BASF startet Pilotversuch zu erneuerbaren Energien

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Seit zwei Jahren modernisiert BASF Schwarzheide sein Gas- und Dampfturbinenkraftwerk. Insgesamt 73 Millionen Euro werden dafür investiert. 

Anfang Mai standen die Turbinen durch den Umbau für über zwei Wochen still. Als Pilotversuch wurden sie in dieser Zeit mit “grünem Strom” aus Wind-, und Solarenergie weiter betrieben. Der Brandenburger Energieversorger Regiogröön bündelte Wind- und Solaranlagen im „virtuellen Kraftwerk“ und belieferte den Chemiestandort. Das Pilotprojekt war ein Erfolg, hieß es gestern. Etwa 2.500 Tonnen CO2-Emissionen seien so vermieden worden.

 „Wir haben gezeigt, dass es bereits heute technisch möglich ist, einen Standort der chemischen Industrie, mit seinen hohen Anforderungen an die Versorgungssicherheit, mit Strom aus erneuerbaren Quellen zu versorgen“, erklärt Dr. Robert Preusche, Leiter Transformation erneuerbare Energien bei der BASF Schwarzheide GmbH.

BASF hat sich zum Ziel gesetzt, ab dem Jahr 2050 klimaneutral zu sein.