Anklage nach Brandanschlag auf Döner-Imbiss

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Nach dem Brandanschlag Anfang März auf den Döner-Imbiss am Schillerplatz hat die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage gegen den Tatverdächtigen erhoben. Dem 35 Jahre alten Polen werden versuchte gesundheitsgefährdende schwere Brandstiftung und versuchte gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt. Der Beschuldigte hatte eine brennende Flasche in den Imbiss an der Loschwitzer Straße geworfen. Ein Mitarbeiter des Ladens konnte den Brandsatz aber noch rechtzeitig löschen. So wurde niemand verletzt und es entstand auch kein Schaden. Wir hatten darüber berichtet.

Der Täter flüchtete zunächst, konnte aber zwei Tage später von der Polizei gefasst werden und sitzt seit dem in Untersuchungshaft. Warum der in Polen erheblich vorbestrafte Mann das getan hat, ist noch nicht ganz sicher. Belastbare Anhaltspunkte für eine rassistisch motivierte Tat gibt es nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht.