gibt einen sechsten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Dresden. Das hat die Stadt am Mittag bekanntgegeben. Insgesamt sind 525 Menschen in unserer Stadt positiv getestet worden. Das sind neun mehr als am Samstag. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen bleibt bei 66.

10:49 Uhr Sachsens Polizei geht mit Maske auf Streife

Im Zuge der Lockerungen der Corona-Regeln in Sachsen wird die Polizei des Landes ab Montag Schutzmasken tragen. Die Bediensteten sind angehalten, den dienstlich gelieferten, textilen und waschbaren Mund-Nase-Schutz, die sogenannte Community-Maske, grundsätzlich bei Bürgerkontakten zu tragen, teilte das Landespolizeipräsidium am Sonntag in Dresden mit. Außerdem werde das Tragen auch bei Zusammenkünften im Innendienst dringend empfohlen.

Vom Polizeiverwaltungsamt seien rund 26 000 Community-Masken beschafft und an die Dienststellen der sächsischen Polizei ausgeliefert worden. Operativ tätige Beamte im Polizeivollzugsdienst erhalten mindestens zwei Masken, für alle anderen Bediensteten werde jeweils eine Maske zur Verfügung gestellt.

08:50 Uhr Sachsen sichert Tourismusbranche Unterstützung zu

Sachsen hat der Tourismusbranche in der Corona- Krise Unterstützung in Aussicht gestellt. „Den Vorschlag, die Mehrwertsteuer für Gaststätten abzusenken, unterstütze ich sehr“, sagte Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch mit Blick auf eine zentrale Forderung des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga.

„Nicht nur, weil sie den Unternehmen hilft, sondern auch weil damit das Berechnungsverfahren vereinheitlicht wird.“ Die Unternehmen seien von den Auswirkungen schwer betroffen, sagte Klepsch. Teilweise müssen sie zudem Rückforderungen von Reiseveranstaltern bedienen.


18. April 2020

14:25 Uhr: Mund-Nase-Schutz in Apotheken vorrätig

Viele Dresdner decken sich heute mit Mund-Nasenschutz in den Apotheken der Stadt ein. Ab Montag gilt in ganz Sachsen eine Mund-Nasenschutzpflicht beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Nach einer Radio-Dresden-Blitzumfrage ist in der Innenstadt Mund-Nasenschutz vorrätig. Unser Reporter hat das zum Beispiel auf der Prager Straße, dem Postplatz und der Altmarktgalerie getestet. An der Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße gab es dagegen keinen mehr. Die Stadt Dresden hat unterdessen vorgesorgt. Rund 200.000 Stück wurden organisiert. Diese werden ab Montag unter anderem in Bürgerbüros ausgegeben.

12:51 Uhr: Dresdner tanken Sonne - Polizei kontrolliert

Die Dresdner nutzen den sonnigen Samstag zu Spaziergängen und Radtouren an der Elbe. Die Polizei fährt Streife und kontrolliert die Einhaltung der Vorgaben.

12:33 Uhr: Neue Zahlen für Dresden

516 Menschen sind in Dresden positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das hat die Stadt am Samstagmittag mitgeteilt (Stand 12 Uhr). Das sind acht neue Fälle im Vergleich zu Freitag.

Die Zahl der Krankenhauseinweisung ist bei 66 geblieben. Die Zahl der Todesfälle ebenfalls bei fünf.

9:58 Uhr: Dresden besorgt Mundschutze

Um die Mund-Nasenschutz-Pflicht des Freistaates ab Montag umsetzen zu können, hat Dresden mehrere tausend Masken organisiert. Diese werden ab der nächsten Woche in den Bürgerbüros verteilt, sagte uns Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Ab Montag ist das Tragen von Mund-Nasenschutz beim Einkaufen und beim Fahren mit Bussen und Bahnen in ganz Sachsen Pflicht

9:53 Uhr: Neue Pläne für Filmnächte

Die Filmnächte am Dresdner Elbufer müssen wegen der Corona-Beschränkungen umplanen. Die Macher wollen ebenfalls aufs Autokino umsteigen und - in Kooperation mit Dresdner Kinos - für 400 bis 500 Autos täglich bis zu zwei Filme zeigen. Schon seit Wochen plane man und sei mit der Stadt im Gespräch, so die Veranstalter. Die Filme sollen am Parkplatz der Flutrinne auf dem Gelände der Dresdner Messe gezeigt werden - auf der großen Filmnächte-Leinwand. Laut Stadtverwaltung gibt es mehrere Anbieter, die in Dresden in den nächsten Wochen ein Autokino eröffnen wollen. «Dresden war schon immer eine Stadt der Kinos und es ist toll, dass jetzt Initiativen entstanden sind, die ‎auch in der Corona-Krise diese Tradition fortführen wollen. Wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen ‎eine Durchführung zulassen, stehen wir dem sehr offen gegenüber‎», so Stadtsprecher Kai Schulz.


17. April 2020

18:55 Uhr: Silbermond muss Auftritte am Elbufer verschieben

Die sächsische Band Silbermond ist ebenfalls betroffen vom Verbot der Durchführung von Großveranstaltungen bis zum 31. August. Die beiden Auftritte am 21. und 22. August bei den Filmnächten am Elbufer müssen verschoben werden. Das hat die Band über Facebook verkündet.

17:48 Uhr: Konzert "DIE ROCKYS" verschoben

Das Konzert "DIE ROCKYS" am 1. Mai wird aufgrund der Corona-Krise nicht wie geplant in der Saloppe stattfinden können. Es wurde um ein Jahr auf den 1. Mai 2021 verlegt. Alle bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit.

17:20 Uhr: Interview mit OB Dirk Hilbert

Die Menschen hier bei uns müssen ab Montag Mund- und Nasenschutz tragen, wenn sie Einkaufen gehen oder mit Bussen und Bahnen unterwegs sind.. Das hat die Staatsregierung am Nachmittag bekanntgegeben. Oberbürgermeister Dirk Hilbert hatte im Interview mit uns schon gestern angekündigt eine eigene Verfügung zu erlassen, falls der Freistaat nicht handelt. Reporter Rocco Reichel hat mit Dirk Hilbert über die Mund- und Nasenschutz-Pflicht gesprochen und wo die Dresdner einen entsprechenden Schutz bekommen, falls sie noch keinen besitzen.

15:10 Uhr: Die wichtigsten Punkte der neuen Corona-Ordnung

Im Freistaat Sachsen gelten ab kommendem Montag leicht gelockerte Beschränkungen im öffentlichen Leben. Das Kabinett beschloss eine neue Corona-Verordnung:

  • Verpflichtend ist das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung bei der Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs und beim Aufenthalt in Einzelhandelsgeschäften.
  • Die Ausgangsbeschränkungen entfallen. Es ist künftig erlaubt, die eigene Wohnung auch ohne triftigen Grund zu verlassen. Der Aufenthalt ist außerhalb der eigenen Wohnung bzw. des eigenen Hauses nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis des eigenen Hausstandes gestattet.
  • Untersagt bleiben weiterhin Veranstaltungen und Ansammlungen jeglicher Art. Im Einzelfall können jedoch auf Antrag Ausnahmegenehmigungen durch die zuständigen Landkreise oder kreisfreien Städte erteilt werden.
  • Gottesdienste, Beerdigungen, Trauerfeiern und Trauungen können mit bis zu 15 Besuchern stattfinden. Geschlossen bleiben jegliche Einrichtungen und Angebote für den Publikumsverkehr.
  • Ausgenommen sind unter anderem nur staatliche und freie Schulen zum Zweck der Prüfungsvorbereitung, Hochschulen und die Berufsakademie, Fachbibliotheken und Archive, Bildungseinrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung und Kitas zur Notbetreuung.
  • Eine Öffnung ist weiterhin für Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel und für Waren der täglichen Grundversorgung erlaubt. Zudem können weitere Ladengeschäfte des Einzelhandels jeder Art bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern geöffnet werden.
  • Unabhängig von der Fläche zulässig ist die Öffnung von Ladengeschäften von Handwerksbetrieben, Tankstellen, Autohäusern, Fahrradläden, Kfz- und Fahrradwerkstätten sowie einschlägigen Ersatzteilverkaufsstellen, selbstproduzierenden und selbstvermarktenden Baumschulen und Gartenbaubetrieben, Läden für Tierbedarf sowie von Garten- und Baumärkten. Einkaufszentren bleiben weiterhin geschlossen. Erlaubt ist dort wie bisher nur die Öffnung von Geschäften des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung sowie von Läden, die über einen separaten Kundeneingang von außen verfügen.
  • Untersagt bleibt die Öffnung von Gastronomiebetrieben jeder Art sowie Hotel- und Beherbergungsbetriebe zu touristischen Zwecken. Ebenso ist der Betrieb von Dienstleistungsbetrieben mit unmittelbarem Kundenkontakt untersagt - mit Ausnahme notwendiger medizinischer Behandlungen.
  • Die bestehenden Besuchsverbote für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Altenheime, Rehabilitationseinrichtungen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen sowie stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bleiben bis auf wenige Ausnahmen gültig. 

14:35 Uhr: Ab Montag Mundschutzpflicht im ÖPNV und beim Einkauf

In Sachsen muss in Geschäften, öffentlichen Einrichtungen sowie im Öffentlichen Personennahverkehr ab Montag eine Schutzmaske getragen werden. Das teilte Ministerpräsident Michael Kretschmer bei der Vorstellung der neuen Corona-Verordnung mit. Außerdem sind in den Kirchen wieder Gottesdienste möglich. Allerdings ist die Teilnehmerzahl auf 15 beschränkt.

Die Verordnung des Sächsischen Kabinetts zum Nachlesen

13:00 Uhr: Update zum DEHOGA-Protest auf dem Neumarkt

Vertreter des Hotel- und Gaststättenverbands waren heute im Gespräch mit Ministerpräsident Michael Kretschmer, Wirtschaftsminister Martin Dulig und Landwirtschaftsminister Wolfram Günter um über Rettungsmaßnahmen für die Hotel und Gastronomiebranche zu reden. Die wichtigsten Forderungen sind die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent in der Gastronomie, sowie eine Rettungsfond für die Branche, erklärte DEHOGA Geschäftsführer Axel Klein. Sachsen will sich an der Sieben-Prozent-Initiative auf Bundesebene beteiligen, so Klein. Gastronomen aus ganz Sachsen hatten heute vor der Frauenkirche mit leeren Tischen und Stühlen auf ihre Situation aufmerksam gemacht.

12:00 Uhr: Fünf neue Fälle in Dresden - Fünfter Todesfall

In Dresden sind 508 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das geht aus den am Mittag veröffentlichten Zahlen der Stadt hervor. Das sind fünf mehr, als am Donnerstag. Es bleibt bei einem sehr moderaten Anstieg in Dresden.

Die Zahl der Krankenhauseinweisungen ist um eine auf 66 gestiegen. Es gibt allerdings auch einen neuen Todesfall in Dresden. Es ist der Fünfte in unserer Stadt.

11:00 Uhr: Karl-May-Festtage Radebeul entfallen

Das Coronavirus hat jetzt auch die für Mai geplanten Karl-May-Festtage im Lößnitzgrund in Radebeul gestoppt. Wegen des nach wie vor geltenden Verbots von Großveranstaltungen wurden die Festtage am Freitag abgesagt, wie das Kulturamt in Radebeul mitteilte. Sie sollen nun vom 14. bis 16. Mai 2021 stattfinden. Zu den Festtagen kommen jährlich um die 30.000 Besucher nach Radebeul.

6:20 Uhr: Clubs in Dresden kämpfen mit Spenden ums Überleben

Clubs in Dresden haben in der Corona-Krise nach eigenen Angaben Zehntausende Euro Spenden gesammelt. 54 000 Euro Spenden seien mit Crowdfunding und direkten Spenden für Clubs vom 15. März bis Mitte April gesammelt worden, sagte Felix Buchta vom Klubnetz Dresden. Die Gelder seien zwar ein «solidarisches Signal», jedoch nicht ausreichend, um den 13 Spielstätten, die sich zum Klubnetz Dresden zusammengeschlossen haben, das Überleben zu sichern.

4:30 Uhr: Lingnermarkt auch wieder mit Mundschutz-Pflicht

Wie schon in der vergangenen Woche gilt auch am Freitag auf dem Lingnermarkt wieder eine Mundschutz-Pflicht. Zudem ist der Wochenmarkt eingezäunt und es gibt eine Einlassregelung. Nachdem auf dem Markt Anfang des Monats die Abstandsregelungen nicht eingehalten wurden, da es zu voll und zu eng war, hatte Dresden besondere Regelungen erlassen. "Bringen Sie Ihren Mundschutz mit", sagte uns Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Wer noch keinen hat, bekommt diesen vor Ort.

4:00 Uhr: Wertstoffhöfe öffnen am Montag wieder

Ab Montag können hier in der Stadt wieder alle Wertstoffhöfe öffnen. Das sagte uns Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Es ist aber darauf zu achten, dass das Abstandsgebot eingehalten wird, so Hilbert. Dresden hatte wegen der Coronakrise am 21. März fast alle Wertstoffhöfe geschlossen. Der Hof am Hammerweg war die ganze Zeit für Notfälle geöffnet, seit Dienstag sind auch die beiden Wertstoffhöfe Plauen und Leuben geöffnet.

3:30 Uhr: DEHOGA-Protest auf dem Neumarkt

Gastronomen, Hoteliers und Eventveranstalter aus ganz Sachsen wollen am Freitag mit einer Aktion vor der Frauenkirche auf ihr Dilemma aufmerksam machen. Hunderte leere Stühle und Tische sollen den Neumarkt zieren. Dann soll auch ein Brief mit Forderungen an Regierungschef Michael Kretschmer, Wirtschaftsminister Martin Dulig und die Abgeordneten des Landtages überreicht werden. Mehr als 500 Unternehmer und über 20 000 Mitarbeiter unterstützen diesen Brief. Sie wollen vor allem um Gespräche bitten um Lösungen aus der Misere zu finden.

2:45 Uhr: Sachsen beschließt neue Corona-Verordnung

Die sächsische Regierung will am Freitag (10.30 Uhr) ihre neue Corona-Schutz-Verordnung beschließen. Bund und Länder hatten sich am vergangenen Mittwoch über eine Lockerung der bisherigen Vorgaben in einzelnen Bereichen verständigt. Konkret müssen das aber die Länder umsetzen. Eine völlige Aufhebung aller Beschränkungen und Schließungen wurde als verfrüht verworfen, um das Infektionsrisiko nicht wieder zu erhöhen.

0:05 Uhr: Jetzt auch in Sachsen - Betrug bei Corona-Soforthilfen

Auch in Sachsen sind betrügerische Webseiten zur Beantragung von Corona-Soforthilfen für Unternehmen aufgetaucht. «Die Auszahlung der Soforthilfe-Zuschüsse des Bundes wird bis zur Klärung des Sachverhaltes gestoppt», teilte die Sächsische Aufbaubank (SAB) am Donnerstagabend mit. «Die Darlehen des Freistaates Sachsen sind davon nicht betroffen.» Die Bank habe «alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um Fehlleitungen öffentlicher Mittel zu vermeiden». Weitere Infos HIER


16. April 2020

21:05 Uhr: Welche Großveranstaltungen in Dresden werden verlegt

Hier ein Überblick über Großveranstaltungen in und um Dresden, die bereits ab gesagt oder verlegt worden sind (Stand 16. April, 21 Uhr):

Veranstaltungen:

  • Dresdner Stadtfest
    Mitte August sollte Dresdens größte Party gefeiert werden, am Mittwochabend haben die Veranstalter die Konsequenz gezogen und das Event verlegt. Das Stadtfest soll am ersten Oktober-Wochenende stattfinden.

  • BRN
    Die Bunte Republik Neustadt (BRN) entfällt. Ob eine Verschiebung des Events möglich ist, entscheidet sich in den nächsten Tagen.

  • Filmnächte Dresden
    Die Filmnächte Dresden beraten derzeit über eine Alternative in der Flutrinne. Dort soll es im Sommer möglicherweise Autokinos geben.

  • Dresdner Musikfestspiele
    Die Dresdner Musikfestspiele haben alle Veranstaltungen für Mai und Juni abgesagt, die Veranstalter wollen die Festivalkünstler trotzdem in die Heimkinos bringen. Derzeit wird an einem Livestream-Event gearbeitet. Die Tickets werden so schnell wie möglich zurückerstattet.

  • Noch nicht abgesagt bzw. verschoben sind folgende Veranstaltungen:
    Die  Dresdner Schlössernacht, Museumsnacht Dresden die Lange Nacht der Wissenschaften, REWE Team Challenge

Konzerte:

  • Die Toten Hosen
    Die beiden Konzerte der Punkband Die Toten Hosen bei den Filmnächten am Elbufer am 15. und 16. Juli müssen verschoben werden. Die Band hat sich dazu auf Facebook geäußert. Die neuen Termine stehen noch nicht fest

  • Kaisermania
    Tausende Dresdner hatten in diesem Jahr wieder auf die Kaisermania Konzerte im August gefiebert, ob die Konzerte verschoben werden, ist unklar. Der Veranstalter Semmel Concerts hat seine Kunden um Geduld gebeten

  • Konzerte im Rudolf Harbig Stadion
    Über Konzerte von Udo Lindenberg und Peter Maffay im Rudolf Harbig Stadion gibt es noch kein offizielles Statement. Die Termine am 6. und 7. Juni entfallen. Ob die Konzerte abgesagt oder verschoben werden, ist noch nicht bekannt

18:35 Uhr: Mundschutzpflicht für Dresden kommt

Oberbürgermeister Dirk Hilbert will notfalls im Alleingang eine Mundschutz-Pflicht für unsere Stadt festlegen. Ich hoffe, dass der Freistaat eine entsprechende sachsenweite Verfügung herausgibt, sagte Hilbert im Radio-Dresden-Interview. Sollte das nicht passieren, dann gibt Dresden eine entsprechende Verfügung heraus, so Hilbert. Die Mundschutz-Pflicht soll dann unter anderem beim Einkaufen und in Bussen und Bahnen gelten. Auch bei einer Öffnung der Schulen muss darüber diskutiert werden.

18:25 Uhr: Schulpflicht für Abschlussklassen ab Montag

Schüler der Abschlussklassen müssen in Sachsen ab nächster Woche wieder in die Schule gehen. An den Gymnasien soll die Prüfungsvorbereitung am Montag losgehen, an den Oberschulen, Berufsschulen und Förderschulen am Mittwoch. Für die Abschlussklassen gelte dann auch wieder die Pflicht zum Schulbesuch, betonte Kultusminister Christian Piwarz. «Wenn wir die Schulen wieder öffnen, besteht auch die Pflicht, diese wieder zu besuchen.» Die Schulen würden vom Land bis Anfang nächster Woche mit einer «Erstausstattung» an Masken und Desinfektionen ausgerüstet, sagte Piwarz.

Für die übrigen Schüler gebe es noch «keinen ganz klaren Fahrplan». Es sei angedacht, als nächstes die Vorabschlussklassen - also die elften Klassen des Gymnasiums, die achten und neunten Klassen der Oberschulen sowie die vierten Klassen der Grundschulen - wieder zuzulassen. Der Termin dafür stehe noch nicht fest. Vermutlich werde es der 4. Mai werden.

16:17 Uhr: Wertstoffhöfe ab Montag wieder offen

Ab Montag können hier in der Stadt wieder alle Wertstoffhöfe öffnen. Das sagte uns Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Es ist aber darauf zu achten, dass das Abstandsgebot eingehalten wird, so Hilbert. Dresden hatte wegen der Coronakrise am 21. März fast alle Wertstoffhöfe geschlossen. Der Hof am Hammerweg war die ganze Zeit für Notfälle geöffnet, seit Dienstag sind auch die beiden Wertstoffhöfe Plauen und Leuben geöffnet.

15:20 Uhr: OB Dirk Hilbert im Interview über die geplanten Lockerungen

Die ab Montag geplanten Lockerungen in der Corona-Krise werfen auch viele Fragen bei den Dresdnern auf. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über die Folgen für Geschäfte und die Gastronomie gesprochen. In dem Interview geht es auch um eine geplante Mundschutz-Pflicht für unsere Stadt, für den Fall, dass der Freistaat keine Pflicht für ganz Sachsen beschließen sollte.

14:47 Uhr: Polizei ermittelt gegen zwei Rentner

Die Dresdner Polizei ermittelt gegen zwei Rentner wegen des Verstoßes gegen die Corona-Beschränkungen. Sie sollen sich gestern am Albertplatz mit anderen Menschen getroffen haben. Augenscheinlich hatten sich an einer Kundgebung beteiligt. Zeugen informierten daraufhin die Polizei. Als die Beamten eintrafen, waren nur noch die zwei Rentner vor Ort. Sie gaben an, Aufsteller mit politischen Inhalten aufgestellt zu haben.

14:25 Uhr: Nahverkehr kehrt zu normalen Fahrplänen zurück

Mit der Rückkehr zu ihren normalen Fahrplänen bereiten sich die Nahverkehrsbetriebe auf die Öffnung der Schulen in der Corona-Krise vor. So fahren die Regionalverkehrsunternehmen in den Landkreisen Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Bautzen ab Montag nach den gewohnten Fahrplänen für Schultage, wie der Verkehrsverbund Oberelbe am Donnerstag mitteilte. 

Auch die S-Bahn-Linie verkehrt dann von montags bis freitags wieder planmäßig zwischen dem Dresdner Flughafen und Pirna. In Dresden und Hoyerswerda bleiben die sogenannten Grundfahrpläne in Kraft: In Dresden gilt auf den wichtigen Linien ein 15-Minuten-Takt,

Dagegen bleiben die Schmalspurbahnen und die Kirnitzschtalbahn ebenso wie die Fahrradbusse, regionale Nachtbusse und Freizeitlinien zunächst außer Betrieb.

14:23 Uhr: Dresdner Philharmonie sagt Konzerte ab

Die Dresdner Philharmonie sagt bis zum Saisonende alle Konzerte ab. Das betrifft auch Veranstaltungen Fremder Dritter im Saal im Kulturpalast. Tickets für alle Konzerte können ausschließlich über die Vorverkaufsstelle oder das Ticketportal zurückerstattet werden, wo sie erworben wurden. Unter dem Label weiter hören bietet die Dresdner Philharmonie online eine Reihe von Formaten zum Hören, Sehen und In-Kontakt-Bleiben an.

14:10 Uhr: Nachricht von den Toten Hosen

Die beiden Konzerte der Punkband Die Toten Hosen bei den Filmnächten am Elbufer am 15. und 16. Juli müssen verschoben werden. Die Band hat sich dazu auf Facebook geäußert.

13:22 Uhr: Dresdner Musikfestspiele abgesagt

Die 43. Dresdner Musikfestspiele fallen dieses Jahr aus. Intendant Jan Vogler kündigt aber zugleich eine Premiere für das Festival an: Das Team arbeitet zurzeit in Kooperation mit Voglers Initiative »Music Never Sleeps NYC« an einem 24h-Marathon-Livestream-Festival. Das soll mit Festivalkünstlern aus der ganzen Welt die lebendige Festspielatmosphäre in die Wohnzimmer des Publikums tragen. Bereits gekaufte Tickets für die Dresdner Musikfestspiele können ab sofort in Gutscheine umgewandelt, zugunsten der Musikfestspiele gespendet werden oder werden zurückerstattet.

13:02 Uhr: Altmarkt-Galerie informiert Kunden - "Wartet mit uns gemeinsam"

Ab Montag können kleine Geschäfte bis 800 m² wieder öffnen. Was das für die Shopping-Malls in und um Dresden bedeutet wird altuell noch diskutiert.

12:02 Uhr: Sechs neue Coronafälle in Dresden

Die Stadt Dresden hat am Mittag die neuen Zahlen veröffentlicht. Demnach sind in der sächsischen Landeshauptstadt 503 Menschen positiv getestet worden und damit sechs mehr als am Mittwoch. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen ist um zwei von 63 auf 65 gestiegen. Es bleibt bei vier Sterbefällen in Dresden.

11:59 Uhr: IHK-Präsident kritisiert 800 Quadratmeter-Regelung für Geschäfte

Der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden, Andreas Sperl, kritisiert die für die vorgesehene Öffnung von Geschäften festgelegte Größe von 800 Quadratmetern. «Mit dieser Regelung werden im Einzelhandel erneut Wettbewerbsverzerrungen und Rechtsunsicherheiten induziert, die sachlich nicht begründbar scheinen», sagte Sperl und ergänzt «Problematisch erachte ich zudem, dass nur für einige Branchen konkrete Lockerungen in Aussicht gestellt wurden.» Für andere Bereiche wie Gastgewerbe, Hotellerie und Tourismus würden sich nach wie vor deutliche Fragezeichen ergeben.

11:08 Uhr: Veranstalter Semmel Concerts bittet um Geduld

Das Konzert der Toten Hosen am 15. und 16. Juli 2020 bei den Filmnächten am Elbufer muss verschoben werden. Das ist durch die Verordnung vom Donnerstag klar. Demnach dürfen Großveranstaltungen bis zum 31. August nicht stattfinden. Der Veranstalter Semmel Concerts hat seine Kunden um Geduld gebeten. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit. Es wird nach Ersatzterminen geschaut.

Das Gleiche gilt auch für die Kaisermania 2020 bei den Filmnächten am Elbufer. Die Konzerte am 31.07, 01.08., 07.08. und 08.08.2020 können nicht wie geplant stattfinden.

10:15 Uhr: Was sind Großveranstaltungen?

Was sind Großveranstaltungen? Mit dieser Frage beschäftigen sich zahlreiche Veranstalter in Dresden, unter anderem die Filmnächte am Elbufer. Großveranstaltungen bis 31. August fallen bundesweit aus, heißt es. Unklar ist aber, was alles unter "Großveranstaltungen" fällt. Deshalb warten einige Veranstalter, wie die Filmnächte noch die sächsische Verordnung am Freitag ab, in der Hoffnung eine konkrete Definition zu bekommen. Erst dann werden sich viele Veranstalter zu ihren Konzerten, Festivals und Vorstellungen äußern.

Bereits abgesagt ist die Bunte Republik Neustadt (BRN) und zumindest in der Herbst verschoben ist das Dresdner Stadtfest.

9:15 Uhr: Gaststättenverband befürchtet Wegfall von Jobs

Die Corona-Krise droht auch Sachsens Gastgewerbe auszuzehren. «Die Branche trifft es besonders hart», sagte Axel Klein, Geschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) in einer ersten Reaktion auf die von Bund und Ländern angekündigten Lockerungen der bisherigen Corona-Regeln. Das Gastgewerbe bleibt außen vor. Bars, Clubs und Restaurants dürfen für ungewisse Zeit nicht öffnen. Hotels sollten auch weiter «nur für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung» stehen.

9:05 Uhr: Frisöre erleichtert über Lockerungen

Die rund 4000 Friseure in Sachsen sind erleichtert über die Ankündigung, ihre Betrieb bald wieder öffnen zu können. «Dass wir wieder aufmachen, ist existenziell», sagte die Geschäftsführerin der Friseurinnung Dresden, Beatrice Kade. Bund und Länder hatten sich am Mittwoch über das weitere Vorgehen zur Eindämmung des Coronavirus verständigt. Dabei hieß es, dass Friseure trotz der körperlichen Nähe, unter bestimmten Auflagen sowie «unter Nutzung von persönlicher Schutzausrüstung den Betrieb am 4. Mai wieder aufzunehmen» könnten.


15. April 2020

23:00 Uhr: Großveranstaltungen in Dresden fallen aus oder müssen verschoben werden

Nach der Videokonferenz zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten ist klar, sämtliche Großveranstaltungen bis zum 31. August können nicht stattfinden oder müssen verschoben werden. Das betrifft damit auch einige für den Sommer geplante Veranstaltungen in Dresden.

  • Das Stadtfest kann nicht wie geplant im August stattfinden. Eine Verschiebung auf das erste Oktober-Wochenende wird geprüft
  • Die Bunte Republik Neustadt (BRN) entfällt
  • Die Filmnächte am Elbufer prüfen eine Autokino-Variante

Noch keine offizielle Meldung gibt es von:

  • den Dresdner Musikfestspielen
  • der Dresdner Schlössernacht
  • der Museumsnacht Dresden
  • der Langen Nacht der Wissenschaften
  • Veranstaltungen der Laufszene Sachsen (z.B. REWE Team Challenge)

21:14 Uhr: Die wichtigsten Corona-Lockerungen in Sachsen

Das sächsische Kabinett hat am Abend unter anderem folgendes beschlossen:

  • Die Ausgangsbeschränkung im Freistaat im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird zum Montag aufgehoben. Stattdessen gelte künftig eine Kontaktbeschränkung,
  • Für die Schüler aller Abschlussklassen an Gymnasien, Berufsbildenden Schulen, Oberschulen und Förderschulen werden die Schulen nach den Osterferien wieder öffnen.
  • Geschäfte bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern dürfen ab Montag öffnen. Bau- und Gartenmärkte dürfen ab Montag ebenfalls wieder öffnen.
  • Friseure sollen unter strengen hygienischen Auflagen ab dem 4. Mai wieder öffnen

Alle weiteren Infos zu den Beschlüssen für Sachsen finden Sie HIER

21:02 Uhr: Sächsische Schulen werden für alle Abschlussklassen geöffnet

Für die Schüler aller Abschlussklassen an den Gymnasien, Berufsbildenden Schulen, Oberschulen und Förderschulen werden die Schulen nach den Osterferien wieder öffnen. Das hat heute die Staatsregierung beschlossen.Im Vordergrund stehen die Vorbereitungen auf die Abschlussprüfungen. Die Schulen werden ab dem 20. April vorerst ausschließlich für das Personal geöffnet, welches zur Vorbereitung der Schüler auf ihre Prüfungen notwendig ist. Erst ab dem 22. April beginnt die eigentliche Prüfungsvorbereitung für die Schülerinnen und Schüler.

