Aue-Trainer Shpileuski hofft auf weitere Verstärkungen

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Trainer Aliaksei Shpileuski von Erzgebirge Aue hofft zwei Wochen vor dem Saisonstart in der 2. Fußball-Bundesliga auf weitere Verstärkungen. "Wir haben einige Spieler in der Pipeline. Natürlich müssen wir filtern, ob es in das finanzielle Gefüge und zu den Vorstellungen der Spieler passt. Das große Paket muss stimmen und wir müssen von allen Seiten überzeugt sein, dass derjenige genau der Richtige für uns ist", sagte Shpileuski nach der 1:2-Niederlage im Testspiel gegen den Drittligisten 1. FC Magdeburg.

Handlungsbedarf besteht bei den Sachsen vor allem im Angriff. In Florian Krüger (Arminia Bielefeld) und Pascal Testroet (SV Sandhausen) hat Aue zwei torgefährliche Stürmer verloren. "Wir werden für Testroet mindestens einen adäquaten Ersatz finden. In der Hoffnung, dass derjenige sogar noch besser ist", erklärte Shpileuski. Weitere Abgänge schloss der 33-Jährige aus: "Wenn, dann gibt es nur Zugänge. Es gibt auch noch ein paar Kandidaten, die wir verleihen werden, um ihnen Spielpraxis zu ermöglichen."

Die schwache Leistung seines Teams am Samstag gegen Magdeburg wollte Shpileuski nicht überbewerten. Die Auer wirkten über weite Strecken der Partie überfordert und ideenlos. "Wir sind immer noch im Prozess und die Beine sind nicht ganz leicht. Die Jungs haben intensive Einheiten hinter sich, was von uns gelehrt wurde und völlig neu ist. Da ist so ein zähes Spiel völlig normal", sagte der Trainer. (dpa)