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Ausgebüxtes Känguru offenbar in Sachsen gesichtet

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Ein Tierhalter im thüringischen Meuselwitz vermisst sein Känguru - das noch dazu ein Jungtier im Beutel trägt. Nun wurde aus Sachsen eine Sichtung gemeldet.

Ein seit Mittwoch im Altenburger Land vermisstes Känguru ist möglicherweise in Sachsen aufgetaucht. In der Nacht auf Donnerstag sei das Tier im Bereich von Regis-Breitingen im Landkreis Leipzig gesichtet worden, teilte die Polizei in Gera mit. Der Besitzer des Kängurus, das ein Jungtier im Beutel trägt, habe sich auf den Weg gemacht, um das Tier zu identifizieren und nach Möglichkeit wieder zu einzufangen. Es sei jedoch nicht damit zu rechnen, dass er das noch im Laufe des Tages schafft.

Der Besitzer hatte den Angaben der Geraer Polizei einen «Fahndungsaufruf» auf Facebook gestartet und ein kurzes Video aus dem zu Regis-Breitingen gehörenden Wildenhain bekommen.

Wie das Tier die rund 15 Kilometer lange Strecke zurückgelegt hat, ist noch unklar. Sein Besitzer hatte am Mittwoch festgestellt, dass der Weidezaun der Koppel zerschnitten worden war. Offenbar hatten es Unbekannte auf eine dort aufgestellt Sammelbox abgesehen. Der Tierhalter hatte das Verschwinden des Kängurus sofort bei der Polizei zugleich gemeldet. Dabei konnte bislang noch nicht geklärt werden, ob die Einbrecher das Tier mitnahmen oder es selbst die Gunst der Stunde zum Entkommen nutzte.

Auch in anderen Teilen Deutschlands büxten zuletzt immer wieder Kängurus aus. Ende Juni verschwand etwa ein Wallaby von einem Privatgrundstück in Baden-Württemberg - es wird noch immer gesucht. (dpa)