20:05 Uhr: Dresdner Stadtfest verschoben


Durch die Entscheidungen der Bundesregierung am Dienstagnachmittag kann das Stadtfest nicht wie geplant Mitte August über die Bühne gehen. Die Organisatoren wollen das Großevent jetzt auf das erste Oktober-Wochenende vom 2. bis 4. Oktober verlegen. Weitere Details sollen in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden. Die Bundesregierung hatte am Nachmittag Großveranstaltungen bs zum 31. August verboten. 

Stadtfest-Organisator Frank Schröder:

18:26 Uhr: Nur "leichte" Lockerungen in der Corona-Krise

Angela Merkel bezeichnet die aktuelle Lage in Deutschland in der offiziellen Pressekonferenz als „Zerbrechlicher Zwischenerfolg“.

  • Ab Montag, 20. April können Geschäfte bis 800m² unter bestimmten Sicherheits- und Hygienebestimmungen wieder öffnen dürfen
  • Das Kontaktverbot bleibt vorerst bis einschließlich 3. Mai bestehen
  • Schrittweise soll ab dem 4. Mai der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden. Allerdings bleiben Kitas und Grundschulen weiterhin geschlossen
  • Großveranstaltungen wie Konzerte, Messen oder Festivals bleiben vorerst bis zum 31. August dieses Jahres verboten
  • Auch Gaststätten, Restaurants und Hotels müssen weiter geschlossen bleiben

Am 30. April wollen sich die Länderchefs erneut mit der Bundeskanzlerin zusammensetzen. Dann soll darüber entschieden werden, wie es ab Anfang Mai weiter geht

17:40 Uhr: Entscheidungen über Corona-Lockerungen

Die Ministerpräsidenten der Bundesländer und Bundeskanzlerin Angela Merkel sprechen seit dem Nachmittag über mögliche Lockerungen in der Corona-Krise. Laut dpa-Informationen ist mittlerweile folgendes bekannt:

  • Das Kontaktverbot bleibt vorerst bis zum 3.Mai bestehen
  • Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern sollen unter Auflagen ab Montag wieder öffnen dürfen
  • Das Tragen von Schutzmasken wird aber für bestimmte Bereiche "dringend" empfohlen
  • Großveranstaltungen sind bis 31. August grundsätzlich untersagt
  • Schulen sollen schrittweise ab 4. Mai wieder öffnen 

Weitere Infos zu den Beschlüssen gibt es HIER 

17:05 Uhr: Lingner-Wochenmarkt am Freitag wieder mit Maske

Dresdens größter Wochenmarkt auf der Lingnerallee wird auch am Freitag wieder unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt. Es gilt weiterhin Mundschutz-Pflicht. Am Einlass wird es wieder Stoffmasken geben. Neben dem Einlass an der Lennéstraße wird es einen zweiten Zugang an der Blüherstraße geben. Die Anzahl der Händler bleibt auf 75 reduziert.

15:55 Uhr: Dynamo-Torjäger Patrick Schmidt im Interview

Seit einer Woche trainieren die Dynamos wieder. Wenn auch unter erschwerten Bedingungen in kleinen Gruppen, es ist schön den Ball wieder am Fuß zu haben. Das hat uns Torjäger Patrick Schmidt erzählt. Er hat ja das letzte Dynamo-Tor der aktuell unterbrochenen Saison geschossen, mit seinem Fallrückzieher gegen Aue. Dafür ist er für das Tor des Monats März nominiert.

14:51 Uhr: OB Hilbert im Interview

Das Zahl der bestätigten Corona-Krankheitsfälle steigt hier in Dresden weiter sehr langsam. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über die aktuelle Entwicklung bei uns in der Stadt gesprochen. In dem Interview geht es auch um die Lockerungen, die heute verkündet werden sollen und um einen Termin am späten Abend, den Dirk Hilbert mit Ministerpräsident Michael Kretschmer und anderen Politikern hat.

12:25 Uhr: Fünf neue Corona-Fälle in der Stadt

Die Stadt Dresden hat am Mittag die neuen Corona-Zahlen für die Stadt veröffentlicht. Demnach sind in der Stadt 497 Menschen positiv auf den Virus getestet worden. Am Dienstag waren es 492. Ins Krankenhaus sind 63 Personen eigenwiesen worden. Die Zahl der Sterbefälle bleibt bei vier.

6:30 Uhr: Sachsen will Kultureinrichtungen möglichst schnell wieder öffnen

Sachsen möchte seine in der Corona-Krise geschlossenen Musentempel möglichst bald wieder zugänglich machen. «Ich rechne damit, dass wir zunächst stufenweise unsere Einrichtungen wieder öffnen werden», sagte Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU). Dabei spiele auch der Infektionsschutz eine Rolle. Das Land werde die Kultureinrichtungen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen: «Und auch die Menschen werden wieder kommen, denn die Sehnsucht nach Kultur ist stark.»

1:15 Uhr: TU will Labore wieder öffnen

Schritt für Schritt soll an der Technischen Universität Dresden wieder Leben einkehren. Ab dem 20. April plant die TU mit verschärften Schutzmaßnahmen ihre Labore für den Forschungsbetrieb wieder zu öffnen. Dies hat das Rektorat in Abstimmung mit dem Krisenstab beschlossen. Für alle anderen Bereiche der Uni gilt vorerst weiter der Notbetrieb.

0:10 Uhr: Corona-Drive-In startet auf dem Messegelände

Personal von Pflege- und Seniorenheimen sowi Rettungsdiensten wird sofort hier in Dresden verstärkt auf das Coronavirus getestet werden. Ziel ist es, das Einschleppen des Virus in diese Einrichtungen zu verhindern. Das sogenannte Test-Drive-In für diese Beschäftigten ist auf dem Messegelände errichtet worden. Dort können ab sofort täglich 200 Menschen getestet werden.

0:05 Uhr: Sachsen will über mögliche Corona-Lockerung entscheiden

Sachsens Regierung will am Mittwoch über erste Lockerungen der Corona-Regeln entscheiden. Dem soll eine Telefonkonferenz (14.00 Uhr) von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder vorausgehen. Im Anschluss tritt das Kabinett in Dresden zusammen. Noch am Abend soll die Öffentlichkeit informiert werden. Allgemein wird mit einem behutsamen Aufheben einzelner Maßnahmen gerechnet, beispielsweise mit dem Wiederöffnen von Baumärkten.


14. April 2020

18:06 Uhr: Kretschmer will weniger Einschränkungen in der kommenden Woche

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat für eine Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen bereits vom 20. April an plädiert. «Wir wollen eine Lockerung in den Bereichen, die gesellschaftlich und wirtschaftlich am wichtigsten sind», sagte er vor der Abstimmung zwischen Bund und Ländern am Mittwoch der Funke Mediengruppe (Dienstag). Er verwies darauf, dass Deutschland durch schnelles Handeln, das den Bürgern viel abverlangt habe, bisher eine große Tragödie erspart geblieben sei. «Nur weil wir alle diszipliniert waren, haben wir viele Menschenleben retten können.» Die Krankenhäuser hätten ihre Kapazitäten aufgestockt und es könne mehr getestet werden. «Jetzt können wir über weitere Schritte entscheiden.» Der Schutz der Gesundheit habe weiter höchste Priorität bei der Umsetzung der Maßnahmen. «Wir werden nicht ohne, aber mit weniger Einschränkungen nach dem 20. April leben können.»

15:15 Uhr: OB Dirk Hilbert im Interview

Personal von Pflege- und Seniorenheimen und Rettungsdiensten soll ab sofort hier in Dresden verstärkt auf das Coronavirus getestet werden. Ziel ist es, das Einschleppen des Virus in diese Einrichtungen zu verhindern. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über das sogenannte Test Drive In für diese Beschäftigten auf dem Messegelände gesprochen und über die Entwicklung der Krankheitsfälle über die Osterefeiertage.

14:50 Uhr: Vier Szenarien für Corona-Lockerungen

Sachsen will mit vier möglichen Ausstiegsszenarien die Corona-Vorgaben lockern. Details sollen aber erst am Mittwochabend nach der Telefonkonferenz der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und einer anschließenden Sitzung des sächsischen Kabinettes mitgeteilt werden. Sachsen strebe bei der Telefonkonferenz ein einheitliches Vorgehen der Länder an, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag in Dresden. Viele Empfehlungen der Wissenschaftsakademie Leopoldina seien auch im sächsischen Plan enthalten. Nicht alles werde auf einmal möglich sein, sagte Köpping und drückte die Vorgehensweise so aus: «Schritt für Schritt».

14:33 Uhr: Corona-Fälle bei Dresdner Feuerwehr

Bei der Dresdner Feuerwehr sind drei Corona-Fälle aufgetreten. Sie befinden sich mittlerweile in Quarantäne.
Laut Feuerwehrchef Andreas Rümpel gibt es dadurch keine Beeinträchtigung im Dienstbetrieb, dieser läuft ohne Gefährdung ganz normal weiter.

12:15 Uhr: Nur ein neuer Corona-Fall in Dresden

Die Stadt Dresden hat am Mittag die neuen Corona-Zahlen für die Stadt veröffentlicht. Demnach sind in der Stadt 492 Menschen positiv auf den Virus getestet worden. Am Ostermontag waren es 491. Davon sind 61 ins Krankenhaus eigenwiesen worden. Die Zahl der Sterbefälle bleibt bei vier.

10:59 Uhr: Leistner und Jantschke helfen SC Borea

Bundesliga-Profi Toni Leistner hilft seinem Jugendverein Borea Dresden. Der Spieler beim 1.FC Köln übernimmt die -Monatsgehälter aller Jugendtrainer in diesem Monat. Leistner schreibt auf seiner Facebookseite. „Ich möchte, dass auch in Zukunft junge Talente weiterhin die Chance bekommen, sich zu entwickeln und für Größeres empfehlen können.“ Auch Toni Jantschke hilft bei Borea und übernimmt die März-Gehälter. 

❗NIE VERGESSEN WO MAN HERKOMMT❗

Deswegen möchte ich unterstützen, indem ich die Gehälter der Jugendtrainer meines Jugendvereins SC Borea Dresden in diesem Monat übernehme, dass auch in Zukunft neue Talente für den Dresdner Fußball heranwachsen können. #gemeinsametwaserreichenpic.twitter.com/uD4Grr6WtW

— Toni Leistner (@ToniLeistner) April 14, 2020

10:17 Uhr: Corona-Krise bringt Digitalisierungsschub an TU Dresden

Die Corona-Pandemie hat an Hochschulen in Sachsen eine Digitalisierungswelle ausgelöst. Weil die Studierenden noch bis mindestens 4. Mai zuhause bleiben sollen, haben die Universitäten und Fachhochschulen ihre Lehrangebote auf E-Learning umgestellt.  Auch die TU Dresden berichtet von einem Innovationsschub. Wie hoch die Kosten dafür an der Exzellenzuniversität sind, lässt sich laut einer Sprecherin noch nicht genau beziffern. Man rechne aber mit einer Summe im siebenstelligen Bereich.

08:41 Uhr: Dresden startet morgen mit einem Drive-In-Corona-Test

Im Ostragehege gibt es ab morgen einen Drive-In-Corona-Test. Am Tor 4 der Messe Dresden wird der Drive-In-Schalter aufgebaut. Getestet werden vorerst nur Mitarbeiter kritischer Berufe, wie Personal aus Alten- oder Pflegeheimen, der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes. Damit will die Stadt die Arbeitsfähigkeit dieser Berufsgruppen aufrechterhalten und mögliche Corona-Fälle schnellstmöglich behandeln.


13. April 2020

19:25 Uhr: Dresdner Polizei zieht positives Oster-Fazit

Die Dresdner haben sich zu Ostern an die Corona-Beschränkungen gehalten. Die Polizei zog ein positives Fazit. Am langen Wochenende wurden lediglich vier Straftaten festgestellt. Unter anderem lösten die Beamten ein Treffen in einem Gorbitzer Mehrfamilienhaus auf, Dort hatten acht Personen zusammen Bier getrunken. Gegen sie wird jetzt wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ermittelt. In 15 Fällen leiteten die Beamten Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

19:03 Uhr: Virtuelles Handballspiel beim HC Elbflorenz

Auch beim Handball-Zweitligisten HC Elbflorenz sind die finanziellen Ausfälle bereits zu spüren. Viele Zuschauer und Fans bekundeten in den letzten Wochen ihre Solidarität mit dem Verein. Der Verein hat deshalb ein virtuelles Spiel aktueller und ehemaliger Akteure aus der Geschichte des Vereins ins Leben gerufen. Weitere Infos zum besonderen Spiel der Dresdner Handball gibt es  HIER

18:33 Uhr: Stadt öffnet weitere Wertstoffhöfe

Die Stadt lässt nach Ostern weitere Wertstoffhöfe wieder öffnen. Und zwar betrifft das die Wertstoffhöfe Plauen und Leuben.  Der Wertstoffhof am Hammerweg war für Notfälle schon die ganze Zeit geöffnet.  Oberbürgermeister Dirk Hilbert bittet aber die Dresdner darum, sich vorher anzumelden, damit keine langen Wartezeiten entstehen. Zudem gibt es einen Abholservice für die Kleingartenanlagen in Dresden.  Dort können die Grünabfälle gesammelt werden. Die Stadtreinigung holt diese laut Hilbert dann ab.

18:05 Uhr: Tschechien fordert von Grenzgängern Hygiene-Nachweis

In Tschechien treten am Dienstag zusätzliche Bestimmungen für Berufspendler in Kraft, die in Deutschland arbeiten. Wer im Gesundheits- und Rettungswesen, in sozialen Einrichtungen oder im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeitet, kann weiter täglich pendeln. Neu ist, dass die Regierung in Prag wegen der Coronavirus-Pandemie für diese Gruppe die Einhaltung strenger Hygienevorschriften einfordert. Dazu zählen das Tragen eines Mundschutzes am deutschen Arbeitsplatz sowie die Minimierung von sozialen Kontakten.

17:12 Uhr: Raffael-Engel fliegen als Osterbotschafter virtuell durch Sachsen

Sachsen lässt in der Corona-Krise die beiden Engel von Raffaels Sixtinischer Madonna als Hoffnungsträger virtuell durch den Freistaat fliegen. Ein entsprechender Videoclip ist als Teil der Imagekampagne «So geht sächsisch» seit Ostersonntag zu sehen, teilte die Staatskanzlei am Montag mit. Die Engel würden Botschaften und Werte in die Welt tragen, «die den Menschen in diesen Zeiten besonders wichtig sind: Liebe, Hoffnung, Mut, Glaube, Zuversicht, Zusammenhalt, Solidarität».

Die Engel, die nicht nur auf Raffaels berühmten Bild in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden sind derzeit auch als Lichtinstallation des Österreichers Peter Baldinger auf dem Dach der Galerie zu sehen. 

13:45 Uhr: Dynamo lädt Corona-Helfer mit "Geburtstagsgeld" ein

Mit den Einnahmen einer in die virtuelle Welt verlegten Geburtstagsparty will Fußball-Zweitligist den in der Coronavirus-Krise unentbehrlichen Berufsgruppen danken. Der achtmalige DDR-Meister legte zu seinem 67. Geburtstag am Ostersonntag eine Sonderaktion auf, bei der virtuelle Tickets und Party-Pakete verkauft werden. Die Hälfte der generierten Einnahmen will der Club dazu nutzen, «zukünftig Menschen aus den aktuell besonders geforderten Berufsgruppen zu Heimspielen einzuladen». Die Aktion läuft bis Ende April.

12:13 Uhr: Kein neuer Coronafall am Ostermontag

Die Stadt Dresden hat am Mittag die neuen Coronazahlen für die Stadt veröffentlicht. Diese sind identisch mit denen vom Ostersonntag. Es gibt erstmals seit gut einem Monat keinen neuen registrierten Fall. Die Zahl der Infizierten steht weiter bei 491 und 60 Krankenhauseinweisungen. Die Zahl der Sterbefälle bleibt bei vier.

7:48 Uhr: Hilfspaket aus China erwartet

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert erwartet ein Hilfspaket aus der chinesischen Partnerstadt Hangzhou mit rund 10 000 Atemschutzmasken. Ein Teil ist bereits angekommen, ein anderer Teil der Lieferung wird noch erwartet. Wegen der Feiertage und des hohen Paketaufkommens hatte sich die für Samstag erwartete Lieferung allerdings verzögert.

7:13 Uhr: Wenige Verstöße am Osterwochenende

Trotz Frühlingswetters mit Sonnenschein pur und teils sommerlichen Temperaturen haben sich die Menschen auch über Ostern an die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie gehalten. «Bisher gibt es keine größeren Verstöße», sagte ein Sprecher des Lagezentrums des Innenministeriums in Dresden.

Bei den mit Blick auf die Feiertage verstärkten Kontrollen, teils als berittene Streifen und mit Hubschrauber aus der Luft, lösten Beamte zuweilen lediglich Grüppchen auf. Der Großteil der Bevölkerung aber halte sich an die Regeln im Zusammenhang mit dem Kontaktverbot und Ausgangsbeschränkungen.


12. April 2020

16:05 Uhr: Todesfall im Landkreis Meißen

Die Zahl der Coronavirus-Nachweise in Sachsen ist um 56 auf insgesamt 3764 gestiegen. Die Zahl der Toten erhöhte sich um einen auf 68. Ein neuer Todesfall wurde aus dem Landkreis Meißen gemeldet. 

15:35 Uhr: Christen feiern Ostern trotz Corona

Tausende Gläubige haben am Ostersonntag in Sachsen das Fest der Auferstehung Christi gefeiert - aber anders als gewohnt. Wegen der Bestimmungen im Zuge der Corona-Pandemie beteten und sangen sie in Distanz statt Gemeinschaft. In vielen Kirchen hielten die Pfarrer den Ostergottesdienst vor leeren Bänken, die Gemeinden waren per Livestream dabei.

Der Bischof des Bistums Dresden-Meissen, Heinrich Timmerevers, setzt darauf, dass sich solche in der Corona-Krise deutlich werdende Mitmenschlichkeit verstetigt. «Ich hoffe, wir erhalten diese Qualität des Zusammenhalts über die Krise hinweg», sagte er in der Osternachts-Messe. Er dankte allen, die «Großes im Verborgenen» leisten, in Supermärkten, Pflegeheimen oder Krankenhäusern. «In alldem wird für mich deutlich: Zeiten der Krise sind auch der Beginn für Überraschendes.» Auch die Freunde Jesu hätten das erlebt. «Das ist die Botschaft von Ostern: Wo nach menschlichem Ermessen nichts mehr geht, entsteht unerwartet und unverdient Neues.»

15:05 Uhr: Kaum Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen

Die Menschen in Dresden und Sachsen halten sich auch Ostern an die Beschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie. «Bisher haben wir aus den Polizeidirektionen keine negativen Berichte», sagte am Mittag ein Sprecher des Lagezentrums des Innenministeriums in Dresden. Bei den noch einmal verstärkten Kontrollen würden zwar vereinzelt kleinere Probleme auftreten. Der Großteil der Bevölkerung aber halte sich an die Regelungen zum Kontaktverbot sowie Ausgangsbeschränkungen.

12:45 Uhr: Aktuelle Zahlen zum Ostersonntg

In Dresden sind bis Ostersonntag (Stand: 12 Uhr) 491 mit dem Cornavirus infiziert. Das sind fünf mehr, als am Samstag. Im Vergleich zum vergangenen Sonntag (05.04.2020) ist das ein Anstieg von 43.

Die Zahl der Krankenhauseinweisungen beträgt 60. Es bleibt bei vier Sterbefällen.

8:30 Uhr: Schulen sollen nach Corona-Krise schnell wieder öffnen

Sachsen will den kompletten Schulbetrieb in Zeiten des Coronavirus so schnell wie möglich wieder aufnehmen. Nach dem kurz vor Ostern angekündigten Neubeginn für die Schüler der Abschlussklassen sieht Kultusminister Christian Piwarz vor allem bei Schülerinnen und Schülern an Grundschulen und Förderschulen Bedarf. Sie hätten mit dem Lernen zu Hause und ohne Anleitung durch Lehrer die größten Schwierigkeiten, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Am vergangenen Donnerstag hatte Piwarz angekündigt, dass die Abschlussprüfungen in Sachsen wie geplant am 22. April beginnen. Zur Vorbereitung sollen die Schulen für die betroffenen Klassen am 20. April wieder geöffnet werden.

8:20 Uhr: Dresdner halten sich an Corona-Verbote

Bei sonnigem Frühlingswetter haben sich die Dresdner auch am Karsamstag an die Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gehalten. Die Dresdner Polizei meldete ebenfalls kaum Verstöße. Vom frühen Samstagmorgen bis zum Nachmittag habe es nicht einmal zehn Fälle gegeben, so ein Sprecher. Meist handele es sich um kleinere Gruppen, die von der Polizei angesprochen werden und sich dann rasch auflösten. Vor Ostersonntag seien vor allem die Parkplätze der Supermärkte voll gewesen - allerdings sei es meist gesittet und mit dem nötigen Abstand zugegangen, so der Sprecher. Auch in den nächsten Tagen kontrolliere die Polizei verstärkt in Parks sowie auf Straßen und Plätzen.


11. April 2020

16:00 Uhr: Köpping wehrt sich gegen Kritik an Quarantäne-Maßnahmen

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hat sich gegen Kritik an geplanten Maßnahmen im Umgang mit Quarantäne-Verweigerern gewehrt. Es sei nach wie vor Sache der Polizei, die von den Gesundheitsämtern angeordneten Maßnahmen durchzusetzen, erklärte die Ministerin am Samstag. «Wir gehen auch weiterhin davon aus, dass solch gravierende Maßnahmen gar nicht nötig sein werden.» Zudem verwahre sie sich gegen Vorwürfe, «wir wollten Menschen, die sich den Quarantäneanordnungen widersetzen, in die Psychiatrie einweisen.» Daher würden die Landeskrankenhäuser nun nicht mehr zur Verfügung stehen, hieß es.

15:15 Uhr: Keine größeren Verstöße registriert

Bei sonnigem Frühlingswetter haben sich die Menschen auch am Samstag an die Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gehalten. Es sei erfreulich, dass ein Großteil der Bevölkerungen die Regelungen und Beschränkungen verinnerlicht habe und sich daran halte, so die Polizei. So gab es vom frühen Samstagmorgen bis zum Nachmittag nicht einmal zehn Fälle. Meist handele es sich um kleinere Gruppen, die von der Polizei angesprochen werden und sich dann rasch auflösten. Vor Ostersonntag seien vor allem die Parkplätze der Supermärkte voll gewesen - allerdings sei es meist gesittet und mit dem nötigen Abstand zugegangen, so der Sprecher. Bei der Dresdner Polizei gebe es einen eigenen Führungsstab, der sich mit der Einhaltung des Infektionsschutzgesetzes beschäftige.

12:10 Uhr: Neue Coronazahlen für Dresden

Die neuen Zahlen für die Stadt Dresden sind am Mittag veröffentlicht worden. Wie die Stadt mitteilt, sind in Dresden 486 Menschen positiv getestet worden. Das ist einer mehr, als am Karfreitag. Von diesen 486 Fällen müssen 60 im Krankenhaus behandelt werden. Es bleibt bei vier Todesfällen.

9:15 Uhr: Dresdner Bäder vor ungewissem Saisonstart

Der Start der Freibadsaison in den Dresdner Bädern ist aufgrund der Corona-Krise ungewiss . Wie uns Lars Kühl von den Dresdner Bädern mitteilte, wurden deswegen auch die Vorbereitungen in den Bädern  Cotta oder Wostra zunächst ausgesetzt. Naturbäder wie zum Beispiel Mockritz werden aber trotzdem befüllt, in der Hoffnung auf einen baldigen Start der Freibadsaison. 

9:05 Uhr: Ruhige Zeiten im Dresdner Zoo

Die «Ruhetage» durch die Corona-Krise sind im Dresdner Zoo laut einer Sprecherin nicht für zusätzliche Arbeiten genutzt worden. Im Gegenteil: Spezielle Tätigkeiten wie die Reinigung von Wasserkanälen oder die Umgestaltung von Gehegen, die nur in einem Team erledigt werden könnten, seien mit Rücksicht auf die Gesundheit der Mitarbeiter verschoben worden.  

Je nachdem wie lange der Zoo noch geschlossen bleiben muss, wird mit etwa 150 000 weniger Besuchern in diesem Jahr gerechnet. Aktuell wird in Videos gezeigt, wie es den Tieren geht. Bei Facebook können sich die Dresdner über ihre Lieblinge online informieren. Die Coronakrise sorgt auch dafür, dass für die neue Flamingo-Anlage in der Nähe des Ententeiches nur bauvorbereitende Arbeiten, wie das Verlegen von Leitungen erledigt werden können. "Der Rest verschiebt sich etwas", sagte uns Zoodirektor Karl-Heinz Ukena. 

8:35 Uhr: Stumpi wird langsam ungeduldig

Schauspieler Wolfgang Stumph (74, «Stubbe - Von Fall zu Fall») ist auch in der Zwangspause im Zuge der Corona-Pandemie beruflich aktiv. «Als Freischaffender bin ich selbst und ständig eigentlich immer im Homeoffice», sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. «Wenn nicht gedreht oder geprobt wird, werden dort Dinge entwickelt.» So sind die Drehbücher für zwei Filme fertig, darunter eine weitere Dokumentation - diesmal über Hiergebliebene.

Mit der Zeit wird Stumpi, wie Fans ihn nennen, aber doch ungeduldig. «Langsam ist mir zu viel vorbereitet, was endlich anlaufen muss», meinte er. Ansonsten hält er sehr viel Abstand, auch zur Familie. «Dank Internet - vom Enkel bis zur Oma haben alle die Technik und beherrschen sie - sind wir verbunden miteinander.»

8:22 Uhr: Dresdner Schauspieler nutzt Corona-Zwangspause für Experiment

Schauspieler und Sänger Christian Friedel («Babylon Berlin») wagt in der coronabedingten Zwangspause ein «spannendes Experiment». Seine Band Woods of Birnam (WOB) plant ein Album zu «Macbeth». Dies werde gerade separat im Homeoffice aufgenommen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Die Proben zu dem Shakespeare-Klassiker unter seiner Regie und mit WOB am Staatsschauspiel Dresden waren im Zuge der Pandemie kurz vor der Premiere unterbrochen worden.

«Das Schwierige an der jetzigen Krise ist die Ungewissheit, wann es denn wieder weitergehen wird und wie das dann aussehen kann», sagte der 41-Jährige. Auch bei ihm verschieben sich Dreharbeiten um Wochen nach hinten, teils ganz ins nächste Jahr. «Unser drittes bandeigenes Festival Come to the Woods steht in den Sternen.»

0:09 Uhr: OB Hilbert bittet Dresdner auch zu Ostern Abstandsregelungen einzuhalten

Oberbürgermeister Dirk HIlbert bittet die Dresdner auch an den Osterfeiertagen die Ausgangsbeschränkungen und anderen Maßnahmen einzuhalten. Gerade zu Ostern besteht natürlich der Wunsch Verwandte und Freunde zu besuchen, so Hilbert.

Trotzdem geht es darum Abstand zu halten und Massenansammlungen zu verhindern. Da sich die Dresdner bislang gut an die Beschränkungen gehalten haben, hat es auch in den vergangenen Tagen in der Stadt  nur einen moderaten Anstieg von bestätigten Fällen mit  den Corona-Virus gegeben. Diese Entwicklung sollte weiter nicht gefährdet werden, so Hilbert.

485 Corona-Infektionen sind von der Stadt seit Anfang März offiziell registriert worden, ein Teil der Infizierten ist mittlerweile wieder genesen. 


10. April 2020

12:20 Uhr: Neue Zahlen für Dresden

Die Stadt Dresden hat am Karfreitagmittag die neuen Infektionszahlen veröffentlicht. Demnach sind in Dresden 485 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind neun mehr, als am Donnerstag. Es bleibt bei einem sehr moderaten Anstieg in dieser Woche.

Es bleibt bei vier Todesfällen im Zusammenhang mit dem Virus. 60 der 485 positiv getesten Menschen wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

8:15 Uhr: Verstärkte Kontrollen während der Osterfeiertage

Die Dresdner müssen sich von Karfreitag an auf verstärkte Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln einstellen. Neben der Bereitschaftspolizei ist auch berittene Polizei im Einsatz, um mögliche Menschenansammlungen in Parks und an Ausflugszielen zu unterbinden. In Dresden stehen unter anderem der Große Garten, der Alaunpark, das Elbufer oder nahegelegene Sächsische Schweiz im Fokus.
Private Grundstücke werden in den nächsten Tagen nicht routinemäßig kontrolliert. Es sei denn, es gebe einen begründeten Verdacht, dass sich dort mehrere Menschen für eine Party treffen wollten, hieß es. 

7:50 Uhr: Kretschmer wirbt um Geduld in Corona-Krise

Ministerpräsident Michael Kretschmer hat Sachsens Bürger im Zuge der Corona-Pandemie weiter um Geduld, Verständnis und Engagement gebeten. «Der liebe Gott hat uns einen Kopf gegeben zum Denken, ein Herz zum Fühlen und Hände zum Zupacken, und die brauchen wir, in dieser schwierigen Zeit», sagte er in einer in der Kreuzkirche in Dresden aufgenommenen Osterbotschaft zum Karfreitag. Das Leben stehe überall auf der Welt still, um «diesen schwierigen Virus» besiegen zu können. Und das gelinge nur, «indem wir uns zurücknehmen, Infektionen untereinander unterbinden und die Zeit überbrücken, bevor es Impfstoffe und Medikamente gibt».


9. April 2020

22:05 Uhr: Quarantäne für Auslands-Rückkehrer

Sachsen hat für Menschen, die aus dem Ausland einreisen, eine zweiwöchige Quarantäne angeordnet. Die Reiserückkehrer müssten sich auf direktem Weg in ihre Wohnung oder Unterkunft begeben und dürften keinen Besuch empfangen oder arbeiten, teilte das Sozialministerium am Donnerstag in Dresden mit. Sie unterlägen zudem der Beobachtung durch das örtliche Gesundheitsamt. Ausnahmen gelten unter anderem für Lastwagenfahrer, Piloten, medizinisches Personal oder Diplomaten. Auch besonders triftige, private Reisegründe könnten zur Befreiung von der Quarantänepflicht führen. In begründeten Einzelfällen könnten die Gesundheitsämter Ausnahmegenehmigungen erteilen. Die Regelung gelte bis zum 20. April.

20:10 Uhr: Verwaltungsgericht hat über Eilanträge entschieden

Das Verwaltungsgericht Dresden hat heute über drei weitere gerichtliche Eilanträge zu sächsischen Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie entschieden. Die zuständige Kammer hält die angeordneten Geschäftsschließungen über einen absehbaren Zeitraum für rechtmäßig. Die dagegen gerichteten vorläufigen Rechtsschutzanträge einer Dresdner Blumenhändlerin sowie einer bundesweit mit Filialen vertretenen Handelsgesellschaft wurden abgelehnt. Ebenso erfolglos blieben die Begehren einer Mutter und ihrer erwachsenen Tochter aus dem Landkreis Meißen, die Erlaubnisse für gegenseitige Osterbesuche erstreiten wollten.

17:05 Uhr: Schulen öffnen ab 20. April für Abschlussklassen wieder

Für die aktuellen Abschlussklassen an Gymnasien, Oberschulen und Berufsschulen in Sachsen öffnen die Schulen ab dem 20. April wiede! Das gab heute Kultusminister Christian Piwarz bekannt. Ab wann alle anderen Schüler wieder in die Schulen können, soll erst nach Ostern diskutiert werden. Die Abiturprüfungen werden zu den regulären Zeiten stattfinden, allerdings gibt es einige Veränderungen. So können die Schüler auch einen Alternativtermin für die Abschlussprüfungen wahrnehmen. Noch heute sollen die Schulleiter darüber informiert werden. 

16:50 Uhr: Dresden sagt Danke

Die Stadt Dresden hat am Gründonnerstag ein Video auf der eigenen Facebook-Seite geteilt. Darin bedanken sich Ärzte und Rettungskräfte mit einem Aufruf, dass die Dresdnerinnen und Dresdner die Ausgangsbeschränkungen zumeist einhalten.

15:06 Uhr: Landtag beschließt Neuverschuldung

Als Konsequenz aus der Corona-Krise will Sachsen sechs Milliarden Euro Schulden aufnehmen. Am Donnerstag stimmte der Landtag entsprechenden Plänen der Regierung zu. Zusätzlich sollen 725 Millionen Euro aus Rücklagen in ein Sondervermögen mit dem Titel «Coronabewältigungsfonds Sachsen» fließen. Damit will man die Krise getrennt vom regulären Haushalt behandeln. Sachsen hat seit 2014 ein Neuverschuldungsverbot in der Verfassung und nimmt schon seit 2006 keine Schulden mehr auf. Ausnahmen sind nur möglich, wenn der Landtag eine «außergewöhnliche Notsituation» feststellt. Dafür war eine Zwei- Drittel-Mehrheit notwendig. Auch AfD und Linke stimmten zu.

15:03 Uhr: Oster-Interview mit dem Oberbürgermeister

Das diesjährige Osterfest wird anders sein, als sonst. Die Dresdner müssen sich an viele Ausgangsbeschränkungen halten. Oma und Opa können in diesem Jahr nicht besucht werden. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert gesprochen, was zu Ostern erlaubt ist und was nicht.

14:30 Uhr: 229 Polizei-Einsätze mit Coronabezug

Die Polizei hat am Nachmittag über aktuelle Einsatzzahlen in dieser Woche bei Fällen mit "Coronabezug" informiert. Die Polizeidirektion hat auch in dieser Woche vor Ostern verstärkte Präsenz gezeigt. 229 Einsätze wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Dresden verzeichnet. Im Zuge dessen sind in dieser Woche neun Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz erfasst worden. Dazu wurden 126 Ordnungswidrigkeiten registriert. Auch am bevorstehenden Osterwochenende wird die Polizeidirektion Dresden ihre Präsenz wieder deutlich erhöhen.

13:20 Uhr: Schlösserland Sachsen für Zuhause

Unter dem Motto „Schlösserland Sachsen für zu Hause“ gibt es ab heute verschiedene Video-Playlists beispielsweise mit einer „Museumstour auf dem Sofa“ oder auch einer „Gartentour auf dem Sofa“. Die Schlossleiter und Mitarbeiter vor Ort präsentieren die schönsten Highlights, die Sie nach der Wiedereröffnung selbst besuchen werden können. Alles dazu HIER!

13:09 Uhr: Öffnung Wochenmarkt Coswig nach Ostern wird geprüft

In der Woche nach Ostern, also am 14. und 17. April, findet kein Wochenmarkt in Coswig statt. Im Lauf der Woche wird in der Stadtverwaltung geprüft, ob und unter welchen Bedingungen der Markt in der Folgewoche, ab dem 21. April wieder stattfinden könnte.

12:22 Uhr: „Notfall-KiZ“ unterstützt Familien mit kleinem Einkommen in der Corona-Krise

Durch die Corona-Krise kommt es bei vielen Familien zu unvorhergesehenen Einkommenseinbußen. Neben dem Kindergeld können Familien mit kleinem Einkommen bei ihrer Familienkasse auch einen Kinderzuschlag beantragen. Im Rahmen des Sozialschutzpakets hat die Bundesregierung die Beantragung als „Notfall-KiZ“ vereinfacht. Familien mit geringem Einkommen können so monatlich bis zu 185 Euro pro Kind erhalten, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen. Auch Selbständige oder Eltern werden erreicht, die noch keine zwölf Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren und deswegen keinen Zugang zu Kurzarbeiter- oder Arbeitslosengeld haben.

Mit Hilfe des „KiZ-Lotsen“ können Eltern prüfen, ob ein Anspruch besteht.

12:12 Uhr: Neue Zahlen für Dresden

Die Stadt Dresden hat am Mittag die neuen aktuellen Zahlen der Coronavirus-Infektionen veröffentlicht. Stand 12 Uhr wurden 476 Menschen positiv getestet. Das sind zehn mehr, als am Mittwoch. Es bleibt bei einem sehr moderaten Anstieg. Seit Sonntag sind es 28 neue Fälle.

Die Zahl der Krankenhauseinweisungen bleibt bei 59 und die Zahl der Todesfälle bei vier.

11:35 Uhr: Landtag berät über Kreditaufnahme

In Dresden hat die Landtagssitzung im Internationalen Kongresszentrum begonnen! Es geht um eine Kreditaufnahme von 6 Milliarden Euro, um die Corona-Krise in Sachsen zu bewältigen. Dafür ist im Parlament eine Zwei-Drittel-Mehrheit nötig. Die Abgeordneten sitzen in großen Abständen zueinander und tragen Mundschutz. Landtagspräsident Matthias Rößler eröffnete die Sitzung mit einem Dank an alle Menschen, die im Moment das gesellschaftliche Leben am Laufen halten. Gleichzeitig sprach er zu den Sachsen! "Es geht um die soziale Verantwortung jedes Einzelnen - Wenn wir viel zu verlieren haben, dann müssen wir es gemeinsam schützen", so Rößler. Bleiben Sie zuhause!

10:30 Uhr: Großer Andrang am Wochenmarkt Lingnerallee

Nur noch mit Mundschutz darf der Wochenmarkt auf der Lingnerallee seit heute besucht werden. Es haben sich am frühen Morgen bereits lange Schlangen gebildet. Der Auflauf auf dem Wochenmarkt soll besser kontrolliert werden.

0:30 Uhr: Apotheker informiert über Mundschutz, Desinfektionsmittel und Handschuhe

Brauche ich einen Mundschutz? Wie muss ich diesen tragen? Benötige ich Desinfektionsmittel und ist es sinnvoll Handschuhe zu tragen, um mich vor dem Coronavirus zu schützen? Diese und viele andere Fragen beschäftigen die Menschen hier bei uns in Dresden. Reporter Rocco Reichel hat mit Apotheker Christian Flössner darüber gesprochen.

0:20 Uhr: 10.000 Atemschutzmasken aus China

Die chinesische Stadt Hangzhou spendet ihrer Partnerstadt Dresden 10.000 dringend benötigte Atemschutzmasken für den Kampf gegen die weitere Verbreitung des Coronavirus. Oberbürgermeister Dirk Hilbert nimmt die Schutzmasken-Spende aus Hangzhou um 14 Uhr mit den Kollegen der Feuerwache Übigau entgegen.


8. April 2020

16:31 Uhr: Pirnaer Gutscheinportal wird zum Verkaufsschlager

Wie die Stadtverwaltung Pirna mitteilt, läuft das Pirnaer Gutscheinportal www.kauf-in-pirna.de gut. Mittlerweile sei die 10.000 Euro-Einnahme-Marke durchbrochen.
Insgesamt 235 Gutscheine wurden bereits über das Portal vermittelt. Der Gesamtwert soll bei 10.035 Euro liegen.

16:30 Uhr: Dynamo-Geschäftsführer Ralf Minge über Training, Spielbetrieb und Vereinsgeburtstag

Die Dynamos haben heute wieder das Training aufgenommen. In Kleingruppen wurde unter strengen Auflagen im Stadion gearbeitet. Darüber sowie die aktuelle Situation der SGD in der Corona-Krise und den anstehenden Vereinsgeburtstag haben wir mit dem Sport-Geschäftsführer der Schwarz-Gelben Ralf Minge gesprochen.

16:02 Uhr: Bürgerbüros arbeiten weiter unter Notbetrieb

Das Bürgerbüro Altstadt ist während des Notbetriebs montags, dienstags und donnerstags von 7 bis 18 Uhr besetzt. Auch in alle anderen Bürgerbüros arbeiten zu den regulären Sprechzeiten Mitarbeiter. Unter anderem können weiter Anträge auf Ausstellung eines Führungszeugnisses und Auskunft aus dem Gewerbezentralregister gestellt werden. Auch Personalausweise und Reisepässe werden ausgestellt. Ummeldungen sind ebenfalls weiterhin möglich.

Termine können ausschließlich über die Hotline des Bürgerservice 03 51/4 88 60 70 zu den normalen Dienstzeiten vereinbart werden. Unter dieser Hotline erhalten die Bürgerinnen und Bürger auch Beratung und telefonische Unterstützung in Meldeangelegenheiten sowie in Angelegenheiten rund um Ausweisdokumente oder zu Führungszeugnissen.  

15:35 Uhr: IHK fordert mehr Unterstützung für mittelständische Unternehmen

Die Dresdner Industrie- und Handelskammer hat Nachbesserungen der Corona-Hilfe für mittelständische Unternehmen gefordert. Sachsen brauche dringend ein eigenes Zuschussprogramm für Unternehmen mit mehr als zehn ‎Beschäftigten, welches die Soforthilfe des Bundes sinnvoll ergänzt‎, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Detlef Hamann 

15:19 Uhr: Polizei hoch zu Roß an der Elbe in Dresden

Die Polizei kontrolliert die Einhaltung der Allgemeinverfügung zur Coronapandemie in Dresden. Zwei Polizistinnen der Polizeireiterstaffel aus Großerkmannsdorf patrollieren an den Elbwiesen zwischen Albertbrücke und Carolabrücke an den Wiesen der Elbe. Auf den Pferden Vincent und Tequila sind die Beamtinnen auf Streife.

14:50 Uhr: Oberbürgermeister Dirk Hilbert mit Tipps zu Osterwanderungen

Viele Dresdner hatten sich beschwert, dass sie an zahlreichen Fußgängerampeln drücken müssen und deshalb zum Beispiel Desinfektionsmittel an den Ampeln gefordert. Nun reagiert die Stadt und stellt nach und nach rund 480 Fußgängerampeln um, damit niemand mehr drücken muss, wenn er über die Straße will. Reporter Rocco Reichel hat darüber in seinem heutigen Interview mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert gesprochen. Auch geht um Tipps für Osterwanderungen, die die Stadt, unter Berücksichtigung der derzeitigen Ausgangsbeschränkungen, extra zusammengestellt hat.

Pressemitteilung der Stadt zum Nachlesen

Osterwanderungen in Dresden abseits ausgetretener Pfade

Tipps für österliche Touren im „Umfeld des Wohnbereichs“

Die Wanderwege des weiteren Umlandes sind für Dresdnerinnen und Dresdner in den allermeisten Fällen zurzeit tabu, um die Ausbreitung des Corona-Virus so stark wie möglich zu minimieren. Doch deswegen muss niemand auf seinen Osterspaziergang oder die Radtour verzichten. Sport und Bewegung sind nach aktueller Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung im Umfeld des Wohnbereichs möglich – und das bietet mehr Möglichkeiten, als man denkt. Die Wanderwege in Dresden erstrecken sich über insgesamt 400 Kilometer. Das Umweltamt hat für den Themenstadtplan Informationen für die über 30 offiziellen Lehrpfade, Wander- und Stadtteilwege in und durch Dresden zusammengestellt, die auch für langjährige Dresdnerinnen und Dresden die eine oder andere Überraschung bereithalten dürfte. Der Themenstadtplan ist unter www.dresden.de/nahe-wanderwege eingebunden.

 „Sport und Bewegung tut dem Körper gut, doch selbst die eifrigsten Wanderfreunde dürften da eine Weile unterwegs sein. Ich nehme an, dass die Osterzeit nicht ganz reichen wird, um jede Strecke vollständig zu erkunden“, sagt Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Allein der Schönfeld-Weißiger Bergweg erstreckt sich über 30 Kilometer. „Das Angebot in Dresden tröstet sicherlich die Wanderfreunde darüber hinweg, dass sie auch in den kommenden schönen Tagen nicht in die Sächsische Schweiz oder das Osterzgebirge fahren dürfen.“

Unter www.dresden.de/nahe-wanderwege sind außerdem Rad- und Wandertouren verlinkt, welche die »Erlebnisregion Dresden« zusammengestellt hat. Als kleine Osterüberraschung stellt die »Erlebnisregion zusätzliche Informationen aus einer sonst kostenpflichtigen Radbroschüre zur als Download Verfügung. Die acht Radrouten führen größtenteils fern der vielbefahrenen Radwege durch die Seitentäler und auf die Höhen des Elbtales. Den Verlauf kann man in interaktiven Karten verfolgen. Zur Unterstützung der Orientierung vor Ort wurden an den wichtigsten Stellen Aufkleber mit den farbigen Radfahrer-Piktogrammen angebracht. Jede Route ist als Tagesausflug konzipiert. Nehmen Sie sich Verpflegung mit, da die Einkehrmöglichkeiten leider dieses Ostern geschlossen sind.

Wanderfreunde finden Informationen zu den beiden Regionswanderwegen. Diese sind in insgesamt 17 Abschnitte untergliedert. Die Route A führt an den Elbhängen entlang. Auf der Route B können Sie das Hügel- und Bergland der Region erkunden. Auch hier haben wir die Informationen aus unserer Wanderbroschüre zur Verfügung gestellt. Wer ohne Auto startet, kann die angegebenen Bus- und Bahnverbindungen nutzen. Bitte informieren Sie sich über die zur Zeit eingeschränkten Fahrzeiten!

Neben den Wanderwegen laden auch weiterhin Dresdens Parks und Grünanlagen sowie die Elbwiesen zu ausgedehnten Spaziergängen oder Radtouren ein. „Achten Sie darauf, dass auch hier kein Gedränge entsteht. Dresden hat viel Stadtgrün und damit auch viel Platz zu bieten. Und bitte nehmen Sie Ihre Unterwegs-abfälle wieder möglichst mit nach Hause oder nutzen Sie einen der Papierkörbe. Umherfliegende Abfälle sehen nicht nur schlecht aus, sie verursachen auch unnötig mehr Arbeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Stadt und Stadtreinigung. Dann steht auch in schwierigen Zeiten einem angenehmen Osterwochenende nichts entgegen“, so Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen.

Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hatte gestern, am 7. April 2020 entschieden, dass unter dem Umfeld des Wohnbereichs der zehn bis 15 Kilometern von der Wohnung entfernte Bereich zu verstehen ist. Für jeden definiert sich also dieser Umkreis individuell und nicht an Grenzen der politischen Gemeinde.

14:35 Uhr: Wochenmarkt an der Lingnerallee wird eingezäunt

Auf dem Wochenmarkt an der Lingnerallee werden weitere Schutzmaßnahmen umgesetzt: Der gesamte Markt wird aktuell eingezäunt. Morgen (Gründonnerstag) wird es dann Einlasskontrollen an der Lennéstaße geben. Besucher müssen einen Mundschutz tragen, den sie entweder selbst mitbringen können oder am Eingang kostenlos bekommen.
Auf dem Markt gibt es dann drei Händlergassen mit jeweils nur einer Händlerreihe. Die Anzahl der Stände wird von sonst 150 auf 75 halbiert.

„Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor einer möglichen Ansteckung hat für uns höchste Priorität.“ – Oberbürgermeister Dirk Hilbert

Auch auf den kleineren Wochenmärkten der Stadt werden die Schutzvorkehrungen erhöht. Bereits am Dienstag wurde die Marktfläche am Schillerplatz bis auf den Parkplatz unterhalb des Schillergartens erweitert.

Am Osterwochenende haben am Sonnabend, 11. April 2020, neben dem Schillerplatz auch wieder die Märkte auf dem Alaunplatz und der Königstraße geöffnet. Der Prohliser Wochenmarkt am Jacob-Winter-Platz fällt am Ostermontag, 13. April 2020, ersatzlos aus. Ab Dienstag, 14. April 2020, öffnen alle Wochenmärkte wieder gemäß dem Marktkalender 

13:49 Uhr: Polizei im Corona-Einsatz

Die Polizei hat gestern 77 Einsätze mit Corona-Bezug gehabt. Dabei wurden acht Straftaten und  31 Ordnungswidrigkeiten registriert. Im Mittelunkt steht ein Ermittlungsverfahren gegen einen Mann aus Radebeul sowie weitere fünf Personen. Der 39-jährige hatte gestern in den sozialen Medien zu einem Treffen auf den Altmarkt in Dresden aufgerufen.

12:19 Uhr: Neue Zahlen für Dresden

In Dresden sind aktuell 466 Menschen positiv getestet worden. Das ist ein Anstieg von acht Personen im Vergleich zum Dienstag. (Stand 08.04.2020/12 Uhr)
Die Entwicklung der Corona-Kurve können Sie hier nachvollziehen.

11:02 Uhr: 50.000 Atemnschutzmasken für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Im Landratsamt in Pirna sind am Vormittag 50.000 Atemschutzmasken an den Freistaat übergeben worden. Gesundheitsministerin Petra Köpping hat diese stellvertretend entgegengenommen. Das Chemieunternehmen Schill + Seilacher hatte diese in China geordert. Die Masken sollen unter anderem an Krankenhäuser, Pflegeheime oder Arztpraxen verteilt werden, heißt es von einem Unternehmenssprecher. Aktuell produziert das Chemieunternehmen an seinem Standort in Pirna auch Desinfektionsmittel.

50.000 dringend benötigte Mund-Nase-Schutzmasken spendet das Chemie-Unternehmen Schill+Seilacher dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die Firma hat Produktion ebenfalls auf dringend benötigtes Desinfektionsmittel umgestellt. #CoronaSN#sachsen#schutzmasken#COVIDpic.twitter.com/K2IpBs40c0

— Sozialministerium (@sms_sachsen) April 8, 2020

11:01 Uhr: Kretschmer wendet sich in Corona-Krise per Post an die Sachsen

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich in der Corona-Krise in einem Brief an die Menschen in Sachsen gewandt. "Nur in diesem Miteinander, in dem wir alle aufeinander achten, konnte gelingen, dass das gefährliche Virus sich in Sachsen nicht so schnell und sprunghaft ausgebreitet hat», schrieb er darin. Die 2,12 Millionen Briefe sollten nach Angabe der Staatskanzlei noch vor Ostern alle sächsischen Haushalte erreichen.

Kretschmer bat die Menschen um Geduld: "Erst nach Ostern können wir wirklich sehen, ob die gewaltige Kraftanstrengung zur Verlangsamung der Infektionen führt." Man stehe "mitten in der größten Bewährungsprobe der vergangenen Jahrzehnte".

Hier können Sie den Brief als PDF nachlesen.

10:57 Uhr: #weiterlesen - Städtische Bibliotheken mit Onlineangebot

Die Dresdner Bibliotheken starten eine eigenen Youtube-Kanal. Von April bis Juni soll es da jetzt einmal wöchentlich ein neues Videos geben.

Un dem #weiterlesen kommen unter anderem Autor/innen zu Wort, deren Lesungen in der Zentralbibliothek oder in den Stadtteilbibliotheken wegen Corona abgesagt bzw. verschoben werden mussten.
Auch Dresdner Verlage dürfen sich präsentieren. Angedacht sei ebenfalls ein literarisches Quartett mit Buchempfehlungen von Buchhändler/innen und Autor/innen.

Ab Donnerstag (09.04.2020) soll das erste dreißigminütige Video auf den Social-Media-Kanälen der Bibliotheken sowie in der Mediathek des Literaturnetz Dresden zu sehen sein.

0:20 Uhr: Wochenmarkt Lingnerallee nur mit Mundschutz

Der zu volle Wochenmarkt auf der Lingnerallee, wo teilweise die Abstandsregelungen nicht eingehalten worden sind,  hat in der vergangenen Woche für Ärger gesorgt. Nun greift die Stadt durch und verschärft für diesen Markt die Regelungen. So darf der Markt am Gründonnerstag nur mit Mundschutz betreten werden, sagte uns Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Wer keinen Mundschutz hat, kann diesen vor Ort bekommen. Zudem wird der Markt eingezäunt und es gibt einen Einlassdienst, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig auf dem Markt sind.


7. April 2020

20:10 Uhr: Dynamo-Solidaritätsbanner hängt wieder am alten Ort

Das Solidaritätsbanner der aktiven Fanszene von Dynamo hängt wieder an der Brühlschen Terrasse. Es trägt die Aufschrift: "Dresden hat es oft gezeigt, in der Not hilft nur Zusammenhalt. Auch diese Krise werden wir überstehen. Danke an alle die täglich alles dafür geben!". Es war vor zwei Wochen am Elbufer angebracht worden, wurde aber nach wenigsten Stunden abgenommen. Später wurde es am Kulturpalast angebracht. 

Das große Solidaritäts-Spruchband der Ultras Dynamo ist an seinen ursprünglichen Platz zurückgekehrt und sendet seine großartige Botschaft nun wieder von der Brühlschen Terrasse aus ins Dynamoland. 😍 👉 https://t.co/W3GJcaNDsv#sgd1953pic.twitter.com/mQXWnFiTFx

— SG Dynamo Dresden (@DynamoDresden) April 7, 2020

19:10 Uhr: Sport nur bis 15 Kilometer von der Haustür erlaubt

Sachsens Allgemeinverfügung in der Corona-Krise ist weiter rechtens. Das Oberverwaltungsgericht Bautzen lehnte einen Eilantrag gegen die Verfügung des Gesundheitsministeriums ab. Konkret ging es darum, dass laut Verordnung Sport und Bewegung im Freien nur „vorrangig im Umfeld des Wohnbereichs“ möglich sind. Der Kläger hatte sich gegen einzelne Passagen gewandt. Der Antragsteller hielt diese Formulierungen für unklar. Die Richter präzisierten: Sport oder andere Freizeitaktivitäten sind lediglich nur 15 Kilometer vom Wohnort entfernt erlaubt.

Das Urteil zum Nachlesen gibt es HIER

18:05 Uhr: Workout, Backen, Studieren mit Lena Stigrot vom DSC

Wir hatten heute wieder die Chance mit einer Dresdner Sportlerin zu sprechen. Volleyballerin Lena Stigrot vom DSC erzählte über Workouts zu Hause, ihr Studium und ihre Leidenschaft für das Backen.

16:05 Uhr: Nächste Woche Entscheidung über Lockerungen

Sachsen will in der nächsten Woche nach einer Beratung mit Bund und Ländern über eine mögliche Lockerung der Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus nach dem 19. April entscheiden. Dazu solle es am nächsten Mittwoch eine Schaltkonferenz und eine anschließende Kabinettssitzung geben, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer nach einer Sitzung des Kabinetts. Man denke über eine «schrittweise Lockerung» nach - in Abstimmung mit anderen Bundesländern und den Kommunen, hieß es.

«Wir sollten den Menschen schon in Aussicht stellen, dass die aus unserer Sicht aktuell positive Entwicklung auch zu entlastenden Maßnahmen führen kann», so Kretschmer. Noch im Lauf der Woche wolle sich die sächsische Regierung dazu austauschen. Unter anderem gehe es etwa um die Abiturprüfungen. Wenn man kein «Not-Abitur» wolle, müsse das in den Tagen nach Ostern entschieden und organisiert werden, erklärte der Regierungschef.

15:30 Uhr: Wochenmarkt an der Lingnerallee nur mit Mundschutz

Der zu volle Wochenmarkt auf der Lingnerallee, wo teilweise die Abstandsregelungen nicht eingehalten worden sind,  hat in der vergangenen Woche für Ärger gesorgt. Nun greift die Stadt durch und verschärft für diesen Markt die Regelungen. So darf der Markt am Gründonnerstag nur mit Mundschutz betreten werden. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über die weiteren Änderungen für den Wochenmarkt auf der Lingnerallee gesprochen und über den sehr langsamen Anstieg von bestätigten Corona-Neuerkrankungen.

15:00 Uhr: Gerichtsurteil: Allgemeinverfügung ist rechtens

Die sächsische Allgemeinverfügung zum Schutz in der Corona-Krise ist weiter rechtens. Das Oberverwaltungsgericht in Bautzen lehnte einen Eilantrag gegen die Verfügung des Gesundheitsministeriums vom 31. März ab. Der Kläger hatte sich gegen einzelne Passagen der Verfügung gewandt. Die Richter sehen zwar einen massiven Eingriff in die Freiheitsrechte, betrachten diesen aber zur Verhinderung von weiteren Infektionsfällen als verhältnismäßig - zumal es eine zeitliche Begrenzung gibt. Die Entscheidung des OVG sei unanfechtbar, hieß es.

13:30 Uhr: Innenministerium erarbeitet Förderrichtlinie für Sportvereine

Das Innenministerium erarbeitet aktuell eine Förderrichtlinie für Sportvereine. Wie Minister Roland Wöller sagte, könnten sowohl Vereine als auch Profivereine Zuschüsse bzw. zinslose Darlehen beantragen. Für den Profisport in Sachsen sind bis zu 500.000 Euro im Gespräch, für kleinere Vereine bis zu 10.000 Euro. Diese Richtlinie wird bis zum 14. April erarbeitet und soll einen Tag später in Kraft treten.

13:15 Uhr: Dynamo startet am Mittwoch in Kleingruppen ins Mannschaftstraining

Die Zweitliga-Profis von Dynamo Dresden nehmen ab morgen (Mittwoch) wieder das Training auf. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit wird Cheftrainer Markus Kauczinski mit seinem Trainerteam in Kleingruppen mit der Mannschaft die Arbeit aufnehmen. Trainiert wird im Rudolf-Harbig-Stadion. Für das Training in Kleingruppen hat Dynamo „eine Ausnahme für die Lizenzmannschaft“ vom Sächsischen Staatsministerium erhalten. Daraus geht unter anderem hervor, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern stets eingehalten und Trainingsgruppen aus maximal drei Athleten bestehen dürfen.

12:30 Uhr: Medizinstudenten melden sich zu freiwilligem Einsatz

Am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden haben sich rund 100 Medizinstudentinnen und -studenten für den freiwilligen Einsatz gemeldet. «Insgesamt wurden 21 Studierende rekrutiert - 15 Personen davon sind schon im Einsatz», sagte die Sprecherin des Klinikums, Annechristin Bonß. Sie arbeiten unter anderem in der Leitstelle, der Corona-Ambulanz und in der Notaufnahme. Außerdem kümmern sich die Studenten unter anderem um die Patientenversorgung, die Betreuung bei Transporten, Blutabnahmen und Datenabfrage für die Leitstelle. 

12:02 Uhr: Neue Zahlen für Dresden

In Dresden sind aktuell 458 Menschen positiv getestet worden. Das ist ein Anstieg von drei Personen im Vergleich zum Montag. (Stand 07.04.2020/12 Uhr)
Laut den neusten Zahlen sind 62 Menschen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Gestern wurden noch 55 Menschen stationär betreut. Es bleibt bei vier Sterbefällen.

