• Bewusstlos geschlagen und mit Plastik­tüten erstickt - am 5. Februar starb der Nieskyer in einer Wohnung in Görlitz-Weinhübel. Zuvor hatte der Vater mit Plakaten nach seinem vermissten Sohn gesucht. Fotos: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich), kmk

    Bewusstlos geschlagen und mit Plastik­tüten erstickt - am 5. Februar starb der Nieskyer in einer Wohnung in Görlitz-Weinhübel. Zuvor hatte der Vater mit Plakaten nach seinem vermissten Sohn gesucht. Fotos: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich), kmk

Anklage gegen mutmaßliches Mörderpärchen aus Görlitz

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Die Staats­an­walt­schaft hat Anklage gegen ein mutma­ß­li­ches Mörder­pär­chen aus Görlitz erhoben. Sie wirft der 24-jährigen Frau und dem 34-jährigen Mann vor, auf einen 24 Jahre alten Nieskyer mit einer Bratpfanne einge­schlagen und mehrere Plastik­tüten über seinen Kopf gezogen zu haben. Das Opfer erstickte.

Der Nieskyer musste für 2.000 Euro sterben. Den Ermitt­lungen zufolge raubte das Görlitzer Pärchen seine EC-Karte und sein Auto. Die Beiden wurden später in einer Wohnung in Weigs­dorf-Köblitz bei Bautzen festge­nommen.

Das Pärchen soll außerdem geplant haben, ein Kind nach Tsche­chien zu entführen. Sie wollten auf den Vater des Jungen einschlagen, ihn an einen Baum fesseln und ihn so seinem Schicksal überlassen. Bei dem Kind handelt es sich um den Sohn der Angeklagten.

Der Fall wird vor dem Landge­richt Görlitz verhan­delt. Ein Prozess­termin steht noch nicht fest.