Aufatmen in Forst - Bombe entschärft

Zuletzt aktualisiert:

Aufatmen in Forst. Die Bombe ist entschärft worden. Der Sperrkreis   wurde aufgehoben. Die Einwohner könnten in ihre Wohnungen zurück. Auch die Straßen sind wieder frei. Die etwa 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe war gestern  bei Bauarbeiten im Ortsteil Horno entdeckt worden.

Am Vormittag mussten rund 1.500 Menschen Wohnungen und Betriebe verlassen.  Betroffen waren auch die Lausitz Klinik Forst,  das Medizinische Versorgungszentrum und eine Grundschule. Die Entschärfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte sich verzögert, weil nach Angaben der Stadt nicht alle Anwohner den angewiesenen Sperrkreis rechtzeitig verlassen hatten.

Sprengmeister Mario Büchner, Truppführer des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, hat die Bombe unschädlich gemacht. Er brauchte dafür rund 40 Minuten. Anschließend sprengte er den Zünder. "Es gab keine Probleme", sagte uns Büchner. Es handelte sich um eine Bombe russischer Bauart aus dem Zweiten Weltkrieg.

Über 300 Kräfte von Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst waren im Einsatz. Auch private Taxiunternehmen halfen. Etwa 25 Pflegekräfte und 14 Ärzte kümmerten sich um die Patienten des Klinikums, die in einer Mehrzweckhalle untergebracht wurden. 

Audio:

Mario Büchner hat die Bombe entschärft. Mit ihm sprach Reporter Knut-Michael Kunoth