Die Entwicklung der Corona-Kurve können Sie hier nachvollziehen.

11:33 Uhr: Leitungen spülen ist wichtig

Gerade jetzt ist Spülen wichtig, damit das Wasser in der Leitungen nicht steht. Hier könnten sich sonst Keine entwickeln. Für Geschäfte, Sporthallen oder Konzerthallen sollten Spülpläne vorliegen, sagt die DREWAG.

Weitere Infos bekommen Sie hier.

11:05 Uhr: Dresdner Plattenfirma engagiert sich für "Mitarbeiter an der Basis"

Die Dresdner Plattenfirma K&F (Kumpels and Friends) hat eine symbolische Benefizaktion für die "Mitarbeiter an der Basis" gestartet. Die Musiker des Labels, u.a. Woods of Birnam oder Gisbert zu Knyphausen haben ein "neues, rares oder besonderes Lied für eine Bandcamp-Compilation" zur Verfügung gestellt. Der Erlös des zwölfteiligen Download-Samplers soll den Livecrews und Tourfamilien, die in der Corona-Krise ohne Jobs dastehen, zugute kommen.

08:36 Uhr: Wöller: "Baumärkte sind für den Publikumsverkehr geschlossen"

Privatpersonen dürfen online bestellte Waren nicht im Baumarkt abholen. Sachsens Innenminister Roland Wöller bekräftige in der BILD: „Baumärkte sind für den Publikumsverkehr geschlossen! Online bestellte Waren in Baumärkten abholen gilt nicht für Privatpersonen!“ Wöller kündigte sogar verstärkte Kontrollen an. In der Corona-Schutzverordnung für Sachsen ist nur geregelt, dass Handwerksbetriebe unter Auflagen Waren abholen dürfen. 

Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier:

0:05 Uhr: OB Hilbert bittet Oster-Einkäufe frühzeitig zu tätigen

Oberbürgermeister Dirk Hilbert bittet die Dresdner ihre Ostereinkäufe nicht auf den letzten Drücker zu machen. Er schließt sich damit der Aufforderung zahlreicher Lebensmittelmärkte an. "Gehen Sie rechtzeitig einkaufen, damit sich das Einkaufsgeschehen entzerrt", so Hilbert. Somit können große Menschenansammlungen in und vor den Märkten verhindert werden. Der Gründonnerstag gilt im Normfall als einer der einkaufsstärksten Tage des Jahres.


6. April 2020

22:05 Uhr: Corona-Verdacht - Supermarkt in Königstein schließt

In Königstein ist ein Edeka-Supermarkt am gestrigen Nachmittag geschlossen worden. Grund ist ein Corona-Verdacht. Laut Bürgermeister Tobias Kummer handle es sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Das teilte er auf seiner Facebook-Seite mit. Kummer widersprach Gerüchten in den sozialen Netzwerken, dass der Markt durch das Landratsamt geschlossen worden sei. Spätestens am Donnerstag soll der Markt wieder öffnen.

21:12 Uhr: OB Dirk Hilbert über die aktuellen Corona-Zahlen und die bevorstehenden Oster-Einkäufe

Auch über das Wochenende ist die Zahl der bestätigten Influenzafälle hier in der Stadt nur langsam gestiegen. Unser Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über die Situation in den Dresdner Krankenhäusern gesprochen und auch über die Bitte vieler Lebensmittelmärkte, die Ostereinkäufe nicht auf den letzten Drücker zu machen.

18:30 Uhr: Weitere fünf Millionen Euro für Soforthilfe-Programm abgesegnet

Für das Soforthilfeprogramm unserer Stadt stehen weitere fünf Millionen Euro zur Verfügung. Der Finanzausschuss hat am Abend der Erhöhung zugestimmt. Ursprünglich waren fünf Millionen Euro für Selbständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen eingeplant worden. Schon sehr früh zeigte sich, dass wegen der Vielzahl der Anträge das Geld nicht ausreichen wird. Das Programm sieht 1 000 Euro Soforthilfe vor, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die nun insgesamt 10 Millionen Euro stammen laut Oberbürgermeister Dirk Hilbert aus Rücklagen des vergangenen Jahres.

15:28 Uhr: Virtuelles Heimspiel bei Dresden Titans

Auch die Dresden Titans stehen aufgrund des vorzeitigen Saisonendes in der 2. Basketball Bundesliga ProB vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Es fehlen Einnahmen aus mindestens zwei Playoff-Spielen. Deshalb laden die Dresdner Basketballer am 3. Mai zum #WirBleibenZuhause-Gameday und wollen die Margon Arena über Online-Ticketverkäufe einmal virtuell ausverkaufen. Tickets können ganz bequem zu Hause erworben werden HIER

15:22 Uhr: Dynamo bittet Karteninhaber um Geduld

Die beiden Geschäftsführer Ralf Minge und Michael Born von Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden haben sich am Montag in einem offenen Brief an alle Dauer- und Tageskarteninhaber des Clubs gewandt. Den Verein erreichen regelmäßig Nachfragen über die weitere Verfahrensweise. «Leider gibt es aufgrund der gegenwärtigen Situation und dem derzeit noch völlig unklaren weiteren Saisonverlauf noch nicht auf jede dieser Fragen eine konkrete Antwort, weil Stand heute noch nicht feststeht, ob und wie die laufende Spielzeit zu Ende gespielt werden kann», teilten Minge und Born mit. Erst wenn dazu eine Entscheidung gefallen ist, können entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. 

15:20 Uhr: Kunstaktion in der Johannstadt startet

Wer dieser Tage in der Johannstadt unterwegs ist sollte die Augen offen halten: Im Stadtteil tauchen ab dieser Woche an verschiedenen Orten künstlerisch bemalte Steine auf – die Happy Stones. Wer einen findet, darf sich freuen und unter #happystones #johannstadt ein Bild des Steins im Internet posten und an einen anderen Ort legen. Wer mag kann mit einem eignen Stein die Happy Stones Familie vergrößern.

15:03 Uhr: Begleitung im Kreißsaal erlaubt

Werdende Mütter können in den Kliniken in Dresden weiterhin bei der Geburt im Kreißsaal begleitet werden. "Die Väter sind eine wichtige Stütze während der Geburt", sagte uns Viviane Piffczyk vom Städtischen Klinikum auf Nachfrage. Auf der Wochenbettstation und anderen Stationen ist aber weiterhin kein Besuch gestattet.
Einige Städte hatten kürzlich die Regelungen zur Begleitung bei der Geburt verschärft. In Leipzig ist seit Samstag in den Kliniken keine Begleitung mehr im Kreißsaal erlaubt.

14:15 Uhr: Private Osterfeuer zum Teil erlaubt

Kleine Osterfeuer innerhalb der Familie sind trotz der Corona-Krise erlaubt. Zumindest aus Sicht des Infektionsschutzgesetzes, so Innenminister Roland Wöller. Eine Genehmigung der Kommune braucht man trotzdem. Vorab müssen sich Familien also dennoch informieren wie beispielsweise die aktuellen Brandschutzregelungen aussehen. Das geltende Recht ist durch die Maßnahmen zum Infektionsschutz nicht ausgesetzt, so Innenminister Roland Wöller weiter. Nachbarn und Freunde dürfen bis auf weiteres trotzdem nicht eingeladen werden.

12:30 Uhr: Kein Dampfloktreffen im April

Das 12. Dresdner Dampfloktreffen ist für dieses Jahr komplett abgesagt worden. Ursprünglich sollte die Veranstaltung am Wochenende nach Ostern steigen. Tausende Besucher wurden erwartet. Einige verzichten jetzt auf die Erstattung bereits gekaufter Karten. Die Organisatoren planen bereits an der nächsten Ausgabe. Im kommenden Jahr soll das Dresdner Dampfloktreffen vom 9. bis 11. April 2021 stattfinden.

12:20 Uhr: Neue Zahlen für Dresden

Die Stadt Dresden hat am Mittag die neuen Zahlen der Coronavirus-Infektionen veröffentlicht. Demnach sind 455 in Dresden positiv getestet worden. Das ist ein Anstieg von sieben Personen im Vergleich zum Sonntag. Damit verlangsamt sich die Ausbreitung aktuell etwas. Im Krankenhaus werden aktuell 55 Personen behanldet. Es bleibt zudem bei vier Todesfällen.

12:10 Uhr: Verzögerungen bei den Planungen zum neuen Verwaltungszentrum

Bei uns in Dresden verzögert sich das Vergabeverfahren für den Bau eines neuen Verwaltungszentrums am Ferdinandplatz um zwei Monate. Grund sei, dass die Büros der Bieter wegen der Corona-Krise nur im Notfallmodus arbeiten würden. Wie Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain in einer Pressemitteilung mitteilt, hätten sie deshalb um Aufschub gebeten. Derzeit erarbeiten die Büros Konzepte, denn die Stadt sucht ein Unternehmen, dass Planung und Bau zusammen übernimmt.

11:59 Uhr: Aufgalopp in Seidnitz verschoben

Der Aufgalopp auf der Pferderennbahn in Seidnitz verschiebt sich. Der Renntag am 11. Mai in Dresden wurde gestrichen. Rennvereins-Präsident Michael Becker bedauert die Absage: "Wir wären für allen Szenarien bereit gewesen. Es ist vor allem für die Besitzer und die Aktiven im Osten eine harte Entscheidung, da nunmehr erhebliche Wegekosten hinzukommen." Für Dresden ist nunmehr der 30. Mai fest im Rennkalender verankert.

11:21 Uhr: Staatlichen Kunstsammlungen Dresden spenden Schutzkleidung

Die Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden spenden Schutzkleidung aus den Restaurationswerkstätten verschiedener Museen. Im Interview sagte und Generaldirektorin Prof. Marion Ackermann, dass binnen einer Woche jetzt 6.200 Einweghandschuhe, 130 spezielle Schutzanzüge und 150 Atemschutzmasken mit Filter zusammengekommen sind. Anfang der Woche sollen die Materialien an das Klinikum Oberlausitzer Bergland übergeben werden.

8:10 Uhr: Ein Drittel des Gastgewerbes in Existenz gefährdet

Der Dehoga fürchtet im Zuge der Corona-Krise um die Existenz vieler Hotels, Restaurants, Gaststätten und Lokale in Sachsen. «Wenn jetzt nicht gehandelt wird, bedeutet das für bis zu einem Drittel der Unternehmen das Aus», sagte Geschäftsführer Axel Klein der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Degoga) fordert Zuschüsse statt Kredite sowie zinslose Darlehen zugunsten der Liquidität der Betriebe sowie die Sicherheit, dass sie das Kurzarbeitergeld zurückbekommen. «Wir brauchen die Senkung der Mehrwertsteuer für die Branche von 19 auf 7 Prozent.» Die Rückzahlung der Differenz von 2019 könnte ebenso helfen.

7:26 Uhr: Sommersemester startet online

Wegen der Corona-Pandemie startet das Sommersemester an auch an der TU Dresden oder an der Bergakademie Freiberg online. Bis mindestens 4. Mai finden alle Lehrveranstaltungen übers Internet statt. Die Studenten können online auf Video- und Audio-Aufzeichnungen ihrer Dozenten zugreifen. Außerdem gibt es im Netz auch Übungen oder weiterführende Unterlagen zum Selbststudium.


5. April 2020

21:45 Uhr: Polizei registriert vier Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz

Die Polizeit war am Wochenende wieder verstärkt im Einsatz, um die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen zu kontrollieren. Dabei wurden vier Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz durch die Beamten registriert. Unter anderem mussten sich zwei Gaststättenbetreiber im Tharandter Wald verantworten, weil sie trotz Verbots geöffnet hatten. In zehn Fällen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Zum Beispiel wurden im Landkreis Meißen mehrere Dauercamper festgestellt.

Am Sonntag waren 190 Polizeibeamte im Einsatz.

12:20 Uhr: Aufgalopp in Seidnitz wohl am 11. Mai

Die Auszeit im Rennbetrieb auf der Galopprennbahn ist bis Ende April verlängert worden. Das hat der Dachverband Deutscher Galopp e.V. entschieden. Am 1. Mai soll der Rennbetrieb wieder aufgenommen werden. Bis Mitte Juni sollen dann 20 bis 23 Renntage ausgetragen werden. Dazu gehört auch der Aufgalopp am 11. Mai in Seidnitz. Allerdings dürfen dann nur 70 bis 80 Personen anwesend sein an der Bahn. So werden die Pferdebesitzer voraussichtlich nicht selbst vor Ort sein können. Zu den zugelassenen Personen zählen unter anderem die Jockeys, Ärzte und Kameraleute.

12:10 Uhr: Volleyballerinnen versteigern Pokalsieger-Trikots

Die Volleyballerinnen vom DSC starten morgen eine neue Aktion. Nachdem die Unterstützer-Ticket-Aktion bereits läuft, werden ab morgen die Originaltrikots vom Pokalsieg gegen Stuttgrt versteigert. Die Erlöse kommen dem Verein zugute und sollen den wirtschaftlichen Schaden durch das vorzeitige Saisonende abfedern. Die von der jeweiligen Spielerin signierten Trikots werden über ebay versteigert. Das Startgebot liegt bei allen Jerseys bei 100 Euro. Für 500 Euro ist ein Sofortkauf möglich. Die Tirkot-Versteigerung geht bis zum 15. April.

12:05 Uhr: Neue Zahlen für Dresden

Die Stadt Dresden hat am Mittag die neuen Zahlen der Coronavirus-Infektionen veröffentlicht. Demnach sind 448 in Dresden positiv getestet worden. Das ist ein Anstieg von zwölf Personen im Vergleich zum Samstag und ein deutlich geringerer Anstieg. Von Freitag auf Samstag gab es 29 neue Fälle.

Die Zahl der Krankenhauseinweisungen ist von 58 auf 52 gesunken. Es bleibt zudem bei vier Todesfällen.

8:22 Uhr: Dresden war mit Notfallplan auf Epidemie vorbereitet

Dresden war mit einem Notfallplan auf die Corona- Epidemie vorbereitet. Der Influenza-Pandemieplan, der in der Stadt bereits ausgearbeitet war, sehe ein Vorgehen in Phasen vor. Dieses konnte laut Rathaus auch in der Corona-Krise angewendet werden.

1:05 Uhr: Bürgertelefon auch am Sonntag besetzt

Das Bürgertelefon der Stadt ist auch heute am Sonntag besetzt. Und zwar von 8.00 bis 18.00 Uhr. Dort gehen in zwei Schichten mehrere Mitarbeiter der Stadtverwaltung und zwei Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ans Telefon. Viele Fragen haben mit den derzeitigen Ausgangsbeschränkungen zu tun, so Stadtsprecher Kai Schulz. 

Die Nummer des Bürgertelefons lautet: 4885322


4. April 2020

14:45 Uhr: Weitere Corona-Patienten aus Frankreich in Dresden gelandet

Drei weitere Corona-Patienten aus Frankreich sind heute aufgenommen worden. Zunächst war ein Ambulanzflugzeug der «Luxembourg Air Rescue» vom Typ Learjet 45 aus Saint-Dizier mit einer Person auf dem Flughafen in Dresden gelandet. Zwei weitere Patienten wurden anschließend mit einem Hubschrauber aus Bourscheid in der Region Grand Est eingeflogen.

Nach Angaben des Universitätsklinikums Dresden werden die drei Patienten auf die Uniklinik, das Fachkrankenhaus Coswig und das Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt aufgeteilt. Über die Identität der drei Personen wurde nichts bekannt. Eine Sprecherin des Uniklinikums erklärte lediglich, dass es sich um Intensivpatienten handele.

13:00 Uhr: Neue Corona-Zahlen für Dresden

Die Stadt Dresden hat am frühen Nachmittag die aktuellen Zahlen zu den Corona-Infizierten veröffentlicht. Demnach sind 436 Menschen in Dresden infiziert. Das sind 29 mehr, als noch am Freitag. Von Donnerstag zu Freitag war die Zahl der positive gestesteten nur um sieben gestiegen. 58 Menschen müssen in den Krankenhäusern behandelt werden.

Erfreulich ist, dass es bisher keine weiteren Todesfälle in Dresden gibt. Es bleibt bei Vier.

12:20 Uhr: 82-Jährige aus Bannewitz gestorben

In Bannewitz ist eine 82-Jährige Frau an den Folgen der Virus-Erkrankung verstorben. Es ist der erste Corona-Todesfall im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge.

12:10 Uhr: Ordnungsamt kontrolliert in der Innenstadt

Die Corona-Ausgangsbeschränkungen werden in der Stadt zu Beginn des Wochenendes überwiegend eingehalten. Größere Kontrollen gibt es durch Polizei und Ordnungsamt vor allem in der Innenstadt.

11:15 Uhr: Bund liefert 1,7 Millionen Masken an Sachsen

Sachsen hat im Zuge der Coronavirus-Krise vom Bund rund 1,7 Millionen Schutzmasken für medizinische Zwecke erhalten. Das geht aus einer Auflistung des Bundesgesundheitsministeriums hervor, die der sächsische Bundestagsabgeordnete Alexander Krauß veröffentlichte. Danach wurden an den Freistaat 1,251 Millionen OP-Masken sowie rund 430.000 Masken mit den höheren Schutzklassen FFP2 und FFP3 geliefert. Zudem gingen an Sachsen 1,1 Millionen Handschuhe. Die Lieferungen seien für Krankenhäuser, Arztpraxen und die Altenpflege gedacht, sagte Gesundheitspolitiker Krauß. «Für die Verteilung ist der Freistaat zuständig», fügte er an.

10:40 Uhr: Polizei rechnet mit wenig Osterverkehr

Die Polizei rechnet wegen der Einschränkungen in der Corona-Krise mit weniger Straßenverkehr zu Ostern. «Der sonst übliche Osterverkehr ist im Moment nicht zu erwarten, da der Besuch von Familienangehörigen nur zulässig ist, wenn sie den gleichen Haupt- oder Nebenwohnsitz haben», sagte Jan Meinel, Sprecher des Innenministeriums, der Deutschen Presse-Agentur. Die meisten Menschen würden sich an die Regeln halten.

Ein Schwerpunkt der Polizei zu Ostern werde die Durchsetzung der bestehenden Verbote sein. Bei Verstößen gegen das Kontaktverbot droht Betroffenen ein Bußgeld von 150 Euro. Verstöße gegen die Einhaltung der Quarantäne fallen unter das Infektionsschutzgesetz und können in der Regel mit Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von zwei Jahren geahndet werden.

9:05 Uhr: Wieder Autobahn-Staus an Grenze zu Polen und Tschechien

Die Staus an den Grenzen zu Polen und Tschechien wieder zugenommen. Auf der A4 Richtung polnischer Grenze staute sich der Verkehr vor dem Übergang Ludwigsdorf auf rund 25 Kilometern. Auf der A 17 Richtung Tschechien waren es immerhin sechs Kilometer. Grund dafür sind die massiven Grenzkontrollen. Aktuell ist die Einreise nach Polen und Tschechien nur für LKW oder mit Ausnahmeregelung möglich.

8:35 Uhr: OB Dirk Hilbert bittet Dresdner sich an Ausgangsbeschränkungen zu halten

Oberbürgermeister Dirk Hilbert bittet die Dresdner, sich auch an diesem Wochenende an die Ausgangsbeschränkungen und anderen Maßnahmen zu halten.  Nach den kühleren Tagen besteht natürlich der Wunsch nach Draußen zu gehen, so Hilbert. Trotzdem geht es darum Abstand zu halten und Massenansammlungen zu verhindern. Da sich die Dresdner bislang gut an die Beschränkungen gehalten haben, hat es in den vergangenen Tagen in der Stadt  nur einen moderaten Anstieg von bestätigten Fällen mit  den Corona-Virus gegeben. Diese Entwicklung sollte nicht gefährdet werden, sagte Hilbert


3. April 2020

20:00 Uhr: Handballpause bis 16. Mai verlängert

Die Handballbundesliga setzt den Spielbetrieb in der ersten und zweiten Bundesliga bis zum 16. Mai aus. Das ist am Abend bekanntgegeben worden. Betroffen davon ist auch der HC Elbflorenz. Bisher sollten die Ligen bis zum 23. April ruhen. Diese Pause wurde nun verlängert. Der 16. Mai ist ein wichtiger Tag. Sollte der Spielbetrieb dann nicht wieder aufgenommen werden, würde die Handballbundesliga wohl nicht um einen Saisonabbruch herum kommen. Im Falle eines Abbruchs würde es keine sportlichen Absteiger, sondern nur Aufsteiger geben.

16:50 Uhr: Pirna sperrt Wanderparkplätze

Die Stadt Pirna sperrt aufgrund der Einschränkungen während der Corona-Pandemie bis auf weiteres die Wanderparkplätze in Liebethal. Ebenso kann entlang der S177 in Höhe des Waldcampingplatzes am NEZ sowie direkt vor dem Eingangsbereich und auch auf der Fläche Birkwitzer/Söbrigener Straße nicht mehr geparkt werden. Auf dem Elbeparkplatz in Copitz ist darüber hinaus das Parken für Wohnmobile nicht mehr gestattet.

16:30 Uhr: Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born im Interview

Die Fußballpause schmerzt nicht nur den eingefleischten Fans. Auch finanziell hat das zum Teil bedrohliche Auswirkungen auf die Vereine. Wie geht es Dynamo Dresden in dieser Krise? Wir haben mit dem kaufmännischen Geschäftsführer Michael Born gesprochen.

15:50 Uhr: Coronamaßnahmen auf Wochenmarkt greifen

Auf Dresdens größtem Wochenmarkt auf der Lingnerallee haben die Coronamaßnahmen gegriffen. Das teilte der Amtsleiter der Wirtschaftsförderung Robert Franke am Nachmittag mit. Mindestabstände wurden gewährleistet, Markierungen auf dem Straßenbelag sowie zahlreiche Infoplakate hielten die Marktbesucher an, auf zwei Meter Sicherheitsabstand zu achten. Für die Einhaltung der Maßnahmen sorgte zudem ein Team aus städtischem Marktamt, Marktgilde, Ordnungsamt und privatem Sicherheitsdienst. Auch die Polizei kontrolliert vor Ort.  Gegen 10 Uhr musste der Zugang zum Markt aufgrund des großen Andrangs kurzzeitig begrenzt werden. Es wurde die Hälfte der sonst üblichen 150 Händler zugelassen.

15:10 Uhr: Faszinierendes Video zur Leere in Dresden

Die aktuelle Stille und Leere in Dresden haben "leavingpictures" in einem Video dargestellt. Mehr Infos: https://www.leaving-pictures.de/ und www.instagram.com/leavingpictures/

15:00 Uhr: Dresdner Polizei verzeichnet 233 Einsätze mit "Coronabezug"

Für die Dresdner Polizei hat es in dieser Woche 233 Einsätze mit "Coronabezug" gegeben. Damit ist die Tendenz ähnlich wie in der Vorwoche. 97 Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz sind erfasst worden, vornehmlich handelte es sich um verbotene Menschenansammlungen. Weiterhin registrierte die Polizeidirektion Dresden 51 Ordnungswidrigkeiten im Laufe der Woche. Dabei handelte es sich vorwiegend um Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung. Die Betroffenen hatten ihre häusliche Unterkunft ohne triftigen Grund verlassen. Am kommenden Wochenende wird die Polizei die Corona-Maßnahmen erneut verstärkt kontrollieren.

14:50 Uhr: Pirnaer Stadtfest findet im Juni nicht statt

Obwohl es noch einige Wochen bis zum diesjährigen Stadtfest-Termin im Juni sind, haben sich Veranstalter und die Stadt Pirna dazu entschieden, das diesjährige Stadtfest im Juni nicht stattfinden zu lassen. Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke: „Es ist uns nicht leichtgefallen, diesen Schritt zu gehen. Dieser Höhepunkt gehört einfach zum kulturellen Leben in unserer Stadt dazu. Auf der anderen Seite fehlt den Veranstaltern jedoch völlige Vorstellungskraft, wie sich nach dieser Krise bereits im Juni zahlreiche Menschen unter anderem auf dem Markt treffen können, ohne Angst vor Ansteckungen zu haben. Dem diesjährigen Fest ist aufgrund der grassierenden Unsicherheit bereits jetzt jegliche Leichtigkeit verloren gegangen. Umso wichtiger ist es uns, Klarheit zu schaffen.“

14:40 Uhr: Dresdner Philharmonie gibt kleine Onlinekonzerte

Die Dresdner Philharmonie gibt ab sofort kleine Onlinekonzerte. „phil zu zweit“ heißt das neue Digitalformat, in dem zweimal pro Woche jeweils ein Philharmoniker mit einem freischaffenden Künstler gemeinsam musizieren. Die Konzerte mit einer Dauer von 15-20 Minuten werden moderiert, aufgezeichnet und ab heute Nachmittag ins Netz gestellt. Das musikalische Programm ist bunt gemischt und reicht von „leichterer Muse“ bis hin zu sehr anspruchsvollen Werken. Die Konzerte und weitere Infos können abgerufen werden über: www.dresdnerphilharmonie.de/weiterhoeren.

14:20 Uhr: Oberbürgermeister Hilbert über die Wirkung der Ausgangsbeschränkung

Kurz vor dem Wochenende ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle hier in Dresden sehr langsam gestiegen. Stand 12.00 Uhr wurden 407 Erkrankungen gemeldet. Das sind neun mehr als gestern. Unser Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert darüber gesprochen, ob die Ausgangsbeschränkungen und anderen Maßnahmen Wirkung zeigen und darüber, was die Dresdner am Wochenende beachten sollten, um den moderaten Anstieg der Erkrankungen nicht zu gefährden.

12:10 Uhr: Aktuelle Zahlen für Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden hat am Mittag wie gewohnt neue aktuelle Zahlen zu den mit dem Coronavirus infizierten Menschen veröffentlicht. Demnach sind (Stand 12 Uhr) 407 Menschen infiziert. Das sind neun mehr, als am Donnerstag.

Unverändert ist die Zahl der Krankenhauseinweisungen im Vergleich zu gestern, die bei 50 geblieben ist. Vier Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus in Dresden gestorben.

12:00 Uhr: Dresden Marketing startet Sonderkampagnen

Die Dresden Marketing GmbH hat eine neue Kampagne mit dem Slogan "Dresden zuhause entdecken" unter dem Hashtag #VisitDresdenSoon gestartet. Darin geht es um Online-Maßnahmen, Menschen zu Hause für einen späteren Besuch im Dresdner Elbland zu begeistern. So gibt es unter www.visit-dresden.travel viele Angebote, zum „Zuhause entdecken“ und Dresden Elbland-Bezug wie ein Memory-Spiel, ein Quiz oder Wimmelbilder zum Ausmalen. Außerdem wird unter www.dresden360.com ein Rundumblick über das Elbland geboten.

Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen auf die zukünftige Kampagne #VisitDresdenNow, wenn die Besucher die Schönheit des Dresdner Elblandes wieder live vor Ort genießen sollen.

11:55 Uhr: Pirnaer Chemieunternehmen Schill + Seilacher produziert Desinfektionsmittel

Die Nachfrage nach Desinfektionsmittel ist riesig. Dem hat sich nun das Chemieunternehmen Schill + Seilacher aus Pirna-Neundorf angenommen und produziert dieses für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Abgegeben wird das Desinfektionsmittel vorzugsweise an Krankenhäuser, Altersheime, Feuerwehren, Apotheken, Arztpraxen, den Lebenshilfe e. V., das Landratsamt und seinen Katastrophenschutz sowie an die Stadtverwaltung der Stadt Pirna.

„Wir stellen dieses Desinfektionsmittel den Abnehmern zu einem fairen Preis zur Verfügung“, erklärt Dr. Uwe Dittrich, Werkleiter von Schill + Seilacher in Neundorf. „Das ist unser kleiner und regional bezogener Beitrag zum Kampf gegen die Pandemie."

11:25 Uhr: Kultusminister Piwarz hält an Termin für Abi-Prüfungen fest

In Sachsen werden die Abiturprüfungen nach derzeitigem Stand wie geplant am 22. April beginnen. Es gebe eine klar kommunizierte Terminkette, auf die sich Schulen und Schüler eingerichtet hätten und von der nur im äußersten Notfall abgewichen werden soll, sagte Kultusminister Christian Piwarz der «Sächsischen Zeitung» (Freitag). Der entscheidende Punkt sei, wann die Schulen wieder öffnen können. Piwarz betonte, dass es deutschlandweit rund um das Osterwochenende eine Entscheidung geben werde. Für den Fall, dass die Schulen länger geschlossen bleiben müssten, habe man im Kultusministerium verschiedene Szenarien durchgerechnet. So könnten die ab dem 13. Mai vorgesehenen Nachschreibetermine als Haupttermin für die Abiturprüfungen infrage kommen.

10:30 Uhr: Mehrere Mitarbeiter im Städtischen Klinikum infiziert

Einige Mitarbeiter des Städtischen Klinikums sind positiv auf Corona getestet worden. Diese befinden sich laut einer Krankenhaussprecherin aktuell in häuslicher Isolation. Perspektivisch könnten die Kollegen in Zukunft trotzdem weiter mit dem Coronavirus infizierte Patienten betreuen, solange es ihnen gut geht. "Sonst hätten wir bald kein Personal mehr" sagte uns Viviane Piffczyk vom Städtischen Klinikum. Aktuell werden 16 Corona-Patienten betreut. Piffczyk rechnet aber damit, dass es bald mehr sind.

Die Infektion der Mitarbeiter erfolgte im privaten Umfeld. Kein Patient des Klinikums hat einen Mitarbeiter und auch keine Mitarbeiter haben Patienten angesteckt. Für das Krankenhauspersonal wurde ein eigener Drive-In-Corona-Test auf dem Gelände eingerichtet. Sollte sich ein Mitarbeiter schlecht fühlen, könne er sich dort testen lassen. Bis das Ergebnis feststeht, wird er nach Hause geschickt.

10:07 Uhr: Dixielandfestival verschoben

Auch das Dresdner Dixielandfestival fällt dem Corona-Virus zum Opfer. Die Jubiläums-Ausgabe wird auf 2021 verschoben. Das 50. Dresdner Dixielandfestival soll nun vom 16. bis 23. Mai 2021 mit allen geplanten Veranstaltungen und Teilnehmern nachgeholt werden. Die bereits für dieses Jahr gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Festival-Chef Joachim Schlese.

10:04 Uhr: Lauf in den Frühling Freital fällt aus

Der 23. Lauf in den Frühling Freital  ist abgesagt worden. Der Lauf sollte am 3. Mai 2020 stattfinden. Die Veranstalter prüfen aktuell eine Verschiebung in den Spätsommer oder Herbst, um ein erlebnisreiches Fest für die ganze Familie durchzuführen.

09:50 Uhr: Sächsisches Kabinett verständigt sich auf Nachtragshaushalt und ein Sondervermögen

Das sächsische Kabinett hat sich zur Bewältigung der Corona-Krise auf einen Nachtragshaushalt und ein Sondervermögen verständigt. Beides soll in Gesetzesform nun in den Landtag eingebracht werden. «Ich rechne heute mit einem zusätzlichen Finanzierungsbedarf in den Jahren 2020 bis 2022 von insgesamt sechs bis sieben Milliarden Euro», erklärte Finanzminister Hartmut Vorjohann. Bis spätestens Ende 2022 sei eine Neuverschuldung von bis zu sechs Milliarden Euro erforderlich. Aus Rücklagen stünden 725 Millionen Euro zur Verfügung - mit den Krediten zusammen also 6,725 Milliarden Euro. Am Freitagvormittag sollten die Pläne im Präsidium des Landtages vorgestellt werden.

8:23 Uhr: Zahnärzte auf Behandlung von Corona-Patienten vorbereitet

Auch Corona-Patienten können in Sachsen bei Schmerzen vom Zahnarzt behandelt werden. Nach Auskunft der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Sachsen (KZVS) gibt es landesweit vier Schwerpunktpraxen, die Covid-19-Patienten beziehungsweise unter Quarantäne Stehende behandeln. Diese Schwerpunktpraxen finden sich in allen drei Regierungsbezirken und zusätzlich in der Oberlausitz. Bis zum Monatsanfang gab es demnach allerdings erst einen Fall.

2. April 2020

19:30 Uhr: Veränderte Notenvergabe in Sachsen

Sachsens Kultusministerium plant für den Rest des diesjährigen Schuljahres Veränderungen in der Notengebung. «Wir arbeiten an Szenarien, damit den Schülern durch die Schließzeit nicht in irgendeiner Form Nachteile entstehen», sagte Kultusminister Christian Piwarz der «Sächsischen Zeitung». Piwarz kündigte an, «Günstigkeitsregeln» für die Schüler einzuführen. Bis zum Ende des Schuljahres am 19. Juli sollen die Schüler Möglichkeiten bekommen, ihren Notenspiegel zu verbessern.

Lehrer sollen dabei zugunsten der Schüler entscheiden, etwa, wenn es um Versetzungen geht. Verbessert sich ein Schüler durch eine Note nicht oder verschlechtert sich sogar, kann die Zensur aus dem Notenspiegel gestrichen werden. «Wir sind in einer Sondersituation und müssen über so etwas nachdenken», sagte Piwarz. (dpa)

18:30 Uhr: HC Elbflorenz Trainer Göde will sein Team wiedersehen

Eigentlich wollte der HC Elbflorenz aktuell in der 2. Handball-Bundesliga weiter um den Klassenerhalt kämpfen. Die Corona-Krise verhindert das aber. Eine Situation, die für Verein, Spieler und auch Trainer alles andere als einfach ist. Wie Trainer Rico Göde mit der Situation umgeht, hat er uns am Telefon erzählt.

17:05 Uhr: Volkshochschule meldet für Mitarbeiter Kurzarbeit an

Die Volkshochschule Dresden musste ihren Kursbetrieb bis auf Weiteres aussetzen. In dieser veranstaltungsfreien Zeit kann die Einrichtung keine Einnahmen aus Teilnehmergebühren erzielen. Deshalb hat die VHS für ihre Mitarbeiter ab April Kurzarbeit angemeldet. Die Regelung gilt zunächst bis Ende April und wird dann, je nach Situation, neu bewertet. Die verbleibenden Mitarbeiter arbeiten mit Hochdruck daran, möglichst bald verschiedene Online-Angebote anzubieten. 

17:00 Uhr: Unternehmen können Stundung der Gewerbesteuer beantragen

Unternehmen können in der Corona-Krise eine Stundung der Gewerbesteuer beantragen. Das teilte die Stadt mit. Diese Stundung wird bis zum gewünschten Termin, spätestens aber bis zum 31. Dezember 2020 gewährt. Ebenso können Vorauszahlungen zur Gewerbesteuer 2020 zeitnah angepasst werden. Dabei muss der Zusammenhang zwischen fehlender Liquidität bzw. drohenden Gewinneinbußen und Krise nach den Darlegungen des Unternehmens lediglich plausibel gemacht werden.

16:50 Uhr: Corona-Patient aus Frankreich in Dresden angekommen

Ein Corona-Patient aus Frankreich ist heute zur Behandlung in Dresden eingetroffen. Das Flugzeug vom Typ Learjet 45 kam aus Metz und landete am Nachmittag auf dem Flughafen. Wie das Universitätsklinikum Dresden auf Anfrage mitteilte, werden noch am Abend zwei weitere französische Patienten erwartet. Das Fachkrankenhaus Coswig, das Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt und das hiesige Universitätsklinikum würden je einen der Erkrankten betreuen. Über ihre Identität wurde nichts bekannt.

16:30 Uhr: Oberbürgermeister Dirk Hilbert über moderaten Anstieg der Infizierten

Man kann möglicherweise vorsichtig sagen, dass die Ausgangsbeschränkungen und anderen Maßnahmen, langsam ihre Wirkung hier in Dresden zeigen. Denn die Zahl der bestätigten Coronafälle steigt bei uns in der Stadt weiter nur langsam an. Von gestern zu heute ist, wie schon in den Vortagen, ein Anstieg um 20 Erkrankungen zu verzeichnen. Unser Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über die aktuelle Lage in der Stadt gesprochen

16:05 Uhr: Vollzug von Haftstrafen wird zum Teil verschoben

Sachsen verschiebt in der Corona-Krise den Vollzug einiger Haftstrafen. Konkret betrifft das den geplanten Haftantritt bei Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren, teilte Justizministerin Katja Meier mit. Ausgenommen sind Verurteilte, die wegen Gewalttaten, Sexualdelikten oder Rauschgiftkriminalität ins Gefängnis müssen. Zudem verschiebt man sogenannte Ersatzfreiheitsstrafen und unterbricht bereits geleistete. Diese Strafen werden fällig, wenn Straftäter eine vom Gericht verhängte Geldstrafe nicht begleichen. Die Maßnahmen dienen dazu, die Belegung in den Haftanstalten zu reduzieren. Meier zufolge gibt es dort bisher keine nachgewiesene Corona-Infektion. Wenn bei Inhaftierten entsprechende Symptome auftreten, würden sie unter Quarantäne gestellt.

15:45 Uhr: Dynamo Dresden spendet 50.000 Euro

Dynamo Dresden spendet 50.000 Euro für soziale Zwecke. 35.000 Euro davon gehen als finanzielle Unterstützung direkt an Krankenhäuser, die aktuell in der Corona-Krise alle Hände voll zu tun haben. Je 15.000 Euro gehen an das Krankenhaus Friedrichstadt und das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus. 5.000 Euro fließen als Spende nach Italien zum Krankenhaus Papa Giovanni XXIII in Bergamo. Von der finanziellen Unterstützung der SGD sollen direkt die Pflegekräfte in den Krankenhäusern profitieren.

„Die Landeshauptstadt Dresden aber auch wir als größter Verein der Stadt haben in unserer Geschichte immer wieder auf nationale und internationale Unterstützung bauen können, wenn wir in Not oder auf Hilfe angewiesen waren. Ob in Form von Spenden nach den Flutkatastrophen oder im Rahmen des Wiederaufbaus der Frauenkirche, Dresden und Dynamo haben oft Solidarität erfahren, wenn sie dringend benötigt wurde. Es ist jetzt die Zeit, etwas zurückzugeben“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge.

15:00 Uhr: Zehn Senioren in Pflegeheim in Hohnstein infiziert

Von 48 Bewohnern eines Seniorenheims in Hohnstein (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) sind zehn positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden. Drei Betroffene befänden sich in stationärer Behandlung, teilte das Landratsamt in Pirna heute mit. Zudem seien sechs Mitarbeiter des Seniorenheims positiv auf eine Infektion getestet worden.

Seit gestern Abend steht die Einrichtung unter Quarantäne. Diese gelte «sowohl für die Bewohner als auch für das Personal der Einrichtung», so das Landratsamt. Angeordnet hatte die Maßnahme demnach das Gesundheitsamt des Landkreises.

13:45 Uhr: Fußball-Amateurvereine kämpfen ums Überleben

Nicht nur der Profi-Fußball wird hart von der Corona-Krise betroffen. Das setzt sich fort bis in die kleinsten Vereine und hat da zum Teil noch viel schlimmere Auswirkungen. Die fehlenden Spiele bringen diee Klubs in eine existenzbedrohliche Situation. Das betrifft auch die vielen kleinen Sponsoren, die aktuell keine Zahlungen leisten können. Deshalb ist nicht auszuschließen, dass die Saison in allen Amateurligen von Senioren bis Nachwuchs abgebrochen wird.

Hermann Winkler, der Präsident des Sächsischen Fußballverbandes hat sich bei uns zur aktuellen Situation geäußert.

13:30 Uhr: Dresdner Museen bleiben online präsent

Auch in Zeiten der Corona-Krise wollen die Dresdner Museen ihren Besuchern Angebote machen. Vor allem über das Internet und Fernsehen sollen die Besucher unterhalten werden. So soll es Video-Führungen durch das Stadtmuseum und die Städtische Galerie geben. Über den Facebook-Kanal der Museen Dresden sind die Videos zu sehen. wie auch über Youtube. Die Technischen Sammlungen sind an Online-Stunden für Mathematik beteiligt, die wochentags via Facebook abrufbar sind.

Außerdem können Interessenten den Bestand der Museum über die Datenbank www.dresden-collection-online.de durchstöbern.

12:50 Uhr: Pirna und seine Bürger kommen auf www.pirna-hilft.de zusammen

Das Corona-Virus und seine Folgen haben auch Pirna und seine Bürger schwer getroffen. Die derzeitigen Einschränkungen stellen das komplette Leben in der Sandsteinstadt auf eine harte Probe – egal ob Gesellschaft, Wirtschaft oder Vereinsleben.

Unter der Internetadresse www.pirna-hilft.de können sich ab sofort Vereine, Unternehmen und Sonstige in eigens dafür eingerichteten Foren über die alltäglich auftretenden Probleme informieren und gemeinsam mit Experten und Wissensträgern in Kontakt kommen.

12:10 Uhr: 398 Coronafälle in Dresden

Die Stadt Dresden hat am Mittag (12 Uhr) die neuen Zahlen der mit dem Coronavirus infizierten Menschen veröffentlicht. In Dresden sind 398 Menschen erkrankt. Das sind 20 mehr, als am Mittwoch. 50 Infizierte müssen in Krankenhäusern behandelt werden. Vier Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus in Dresden gestorben.

10:00 Uhr: Mehr als 7.000 Anträge auf Soforthilfe der Stadt eingegangen

Die Nachfrage nach der Soforthilfe der Stadt ist nach wie vor groß. Täglich gehen neue Anträge von Kleinstunternehmen, Selbstständigen und Freiberuflern ein, sagte uns Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Mittlerweile sind es schon mehr als 7.000 Anträge. Der Stadtrat hatte die Soforthilfe heute (Donnerstag) vor einer Woche abgesegnet.Seit Montag werden die ersten Hilfe in Höhe von 1.000 Euro ausgezahlt. Oberbürgermeister Dirk Hilbert hat auch schon erste E-Mails mit den Worten: "Dankeschön" bekommen.

09:45 Uhr: Große Nachbarschaftshilfe in Corona-Krise

In Sachsen gibt es in der Corona-Krise nach Angaben des Sozialministeriums viel Solidarität. «Wir verzeichnen eine große Hilfsbereitschaft im Land», sagte ein Sprecher in Dresden. Auf einer Plattform von Ministerium und DRK haben sich Hunderte Helfer registriert, die Mund-Nase-Masken nähen oder eine Reserveambulanz mit aufbauen. Die Nachbarschaftshilfe im Kleinen funktioniert ebenfalls. «Auch in dieser Krise zeigt sich, dass die meisten Menschen hilfsbereit und solidarisch miteinander umgehen», sagt Sozialministerin Petra Köpping. Sie dankt allen helfenden und sich um andere sorgenden Menschen und bittet zugleich, «bei all den guten Taten auch stets an den eigenen Infektionsschutz zu denken!» (dpa)

07:17 Uhr: Seniorenpflegeheim in Hohnstein unter Quarantäne

Weil sich mehrere Bewohner und Mitarbeiter eines Seniorenheims in Hohnstein im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit dem Coronavirus infiziert haben, steht die komplette Einrichtung ab sofort unter Quarantäne. Diese gelte «sowohl für die Bewohner als auch für das Personal der Einrichtung», teilte das Landratsamt Pirna am Mittwochabend mit. Das Pflegeheim darf die nächsten zwei Wochen nur im Ausnahmefall von Ärzten, Therapeuten oder Feuerwehr betreten werden.

Die Quarantäne wird erst aufgehoben, wenn nach dem 14. April durchgeführte Tests negativ sind. Nach eigenen Angaben gibt es in dem Heim 48 Einzelzimmer. Wie viele Menschen dort aktuell betreut werden, ist nicht bekannt.

1. April 2020

17:30 Uhr: Staatliche Kunstsammlungen wollen mit Schutzkleidung helfen

Angesichts des Mangels im Gesundheitswesen wollen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) mit Schutzkleidung und anderen Materialien aus ihrer Restaurierung helfen. Die derzeit geschlossenen Museen sind gebeten, konkret wasserundurchlässige Schutzanzüge, Desinfektionsmittel, Untersuchungshandschuhe, Schutzbrille und -visiere, Mund-Nase-Schutz oder FFP2- und FFP3- Schutzmasken zur Verfügung zu stellen, wie ein SKD-Sprecher am Mittwoch auf Anfrage mitteilte. Vor allem die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen könnten einiges an Material abgeben, das sonst Restauratoren bei ihrer Arbeit mit gefährlichen Stoffen schützt.

16:10 Uhr: Quarantäne-Haushalte sollen Müll nicht trennen

Private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle in häuslicher Quarantäne leben, sollen den Haushaltsmüll nicht trennen. Heißt: Restmüll, Verpackungsabfälle (gelber Sack) und Biomüll sollen für die Dauer der Quarantäne über die Restmülltonne entsorgt werden. Das gilt aber nicht für Altpapier, Altglas, Elektroschrott und Batterien. Diese müssten gegebenenfalls länger aufbewahrt werden.

"Damit schützen wir die Müllwerker, aber auch Nachbarinnen und Nachbarn, Hausmeisterinnen und -meister. Das heißt aber auch, dass alle, die nicht betroffen sind, weiterhin ihren Müll getrennt entsorgen", sagt Umweltminister Wolfram Günther.

16:00 Uhr: Oberbürgermeister Dirk Hilbert zum Stand der Sofort-Hilfe

Die Zahl der bestätigten Coronafälle steigt bei uns in der Stadt glücklicherweise nur langsam an. Von gestern zu heute ist ein Anstieg um 20 Erkrankungen zu verzeichnen. Allerdings gibt es einen weiteren Todesfall. Unser Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über den leichten Anstieg der Fälle und auch über den aktuellen Stand der Soforthilfe für Selbständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen gesprochen.

15:40 Uhr: VW-Mitarbeiter im Home Office

VW hat seine Werksschließungen um zehn Tage bis zum 19.April verlängert. Damit stehen auch in der Gläsernen Manufaktur die Bänder weiter still. VW hat in Sachsen rund 10 000 Angestellte. Mehrere hundert Mitarbeiter arbeiten an allen drei Standorten im Homeoffice.

15:20 Uhr: Uniklinikum Dresden informiert per SMS

Das Uniklinikum Dresden informiert Patienten jetzt mit Hilfe einer SMS über verschobene Termine und längere Wartezeiten bei ihren Ärzten. Damit soll die Zahl der Menschen im Wartezimmer reduziert und das Infektionsrisiko gesenkt werden. Patienten müssen für den neuen SMS-Dienst nur ihre Handynummer in den Akten Hinterlegen und ihre Einwilligung zur Benachrichtigung geben. Auch die Ergebnisse von Corona-Tests können so schneller an die Patienten übermittelt werden. Der Betrieb startet zunächst in ersten Spezialambulanzen mit vielen älteren Patienten, die beispielsweise unter Lungenkrankheiten leiden um die vor einer Corona-Infektion zu schützen.

15:15 Uhr: Schneiderwerkstatt in Radebeul stellt Mundschutz für Kinder her

Die Schneiderwerkstatt des Deutschen Kinderschutzbundes, OV Radebeul e.V. stellt ab morgen Mundschutzmasken für Kinder her. Es handelt sich dabei um Stoffmasken, die bei 60 Grad waschbar und damit wieder verwendbar sind. Abgeholt werden können die Masken beim Hort Niederlößnitzer Rebläuse ab dem 8. April mittwochs zwischen 9:30 und 15:00 Uhr sowie donnerstags zwischen 11:30 und 17:00 Uhr. Eine Materialspende oder einen Obolus wandert in die Spendendose des Deutschen Kinderschutzbundes.
 

15:05 Uhr: Interview mit Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf

Die Dresdner Eislöwen wollten aktuell eigentlich in den DEL2-Playoffs gegen Frankfurt für Furore sorgen. Aber die Eishockeysaison ist beendet, damit fehlen auch die Einnahmen aus den Playoffs. Das stellt auch die Eislöwen vor Herausforderungen. Unter anderem wurden Gespräche mit potenziellen Neuzugängen auf Eis gelegt. Mehr dazu im Interview mit Geschäftsführer Maik Walsdorf.

15:00 Uhr: TU Dresden lehnt Verschiebung des Sommersemesterbeginns ab

Die Technische Universität Dresden lehnt eine Verschiebung des Sommersemesterbeginns wegen der Corona-Krise ab. Die Hochschule habe sich inzwischen so gut auf eine digitale Lehre eingestellt, dass an dem Starttermin 6. April nichts geändert werden solle, sagte Sprecherin Kim-Astrid Magister am Mittwoch. Seit Wochen hätten die Lehrenden Konzepte entwickelt, um ohne physische Anwesenheit der Studierenden mit der Vorlesungszeit beginnen zu können.

14:30 Uhr: Dynamo übergibt als Dankeschön 200 Trikots an Konsum-Mitarbeiter

Die SG Dynamo Dresden und Stadion-Namensgeber Konsum Dresden eG stehen auch in der Corona-Krise zusammen. Dynamos Geschäftsführer Michael Born und Ralf Minge übergaben am Mittwoch zusammen mit Zweitliga-Profi Jannis Nikolaou im Konsum-Markt in der Neustädter Markthalle 200 Dynamo-Trikots an den Konsum. 

Die Jerseys gehen als Dankeschön sowohl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Quarantäne als auch an die Verkäuferinnen und Verkäufer an den 34 Konsum Standorten, die trotz der Ausnahmesituation rund um die Corona-Krise tagtäglich in den einzelnen Dresdner Märkten ihrer Arbeit mit unermüdlichem Engagement nachgehen.

13:45 Uhr: Riesige Nachfrage bei Hilfsprogrammen

Für die Hilfsprogramme Sachsens und des Bundes für Unternehmer in der Corona-Krise gibt es eine riesige Nachfrage. Wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch auf Anfrage mitteilte, gingen für die Soforthilfe des Bundes bis Dienstag 14 222 Anträge ein. 1539 davon im Umfang 13,5 Millionen Euro wurden bewilligt, 1481 mit einem Volumen 13 Millionen Euro bereits ausgezahlt. Die meisten Anträge stammten von Restaurants, Friseur- und Kosmetiksalons sowie Dienstleistern und Unternehmensberatern.

Auch das landeseigene Darlehensprogramm «Sachsen hilft sofort» wird stark nachgefragt: Dafür gingen bisher 10 577 Anträge ein, 3294 im Umfang von 111,6 Millionen Euro wurden bewilligt, 328 für 12,2 Millionen Euro ausgezahlt. Es handelt sich um Darlehen für Einzelunternehmer, kleine Firmen und Freiberufler mit einem Jahresumsatz von bis zu einer Million Euro. (dpa)

13:30 Uhr: Kreativkampagne #supportyourlocalartists

Auch die Dresdner Künstler leiden extrem unter den Beschränkungen durch die Coronavirus-Krise. 18.500 Unternehmer der Kultur- und Kreativwirtschaft sind betroffen, benötigen dringend Spendemittel “Laut unseren Daten kommt auf 100 Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen eine Ausfallsumme von 50.000 Euro zusammen. Diese ist allerdings keineswegs repräsentativ. Zum einen sind Langzeitschäden und -verluste noch nicht absehbar und zählen in diese Rechnung nicht mit hinein. Zum anderen erfassen wir die Daten von mittleren und großen Unternehmen nicht - und die haben zum Teil Ausfälle im fünf- bis sechsstelligen Bereich zu verzeichnen gehabt", sagt Wir-gestalten-Dresden-Vorstand Nils Burchartz.

Informationen zur Kampagne gibt es HIER

Link zum Spenden: www.betterplace.me/supportyourlocalartists

13:25 Uhr: Wasaplatz bekommt eigenen Wochenmarkt

Der frisch umgebaute Wasaplatz wird einen eigenen Wochenmarkt bekommt. Morgen (Donnerstag, 2. April) und dann jeden Donnerstag von 9 bis 16 Uhr sowie samstags von 8 bis 13 Uhr können die Händler ihr vielfältiges Angebot präsentieren. Im Rahmen der aktuellen Allgemeinverfügung wird morgen mit sechs Ständen in großen Abständen gestartet. Zu den Händlern gehören Fisch von Hein Mück, Obst und Gemüse Hecht und Drechsler aus Dresden, Produkte vom Bauernhof Zech aus Elstra, Spreewald Ricken aus Vetschau und Gewürze Köhler aus Dresden. Die Besucher werden gebeten, sich an die Hygieneregeln zu halten und auf genügend Abstand zueinander zu achten.

12:20 Uhr: 378 Coronafälle in Dresden

Die Stadt Dresden hat am Mittag neue Zahlen veröffentlicht. 378 Menschen in unserer Stadt sind mit dem Virus infiziert. Das sind 20 mehr, als am Dienstag. 48 Fälle werden in den Krankenhäusern behandelt. Es hat auch einen neuen Todesfall gegeben. In Dresden sind nun vier Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

10:18 Uhr: Großspende Desinfektionsmittel verteilt

Am Logistikzentrum des DRK in Dresden ist heute die Desinfektionsmittelspende der Beiersdorf AG an die sächsischen Landkreise und die Thüringer Polizei verteilt worden. LKW des Roten Kreuzes holten die Paletten ab. Das THW Dresden transportierte das Desinfektionsmittel nach Erfurt zur thüringischen Polizei. Unter anderem 37.000 Flaschen Handdesinfektionsmittel waren am Dienstag eingetroffen.

07:14 Uhr: IHK-Prüfungen werden verschoben

Die schriftlichen Abschlussprüfungen für die rund 8.300 Auszubildenden aus dem Bereich der Industrie- und Handelskammern (IHK) in Sachsen werden wegen der Corona-Pandemie verschoben. Neuer Termin ist der 16. bis 19. Juni 2020. Die mündlichen beziehungsweise praktischen Prüfungen sollen nach derzeitigem Stand wie geplant ab 2. Mai beginnen.

Weitere Infos gibts auch bei der IHK Dresden

1:30 Uhr: DVB reagieren auf Rückgang von Fahrgästen

Die Dresdner Verkehrsbetriebe reagieren erneut darauf, dass in der aktuellen Situation immer weniger Leute mit Bussen und Straßenbahnen fahren. So werden die Fahrpläne heute weiter angepasst. Die Straßenbahnlinie 8 fährt ab heute nicht mehr durch die Innenstadt. Sie pendelt nur noch halbstündlich zwischen der Endstation Hellerau und der Gleisschleife Infineon-Süd. Dort können Fahrgäste in die Linie 7 umsteigen und in die Innenstadt gelangen. Wer vom Nürnberger Ei aus in die Stadt möchte, kann die Linie 3 am Nürnberger Platz nutzen und mit der Buslinie 61 .dorthin fahren.

Ebenfalls ab heute wird die Fährstelle zwischen Tolkewitz und Niederpoyritz mangels Nachfrage eingestellt. Die anderen beiden Fährstellen zwischen Johannstadt und Neustadt sowie zwischen Kleinzschachwitz und Pillnitz bleiben wie bisher im Einsatz. Auch die Autofähre verkehrt planmäßig.

1:20 Uhr: Weitere Spenden an Desinfektionsmittel geplant

Immer mehr Desinfektionsmittel kommen nach Sachsen! Gestern Nachmittag wurden 26 Paletten mit 37.000 Flaschen Händedesinfektionsmittel an das Logistikzentrum des Deutschen Roten Kreuzes in Dresden geliefert. Eine Großspende der Beiersdorf AG! In den kommenden Tagen werden zudem 16 Container mit je 1000 Liter aus dem Hamburger Produktionszentrum erwartet. Geplant ist eine schnelle Verteilung u.a. Ärzte, Rettungsdienste, Pflegeeinrichtungen oder den Katastrophenschutz. Das Deutsche Rot Kreuz hilft bei der Auslieferung.


31. März 2020

21:00 Uhr: Verdienstausfälle wegen Kinderbetreuung können entschädigt werden

Die Landesdirektion Sachsen nimmt ab sofort Anträge auf Entschädigung wegen Verdienstausfall entgegen, wenn die Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurde. Die Entschädigung wird gewährt, wenn die Sorgeberechtigten ihrer Tätigkeit infolge der Schließung nicht weiter nachgehen konnten und für die Kinder eine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit nicht verfügbar ist.

Die Entschädigung wird für die zu betreuenden Kinder gewährt, wenn diese das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Erstattung kann jedoch auch erfolgen, wenn das zu betreuende Kind älter als zwölf Jahre ist, aber behindert und auf Hilfe angewiesen ist. Alle Details zur Antragstellung sowie die erforderlichen Antragsformulare finden Sie HIER

18:00 Uhr: Dynamo-Mittelfeldspieler Marco Hartmann wird wieder Vater

Die fußballfreie Zeit hat ihre negativen aber auch ihre positiven Seiten. Dynamo-Mittelfeldspieler Marco Hartmnn hat zum Beispiel mehr Zeit für seinen Sohn und wird demnächst zum zweiten Mal Vater. Im Interview hat er mit uns unter anderem darüber gesprochen.

16:35 Uhr: Spielbetrieb in der 2 Bundesliga pausiert noch mindestens einen Monat

Der Spielbetrieb in der 2.Fußball-Bundesliga bleibt wegen der Corona-Pandemie bis mindestens 30. April ausgesetzt. Die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga stimmte am Dienstag einem entsprechenden Antrag des DFL-Präsidiums zu. "Diese Entscheidung haben wir so erwartet und begrüßen den Beschluss in Anbetracht der aktuellen Ausnahmesituation, in der sich unser gesamtes Land befindet, ausdrücklich", sagte Dynamo-Geschäftsführer Michael Born in einer Mitteilung des Vereins. Wie es danach weitergeht, ist noch offen. – der Ligaverband will die Saison gerne bis Ende Juni zu Ende bringen – notfalls auch mit Geisterspielen.  

16:31 Uhr: Tharandt verschiebt Bürgermeisterwahl

Das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat die für den 26. April geplante Bürgermeisterwahl in Tharandt abgesagt  Ein Nachwahl soll es frühestens am 20. September geben. Den Wahltermin bestimmt der Stadtrat. Begründet wird dieser Schritt hauptsächlich mit den Allgemeinverfügungen des Freistaates Sachsen im Zusammenhang mit der Corona-Krise.

15:35 Uhr: Deutlich mehr Kurzarbeiter im März

Die Corona-Krise macht sich auf dem Arbeitsmarkt bereits bemerkbar. So sind im Monat März rund 10.200 Anzeigen von Unternehmen auf Kurzarbeit bei den Arbeitsagenturen Bautzen,  Dresden und Pirna eingegangen. Das sind mehr als ein Viertel aller rund 36.000 Betriebe in der Region.  Das gab die Dresdner Arbeitsagentur am Nachmittag bekannt. Das Kurzarbeitergeld soll Betriebe speziell jetzt in der Corona-Krise auffangen, damit die Beschäftigten im Unternehmen bleiben können.

