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Bautznerinnen nähen Mundschutz für krebskranke Kinder in Dresden

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Not schweißt zusammen. Nicht körperlich. Das geht nicht in Zeiten von Corona. Es ist die Solidarität. Immer mehr Menschen wollen helfen, für den anderen da sein, z.B. Einkäufe für ältere, geschwächte Menschen übernehmen. In Bautzen nähen Frauen Mundschutz-Masken für krebskranke Kinder.

Katharina Pfeifer und Anja Schmidt setzen Naht für Naht. Vor ihnen liegen mit Sternchen gemusterte Stoffquadrate, so groß wie ein Spültuch, sauber zugeschnitten. Zwei große Schirmlampen spenden Licht. Im Nähcafè Lotte an der Goschwitzstraße in Bautzen gehen in diesen Tagen die Lichter später aus als sonst.

Hilferuf aus Dresden

Das Team des Bautzener Nähcafés haben einen Hilferuf aus der Klinik bekommen. Benötigt werde Mundschutz für die Kinder auf der Krebsstation. "Da haben wir uns spontan entschlossen und uns an die Nähmaschinen gesetzt“, so Katharina Pfeifer. Die Frauen  unterstützen schon seit längerem die Krebsstation in Dresden, haben z.B. kleine Spielbälle genäht.

30 Stück Mundschutz liegen auf dem großen Tisch. Das Päckchen wird in diesen Tagen in Dresden eintreffen. Die beiden Frauen aus dem Bautzener Nähcafé haben auch einen Aufruf in den sozialen Medien gestartet. Möglichst viele sollen ihrem Beispiel folgen.So einen Mundschutz zu nähen, das sei relativ einfach, sagt Katharina Pfeifer.

Der Link: https://www.instagram.com/p/B99xeZ2oh9x/?igshid=z9tme3qizv73

In Kürze wird die Anleitung auch auf der Internetseite des Bautzener Nähcafés zum Herunterladen bereitstehen.

Audio:

Reporter Knut-Michael Kunoth