• Foto: Harry Härtel

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Angeklagter im Mord-Prozess soll in Psychiatrie

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Im Mordprozess um den Tod eines jungen Mannes in einer Industriebrache der früheren Wanderer-Werke in Chemnitz wird der Angeklagte möglicherweise in die Psychiatrie eingewiesen. Ein Sachverständiger stellte bei dem 28-Jährigen eine schizotype Störung fest.

Er gehe von einer verminderten Schuldfähigkeit des Angeklagten aus und empfehle die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus. Die Vorsitzende Richterin erklärte, dass dies in Betracht komme.

Der Mann soll im Sommer 2017 seinen Mitbewohner mit einem Zimmermannshammer erschlagen haben. Als Motiv wird ein Konflikt zwischen Männern angenommen. Die Leiche war am 13. September 2017 gefunden worden, der Tatverdächtige aber erst am 16. April 2019 verhaftet worden.

Der Prozess wird am 10. Dezember fortgesetzt. Dann sind zunächst die Plädoyers von Staatsanwaltschaft, Nebenklage und Verteidigung vorgesehen. Anschließend soll das Urteil gesprochen werden.