15:27 Uhr: Striezelmarkt steht aktuell nicht auf der Kippe

Der Striezelmarkt soll nach dem derzeitigen Stand wie geplant stattfinden. Für Irritationen sorgte heute eine Meldung in sozialen Netzwerken. Auslöser war eine Info der Stadt, dass die Händler erstmals ihre Standgebühr erst nach dem Ende des Marktes zahlen sollen und auch nur wenn der Markt tatsächlich stattfindet. "Der Striezelmarkt steht selbstverständlich nicht auf der Kippe", sagte uns Stadtsprecher Kai Schulz. Die Planungen laufen ganz normal weiter. Da die Händler ja jetzt schon stark gebeutelt sind, wurde die Regelung geändert.

15:15 Uhr: Oberbürgermeister Dirk Hilbert zum Thema Mundschutz

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle steigt bei uns in Dresden glücklicherweise nur langsam an. Heute mittag wurden laut Stadt 358 Erkrankungen gezählt. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert darüber gesprochen, wie dieser die Entwicklung einschätzt. Zudem geht es in dem Interview um das Thema Mundschutz und was der Oberbürgermeister von der Regelung, die zum Beispiel die Stadt Jena erlassen hat, hält.

15:10 Uhr: Gesundheitsministerin Köpping empfiehlt Schutzmasken

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping hat Atemschutzmasken gegen das Coronavirus ausdrücklich empfohlen. Sie halte es «für außerordentlich wichtig, dass man in der Öffentlichkeit eine Maske trägt», sagte sie am Dienstag. Von einer Maskenpflicht ist in Sachsen allerdings noch keine Rede. Köpping ließ zwischen den Zeilen auch die Gründe dafür durchblicken. «Pflicht heißt, dass auch jeder eine Maske kaufen kann. So weit sind wir noch nicht. Deswegen bin ich da ein bisschen vorsichtig in der Formulierung.» Die Ministerin war aber fest davon überzeugt, dass sich das öffentliche Leben in Zukunft verändern wird. Deshalb sei es gut, schon jetzt mit dem Tragen einer Maske zu beginnen.

14:30 Uhr: Bußgeldkatalog tritt am Mittwoch in Kraft

Ab morgen tritt in Sachsen ein Bußgeldkatalog in Kraft. In ihm werden Geldstrafen bei Verstößen gegen die Rechtsverordnung geregelt. Wer demnach ohne triftigen Grund seine Wohnung verlässt muss 150 Euro Strafe zahlen, bei Verletzung des Besuchsverbotes in Alten- und Pflegeheimen drohen 500 Euro. Hält sich Heimleitung nicht an die Vorgaben drohen auch dieser Strafen zwischen 500 und 1000 Euro.

Innenminister Roland Wöller:

13:55 Uhr: Stadt verlängert Bewerbungsfrist für Stände auf dem Striezelmarkt

Die Stadt hat die Bewerbungsfrist für Stände auf dem Striezelmarkt verlängert. Händler und Gastronomen können sich jetzt noch bis zum 04. Mai bewerben. Grund für die verlängerte Frist ist die aktuelle Corona-Krise. Formulare finden Händler auf der Internetseite der Stadt. Die bisher verwendeten Antragsformulare behalten aber weiterhin ihre Gültigkeit. Die 586. Auflage des Striezelmarktes soll vom 26. November bis zum 24. Dezember auf dem Altmarkt öffnen.

13:35 Uhr: Ausgangsbeschränkungen in Sachsen verlängert

Sachsen hat die Ausgangsbeschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise über die Osterfeiertage hinaus bis zum 20. April verlängert. Das hat heute Kabinett beschlossen. Gleichzeitig wurde die geltende Allgemeinverfügung zu den Ausgangsbeschränkungen in eine Verordnung umgewandelt, um mehr Rechtssicherheit zu erhalten. Stand heute sind in Sachsen 2.084 Menschen am Virus erkrankt, 154 mehr als am Vortag. 13 Menschen sind gestorben, sie waren über 74 Jahre alt.

13:10 Uhr: Ostergruß ins Seniorenheim

Ein Besuchsverbot im Seniorenheim – das wird gerade zu Ostern für viele Bewohner schwer. Die Mitarbeiter des ASB-Seniorenheims „Am Gorbitzer Hang“ haben eine Idee, um ihnen die Ostertage zu verschönern und suchen dafür Unterstützung. Unter dem Motto „Ostergruß ins Seniorenheim“ bitten sie schreibfreudige Dresdner, den Bewohnern fröhlich-bunte Postkarten zu schicken. Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, kann an das ASB-Seniorenheim „Am Gorbitzer Hang“ schreiben, „Osterhase“, Leutewitzer Ring 84, 01169 Dresden.

243 Menschen leben im Haus "Am Grobitzer Hang". Sie dürfen seit dem 16. März keinen Besuch mehr empfangen.

12:55 Uhr: Sozialamt kümmert sich um wohnungslose Menschen

Das Sozialamt und seine Partner kümmern sich gerade jetzt im gewohnten Umfang um wohnungslose Menschen in Dresden. Menschen, die keine Wohnung haben, müssen auch nicht im Freien übernachten. In Dresden stehen für wohnungslose Menschen genügend warme und sichere Schlafgelegenheiten zur Verfügung. Für wohnungslose Menschen stellt das Sozialamt Plätze in sieben Übergangswohnheimen sowie in Gewährleistungswohnungen bereit.

12:00 Uhr: 358 Coronafälle in Dresden

Die Stadt Dresden hat am Mittag neue Zahlen veröffentlicht. 358 Menschen (Anstieg um 19 Fälle) in unserer Stadt sind am Coronavirus erkrankt, davon werden 43 in Krankenhäusern behandelt. Drei Menschen sind bisher gestorben.

11:55 Uhr: Mitteldeutsche Regiobahn dünnt Fahrplan aus

Die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) dünnt ihren Fahrplan weiter aus.

  • Der Betrieb der als Wanderexpress bekannten Linie RB 19 zwischen Dresden und Altenberg bis zum 19. April eingestellt
  • Auf der Strecke RB 110 Leipzig - Döbeln entfallen die halbstündigen Verbindungen zwischen Leipzig und Grimma. Der Stundentakt zwischen Leipzig und Döbeln bleibt erhalten
  • Nur noch eine Direktverbindung pro Tag in jede Richtung gibt es auf der Linie RE 3 von Dresden über Chemnitz und Zwickau ins fränkische Hof. Das gilt bis auf Weiteres, mindestens jedoch bis zum 19. April

Mit den Maßnahmen reagiert die Bahngesellschaft nach eigenen Angaben auf stark gesunkene Fahrgastzahlen und notwendige Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Fahrkarten könnten daher auch nicht mehr direkt beim Zugpersonal gekauft werden.

09:30 Uhr: Dresdner Philharmonie spendet an Nothilfefond der Deutschen Orchesterstiftung

Die Musikerinnen und Musiker der Dresdner Philharmonie helfen konkret: In einer Abstimmung haben sie einstimmig entschieden, 10.000 Euro aus der Orchesterkasse in den kürzlich eingerichteten Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung einzuzahlen.

Robert-Christian Schuster, stellvertretender Vorsitzender des Orchestervorstands: „Durch die coronabedingten weitreichenden Tätigkeitsbeschränkungen ist eine Vielzahl unserer freiberuflich arbeitenden Musikerkolleginnen und -kollegen unverschuldet in eine akute Notsituation geraten. Um ihnen jetzt schnell und wirksam helfen zu können, haben wir uns einmütig zu dieser Spende aus der Orchesterkasse der Dresdner Philharmoniker entschlossen.“

7:50 Uhr: Sachsens Kultusminister Christian Piwarz wendet sich in Brief an Schüler und Eltern

„Mir ist bewusst, dass Sie als Eltern in diesen Tagen in besonderer Weise gefordert sind.“ Sachsens Kultusminister Christian Piwarz hat sich in einem Brief an alle Eltern von sächsischen Schülerinnen und Schülern gewandt. Darin bedankt der Kultusminister sich für das Verständnis, welches Eltern im Zuge der Schulschließungen aufgebracht haben. Unter anderem enthält der Brief auch Hinweise zum Umgang mit den Lernaufgaben, sowie Hinweisen zur Benotung.

4:20 Uhr: Wochenmärkte dürfen ab Mittwoch wieder öffnen

Wochenmärkte dürfen ab morgen wieder in Dresden öffnen. Das teilte die Stadt mit. Bedingung dafür ist, dass die Stände unter freiem Himmel oder in Marthallen aufgestellt werden müssen und nur Lebensmittel, alles für den Tierbedarf, sowie Garten- und Baumschulerzeugnisse verkaufen dürfen.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert begrüßt die Entscheidung der sächsischen Staatsregierung: „Als Landeshauptstadt Dresden haben wir uns mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass Direktvermarkter und Kleinbauern ihre regional erzeugten Produkte weiter anbieten können. Nur so können sie ihren wirtschaftlichen Fortbestand sichern. Die Wochenmärkte sind für viele Dresdnerinnen und Dresdner eine wichtige Anlaufstelle um sich mit frischen Lebensmitteln und anderen Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen.“  

Damit die Regeln zum Mindestabstand und zur Hygiene eingehlten werden können, werden einige Anpassungen vorgenommen. Der Markt am Münchnerplatz öffnet beispielsweise nur mit elf statt der üblichen 20 Stände.
 

1:15 Uhr: Sachsen will Ausgangsbeschränkungen bis 20. April

Sachsen will die Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus bis 20. April verlängern. Eine entsprechende Rechtsverordnung wolle das Kabinett am Dienstag diskutieren und verabschieden, kündigte Innenminister Roland Wöller (CDU) am Montag in Dresden an. Die bisherige Allgemeinverfügung endet an diesem Sonntag. Die Rechtsverordnung solle die Rechtssicherheit erhöhen, sagte der Minister.

1:10 Uhr: Dresden will Soforthilfe-Programm um 5 Millionen aufstocken

Oberbürgermeister Dirk Hilbert will bei der Soforthilfe für Freiberufler, Selbständige und Kleinstunternehmen noch einmal nachsteuern. Da schon mehr als 5000 Anträge eingegangen sind, reichen die vom Stadtrat in der vergangenen Woche beschlossenen 5 Millionen Euro nicht aus. Nächste Woche Montag soll der Finanzausschuss über die Freigabe von weiteren 5 Millionen Euro entscheiden, sagte uns Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Zudem ist geplant, dass Personal im Amt für Wirtschaftsförderung aufzustocken, damit alle Anträge schnell bearbeitet werden können.


30. März 2020

20:15 Uhr: Werdende Väter sollen bei der Geburt dabei sein

Werdende Väter oder andere Angehörige sind aus Sicht von Deutschlands Gynäkologen auch in Corona-Zeiten eine unverzichtbare Unterstützung bei Geburten. Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG) mit Sitz in Dresden kritisierte am Montag, dass diese Empfehlung vielfach missachtet wird. «Familien bilden immunbiologisch eine Einheit, sie zu trennen, macht schon deswegen keinen Sinn.»

Gerade unter zunehmend erschwerten Rahmenbedingungen brauchten Frauen bei der Geburt ihre Partner als Begleiter und «Garant für Betreuung, Unterstützung und Hilfe», hieß es. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie (DGGG) hatte Kliniken in der vergangenen Woche ebenfalls aufgefordert, Väter auch in der Corona-Krise zur Geburt mit in die Kreißsäle zu lassen, sofern sie nicht positiv getestet seien oder Krankheitssymptome hätten. Wegen der Coronakrise dürfen Väter bei Geburten teilweise nicht mehr in den Kreißsaal.  (dpa)

18:05 Uhr: Zuwendungsbescheide erreichen Kleinstunternehmen

Vier Tage nach dem Stadtratsbeschluss zur „Soforthilfe Corona-Pandemie“ erreichen bereits heute die ersten Zuwendungsbescheide betroffene Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen. Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung: „In kürzester Zeit sind viele Unternehmen in existentielle Nöte geraten. Jetzt kommt es auf unbürokratische und schnelle Hilfe an. Mit jeweils 1 000 Euro Soforthilfe können wir in vielen Fällen erste finanzielle Engpässe überbrücken.“ Die ersten drei Bescheide übergab Franke persönlich, um sich vor Ort noch ein besseres Bild der Situation zu verschaffen.

Alle Informationen zum Antragsverfahren und die Antragsunterlagen der „Soforthilfe Corona-Pandemie“ erhalten Sie unter www.dresden.de/wirtschaftsservice. Fragen dazu beantwortet der Wirtschaftsservice unter Telefon (03 51) 4 88 87 26 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr) oder wirtschaftsfoerderung@dresden.de.

18:00 Uhr: Großspende an Desinfektionsmittel

Am Dienstag wird eine Großspende der Beiersdorf AG mit Handdesinfektionsmittel Sachsen erreichen. Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt in der Folge die Landesregierung bei der Verteilung des zur Umsetzung der Hygienevorschriften in der Coronakrise dringend erwarteten Schutzmittels. In Anwesenheit von Staatsministerin Petra Köpping, dem Vorstandsvorsitzenden des DRK Landesverbandes Sachsen, Rüdiger Unger, und dem Werksleiter der Beiersdorf Manufacturing Waldheim (BMWa), Stephan Roelen, wird die Lieferung in Empfang genommen.

17:30 Uhr: Interview mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert

Das Schließen der Wochenmärkte durch eine Verfügung des Freistaates hat in der vergangenen Woche für Unmut bei einigen Dresdnern gesorgt. Auch die Stadt hatte sich dafür stark gemacht, dass die Märkte, mit einem eingeschränkten Sortiment und dem Einhalten von Abstandsregelungen, weiter offen bleiben können. Nun gibt es doch eine positive Wendung. Ab Mittwoch dürfen die Märkte mit einigen Einschränkungen wieder öffnen.

Unser Reporter Rocco Reichel hat in seinem täglichen Interview mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über das Thema gesprochen und auch darüber, wie die Auszahlung der Soforthilfe hier in Dresden angelaufen ist.

15:45 Uhr: Mobile Verkaufsstände öffnen voraussichtlich ab Mittwoch wieder

Gute Nachrichten für Direktvermarkter in Sachsen! Sie dürfen ab dieser Woche unter bestimmten Umständen wieder ihre mobilen Verkaufsstände öffnen. Verkauft werden dürfen nur Lebensmittel, alles für den Tierbedarf sowie Garten- und Baumschulerzeugnisse. Ordnungs-und Marktämter sollen die Einhaltung der neuen Regeln kontrollieren. Gibt das Kabinett dafür morgen grünes Licht, könnte bereits ab Mittwoch wieder verkauft werden. Umweltminister Wolfram Günter: 

15:40 Uhr: Ministerpräsident Kretschmer dämpft Hoffnungen auf schnelles Ende der Corona-Maßnahmen

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat Hoffnungen auf ein rasches Ende der Corona-Einschränkungen gedämpft. Es gehe darum, keine falschen Hoffnungen zu nähren und sich auf einen längeren Zeitraum einzurichten, sagte er am Montag bei einer Video-Pressekonferenz in Dresden. Zu Ostern werde man Bilanz ziehen, erst dann ließe sich eine Entscheidung treffen.

«Wenn wir mit den Maßnahmen erfolgreich sind, wenn die Zahl der Neuinfektionen stabil bleibt auf einem Niveau, was verträglich ist, dann wissen wir, dass wir das mit dem jetzigen Instrumentenkasten erreicht haben», sagte Kretschmer. Das bedeute aber nicht, alle Maßnahmen zurückzunehmen, weil es dann wieder schnell zu einem Anstieg der Fallzahlen kommen könne.

«Wenn wir die Situation wie in Italien vermeiden wollen, müssen wir uns disziplinieren, müssen wir den Anstieg kontrollieren», sagte der Regierungschef. Es brauche Geduld, Disziplin und Akzeptanz dieser Maßnahmen: «Es bleibt der Grundsatz, dass der beste Schutz ist, wenn wir alle in unserer Wohnung bleiben - mit den Menschen, die da wohnen - und nicht draußen herumlaufen.» (dpa)

15:23 Uhr: Zahnärztin berichtet

Viele Geschäfte, Arztpraxen und Physiotherapien hier in der Stadt haben in den vergangenen Tagen ihre Hygienemaßnahmen noch einmal verschärft. In einigen Supermärkten sind an den Kasse Markierungen wo man stehen darf, damit genügend Abstand zwischen den Wartenden ist.

Reporter Rocco Reichel hat mit der Dresdner Zahnärztin Lisa Henze gesprochen, wie Zahnärzte mit der derzeitigen Situation umgehen und was Patienten beachten sollten.

15:15 Uhr: Veranstalter des Dresdner Drachenboot-Festivals bleiben optimistisch

Die Veranstalter des Drachenboot-Festivals Dresden bleiben optimistisch. Noch gibt es trotz der aktuellen Lage um das Coronavirus keinen Grund das 29. Drachenboot-Festival Anfang Juli abzusagen.

14:00 Uhr: Eislöwen rufen weiter zum Kauf von Supporter-Tickets auf

Die Dresdner Eislöwen wollen die Energieverbund-Arena weiter mit dem Verkauf von Supporter-Tickets imaginär voll machen. Der Verkauf geht gut voran, aber es sind noch reichlich Tickets zum Preis von fünf, zehn und 20 Euro zu erhalten.

13:40 Uhr: SAB Server teilweise überlastet 

Kleine Unternehmen, Solo-Selbständige, Freiberufler und Landwirte in Sachsen können ab sofort ihre Anträge für die Bundes-Soforthilfen bei der Sächsischen Aufbaubank einreichen. Die Seite der SAB ist gut besucht – die Server sind derzeit an der Leistungsgrenze oder überlastet. Die Bank bittet um Verständnis , dass die Antragsstellung etwas länger dauern kann. Der Bund stellt ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung, deshalb können Anträge auch in den kommenden Tagen problemlos gestellt werden.

13:38 Uhr: 339 Corona-Fälle in Dresden

In Dresden sind nach Angaben der Stadt aktuell 339 Corona-Infektionen registriert (Stand 30.03.2020, 12 Uhr). Das sind 19 Fälle mehr als am Vortag. Die Stadt musste zudem den dritten Corona-Todesfall verzeichnen. 

12:35 Uhr: Dresdner Ostrale muss internationalen Künstleraustausch in Kenia abbrechen

Die Dresdner Ostrale muss wegen der Ausbreitung des Coronavirus ihren internationalen Künstleraustausch in Kenia zunächst abbrechen. Die Pandemie gefährde auch geplante Gastspiele in Uganda und der europäischen Kulturhauptstadt 2020 Rijeka (Kroatien), wie das Zentrum für zeitgenössische Kunst am Montag mitteilte. Das gemeinsam mit der Kulturstiftung des Bundes geplante Projekt «WomanIsm» wurde kurz vor Beginn in Nairobi gestoppt, nachdem in dem afrikanischen Land alle öffentlichen Veranstaltungen bis Monatsende abgesagt wurden. Ostrale-Direktorin Andrea Hilger hofft, dass der internationale Kulturaustausch in Afrika bis Jahresende nachgeholt werden kann. (dpa)

11:45 Uhr: DVB-Chef sagt Danke

Lars Seiffert, Chef der Dresdner Verkehrsbetriebe, hat sich mit einem kleinen musikalischen Video an die Fahrgäste gewendet und Danke gesagt.

11:20 Uhr: Musikalische Grüße der Künstler der Semperoper

Künstler der Semperoper möchten ihr Publikum in der Corona-Krise mit Auftritten aus dem heimischen Wohnzimmer erfreuen. «Ich finde, in diesen schweren und ungewissen Tagen ist es vor allem die Musik Johann Sebastian Bachs, die einem Kraft und Trost geben kann», leitete Stephan Pätzold, stellvertretender Solobratscher der Staatskapelle Dresden, am Montag seinen Auftritt ein. Neben ganz persönlichen musikalischen Statements von Sängern und Musikern stellt die Sächsische Staatsoper auch kurze Mitschnitte von Aufnahmen ins Netz. Die Oper hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus wie andere Häuser den Spielbetrieb eingestellt - vorerst bis 20. April. (dpa)

10:00 Uhr: Jugendkunstschule näht Masken

Auch die Jugendkunstschule Dresden näht bunte Schutzmasken. Sie sollen an Behörden und Ämter verteilt werden. Auch im Theater Junge Generation und in der Staatsoperette wird fleißig genäht.

9:45 Uhr: Dynamofans zeigen ihre Unterstützung

Das Banner der aktiven Fanszene von Dynamo Dresden hat einen neuen Platz gefunden. Es hängt jetzt direkt am Kulturpalast!

07:00 Uhr: Clubs hoffen auf Unterstützung

In der Corona-Krise hoffen Dresdner Clubs auf finanzielle Unterstützung. 13 Clubs in unserer Stadt starteten eine Crowdfunding-Kampagne und hoffen nun auf Spenden.

2:43 Uhr: Gärtnerei verschenkt Tausende Stiefmütterchen

Weil die Corona-Krise die Existenz seines Betriebes bedroht und er auf Tausenden Pflanzen sitzen bleibt, gibt Gärtner Wilfried Zocher aus Zadel in der Gemeinde Diera-Zehren (Landkreis Meißen) diese nur gratis ab. Seit Baumärkte und Wochenmärkte überall in Sachsen schließen, braucht auch der Großhandel keine Pflanzen mehr. „Ich habe 140 000 Stiefmütterchen auf 25 000 Quadratmetern unter Folie. Das ist jetzt ein Verlust von mindestens 33 000 Euro“, erzählt Zocher. Geld und Platz aber werden dringend für die Vorbereitung des Mai-Geschäfts mit Beet- und Balkonpflanzen benötigt.

In der Not hatte seine Schwiegertochter am Freitag die Idee, mit Flyern die Einwohner der Gemeinde zu informieren, dass sie sich Pflanzen abholen können - gratis. Eine Spendenbox steht am Ausgang der Gärtnerei. Über Mundpropaganda gelangte die Schenk-Aktion in die Sozialen Medien. (dpa) 

2:15 Uhr: Kirchenglocken läuten jeden Abend

Ab sofort läuten jeden Abend die Glocken der katholischen Kirchen im Bistum-Meißen. Sachsen und Ostthüringen schließt sich damit der bereits in vielen Regionen stattfindenden ökumenischen Initiative an. Es geht um Solidarität und ein Miteinander in der Corona-Krise. Bischof Heinrich Timmerevers ruft dazu auf – einfach mal DANKE zu sagen – Danke für den unermüdlichen Einsatz vieler Menschen die jetzt in der Krise für den Erhalt wichtiger Abläufe – wie der Müllabfuhr, in Supermärkten, als Erzieher oder Krankenschwester und Ärzte, sorgen. Bis zum Ende der Pandemie sollen möglichst in allen Pfarreien des Bistums die Kirchenglocken um 19.30 Uhr läuten. 


29. März 2020

17:15 Uhr: Bänder in Gläserner Manufaktur weiter still

Zum Schutz der Mitarbeiter setzt Volkswagen die Produktion weiter aus, heißt es bei Twitter. Auch in Dresden bleiben die Bänder still und die Gläserne Manufaktur für Besucher geschlossen.

#Volkswagen verlängert die Aussetzung der Produktion - dies gilt auch in #Dresden. Andreas Tostmann, Vorstand für Produktion und Logistik der Marke Volkswagen: „Die Gesundheit unserer Mitarbeiter hat höchste Priorität.“ #coronavirus#FlattenTheCurve#WeNotMehttps://t.co/pbzkbKH8nn

— Gläserne Manufaktur (@vwmanufaktur_de) March 29, 2020

15:55 Uhr: Soforthilfe erreicht Kleinstunternehmen

Am Montag überweist die Landeshauptstadt nach eigenen Angaben die ersten Soforthilfen an Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen in Höhe von jeweils 1.000 Euro.  Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Zwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prüfen das ganze Wochenende die eingehenden Anträge, damit die Soforthilfe ihrem Namen auch gerecht wird. Bis zum Sonntagnachmittag gingen über 4.000 Anträge ein. Die vorgesehenen Briefkästen im Neuen Rathaus, Dr.-Külz-Ring, und am World Trade Center werden weiter stark frequentiert.

Alle Informationen zum Antragsverfahren und die Antragsunterlagen der „Soforthilfe Corona-Pandemie“ stehen HIER zur Verfügung. Fragen dazu beantwortet der Wirtschaftsservice telefonisch unter 0351-4888726 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr) per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@dresden.de.

15:45 Uhr: Oberbürgermeister lobt Dresdnerinnen und Dresdner

Trotz des schönen Ausflugswetters hielten sich die meisten Dresdnerinnen und Dresdner dieses Wochenende an die Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen. Der Allgemeine Vollzugsdienst der Landeshauptstadt Dresden war mit 30 Mitarbeitern für Kontrollen unterwegs. Auch die Polizeidirektion Dresden und die Sächsische Bereitschaftspolizei kontrollierten an Elbe, im Großen Garten und anderen Ausflugszielen.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Dank an alle, die hier mitziehen und sich umsichtig und besonnen verhalten. Wir brauchen Geduld. Erst die nächsten Tage werden zeigen, ob und wie sich die Maßnahmen auf den Stand der Infizierten auswirken wird“.

15:35 Uhr: Bürgertelefon weiter täglich erreichbar

Unter 0351-4885322 ist das Bürgertelefon des Gesundheitsamtes täglich von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Hier gibt es offene Ohren für Sorgen und Nöte sowie Antworten auf Fragen zur Allgemeinverfügung und Corona. Das Bürgertelefon ist in zwei Schichten mit jeweils fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der allgemeinen Verwaltung und des Gesundheitsamtes besetzt. Aktuell hat das Anrufvolumen etwas abgenommen. 

13:40 Uhr: Keine größeren Corona-Verstöße in Dresden

Abgesehen von einzelnen Ermahnungen haben sich die Menschen in Sachsen am Wochenende an die Regeln zur Ausgangsbeschränkung im Zuge der Corona-Pandemie gehalten. Größere Probleme gab es nach Auskunft des Lagezentrums im Innenministerium in Dresden nicht, obwohl am Samstag bestes Frühlingswetter viele Menschen ins Freie lockte. Es habe «nur kleinere Sachen wie eine Gartenparty und Ähnliches» gegeben, sagte ein Sprecher am Sonntag. In Dresden wurden bis zum Samstagabend insgesamt vier Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldet. 

12:45 Uhr: Corona-Zahlen für Dresden

Die Stadt meldet 320 Corona-Infizierte in Dresden (Stand: 29. März, 12 Uhr). Das sind sechs mehr, als am Samstag. In Sachsen sind insgesamt 1.816 Menschen mit dem Virus infiziert.

9:35 Uhr: VVO streicht Verbindungen

Beim Verkehrsverbund Oberelbe werden ab Mittwoch Fahrten gestrichen oder verkürzt. Einschränkungen wird es bei der DB Regio, der Mitteldeutschen Regiobahn und dem trilex geben. Weitere Infos HIER

8:45 Uhr: Leere in der Sächsischen Schweiz

Rathen, Wehlen, Königstein - normalerweise herrscht an schönen Märzwochenenden Hochbetrieb in der Sächsischen Schweiz. Trotz strahlender Sonne aber ist kein Wanderer und Ausflügler zu sehen.

Das Landratsamt hat in der beliebtesten Tourismusregionen Sachsens alle Wander-Parkplätze sperren lassen. Ordnungsämter der Gemeinden und des Landkreises kontrollierten das am Wochenende. Und tatsächlich: wenn doch ein Auto parkt, dauert es nicht lange, bis die Polizei auftaucht und fragt, was man hier treibe.

8:35 Uhr: Dresdner Designerin näht Mundschutz statt Kleider

Landesweit nähen derzeit in Sachsen Menschen Mundschutz für die Helfer in der Corona-Krise. Auch im Atelier der Dresdner Designerin Dorothea Michalk rattern die Nähmaschinen für Masken statt für Traum- und Businesskleider. Pro Tag fertigen ein Dutzend Schneiderinnen 600 Stück pro Tag, für Mitarbeiter in Apotheken oder Supermärkten, aber auch Rechtsanwaltskanzleien, Bauarbeiter oder Drogerien. «Wir haben Anfragen aus dem ganzen Land», erzählt die 38-Jährige. Den Baumwollstoff für die dreifach gefalteten einfachen Masken sucht sie nach Schönheit aus. «Sie sollen Lebensfreude ausstrahlen, als modischer Wegbegleiter durch die Krise.»


28. März 2020

18:15 Uhr: Polizei registriert vier Straftaten

Die Polizeidirektion Dresden und die Bereitschaftspolizei waren heute zur Durchsetzung der Allgemeinverfügung verstärket präsent. Vor allem Parks und Gärten waren im Fokus, sowohl in Dresden als auch den Naherholungsgebieten in den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Im Fokus der stichprobenartigen Kontrollen standen verbotene Menschenansammlungen.

Die Beamten haben gezielt Menschen angesprochen und appellierten an deren Vernunft. Das Feedback auf die Kommunikationsstrategie war positiv. Es wurden insgesamt vier Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz festgestellt. Ingesamt waren 146 Polizeibeamte im Einsatz.

15:05 Uhr: Keine Verstöße gegen Allgemeinverfügung

Die Polizei hat bis zum Mittag keine Verstöße gegen die geltende Allgemeinverfügung festgestellt. "Die Bürger halten sich daran", sagte ein Sprecher. Am Elbufer wurde die Vorbereitung für ein Grillvergnügen gestoppt. "Wir haben an die Vernunft appelliert und sind auf Verständnis gestoßen", berichtete der Polizeisprecher.

