Fr, 06.01.

Königlicher Segen


von Elisa Eichberg

Am Freitag, den 6. Januar hörten Sie einen Beitrag über die Sternsinger. In den vergangenen zwei Wochen zogen über 1000 Sternsinger in ganz Sachsen von Haus zu Haus. Verkleidet als die Heiligen Drei Könige brachten sie den Segen für das Neue Jahr in Wohnungen, Krankenhäuser und sogar bis nach Berlin ins Kanzleramt. So waren vier Kinder aus Glauchau in diesem Jahr beim Sternsinger-Empfang der Kanzlerin mit dabei. Mit Kreide haben sie die Segensformel 20+C+M+B+12 an die Wand des Kanzleramtes geschrieben. Sie stehen für die lateinischen Worte "Christus mansionem benedicat" - "Christus segne dieses Haus".
Den Segen zu den Menschen zu bringen ist nur ein Teil ihrer Mission: Die kleinen Könige haben sich auf die Fahne geschrieben Geld für arme Kinder zu sammeln, in diesem Jahr speziell für Kinder in Nicaragua. Gleichzeitig machen sie sich für die weltweite Einhaltung der Kinderrecht stark. Mit dieser Botschaft waren auch die vier Glauchauer Johanna, Toni, Magdalena und Raphael zu Kanzlerin Angela Merkel gekommen. "Die Politik kann vieles tun, zum Guten hin bewegen", sagte Magdalena der Kanzlerin. "Doch oft fehlt neben Kraft und Mut dazu ein bißchen Segen!" Und den haben die vier sächsischen Sternsinger zu Glück ins Kanzleramt gebracht.




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