Di, 17.01.

Sorgen sind meistens sinnlos


von Esther Dutschke

Was, wenn mein Chef meinen Veränderungsvorschlag in den falschen Hals kriegt? Und warum konnte ich mich beim Streit mit der Nachbarin nicht beherrschen? Was wohl meine Kollegin denkt, wenn ich mal früher gehe? Was, wenn hinter den Schmerzen in meinem Arm eine schlimme Krankheit steckt?
Jeder kennt sie: die Sorgen, die im Kopf all zu gerne Kreisverkehr fahren. Dabei treffen offenbar rund 40 Prozent der Horrorszenarien, die wir uns in düsteren Farben ausmalen, gar nicht ein! 30 Prozent unserer Sorgen drehen sich um Dinge, die sowieso schon gelaufen sind und nicht mehr geändert werden können. Rund 12 Prozent haben damit zu tun, was andere über uns denken könnten – dabei können wir das sowieso nicht beeinflussen. Und 10 Prozent dessen, worüber wir uns den Kopf zerbrechen, drehen sich um unsere Gesundheit – und die wird dadurch noch schlechter.
Nicht mal 10 Prozent unserer Sorgen beziehen sich also auf Dinge, die wir beeinflussen können.
Statt „Guten Morgen, liebe Sorgen“, sollten wir also viel eher in den folgenden Hit einstimmen: DON'T WORRY, BE HAPPY!




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