Bei bestem Vorfrühlingswetter wird stichprobenartig vor allem in den typischen Ausflugsgebieten wie der Sächsischen Schweiz kontrolliert, wo die Wanderparkplätze gesperrt sind. Aber auch in Meißen und Dresden patrouillieren Beamte, unterstützt von der Bereitschaftspolizei, in Parks und Gärten - auch zu Pferde. "Raus darf man ja, Bewegung und Sport sind erlaubt, aber nicht in Gruppen." (mit dpa)

14:15 Uhr: medlz durch Coronavirus-Krise ausgebremst

Das Debüt der früheren No Angels Sängerin Nadja Benaissa für die Dresdner Popband medlz muss aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschoben werden. «Es ist wirklich sehr schade», sagte die 37-Jährige am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. «Es ist ein komisches Gefühl so quasi auf dem Endspurt, wir waren grad mitten in der letzten Probenphase, ausgebremst zu werden.» Aber schließlich gehe es ja allen so.

Benaissa ist seit Oktober 2019 Mitglied der Frauen-A-Capella-Band, die eigentlich am 20. April mit dem Programm «Das läuft bei uns» Premiere im Boulevardtheater Dresden feiern wollte. Die ist nun erstmal auf Anfang August verschoben, wie ein Sprecher sagte. (mit dpa)

12:35 Uhr: Kretschmer sieht verlangsamte Ausbreitung in Sachsen

Das Coronavirus breitet sich nach Angaben von Ministerpräsident Michael Kretschmer im Freistaat weniger schnell aus als in China oder Italien. "Sachsen ist bei einer Verdopplung in fünf bis sieben Tagen, das ist eine deutliche Verlangsamung", sagte er den «Dresdner Neuesten Nachrichten». Für eine schnellere Lockerung der Ausgangsbeschränkungen sei die Verzögerung der Ausbreitung kein Grund. "Wir müssen bis Ostern warten", sagte er. Am Ostersonntag werde Bilanz gezogen. "Erst dann, wenn alles gut gelaufen ist, besteht die Möglichkeit, etwas lockere Bestimmungen gelten zu lassen."

12:15 Uhr: 314 Corona-Infizierte in Dresden

Die Zahl der Corona-Erkrankungen in Dresden ist nach Angaben der Stadt vom Samstag (28.03.2020) auf 314 gestiegen. 

11:15 Uhr: Dynamo kickt bei Bundesliga Home Challenge mit

Die Dynamo-Profis Baris Atik und Marco Terrazzino vertreten an diesem Wochenende die Farben der Schwarz-Gelben. Bei der Bundesliga Home Challenge der DFL spielen die Beiden für die SGD an der Playstation das Fußballspiel FIFA20. 26 Erst- und Zweitligisten haben für das Turnier gemeldet. Beginn ist 15:30 Uhr. Der Youtube-Kanal der Virtual Bundesliga überträgt live. Atik und Terrazzino treffen in ihrem ersten Spiel 19:40 Uhr auf Eintracht Frankfurt.

11:00 Uhr: Bau der Flamingoanlage im Zoo verzögert sich

Die Coronakrise sorgt dafür, dass im Zoo nicht mit dem Bau des neuen Flamingoanlage begonnen werden kann. Eigentlich sollten die Arbeiten jetzt im Frühling beginnen und im Herbst abgeschlossen werden.

Die Planungen für das neue Orang-Utan-Haus laufen unterdessen soweit wie möglich weiter, sagte uns eine Sprecherin. Die Orang-Utans sollen ein neues Haus mit mehr Platz bekommen, deshalb müssen die Flamingos umziehen.

10:21 Uhr: Mehr Polizeikontrollen in Parks

Die Polizei will am Wochenende an vielen Orten in Sachsen verstärkt kontrollieren, ob die Regeln zum Eindämmen des Coronavirus eingehalten werden. «Ziel ist es, Menschenansammlungen zu unterbinden», sagte ein Polizeisprecher in Dresden am Samstagmorgen. Die Beamten wollen vor allem in Naherholungsgebieten wie der Sächsischen Schweiz, aber auch in Parks und anderen beliebten Aufenthaltsorten unterwegs sein.

8:30 Uhr: Parkplätze in Ausflugsgebieten gesperrt

In den Ausflugs- und Wandergebieten der Sächsischen Schweiz, im Tharandter Wald und der Dippoldiswalder Heide sollen die Parkplätze gesperrt werden. Vor allem am Wochenende sind dort verstärkte Kontrollen zur Einhaltung der verfügten Ausgangsbeschränkungen und Verstöße gegen Parkverbote geplant, wie das Landratsamt des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Pirna mitteilte.

8:20 Uhr: Berufspendler können Hilfen in Sachsen beantragen

Tschechische und polnische Berufspendler, die wegen der Corona-Beschränkungen ihrer Heimatländer vorübergehend in Sachsen Unterkünfte nehmen, können finanzielle Hilfen des Landes beantragen. Das gilt für Beschäftigte in Medizin und Pflege - diese können nun Anträge auf die Zuschüsse auf der Website der Landesdirektion Sachsen stellen, wie diese am Freitagabend mitteilte.

8:15 Uhr: Hotel stellt Zimmer als Homeoffices zur Verfügung

Das Courtyard by Marriott-Hotel  in Dresden auf der Stauffenbergallee reagiert auf die steigende Nachfrage an geeigneten Arbeitsplätzen im Homeoffice: Das Vier-Sterne-Hotel bietet nun Hotelzimmer als Homeoffices für ungestörtes Arbeiten an. Mehr Infos unter per Mail an Courtyard-dresden@macranderhotels.de oder telefonisch unter: 0351- 81510. 


27. März 2020

18:10 Uhr: Kein Patientenkontakt durch infizierte Ärzte in Meißen

Zwei mit dem Coronavirus infizierte Ärzte am Elblandklinikum Meißen hatten keinen Patientenkontakt. Das sagte eine Klinik-Sprecherin am Freitag. Die beiden Ärzte hatten sich extern angesteckt und befinden sich derzeit in Quarantäne.

Die Sprecherin verwies darauf, dass an dem Klinikum die Möglichkeit für einen Test für das Personal sehr großzügig gehandhabt werde und über die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts hinausgehe. Das Elblandklinikum Meißen hat eine eigene Infektionsambulanz. (dpa)

17:25 Uhr: Wohnungsgenossenschaften rechnen mit Millionen-Ausfällen

Sachsens Wohnungsgenossenschaften (VSWG) rechnen im Zuge der Corona-Pandemie mit Mietausfällen von knapp 20 Millionen Euro pro Monat. «Wir gehen derzeit davon aus, dass kurzfristig rund 20 Prozent der Mieteinnahmen gefährdet sind», teilte der Vorstand in Dresden am Freitag mit. Der VSWG erwartet zudem, dass sich der Anteil der ausfallenden Mieten mit zunehmender Dauer der Krise um rund 1,5 bis 2 Prozent pro Monat erhöhen könnte und plädierte für einen Sicher-Wohnen-Fonds. Ein Moratorium für die Mieter als alleinige Lösung bedeute einen wachsenden Schuldenberg, den diese mangels Einnahmen möglicherweise auch später nicht bedienen könnten. Der Bund hatte verfügt, dass Mieter drei Monate lang nicht gekündigt werden, wenn sie wegen der Krise nicht zahlen könnten. (dpa)

17:00 Uhr: Interview mit Mareen von Römer von den DSC-Volleyballerinnen

Saison abgebrochen, Training zu Hause, Ticketaktion, Geburtstag - es gab einiges zu besprechen mit der Kapitänin unserer DSC-Volleyballerinnen Mareen von Römer. Wir haben mit ihr gesprochen.

16:35 Uhr: Hotline und Infoseite des Sächsischen Sozialministeriums

Sachsens Sozialministeriums hat zum Thema Corona eine eigene Seite ins Netz gestellt. Alle Infos gibt es HIER

Dazu gibt es auch eine Corona-Hotline: 0800 100 02 14

15:58 Uhr: Mit Kind in den Supermarkt ist zulässig

Vereinzelt gab es Meldungen, dass Eltern nicht in den Supermarkt durften, wenn ihr Kind mit dabei war. Die geltenden Allgemeinverfügungen sehen eine solche Regelung nicht vor. Der Einkauf in einem Supermarkt in Begleitung des eigenen Kindes ist zulässig.

15:58 Uhr: Weniger Kinder in der Notbetreuung

Heute, am 27. März 2020, wurden in den Kitas und Horten des städtischen Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen insgesamt 768 Kinder betreut, davon 243 in Horten sowie der Ganztagsbetreuung. Im Vergleich zum Vortag waren es 40 Kinder weniger in den städtischen Kindertageseinrichtungen.

15:57 Uhr: Erreichbarkeit im Straßen- und Tiefbauamt

Der Besucherverkehr im Straßen- und Tiefbauamt wurde aus Sicherheitsgründen eingestellt. Die dortigen Kolleginnen und Kollegen sind weiterhin telefonisch sowie per E-Mail an strassen-tiefbauamt@dresden.de und per Post erreichbar.

15:56 Uhr: Anrufe Bürgertelefon

Am 27. März riefen von 8 bis 13 Uhr insgesamt 349 Hilfesuchende das Bürgertelefon der Landeshauptstadt Dresden 4885322 an.

15:55 Uhr: Ordnungsamt arbeitet im Notdienst

Die Coronakrise sorgt dafür, dass in der Stadt weniger Politessen unterwegs sind. Auch das Ordnungsamt arbeitet im Notdienst. So gibt es derzeit keine Tempo-30-Kontrollen vor Schulen und es wird auch nicht mehr städtischen Parkplätzen geschaut, ob die Gebühren bezahlt worden sind. Schwere Verstöße werden aber weiter geahndet, sagte uns Stadtsprecher Kai Schulz.

15:45 Uhr: Aufruf zur Nachbarschaftshilfe

Hilfesuchende und freiwillige Helfer sind ab sofort aufgerufen, sich an der Nachbarschaftshilfe der Stadt Dresden zu beteiligen. Diese wurde vom Gesundheitsamt gemeinsam mit dem Sozialamt ins Leben gerufen. Dazu sind im Internet unter www.dresden.de/corona-hilfe ein Handzettel, der über die Aktion informiert, und ein Abrisszettel, den Interessierte ausdrucken und aushängen können, abrufbar.

Wer benötigt Unterstützung? Wer möchte Hilfe anbieten? Die Stadtverwaltung hat dafür eine Koordinierungsstelle eingerichtet. Diese ist täglich von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0351-4885322 oder per E-Mail an: gesundheitsamt-corona@dresden.de erreichbar.

Zusätzlich ist auch das Senioren-Telefon unter 0351-4884800 von Montag bis Freitag geschaltet.

15:20 Uhr: mehr als 2.000 Anträge für Soforthilfe eingegangen

Für die vom Stadtrat beschlossene Soforthilfe für Selbständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen sind schon mehr als 2 000 Anträge eingegangen. Oberbürgermeister Dirk Hilbert sagte uns, dass die Anträge nur schriftlich eingereicht werden können. Zum Beispiel per Fax oder per Post. Am Rathaus und im World Trade Center gibt es zudem Briefkästen zum Einwerfen. Die Briefkästen werden auch am Wochenende zwischen 7.00 und 18.00 Uhr alle zwei Stunden geleert, sagte uns Robert Franke vom Amt für Wirtschaftsförderung. 

14:58 Uhr: Keine Verschiebung der Abiturprüfungen

Das Abitur oder der Oberschulabschluss sollen in Sachsen trotz Coronavirus-Krise erst einmal nicht verschoben werden. Wie Kultusminister Christian Piwarz heute in Dresden sagte, wird vorerst an den Terminen festgehalten. Das Gleiche gilt auch für die weiterführenden Schulen – dort wird ab Mai geprüft. Allerdings verwies Piwarz auch auf die aktuellen Entwicklungen in der Krise, möglich das dann noch einmal neu entschieden werden muss.

14:55 Uhr: Manager des HC Elbflorenz Karsten Wöhler im Interview

Für die Dresdner Sportvereine ist die aktuelle Situation um das Coronavirus keine Einfache. Es gehen Einnahmen durch die Spielausfälle verloren. Der Handballzweitligist hat für seine Mitarbeiter Kurzarbeitergeld beantragt. Manager Karsten Wöhler hat sich im Interview dazu geäußert.

14:30 Uhr: Interview mit OB Dirk Hilbert

Bei uns in der Stadt gibt es (Stand 12.00 Uhr) 287 bestätigte Corona-Fälle. Da es heute sehr frühlingshaft ist und auch morgen schönes Wetter werden soll, appelliert Oberbürgermeister Dirk Hilbert noch einmal an die Dresdner die Regelungen der Allgemeinverfügung einzuhalten. Reporter Rocco Reichel, hat wie an jedem Wochentag, mit dem Oberbürgermeister gesprochen.

14:05 Uhr: Polizei verstärkt Präsenz am Wochenende

Die Dresdner Polizei wird am Wochenende vermehrt die Einhaltung der Allgemeinverfügung kontrollieren. Die Präsenz wird noch einmal erhöht. Menschenansammlungen stehen dabei im Fokus. In dieser Woche hatte es 484 Einsätze mit Bezug zum Coronavirus gegeben. In den meisten Fällen durch verbotene Gruppenbildungen. 53 Straftten nach dem Infektionsschutzgesetz wurden bisher erfasst.

14:00 Uhr: VVO reduziert Angebot

Der Verkehrsverbund Oberelbe wird ab Mitte nächster Woche sein Angebot reduzieren. Einschränkungen wird es bei der DB Regio, der Mitteldeutschen Regiobahn und dem trilex geben. Nach Angaben des Verbundes ist das Fahrgastvolumen bei S-Bahn- und Regionalverkehr um 60 bis 70 Prozent zurückgegangen - der Busverkehr gar bis 80 Prozent.

  • Ab Pirna, Meißen und Tharandt fahren die S-Bahnen laut VVO künftig zweimal stündlich nach Dresden, ab Großenhain, Weinböhla und Radeberg rollen die Züge zwei- bis dreimal stündlich
  • Bad Schandau, Elsterwerda, Hoyerswerda, Kamenz, Königsbrück und Riesa sind im Stundentakt erreichbar
  • Der Busverkehr auf 14 Linien läuft weiter im Stundentakt, wie die Regionalexpress-Linien zwischen Dresden und Leipzig, Cottbus, Hoyerswerda und Elsterwerda.
  • Die Wanderzüge in die Sächsische Schweiz und nach Altenberg entfallen, zwischen Dresden und Kamenz sowie Königsbrück und Heidenau–Altenberg fahren einzelne Züge mit geringerer Kapazität, aber nach normalen Fahrplänen
  • In Hoyerswerda fahren die Stadtbusse nur noch im Stundentakt, die wichtigen Anschlüsse an die Bahn in Dresden werden laut VVO weiter bedient

(mit dpa)

12:32 Uhr: Aktuell sind 287 Dresdner mit dem Corona-Virus infiziert

In Dresden sind aktuell 287 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Das teilte die Stadt um 12:00 Uhr mit.

12:10 Uhr: Glockenläuten als Dankeschön

Ab Sonntagabend sollen bis zum Ende der Corona-Pandemie allabendlich die Glocken aller katholischen Kirchen im Bistum Dresden-Meißen geläutet werden. Damit werde daran erinnert, «dass andere für sie anpacken und damit unserem Land Gutes tun», sagte Bischof Heinrich Timmerevers am Freitag in Dresden. Es gelte, denen zu danken, die sich während der krisenbedingten Einschränkung des öffentlichen Lebens für den Erhalt wichtiger Abläufe des gesellschaftlichen Miteinanders einsetzten. (dpa)

10:20 Uhr: Poldi Mitmach-Aktion

Das Landeskriminalamt Sachsen startet eine Mitmachaktion für Vorschulkinder und Grundschüler. Weil Schulen und Kitas geschlossen sind, will das Maskottchen Poldi gern wissen, was die Jungen und Mädchen den ganzen Tag über tun. Bis zum 19. April können Bilder, Briefe oder Gedichte eingereicht werden – darüber sollen die Kinder erzählen, was sie im Moment gut oder aber auch nicht so gut finden. Unter den Einsendungen werden 3 Gewinner gezogen, die dann ein Poldipaket zugeschickt bekommen. Die Adresse und alle weiteren Infos auf www.lka.sachsen.de

Per E-Mail an:         poldi@polizei.sachsen.de

Per Post an:           Landeskriminalamt Sachsen
Stichwort »POLDI«
Neuländer Straße 60
01129 Dresden

9:40 Uhr: Helios Kliniken schalten Psychologenhotline

Die Helios Kliniken haben am 10. März eine Hotline für Fragen rund um das Corona-Virus geschaltet. Seitdem meldeten sich mehr als 11.000 Anrufer. Um den zunehmenden Bedarf an psychologischer Unterstützung abzudecken, hat Helios das Team hinter der Hotline nun unter anderem um Psychologen erweitert. Die Telefonnummer: (0800) 8 123 456 

07:31 Uhr: Polizei registriert mehr Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen

Die Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen in Dresden aber auch im Umland nehmen zu. Wie uns ein Polizeisprecher am Freitagmorgen sagte, treffen sich Menschen in größeren Gruppen z.B. auf Bolzplätzen, hinter Supermärkten oder in Parks. Seit Donnerstagmittag gingen bei der Polizei in Dresden 74 Hinweise auf Verstöße ein. Daraus resultierten 22 Anzeigen.

Seit dem 23. März 2020  ist ein Sachsen eine Allgemeinverfügung gültig. Danach sind öffentliche Treffen von mehr als zwei Personen, die nicht zu einer Familie gehören, untersagt.

07:40 Uhr: Gesperrte Wanderparkplätze im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

In der Sächsischen Schweiz, im Tharandter Wald und in der Dippoldiswalder Heide werden am Wochenende die Wanderparkplätze gesperrt. Das hat das Landratsamt in Pirna mitgeteilt. Mit der Maßnahme soll der erwartete Ausflug- und Tagestourismus unterbunden werden. Der Aufenthalt im Freien sollte nur im wohnlichen Umfeld erfolgen. Es wird verstärkt zu Kontrollen kommen, hieß es weiter. Landrat Michael Geisler hat sich am Donnerstag bereits mit Landes- und Bundespolizei darüber abgestimmt.

 

 


26. März 2020

17:50 Uhr: Gesundheitsministerin und Wirtschaftsminister beantworten Bürgerfragen

Gesundheitsministerin Petra Köpping und Wirtschaftsminister Martin Dulig werden am Freitag gemeinsam Fragen rund um das Coronavirus beantworten. Um 18 Uhr stellen sich die beiden Minister den Fragen der Bürger in einem Facebook-Livechat.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ab sofort ihre Fragen auf der Facebook-Seite von sachsen.de stellen.

17:05 Uhr: Geschäfte sollen weiterhin für Kunden erreichbar bleiben

Durch die Schließung von Geschäften, Restaurants und Besuchermagneten, Ausgangsbeschränkungen und das Verbot von touristischen Übernachtungen sind viele Geschäfte für ihre Kunden nicht oder nur noch schwer erreichbar. „Um den Kontakt zwischen den Gewerbetreibenden und den Kunden besser aufrechterhalten zu können, wird die Wirtschaftsförderung der Stadt Meißen während der Corona-Krise eine Online-Datenbank auf der städtischen Homepage einrichten“, so der Wirtschaftsförderer Martin Schuster. Die Händler haben so die Möglichkeit, diese Datenbank mit den aktuellen Kontaktdaten zu füllen und auch online über ihre derzeitige Erreichbarkeit zu informieren.

16:55 Uhr: Freital startet Plattform für lokales Einkaufen in der Corona-Krise

Freital stellt eine Internet-Platform für Freitaler Unternehmen und ihre Dienste zur Verfügung. Kunden erhalten eine zentrale Übersicht über das Freitaler Angebote welche sie erwerben, liefern lassen oder erwerben können. Dabei können sie in der Gesamtübersicht stöbern oder zielgerichtet in den einzelnen Rubriken Dienstleistungen, Handel, Gastronomie oder Sonstiges suchen. Die Internet-Plattform: www.freital.de/kauf_lokal 

16:50 Uhr: Stadtrat segnet Soforthilfeprogramm in Höhe von 5 Millionen Euro ab

Der Stadtrat hat ein Soforthilfeprogramm für Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen in Höhe von 5 Millionen Euro abgesegnet. Es handelt sich um einen Zuschuss von 1000 Euro, der nicht zurückgezahlt werden muss. Die Anträge müssen schriftlich gestellt werden. Die Stadtverwaltung arbeitet auch am Wochenende die Anträge ab, sagte uns Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Der Stadtrat tagte wegen der Coronakrise mit weniger Stadträten. Auch wurde die Redezeit von 5 Minuten auf 2 Minuten gekürzt.

16:23 Uhr: Unfallkasse Sachsen spendet über 4.000 Einheiten Mundschutz

Am Donnerstag übergab die Unfallkasse Sachsen nochmals 2.000 Exemplare Mundschutz an die ELBLANDKLINIKEN in Meißen. Bereits am Mittwoch wurde eine Lieferung von 2.300 Stück übergeben. Die ELBLANDKLINIKEN sind das Corona-Virus-Zentrum für den Landkreis. Der Mund-Nasen-Schutz stammt aus Lagerbeständen der Unfallkasse in Meißen, die wegen einer Schimmelbelastung in den Kellerräumen für die Beschäftigten in Meißen angeschafft worden waren. „Ärztliches und pflegerisches Personal leisten in diesen Tagen Außergewöhnliches und haben unsere Anerkennung und den bestmöglichen Schutz ihrer Gesundheit verdient“, so Dr. Martin Winter bei der Übergabe der Lieferung an den Vorstand der ELBLANDKLINIKEN Frank Ohi.

16:11 Uhr: Einschränkungen im Publikumsverkehr beim Städtischen Bestattungsdienste

Der Städtische Bestattungsdienst beschränkt die Büro-Öffnungszeiten ab Montag bis voraussichtlich 19. April 2020 von 7.30 bis 16 Uhr. Sonnabends bleiben die Büros geschlossen. Um das Risiko der Ansteckung mit dem Corona-Virus zu vermeiden, finden die Beratungsgespräche zum Sterbefall telefonisch oder per E-Mail statt. Nach wie vor ist der Bereitschaftsdienst täglich 24 Stunden unter der Rufnummer 0351-4393600 erreichbar. 

16:08 Uhr: Jobcenter erweitert Servicezeiten

Das Dresdner Jobcenter erweitert seine Servicezeiten der lokalen Rufnummer 0351-4754444 beginnend ab Freitag wochentags von 8 bis 18 Uhr. Die Internetpräsenz www.dresden.de/jobcenter wird täglich aktualisiert. Neu entwickelte Flyer sind ab sofort aufrufbar.

15:40 Uhr: Update mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert

Das Schließen der Wochenmärkte durch eine Verfügung des Freistaates hat für Unmut bei einigen Dresdnern gesorgt. Auch die Stadt hatte gehofft, dass die Märkte weiter offen bleiben können. Unser Reporter Rocco Reichel hat in seinem täglichen Interview mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über die Schließung der Wochenmärkte gesprochen und auch darüber, wie den betroffenen Direktvermarktern geholfen werden könnte.

15:35 Uhr: Hygiene bei der Physiotherapie

Viele Geschäfte, Arztpraxen und Physiotherapien hier in der Stadt haben in den vergangenen Tagen ihre Hygienemaßnahmen noch einmal verschärft. In einigen Supermärkten sind an den Kasse Markierungen wo man stehen darf, damit genügend Abstand zwischen den Wartenden ist.

Reporter Rocco Reichel hat mit der Dresdner Physiotherapeutin und stellvertretenden Landesvorsitzenden des Verbands VPT Manuela Pintarelli gesprochen, wie die Physiotherapien mit der derzeitigen Situation umgehen.

15:05 Uhr: Sachsen denkt über Bußgeldkatalog nach

Um die Corona- Krise weiter einzudämmen denkt Sachsen jetzt auch über die Erstellung eines Bußgeldkataloges nach. Wie Innenminister Roland Wöller sagte, halte sich zwar der überwiegende Teil der Sachsen an die bislang getroffenen Maßnahmen, dennoch muss die Polizei auch immer wieder eingreifen und unter anderem Platzverweise aussprechen. Bereits jetzt stehen Menschenansammlungen unter Strafe. 

15:03 Uhr: Zwei Corona-Patienten aus Norditalien gelandet

Am Flughafen Klotzsche ist ein Spezialflugzeug aus Italien gelandet. Im Uniklinikum hier in Dresden und im Fachkrankenhaus Lungenzentrum Coswig sollen zwei schwerstkranke Patienten aus der norditalienischen Corona-Krisenregion behandelt werden. Insgesamt nimmt Sachsen in diesen Tagen acht Schwerkranke aus Italien auf.

15:00 Uhr: Dynamo-Torhüter im "Home Office"

Die fußballfreie Zeit ist eine Nervige...vor allem für die, die mit dem Kicken ihr Geld verdienen. Auch die Spieler von Dynamo sitzen aktuell zu Hause, müssen individuell trainieren. Torhüter Kevin Broll hat im Interview von seinem Alltag zu Zeiten des Coronavirus berichtet:

14:43 Uhr: Einkaufsservice vom „Regenbogen“ Familienzentrum e.V.

Das „Regenbogen“ Familienzentrum e. V. hat einen Einkaufsservice für Angehörige von Risikogruppen und für Menschen in Quarantäne eingerichtet. Hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen gehen einkaufen und liefern Lebensmittel, Medikamente und Dinge des täglichen Bedarfs. Das „Regenbogen“-Team ist montags bis freitags von 9.00 bis 15.00 Uhr unter Tel. 0351 6441539 oder in Notfällen unter 0176 55635104 erreichbar.

14:22 Uhr: Taicang High-Tech Park spendet 10.000 Atemschutzmasken an TU Dresden

Der in der Nähe von Shanghai (China) ansässige „Taicang High-Tech Park“ spendet der TU Dresden 10.000 Atemschutzmasken. Diese werden dringend im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus benötigt. Neben dem Universitätsklinikum möchte die TU Dresden auch dem Städtischen Klinikum Dresden einen Teil der gespendeten Atemschutzmasken zukommen lassen. Wenn Dresden noch mehr Bedarf hat können 20.000 weitere Atemschutzmasken bereitgestellt werden. Diese stehen bereits in Aussicht.

14:16 Uhr: Landesschülerrat hofft auf mehr Klarheit über Abiturprüfungen

Der Landesschülerrat (LSR) hat die Ankündigung planmäßig stattfindender Abiturprüfungen positiv aufgenommen. «Ich bin sehr froh, dass wir jetzt Klarheit haben und uns gezielt auf das Datum der Prüfung vorbereiten können», sagte LSR-Beraterin und Abiturientin Selma Roth am Donnerstag in Leipzig. Sachsens Kultusministerium stellte mit Blick auf das Coronavirus am Mittwoch planmäßig nach Ostern beginnende Abiturprüfungen in Aussicht. Man bereite sich auf alle Eventualitäten vor und prüfe Ausweichmöglichkeiten, hieß es. Schüler in Sachsen sollen ihr Abitur im Zeitraum vom 22. April bis 11. Mai schreiben. Die mündlichen Prüfungen sollen zwischen 13. Mai und 5. Juni stattfinden.  

14:15 Uhr: Dresdner Strafverfolger nähen Corona-Schutzmasken

Auch die Dresdner Staatsanwaltschaft unterstützt die bundesweite Aktion «Nähen gegen Corona». Dies ist ein «Akt der Solidarität», wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Sie stellte ihren Mitarbeitern eine Nähanleitung zur Herstellung eines wirksamen Mund-Nasen-Schutzes mit einfachen Mitteln der Uniklinik zur Verfügung. Besonders versierte Kollegen könnten im Homeoffice in Serienproduktion von Atemschutzmasken für Mitarbeiter deren Familienangehörige gehen.  

13:50 Uhr: Dresdner Staatsanwaltschaft unterstützt Näh-Aktion

Auch die Dresdner Staatsanwaltschaft unterstützt die bundesweite Aktion «Nähen gegen Corona». Dies ist ein «Akt der Solidarität», wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Sie stellte ihren Mitarbeitern eine Nähanleitung zur Herstellung eines wirksamen Mund-Nasen-Schutzes mit einfachen Mitteln der Uniklinik zur Verfügung. Besonders versierte Kollegen könnten im Homeoffice in Serienproduktion von Atemschutzmasken für Mitarbeiter deren Familienangehörige gehen. (dpa)

12:00 Uhr: 239 Menschen sind aktuell mit dem Corona-Virus infiziert

In Dresden sind aktuell 239 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Das gab die Stadt soebend bekannt. Stand 26.03.20 (12 Uhr)

11:36 Uhr: Mitteldeutsche Flughäfen sichern Betriebsfähigkeit

Die Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle haben einen umfassenden Maßnahmenkatalog zur Krisenbewältigung auferlegt bekommen. So gelten während der Cororna-Krise besondere EInschränkungen auf den Flughäfen:

  • Starts und Landungen müssen an beiden Flughäfen mit einem Vorlauf von 24 Stunden angemeldet werden. Dieser Vorlauf gilt auch für Fluggesellschaften, die ihre Flugzeuge vorübergehend abstellen möchten.
  • Am Standort Leipzig/Halle wird die Nordbahn in der Zeit von 6 bis 22 Uhr geschlossen.
  •  Flugzeuge, die von den Elbe Flugzeugwerken in Dresden gewartet werden, können derzeit nach Voranmeldung landen und starten.
  • Rückholflüge und Flüge zur Hilfeleistung in Not- und Katastrophenfällen, zur Erfüllung humanitärer, polizeilicher und hoheitlicher Aufgaben sowie Landungen aus Flugsicherheitsgründen sind weiterhin an beiden Airports möglich.

