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Adventsshopping diesmal nur in der Innenstadt

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Im Streit um die verkaufsoffenen Sonntage in Chemnitz hat das Oberverwaltungsgericht seine bisher vorläufige Entscheidung jetzt endgültig bestätigt. Demnach dürfen am 1. und am 15. Dezember nur die Geschäfte in der Innenstadt öffnen. Der Weihnachtsmarkt sei ein gerechtfertigter Anlass, so die obersten Richter in Bautzen. Für die anderen Stadtteile gelte das nicht.

Die Gewerkschaft verdi hatte gegen das geplante Sonntagsshopping im gesamten Stadtgebiet geklagt. Daraufin hatte das Oberverwaltungsgericht bereits im Juli die Ladenöffnungszeiten an den Sonntagen für teilweise rechtswidrig erklärt.  

Ordnungsbürgermeister Miko Runkel bedauert die Entscheidung. „Die vier verkaufsoffenen Sonntage im Jahr im gesamten Stadtgebiet waren ein Kompromiss, den wir gemeinsam mit der Gewerkschaft gefunden hatten und den die Gewerkschaft über Jahre hinweg mit getragen hat. Es ist sehr bedauerlich, dass diese Regelung nun infrage gestellt wird - auf Kosten der Gleichbehandlung der Händler. Andererseits könnte so die Anzahl der Einkaufssonntage im nächsten Jahr erhöht werden. Nach Gesetz sind pro Jahr bis zu acht verkaufsoffene Sonntage bei speziellen Veranstaltungen, auf einzelne Stadtteile begrenzt, möglich. Dies werden wir in jedem Fall prüfen.“