DO, 26.01.
Von der Sehnsucht nach einer Pause-Taste fürs Leben
von Esther Dutschke
EHEC-ALARM IN DEUTSCHLAND – OBAMA PLÄDIERT ERNEUT FÜR STEUERERHÖHUNGEN VON MILLIONÄREN – DIE MARROKANISCHEN SICHERHEITDKRÄFT HABEN ERNEUT EINE TERRORZELLE ERSCHLAGEN – VOR DER KÜSTE ITALIENS IST EIN RIESIGES KREUZFAHRTSCHIFF GESUNKEN.
Fühlen Sie sich auch oft regelrecht von Nachrichten und Informationen überschwemmt? Also mir schwirrt manchmal richtig der Kopf… Und es gibt Momente, da wünsch' ich mir eine Art Pause-Taste fürs Leben – eine, die die Welt – zumindest kurz – zum Halten bringt.
Weil das leider nicht geht, hab' ich mir ein paar andere Wege gesucht, um zur Ruhe zu kommen: Manchmal mach' ich auf langen Autofahrten ganz bewusst mal für eine Viertelstunde die Musik aus. Auch, wenn ich am Anfang alle 2 Minuten zur Uhr schiele – irgendwann kann ich die Stille genießen.
Außerdem mag ich es, mitten am Tag (zum Beispiel samstags beim Einkaufsbummel) für ein paar Minuten in eine offene Kirche zu gehen, und mich dort einfach in eine Bank zu setzen.
Oder ich gehe eine große Runde spazieren – und das Handy lasse ich dabei ganz bewusst zu Hause liegen. Übrigens: Auch beim zur-Ruhe-kommen und Innehalten gilt „Übung macht den Meister!“