11:20 Uhr: Uniklinikum richtet „Zentrale Krankenhausleitstelle Corona Dresden / Ostsachsen“ ein

Das Unklinikum richtet im Auftrag des Freistaates eine zetrale Krankenhausleitstelle für Cororna-Patienten in Sachsen ein. Infolge dessen werden Klinikbetten nun zentral vergeben. Zudem wird ein 24-Stunden Betrieb von Ärzte, Krankenpfleger und Medizinstudierende gesichert. Zur Beratung stehen rund um die Uhr Corona-Virus Experten zur Verfügung. Dieses Modell soll dann, in modifzierter Form, auch in Chemnitz und Leipzig zum Einsatz kommen. Damit wird sichergestellt, dass Patienten mit Covid-19 oder deutlichen Anzeichen entsprechend stationär versorgt werden. Die neue Krankenhausleitstelle arbeitet mit allen Krankenhäusern der Region zusammen, die aktuell insgesamt 6.334 Betten – darunter 288 Intensivbetten – gemeldet haben. Auch die zwei Integrierten Regionalleitstellen Dresden und Ostsachsen sowie alle Ärztlichen Leiter der Rettungsdienste sind in das zentrale Vergabesystem voll integriert. Damit wird sichergestellt, dass die Patienten je nach Schwere ihrer Erkrankung und ihres Zustands in das Krankenhaus eingeliefert werden, welches sie am besten behandeln kann. Auf diese Weise lassen sich zudem Überbelegungen einzelner Kliniken ebenso vermeiden wie die zu erwartende aufwändige Suche der einzelnen Rettungs-Teams nach einem geeigneten Krankenhausbett.

10:35 Uhr: Dresdner Hans Theodor Richter-Preis ausgesetzt

Die Sächsische Akademie der Künste Dresden wird in diesem Jahr ihren Hans Theo Richter-Preis nicht verleihen. Die für September geplante Veranstaltung wird wegen der Warnungen der Experten zum weiteren Verlauf der Corona-Krise abgesagt, die Auszeichnung werde ausgesetzt, wie die Akademie am Donnerstag mitteilte. Der mit 20 000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre für bedeutende Leistungen der bildenden Kunst, besonders auf dem Gebiet der Zeichnung und Grafik, vergeben. Zu den bisher Geehrten gehören die südafrikanische Künstlerin Marlene Dumas sowie die Maler und Grafiker Max Uhlig und Claus Weidensdorfer. (dpa)

08:52 Uhr: Keine Verkehrsprobleme an tschechischer Grenze

Die Schließungen der Grenzen von Tschechien nach Deutschland für Berufspendler haben in Sachsen zunächst keine größeren Verkehrsprobleme ausgelöst. Das Verkehrsaufkommen auf der deutschen Seite der Grenze sei überschaubar, sagte ein Sprecher des Lagezentrums der Bundespolizei in Pirna. Es gebe keine nennenswerten Staus.

Zwei Wochen nach Beginn der schrittweisen Schließung der Grenzen stoppte Tschechien ab diesem Donnerstag auch die Ein- und Ausreise für Berufspendler. Das tschechische Kabinett in Prag hatte dies am Montag beschlossen. Mit den Maßnahmen will Tschechien gegen eine Ausbreitung des Coronavirus vorgehen.

Am Mittwochabend teilte die Sprecherin des tschechischen Innenministers Jan Hamacek jedoch mit, Angehörige des Gesundheits- und Rettungswesens sowie der sozialen Dienste, die in Deutschland oder Österreich arbeiten, aber in Tschechien leben, dürften die Grenze weiter täglich überschreiten. Diesen Berufen komme eine Schlüsselaufgabe bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie zu, hieß es zur Begründung.

Noch bis zum Freitag dürfen Deutsche, die vom Flughafen Prag aus in den Urlaub geflogen sind und dort ihre Wagen geparkt hatten, mit einer Ausnahmegenehmigung ihre Autos abholen.

08:35 Uhr: Polizei verteilt Schutzmasken an Krankenhäuser

Um die Ärzten, Pflegern und Krankenhausmitarbetern unter die Arme zu greifen, hat das Polizeiverwaltungsamtes Sachsen jetzt Atemnschutzmasken aus dem eigenen Lager gespendet. Bereits Mittwochvormittag wurden fast 3.000 Feinstaubmasken der Schutzklasse FFP3 an das Klinikum St. Georg nach Leipzig ausgeliefert. Weitere 3.000 Schutzmasken gab es für das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und fast 1.500 Stück erhält das Klinikum Chemnitz.

0:25 Uhr: Tschechien schließt Grenze für Berufspendler

Tschechien stoppt nun auch die Ein- und Ausreise für Berufspendler. Zur Eindämmung der Coronavirus-Infektionen sind seit Mitternacht alle Übergänge dicht. Das tschechische Kabinett in Prag hatte dies am Montag beschlossen.

Nach Angaben von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer pendeln insgesamt rund 10 000 Menschen aus Tschechien zum Arbeiten nach Sachsen. Sie müssen sich entscheiden, daheimzubleiben oder sich für mehrere Wochen in Deutschland eine Unterkunft zu suchen. In letzterem Fall müssten sie sich nach ihrer Rückkehr nach Tschechien in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben.

Ausnahme: Angehörige des Gesundheits- und Rettungswesens sowie der sozialen Dienste, die in Deutschland arbeiten, aber in Tschechien leben, dürfen die Grenze nun doch weiter täglich überschreiten.


25. März 2020

21:40 Uhr: Handball-Zweitligist HC Elbflorenz kämpft ums Überleben

Handball-Zweitligist HC Elbflorenz hat für alle Spieler, Trainer und Mitarbeiter beim Arbeitsamt Kurzarbeitergeld beantragt. Laut Manager Karsten Wöhler sei die anstehende Zeit eine große Herausforderung. Für den Verein gehe es ums Überleben, so Wöhler am Mittwochabend.

17:35 Uhr:Austragung der Team-Challenge unklar 

Die Organisatoren der Rewe-Team-Challenge wollen Mitte April eine Entscheidung fällen, ob das Laufevent am 28. Mai wie geplant ausgetragen werden kann. Rund 25.000 Teilnehmer waren auch in diesem Jahr geplant. Entscheidungsgrundlage seine vor allem die gültigen Erlasse der Landesregierung und der Stadt Dresden, heißt es auf der Homepage der Team-Challenge. 

17:13 Uhr: Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sagt Wahlen ab

Das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat die Oberbürgermeister- und Bürgermeisterwahlen sowie sonstigen kommunalen Wahlen abgesagt. Ebenso wurden die für den 5. April 2020 festgesetzte Gemeinderatswahl in Dürrröhrsdorf-Dittersbach sowie die Ortschaftsratswahlen in Dobra, Porschendorf/Elbersdorf, Stürza, Wilschdorf und Wünschendorf abgesagt und die Durchführung der Nachwahlen frühestens am 20. September 2020 angeordnet. Den Wahltermin bestimmt der Gemeinderat.

17:03 Uhr: Schmalspurbahnen und Kirnitzschtalbahn machen Pause

Aufgrund der aktuellen Ausgangsbeschränkungen und zum Schutz der Fahrgäste und Mitarbeiter stellen die beiden Schmalspurbahnen im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und die Kirnitzschtalbahn den Verkehr ab Samstag, dem 28. März vorerst ein. Zudem wird der geplante Saisonstart der touristischen Verkehrsmittel im Elbland verschoben. Der Verkehr auf der Lößnitzgrundbahn zwischen Radebeul und Radeburg sowie auf der Weißeritztalbahn zwischen Freital und Kurort Kipsdorf entfällt ersatzlos. Die Fahrgäste werden gebeten, auf die Buslinien auszuweichen. Für die Kirnitzschtalbahn wird die parallel fahrende Buslinie 241 ab dem 30. März 2020 nach einem veränderten Fahrplan fahren. An den Wochenenden gilt der seit 10. Februar 2020 gültige Fahrplan weiter. Im Elbland wird der für den 4.April 2020 geplante Saisonstart der Stadtrundfahrt Meißen und sowie die bei Ausflüglern beliebte Linie M Meißen – Moritzburg der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) wird bis auf weiteres verschoben.

16:42 Uhr: Dynamo Hauptsponsor erfüllt Vertrag

Dynamos Hauptsponsor ALL-INKL.COM erfüllt seinen Vertrag für die aktuelle Saison in vollem Umfang. Das gab der Verein am Nachmittag bekannt. Dies wird zudem völlig unabhängig davon umgesetzt, ob und wann die aktuell unterbrochene Spielzeit fortgesetzt werden kann, heißt es in der Mitteilung. ALL-INKL.COM ist seit 2018 Hauptsponsor des Vereins. Das sächsische Internetunternehmen ist einer der erfolgreichsten Anbieter von Dienstleistungen im Bereich Webhosting.

16:20 Uhr: Abi-Prüfungen in Sachsen sollen durchgeführt werden

Die Abitur- und Abschlussprüfungen in Sachsen sollen trotz Corona-Krise nach aktuellem Stand durchgeführt werden. Darauf haben sich die Kultusminister der Länder heute geeinigt. Präsidentin der Kultusministerkonferenz Stefanie Hubig erklärte, dass die Prüfungen zu den geplanten Terminen oder Nachholterminen stattfinden sollen. Diese Regelung gilt solange der Infektionsschutz gewährleistet werden kann. Die Gesundheit von Schülern und Lehrern steht nach wie vor an erster Stelle so Hubig.

15:30 Uhr: Wochenmärkte öffnen nicht mehr

Nun hat ist es auch für unsere Stadt amtlich. Die Wochenmärkte dürfen ab dem 26. März nicht mehr öffnen. Zuvor hatte der Freistaat seine Allgemeinverfügung nochmal präzisiert und klargestellt, dass die Wochenmärkte dicht gemacht werden müssen. Die Stadt bedauerte dies, da viele Kleinbauern und Direktvermarkter der Region davon getroffen werden.

15:00 Uhr: Update mit OB Dirk Hilbert

Hier in der Stadt steigt die Zahl der Menschen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, weiter an. Heute mittag wurden laut Stadtverwaltung 216 gemeldete Fälle registriert. Reporter Rocco Reichel hat am frühen Nachmittag mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über die aktuelle Lage in Dresden gesprochen. In dem Interview geht es außerdem um die morgige Stadtratssitzung. In dieser soll das angekündigte Soforthilfeprogramm beschlossen werden.

15:00 Uhr: Stadtbibliothek Pirna verschickt nach Hause

Die StadtBibliothek Pirna bietet ab sofort den Medienversand nach Hause an. Bücher, Hörbücher, Zeitschriften und DVDs aus dem Bibliotheksbestand werden bei Bedarf zuzüglich anfallender Portogebühren nach Hause geschickt. Die Verfügbarkeit der Leihmedien kann über den Online-Katalog WebOPAC eingesehen werden. Der Zugang erfolgt hier über die Website der Bibliothek: www.pirna.de/bibliothek. Bestellungen werden per Email an stadtbibliothek@pirna.de oder telefonisch unter 03501 / 556 375 entgegengenommen. Die auf diese Weise entliehenen Medien sollen jedoch nicht zurückgesendet werden. Die Abgabe erfolgt bei Wiederöffnung in der Bibliothek.

14:47 Uhr: Insassen der sächsischen Gefängnisse müssen auf Besuch verzichten

Die Insassen der sächsischen Gefängnisse müssen im Zuge der Corona-Pandemie nun auf Besuch verzichten. Seit Montag dürfen auch Angehörige und andere nahestehende Personen nicht mehr in die zehn Justizvollzugsanstalten. «Besuche sind generell ausgesetzt, über Ausnahmen im Notfall etwa für Verteidiger entscheidet die Anstaltsleitung im Einzelfall», sagte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch auf dpa-Anfrage. Zudem sind Vollzugslockerungen wie Ausgänge ausgesetzt.

14:46 Uhr: Am Meißner Elblandklinikum haben sich mehrere Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert

Am Meißner Elblandklinikum haben sich mehrere Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert. Darunter sind auch Ärzte. Dies bestätigte uns auf Nachfrage Sylvia Dirscherl, Unternehmenssprecherin des Elblandklinkums am Mittwochnachmittag. Die Mitarbeiter wurden nach Hause geschickt. Jetzt werden Personen gesucht, die mit den Mitarbeitern Kontakt hatten. Es sei nicht auszuschließen, dass sich die Kollegen privat angesteckt haben. Die Hygienevorschriften am Krankenhaus seien sehr hoch, versicherte Dirscherl. 

14:06 Uhr: 216 bestätigte Corona-Virus-Fälle in Dresden

Wie die Stadt mitteilte sind 216 Menschen in Dresden mit dem Corona-Virus infiziert. Stand 25.03.20 (12 Uhr)

13:30 Uhr: Freital richtet Bürgertelefon ein

Freital richtet ein Bürgertelefon für dringende Fragen rund um das Corona-Virus ein. Erreichbar ist es ab dem 26. März unter der 0351 6476-327 von Montag bis Freitag zwischen 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Der Freitaler Kommunalstab hat sich dazu entschieden die WLAN-Hotspots m Neumarkt, im Mehrgenerationenpark Zauckerode und im Bereich Schloss Burgk abzuschalten.

13:02 Uhr: Wasserspringerin Tina Punzel zur Verschiebung der Olympischen Spiele

Wasserspringerin Tina Punzel vom Dresdner SC hatte sich schon einige Tage vor der IOC-Entscheidung für die Verschiebung der Olympischen Spiele ausgesprochen. Nun ist sie erleichtert. «Daran führte kein Weg vorbei. Wir haben mit der Nationalmannschaft bereits am Sonntag entschieden, das Training einzustellen und uns nur noch daheim fit zu halten», sagte die 24-Jährige, die neben dem Berliner Patrick Hausding schon einen Quotenplatz für Tokio erkämpft hatte, am Mittwoch. «Ich fühle mich jetzt befreit. Bei der Ungewissheit zuvor hatte ich den Kopf gar nicht mehr frei zum Trainieren. Jetzt aber können wir neu planen», betonte die vierfache Medaillengewinnerin der Europameisterschaft im vergangenen Jahr. 

12:56 Uhr: Kanu-Olympiasieger Tom Liebscher zur Verschiebung der Olympischen Spiele

Kanu-Olympiasieger Tom Liebscher vom KC Dresden hat die Verschiebung der Olympischen Spiele begrüßt. «Ich bin erstmal froh, dass sie verschoben werden und nicht ganz ausfallen», sagte der der 26-Jährige am Mittwoch. Dennoch sieht der mehrfache Weltmeister der Zukunft auch mit gemischten Gefühlen entgegen. «Ich muss mich erstmal sortieren. An diesem Szenario hängt ja einiges dran». Sein ganzes Leben sei auf die Sommerspiele in Tokio ausgerichtet gewesen. «Ich habe deshalb schon drei Urlaubssemester genommen, müsste ja jetzt noch einmal zwei nehmen. Natürlich werde ich versuchen, trotz Notbetrieb an der Uni die Zeit in diesem Sommersemester zu nutzen, obwohl der Beginn ebenfalls verschoben ist», erklärte der Student für Verkehrsingenieurwesen. 

12:11 Uhr: Dynamo präsentiert Soli-Shirt in Corona-Zeiten

„Dynamofiziert“ – Dynamo präsentiert Soli-Shirt in Corona-Zeiten. Der Dynamo-Fanshop hat ein neues T-Shirt für diese besondere Zeit produzieren lassen. Mehr als 4.000 Fans beteiligten sich zuvor an einer Abstimmung über das Design. Die große Mehrzahl votete für „Dynamofiziert“ Das T-Shirt ist im Fanshops erhältlich. 50 Prozent des Verkaufsertrages fließen in den Spendentopf von Mannschaft, Trainerstab und Geschäftsführung.  Der Rest der Summe kommt dem Kampf um die bedrohten Arbeitsplätze des Fanshops zugute.

Das Soli-Nicki in Zeiten des #Coronavirus ist ab sofort in den Größen S-5XL für 19,53€ im Onlineshop des Fanshops erhältlich https://t.co/hDz1Phivrh#sgd1953pic.twitter.com/jIwhxLJnCB

— SG Dynamo Dresden (@DynamoDresden) March 25, 2020

11:00 Uhr: #stayathomeandbecreative

#stayathomeandbecreative steht für die Förderung freischaffender Dresdner Künstler. Das Corona-Virus stellt Künstler vor eine sehr große Herausforderung. Ohne Publikum gibt’s keine Auftritte und somit auch kein Geld. Das will das Amt für Kultur- und Denkmalschutz ändern und gezielt Künstler aus Dresden unterstützen. Professionelle freischaffende Künstlerinnen und Künstler aus Dresden sind aufgerufen, einen kurzen Video-Clip von maximal 15 Minuten von ihrer kreativen Arbeit zu erstellen. Egal ob Songs, Lesungen, Theaterstücke, DJ-Sessions oder Atelierrundgänge. Kunst aus Dresden soll sichtbar bleiben. Insgesamt stellt das Amt für Kultur und Denkmalschutz ein Budget von 50.000 Euro zur Verfügung. Der Einsendeschluss ist am Freitag, 3. April 2020. Weitere Details zur Aktion stehen ab heute unter www.dresden.de/kultur und www.dresden2025.de zur Verfügung.

10:47 Uhr: Sächsischer Familientag im Juni 2020 abgesagt

Der Sächsische Familientag in Coswig wird nicht stattfinden. Das teilte die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Petra Köpping dem Oberbürgermeister Thomas Schubert mit. Geplant war der Familientag für den 20. Juli in Coswig. Die an der Vorbereitung Beteiligten konzentrieren sich nun auf den Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus.

10:32 Uhr: Erste "digitale Dörfer" gehen in Sachsen online

Die digitalen Dienste "DorfNews" und "DorfFunk" wurden am Morgen des 25. März für die Lommatzscher Pflege freigeschaltet. Ab sofort können alle Bewohnerinnen und Bewohner mit den Anwendungen Nachrichten aus dem Dorf und der Umgebung publizieren, Hilfsangebote und -gesuche einstellen oder einfach miteinander plauschen. Die App gibt’s für IOS und Android. Sie wurde zusammen mit dem Frauenhofer Institut entwickelt. In dem Projekt "Digitale Dörfer Sachsen" werden digitale Dienste für ländliche Räume im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung entwickelt und erprobt.

05:56 Uhr: Bürgertelefon der Stadt Dresden sehr gefragt

Beim Bürgertelefon der Stadt gehen derzeit täglich bis zu 700 Anfragen ein. Laut Oberbürgermeister Dirk Hilbert gehen dort in zwei Schichten fünf Mitarbeiter der Stadtverwaltung und zwei Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ans Telefon. Die Dresdner wollen unter anderem wissen, ob man seine Großeltern besuchen kann und was man beachten muss, wenn man in diesen Tagen umziehen will.

Das Telefon der Stadt ist täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr geschaltet. Die Nummer lautet: 488 53 22

24. März 2020

20:05 Uhr: Sorgenfalten auch in Seidnitz

Die Corona-Krise macht auch den Verantwortlichen auf der Galopprennbahn In Seidnitz zu schaffen. Aktuell hoffen die Verantwortlichen den Aufgalopps am 11. Mai durchführen zu können. Unklar ist allerdings, ob der Renntag stattfinden kann. Als nächster Termin stände der 30. Mai im Dresdner Rennkalender. Bereits abgesagt ist der erste Kunst-, Antik- und Trödelmarkt in Seidnitz am 12. April.

18:10 Uhr: Urlauber können Autos aus Prag holen

Urlauber aus Deutschland, die von Prag aus in andere Länder geflogen sind, können ihre am dortigen Flughafen geparkten Autos mit einer Ausnahmegenehmigung abholen. Wie die Sächsische Staatskanzlei am Dienstag mitteilte, ist das noch bis zum Freitag möglich. Dies gehe aus einer Ausnahmeregelung des Innenministers der Tschechischen Republik hervor.

Für die Abholung des Fahrzeugs sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. So muss nachgewiesen werden, dass man Besitzer des Autos ist. Benötigt würden zudem eine eidesstattliche Erklärung über die Durchreise durch Tschechien sowie der Parkschein oder das ursprüngliche Flugticket über den Abflug in Prag. «Die Zeitspanne des Aufenthalts in der Tschechischen Republik ist so kurz wie möglich zu halten, ein Zwischenhalt nur bei dringender Erforderlichkeit erlaubt», teilte die Staatskanzlei mit.

17:35 Uhr: Ordnungsamt registriert unerlaubte Gruppenbildungen und Spielplatznutzung

Die Bürger und Unternehmen der Stadt halten sich weitgehend an die am Sonntag verschärfte Allgemeinverfügung des Freistaates. Das Ordnungsamt registrierte am gestrigen Montag lediglich 23 Meldungen über jetzt unzulässige Gruppenbildungen und 25 Meldungen über unerlaubte Spielplatznutzung. Von 20 unberechtigt geöffneten Geschäfte waren sieben Blumengeschäfte. Unerlaubte Wohnungspartys konnten gar keine ausgemacht werden.

17:30 Uhr: Stadt bietet psychologische Hilfe an

Auf www.dresden.de/corona gibt es eine neue Unterseite "Psychologische Hilfen", zum Umgang mit Belastungen informiert und Hilfsangebote für Erwachsene und Kinder auflistet.

Der Psychosoziale Krisendienst des Gesundheitsamtes bietet ab sofort von Montag bis Freitag jeweils 9 - 17 Uhr eine telefonische psychologische Beratung (0351 - 488 53 41) an. Je nach Bedarf wird das ausgebaut. Von 17 - 23 Uhr übernimmt das Krisentelefon "Telefon des Vertrauens" (0351 - 8041616) Das Dresdner Telefon des Vertrauens ist ein telefonisches Hilfsangebot für Menschen aus Dresden in seelischer Not.
Das Dresdner Bündnis gegen Depression e.V. hat weitere verfügbare Hilfsangebote auf seiner Website zusammengestellt: www.deutsche-depressionshilfe.de/dresden

17:30 Uhr: Zahl der Kinder in Kita-Notbetreuung steiigt

Nach der Erweiterung des Anspruchs auf Kita-Notbetreuung stieg die Zahl der betreuten Kinder von zuletzt durchschnittlich 600 Kindern auf heute 746 Kinder, davon 263 Kinder in Horten bzw. der Ganztagsbetreuung. Ein Anspruch auf die Notfallbetreuung liegt seit gestern auch bei Gesundheits- und Pflegeberufen sowie der Polizei vor, wenn nur ein Elternteil (Sorgeberechtigter) in einem dieser systemrelevanten Berufen tätig ist.

17:15 Uhr: Interview mit Apotheker Sven Lobeda

In den Apotheken der Stadt ist in diesen Tagen viel los. Teilweise sieht man Leute vor den Apotheken Schlange stehen. Das hängt aber eher mit den Hygienemaßnahmen zusammen, also die Menschen müssen auch in der Warteschlange Abstand halten. Unser Reporter Rocco Reichel hat Sven Lobeda, den Chef der Apotheke am Postplatz, getroffen und mit ihm über die aktuelle Situation gesprochen.

17:07 Uhr: Freital baut Hilfsnetz auf

Das Koordinationsbüro für Soziale Arbeit Freital bündelt derzeit Informationen zur Erreichbarkeit sozialer Angebote. Dazu werden alle möglichen Einsatzfelder im ehrenamtlichen Bereich ausgefüllt. Bürgerinnen und Bürger können sich mit ihren Anliegen, Fragen und Angeboten in Sachen Ehrenamt an das Büro wenden. Die aktuellen Informationen dazu sind auf der Internetseite www.sozialkoordination.de zu finden.

17:05 Uhr: Standesamt Freital vorerst nur telefonisch erreichbar

Das Standesamt Freital ab dem 1. April nur noch telefonisch unter der 0351 6476-332 erreichbar. Termine zur Eheschließung werden erst wieder für den Oktober 2020 vergeben. 

16:50 Uhr: Fußballpause für Dynamo verlängert

Das Präsidium der Deutschen Fußbllliga DFL hat am Dienstag getagt und eine Empfehlung ausgesprochen. Demnach soll die Spielpause bis zum 30. April ausgeweitet werden. Betroffen ist davon auch der Spielbetrieb in der 2. Bundesliga, also auch alle Spiele von Dynamo Dresden. Nächsten Dienstag treffen sich noch die Vertreter der 36 Erst- und Zweitligisten.

16:30 Uhr: Einstellung der Bauarbeiten am Ferdinandplatz

Die ersten Arbeiten am neuen Verwaltungszentrum auf dem Ferdinandplatz, neben dem Karstadt, müssen erst einmal pausieren. Laut Stadt hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst wegen der Ausbreitung des Coronavirus seinen Pandemieplan in Kraft gesetzt. Dies hat zur Folge, dass bis auf Weiteres die Abholung von Fundmunition von geplant durchgeführten Baustellen nicht mehr erfolgt.Das Problem: Würde am Ferdinandplatz eine Bombe gefunden werden, könnte man bei einer großen Evakuierung der notwendige Abstand zwischen zwei Personen eingehalten werden.

Auf dem Ferdinandplatz soll das neue Verwaltungszentrum entstehen. Es soll rund 1300 Mitarbeitern Platz bieten und 2025 fertig sein

16:20 Uhr: DRK Kreisverband Dresden braucht dringend Munschutze

Der DRK Kreisverband Dresden hat über die sozialen Netzwerke einen Aufruf gestartet. Der Mundschutz in den Pflegeheimen ist aufgebraucht und Nachschub ist nicht in Sicht.

16:05 Uhr: Städtisches Helfertelefon in Meißen

Die gefährdeten Personengruppen sind in dieser Zeit besonders auf Solidarität und Hilfe angewiesen. Hilfe wird in Meissen ab jetzt über das Helfertelefon organisiert. Von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr wird von der Stadtverwaltung unter 03521/467469 Hilfe vermittelt. 

Auch das Seniorentelefon ist jetzt mit erweiterten Sprechzeiten von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr unter der Nummer 03521/467462 erreichbar.

15:50 Uhr: Coronavirus-Pandemie sorgt für Rückgang von Verkehrsunfällen

Die Coronavirus-Pandemie hat zu einem Rückgang der allgemeinen Einsatzzahlen sowie von Verkehrsunfällen geführt. Geblitzt wird trotzdem. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der A13 wurde ein BMW-Fahrer mit Dresdner Kennzeichen am Montag in einer 120 km/h Zone am Dreieck Dresden-Nord offenbar mit über 250 km/h gemessen.

15:35 Uhr: Ultras Dynamo appellieren an Zusammenhalt

Die aktive Fanszene von Dynamo Dresden hat in der Stadt ein riesiges Banner mit einem Dank, an Alle angebracht. Darauf heißt es: "Dresden hat es oft gezeigt, in der Not hilft nur Zusammenhalt. Auch diese Krise werden wir überstehen. Danke an alle die täglich alles dafür geben!

Dresden hat es oft gezeigt, in der Not hilft nur Zusammenhalt. Auch diese Krise werden wir überstehen. Danke an alle die täglich alles dafür geben!#sgd1953#corona#covid_19#dresden#dynamodresden#ultrasdynamopic.twitter.com/nUJxujMXC2

— K-BLOCK DYNAMO (@K_BLOCK_DYNAMO) March 24, 2020

15:30 Uhr: Soforthilfe für Kleinstunternehmen in den Startlöchern

Die Stadt hat eine Soforthilfe für Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen eingerichtet. Die „Soforthilfe Corona-Pandemie“ ist branchenoffen angelegt. Vorbehaltlich der Stadtratszustimmung am Donnerstag, 26. März 2020, wird sie als Zuschuss in Form einer Pauschale von 1.000 Euro gewährt. Mit der Soforthilfe will die Stadt ein Signal der Unterstützung und Solidarität senden.

15:25 Uhr: Update-Gespräch mit OB Dirk Hilbert

Wenige Stunden vor der Meldung über den tragischen Tod von zwei mit dem Coronavirus erkrankten Menschen hier in Dresden hat sich Reporter Rocco Reichel, wie jeden Tag, mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert zum Interview getroffen. Dabei ging es um das Bürgertelefon der Stadt, das täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr unter 4885322 erreichbar ist

14:45 Uhr: Corona-Patienten aus Italien erwartet

Es werden mit dem Coronavirus infizierte Patienten aus Italien erwartet. Sie sollen hier intensiv betreut werden. Zwei Patienten werden ins Uniklinikum verlegt, zwei Andere ins Lungenzentrum Coswig.

13:52 Uhr: Zwei Corona-Todesfälle in Dresden

Die sächsische Sozial- und Gesundheitsministerin Petra Köpping hat bestätigt, dass es in Dresden zwei Todesfälle in Folge der Coronavirus-Pandemie gibt. Über das Alter wurden bisher keine Angaben gemacht. In Sachsen sind damit fünf Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

13:50 Uhr: Elbhangfest 2020 wird verschoben

Das Elbhangfest 2020 soll vom letzten Juni-Wochenende auf den 18. bis 20. September verschoben werden. Das hat der Vorstand des Elbhangfest e.V. entschieden. Die Mitglieder werden dazu noch einmal befragt.

13:45 Uhr: Dresden hält sich an die Ausgangsbeschränkungen

Die Dresdnerinnen und Dresdner folgen dem Erlass zur Ausgangsbeschränkung.